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News & Presse

  • Hilfe für in Not geratene Menschen
    10.04.2017


    Der Erlös des gemeinsamen Weihnachtskonzertes von Männergesangverein, Bergkapelle und Kirchenchor geht an die Mechernich-Stiftung. Hier (v.l.) Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, MGV-Vorsitzender Peter Kremer, Maria Jentgen und Ralf Claßen bei der Spendenübergabe. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Damit kümmern sich Vorsitzender Ralf Claßen, stellvertretende Vorsitzende Maria Jentgen und die Vorstandskollegen Inge Eich, Rita Gerdemann, Michael Stöhr und Volker Zart auch zukünftig mit viel Herzblut um die Belange bedürftiger Menschen im Stadtgebiet Mechernich.

    In seiner jüngsten Sitzung konnte der Vorstand über eine Reihe von Anträgen positiv entscheiden. „Im ersten Quartal haben wir somit schon Zuschüsse von rund 10.000 Euro ausgezahlt“, berichtet Ralf Claßen.

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Außerdem freut sich die Stiftung über eine Spende in Höhe von 450 Euro, die jetzt Peter Kremer, erster Vorsitzender des Männergesangvereins Mechernich überbrachte. „Diese Institution hilft Mechernicher Bürgern, die ohne Schuld in Not geraten sind. Außerdem erfolgt diese Hilfe direkt und unbürokratisch, weil alle Mitglieder ehrenamtlich arbeiten und keine Verwaltungskosten entstehen“, erklärt Kremer, warum der Chor, die Bergkapelle und der Kirchenchor nach eingehender Beratung die Stiftung unterstützen. Bei dem überreichten Geld handelt es sich nämlich um den Erlös des gemeinschaftlichen Weihnachtskonzertes des Männergesangvereins mit dem Kirchenchor und der Bergkapelle am vierten Adventssonntag.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. April 2017)


     



  • Banner, Buttons, Magazine
    10.02.2017

    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress



    Mechernich – Banner und Buttons für das Mechernicher Stadtfest an Pfingsten anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Mechernich und dem südfranzösischen Nyons wurden bei der jüngsten Sitzung des Organisationsteams (Orga-Team) um den städtischen Kämmerer Ralf Claßen vorgestellt.

    Beide dekorativen Embleme beziehungsweise auf Transparente geprägte Schriftzüge waren von Sabine Sommer und Sabine Wahlen kreiert worden. Die mehrere Meter langen Banner sollen rechtzeitig vor den Feierlichkeiten aufgehängt werden.

    Die Buttons will die Grundschule Mechernich herstellen und beim Stadtfest vertreiben. Zu Gunsten der „Mechernich-Stiftung“ spielt die Kölsch-Rockgruppe „Brings“ um ihren in Kalenberg lebenden Wahl-Mechernicher Bassisten Stephan Brings beim Stadtfest auf – und zwar am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.                

    „Le Pont de L´Amitié“ (Brücke der Freundschaft)

    Gleich zwei Verlage wollen Sonderhefte zum Partnerschaftsjubiläum Mechernich-Nyons an Pfingsten 2017 herausgeben, der Weiss-Druck in Monschau („Wochenspiegel“), der bereits zum Stadtfest 2015 anlässlich der Stadtwerdung vor 40 Jahren ein viel beachtetes Magazin herausgebracht hatte, und der Rautenberg-Verlag (RMP), der den „Mechernicher Bürgerbrief“ druckt und vertreibt.

    Dort ist noch nicht entschieden, ob RMP das Stadtfest 2017 und das 50jährige Partnerschaftsjubiläum Nyons-Mechernich mit einem Sonderteil oder einem Sonderheft würdigt, so die Mechernicherin Brigitte Simons, die neuerdings als Repräsentantin den Verlag Rautenberg vor Ort vertritt und die auch an der jüngsten Sitzung des Orga-Teams zeitweise teilnahm.  

    Vorverkaufsstellen „Brings“


    Tickets gibt es zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt.

    Wer beim Mechernicher Stadtfest an Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, ab 11 Uhr auftreten, einen Stand aufbauen oder sonst wie mitmachen will, der sollte sich umgehend bei Dennis Müller im Rathaus (02443/ 49 42 21, ), melden. Ansprechpartner speziell für potenzielle Aussteller – gerne auch französischer Waren – sind Petra Himmrich (02443/90 13 00, ) und Margret Eich (02443/84 79) von „Mechernich aktiv“. Sie haben ganz aktuell ein Schreiben an die Geschäftswelt und mögliche Aussteller herausgegeben.

    Ihr Aufruf richtet sich an Vereine, Schulen, Kindergärten, aber auch an Privatpersonen und Eigeninitiativen, die, wie erstmals am 3. Oktober 2015, etwas zur gemeinsamen Feier beisteuern. Bereits jetzt haben sich  Musikvereine, Tanzgarden und Bewirtung betreibende Vereine  gemeldet, die unterhalten und zum leiblichen Wohl der vermutlich mehrere Tausend Festbesucher beitragen wollen. Michael Sander und Dirk Gemünd wollen außerdem für das Stadtfest ein großes 3-D-Vereinspuzzle entwickeln.

    Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen scharte das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 zum wiederholten Male um sich, dem unter anderem Sabine Wahlen, Dennis Müller (Stadtverwaltung), Michael Sander, Petra Himmrich, Margret Eich, Reinhard Kijewski, Dirk Gemünd („Mechernich aktiv“), Gerhard H. Lenz, Karoline Schommer (Freundeskreis Nyons-Mechernich) und Manfred Lang (Public Relations, Agentur ProfiPress) angehören.

    Krankheitsbedingt fehlte Wilfried Hamacher, der Vorsitzende des Freundeskreises Nyons-Mechernich. Dafür nahm zeitweise Brigitte Simons (RMP) teil.

    Deutsche und französische „Pänz“ spielen DvD ein

    Zu den ersten Sponsoren – einem Energiekonzern als Hauptgeldgeber und der Stiftung einer Sparkasse – sind weitere hinzugekommen, unter anderem in Mechernich aktive Genossenschaftsbanken, aber auch örtliche Unternehmen sollen angesprochen werden, gezielt spezielle Aktionen zu unterstützen wie die Herausgabe einer Musik-Video-Produktion mit vielen Schülern in Nyons und Mechernich mit dem in Kommern lebenden Kinderliedermacher und Musiker Uwe Reetz und seinen Gefährten.

    Die Musiker wollen einen Song komponieren und in Deutsch und Französisch texten, der dann mit Schulklassen in beiden Partnerstädten einstudiert, gesungen und aufgeführt und auf Video aufgenommen wird. Daraus soll mit entsprechenden Vor- und Nachspännen eine Videoproduktion erarbeitet werden, die beim Stadtfest an Pfingstsamstag ab 11.30 Uhr am Mechernicher Rathaus welturaufgeführt wird und anschließend als Kauf-DvD erhältlich ist.

    Beim Festakt am Freitagabend, 2. Juni 2017, in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof mit anschließender Feier im Foyer soll der aus Mechernich-Vollem stammende Musiker Günter Hochgürtel deutsche und französische Chansons singen. Auch die von Michael Schmitz geleitete Bigband „GAT the Sound“ des städtischen Gymnasiums kommt zum Einsatz. Sonntags findet das Stadtfest mit dem Burgfest in Eicks seinen krönenden Abschluss.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. Februar 2017)



  • „Brings“ kütt unn spillt . . .
    09.11.2016


    Bei der Vorstellung des „Brings“-Benefizkonzertes (von links): Margret Eich (Mechernich aktiv), Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Gemeindereferentin Maria Jentgen (beide Mechernich-Stiftung), Sabine Wahlen, Dennis Müller, Kämmerer Ralf Claßen (alle Stadtverwaltung Mechernich), Stephan Brings, Gerhard Lenz (Freundeskreis Mechernich-Nyons), Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Petra Himmrich (Mechernich aktiv). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Die Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons wird 50 Jahre jung, Mechernich feiert ein Stadtfest – und die Band „Brings“ um den Wahl-Kalenberger Stephan Brings kütt, spillt und das alles für einen guten Zweck. Das Open-Air-Benefizkonzert zugunsten der Bürgerstiftung von Mechernichern für Mechernicher beginnt am Samstag, 3. Juni 2017, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.

    Das gaben Stephan Brings, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons, der Gewerbeverein „Mechernich aktiv“ und der Vorstand der Mechernich-Stiftung jetzt bei einer Pressekonferenz im Mechernicher Rathaus bekannt.

    Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 4. November. Tickets zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) gibt es dann im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt . . .

    Touristenland verwandelte sich in eine Hölle auf Erden


    „Nichts ist selbstverständlich“, so der Tenor der Pressekonferenz, in der Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Stephan Brings und Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons mit schmerzvollem Blick auf Ex-Jugoslawien verwiesen. Der sonnendurchflutete Balkanstaat mit seinen wunderschönen Mittelmeerstränden sei einst das Ausnahme-Land im real existierenden Sozialismus gewesen, aus dem Gastarbeiter aus- und in das Touristen einreisen durften – und in dem es dennoch vor nicht allzu langer Zeit zu fürchterlichen Kriegen und Massenmorden an Zivilisten kam.

    „Deshalb ist auch die deutsch-französische Freundschaft, so ausgezeichnet sie auch ist, alles andere als eine »Selbstverständlichkeit«“, sagte Bürgermeister Schick: „Und deshalb ein Grund zur Freude und zum Feiern!“

    Generationen vor den heute lebenden Mechernichern und Nyonsern hätten sich in grausamen Kriegen gegenseitig getötet. Stephan Brings: „Das kann ich meinen erwachsenen Kindern, die alle in Paris waren und auch sonst wo in Frankreich Urlaub machen, gar nicht begreiflich machen, dass Deutsche und Franzosen mal »Erzfeinde« waren.“

    Völkerfreundschaft ist (leider) keine Selbstverständlichkeit


    „Wenn Völkerfreundschaft und Städtepartnerschaft wirklich eine »Selbstverständlichkeit« wären, sähe es in der Welt besser aus“, ergänzte Gerhard Lenz, der als Kind im Saarland Schimpf und Prügel von Kindern französischer Besatzungssoldaten bezog. Gerade weil die Geschichte belastet sei und er negative Erfahrungen machen musste, habe er sich umso mehr für Aussöhnung und Freundschaft mit Franzosen eingesetzt.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte an die Anfänge der Städtepartnerschaft, an deren Beginn 1962 die zunächst unerwiderte Sympathie des Austauschlehrers Wolfgang Müller zum südfranzösischen Städtchen Nyons gestanden habe. Der damalige Bürgermeister von Nyons habe gar nicht auf Müllers Anfragen reagiert – sein Sohn war im Krieg von deutscher „SS“ erschossen worden . . .

    „Auch wenn er selbst aus durchaus verständlichen Gründen die Hand nicht freundschaftlich ausstrecken konnte“, so der Bürgermeister in der Pressekonferenz zu Stadtfest und „Brings“-Benefizkonzert, so habe der Nyonser Bürgermeister von damals „doch die Weitsicht besessen, die Freundschaftsanfrage aus der Eifel seinem Beigeordneten zu übergeben, der dann tatsächlich Verbindung mit Wolfgang Müller und Mechernich aufnahm, so dass es 1967 zur Besiegelung einer bis heute haltenden Städtefreundschaft zwischen Nyons und Mechernich kam.“


    Bei „Brings“ geht bekanntlich die Post ab, besonders im Platt sprechenden und singenden Rheinland. Die Band um den in Mechernich-Kalenberg lebenden Stephan Brings (r.) spielt am Pfingstsamstag 2017 open air und live im Innenhof des Mechernicher Rathauses. Foto: Brings/pp/ Agentur ProfiPress
    Wie Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der von Walter und Inge Eich durch namhafte Kapitalstiftungen ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung ist, bekanntgab, soll am Samstag, 3. Juni 2017, tagsüber ein großes Stadtfest unter Beteiligung zahlreicher Vereine, Schulen und Gruppierungen rund ums Rathaus gefeiert werden. Etwa in der Art, wie es am 3. Oktober 2015 gefeiert worden war, als zigtausend Menschen der Stadtwerdung Mechernichs vor 40 Jahren fröhlich feiernd gedachten.

    Am Vorabend, Freitag, 2. Juni, ist Festkommers, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, reisen Deutsche und Franzosen gemeinsam nach Eicks, um dort am traditionellen Burgfest teilzunehmen.


    Stephan Brings „per Du“ mit Nachbarn und Bürgermeister


    Krönender Abschluss am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, soll das „Brings“-Open-Air-Benefizkonzert im Innenhof des Mechernicher Rathauses werden. Stephan Brings selbst sei es gewesen, so Claßen, der diese Idee nach der Neujahrsansprache des Bürgermeisters geäußert habe.

    Claßen, der ebenfalls aus Kalenberg stammt: „Stephan Brings ist Ur-Kölner, kennt aber die Eifel seit Kindesbeinen aus dem Effeff. Er lebt gerne in Kalenberg und engagiert sich stark für seine Wahlheimat, wie unlängst auch mit seinem Bruder Peter und anderen Musikern beim Benefizkonzert für die Kommerner Hochwasseropfer“.

    Stephan Brings, der längst mit Bürgermeister und Kämmerer per Du ist wie mit den Nachbarn in Kalenberg, erzählte: „Mein Vater Rolli, Jahrgang 1943, und sein zwei Jahre älterer Bruder, sind in den sechziger Jahren per Anhalter mit einem Hippie-mäßig umlackierten VW-Kübelwagen nach Frankreich über die Grenze gefahren. Da hat man denen Steine hinterhergeschmissen. Die kannten das Motorengeräusch noch . . .“

    Umso wichtiger sei es, dass heute zwischen jungen Deutschen und Franzosen ein völlig unbeschwertes Verhältnis herrsche. Und es sei ein Grund, sich nach 50 Jahren über so eine abseits des Austauschs der Offiziellen gelungene Städtefreundschaft wie zwischen Nyons und Mechernich zu freuen und sie zu feiern, ergänzte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

    Das Mechernicher Freundschafts-Stadtfest am Pfingstsamstag, 3. Juni, findet am 28. August mit einem Fest in Nyons seine Fortsetzung. Dafür können sich Vereine, Gruppen und Einzelpersonen, die mitfahren möchten, schon jetzt, bei der Stadt oder beim Freundeskreis Mechernich-Nyons anmelden.

                                                                                  
    pp/Agentur ProfiPress

    (4. November 2016)



  • Überschuss an Mechernich-Stiftung gespendet
    31.05.2016


    Björn Wassong (r.), Vorsitzender des Vereinskartells Weyer, überreicht den Spendenscheck für die Mechernich-Stiftung an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der wohltätigen Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Weyer – Weil bei einem Spendenaufruf des Vereinskartells Weyer für die Renovierung der Markus-Kapelle mehr Geld als benötigt zusammenkam, wurde die gemeinnützige Mechernich-Stiftung und damit bedürftige Menschen im Stadtgebiet Nutznießer dieses Überschusses. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können“, sagte Björn Wassong, der Vorsitzende des Vereinskartells. In der Jahreshauptversammlung überreichte er nun einen symbolischen Riesenscheck über den Betrag in Höhe von 1.000 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der Mechernich-Stiftung.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein weiteres Geschenk übergeben: Mit einem Präsent bedankte sich Björn Wassong bei seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen als „Ortssheriff“ von Weyer feierte und als solcher auch Vorstandsmitglied im Ortskartell ist.

    In einem kurzen Rückblick hob er als Meilensteine seines Wirkens für seinen Heimatort den Bau der neuen Leichenhalle, die Erneuerung des Ehrenmales, die Übernahme des ehemaligen Schulgebäudes als Bürgerhaus und insbesondere sein großes Engagement rund um den Bau und die Pflege der neuen Bürgerhalle hervor. „Manchen Ärger kann man mit einem Geschenk nicht wiedergutmachen, aber wir hoffen, deine Leistungen mit dieser Urkunde und diesem Präsent würdigen zu können“, so Björn Wassong.

    Zum Abschluss wählte die Versammlung einen Vorstand für das Ortskartell, in dem der Junggesellenverein Weyerer Wildschweine, der Musikverein Harmonie Weyer, der Sportverein Concordia Weyer, die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Weyer und die Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche 1971 vertreten sind. Dabei wurden Dieter Feder als stellvertretender Vorsitzender, Alwin Stolze als Kassierer, Dietmar Poensgen als Geschäftsführer und Björn Wassong als Vorstandsvorsitzender einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

    Das Vereinskartell Weyer unterhält das Bürgerhaus mit der angeschlossenen Bürgerhalle und nimmt viele weitere Aufgaben wie beispielsweise die Ausrichtung des Martinszuges, die Pflege der Grünflächen, den jährlich stattfindenden Seniorenausflug und die Ausrichtung des Herbstballs und des Umwelttages wahr.

    Das nächste Großereignis in Weyer steht bereits im Juli vor der Tür: Vom 16. bis 18. Juli wird Kirmes gefeiert. Dabei dürfen sich die Besucher auf Livemusik mit der Band „2old4u“ jeweils am Samstag- und am Montagabend freuen. Mit der erstmalig im Stadtgebiet Mechernich stattfindenden Musikolympiade am Kirmessonntag ziehen die Weyerer erneut ein Ass aus dem Ärmel. „Natürlich kommen am Sonntag auch die Kinder nicht zu kurz“, verspricht Mitorganisator Björn Wassong.

    Am 2. Oktober gibt es eine weitere Premiere: Erstmalig beteiligen sich die Vereine des Brehbergortes bei der „Archäologietour Nordeifel“ mit einem Verpflegungsstand.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • „Neuer“ DRK-Rettungswagen für Mechernich
    20.05.2016

    DRK-Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland (l.) und DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (r.) freuten sich über die 1.500-Euro-Spende der Mechernich-Stiftung, die ihnen (v.l.) Ralf Claßen, Rita Gerdemann und Inge Eich für die Anschaffung eines gebrauchten Rettungswagens übergaben. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Ob Handwerkermarkt in Kommern, Kirmes in Mechernich oder Burgfest in Eicks, um nur einmal drei Beispiele zu nennen: Im Frühjahr und im Sommer vergeht praktisch kein Wochenende, an dem die freiwilligen Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Mechernich nicht im Einsatz sind. Ein jetzt gebraucht angeschaffter Rettungswagen trägt dazu bei, dass auch in Zukunft bei Veranstaltungen im Mechernicher Stadtgebiet für die Sicherheit der Menschen vor Ort gesorgt ist.

    Möglich wurde diese Anschaffung unter anderem durch eine Spende der Mechernich-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung unter dem Vorsitz des Mechernicher Kämmerers Ralf Claßen, die in erster Linie unbürokratisch notleidenden Menschen im Stadtgebiet hilft, aber auch für das Gemeinwohl ehrenamtlich tätige Vereine und Organisationen unterstützt, steuerte 1.500 Euro bei. An der Mechernicher DRK-Unterkunft trafen sich nun DRK-Kreisgeschäftsführer und Ortsvereinsvorsitzender Rolf Klöcker und der Mechernicher Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland mit Claßen sowie Inge Eich und Rita Gerdemann vom Stiftungsvorstand zur symbolischen Scheckübergabe.

    „Ohne die freiwilligen Helfer des DRK oder auch der Malteser könnten viele Veranstaltungen im Stadtgebiet nicht stattfinden. Dieses unschätzbar wichtige ehrenamtliche Engagement fördern wir gerne“, würdigte Ralf Claßen den Einsatz der Rotkreuzhelfer, die sich in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. „Der Rettungs- und Sanitätsdienst in Mechernich ist ausschließlich ehrenamtlich aufgebaut“, bestätigte Rolf Klöcker. Über die Spende freute er sich daher besonders: „Damit ist die Grundlage dafür gegeben, dass unsere Helfer auch weiterhin bei zahlreichen Veranstaltungen die sanitätsdienstliche Betreuung leisten können.“

    pp/Agentur ProfiPress
     



  • Mechernich-Film war Verkaufsschlager
    19.05.2016

    Über Spenden in Höhe von insgesamt 10.400 Euro freute sich jetzt der Vorstand der Mechernich-Stiftung. Das Geld war bei Benefizaktionen im Rahmen des Stadtfestes im Oktober 2015 zusammengekommen. (V.l.n.r.) Rita Jenniges, Volker Zart, Michael Stöhr, Margret Eich, Ralf Claßen, Petra Himmrich, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Maria Jentgen, Thomas Tampier und Dennis Müller. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Der historische Mechernich-Film von Josef Goebel, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Stadt Mechernich im vergangenen Jahr restauriert und zum Stückpreis von zehn Euro verkauft wurde, entpuppte sich als echter Verkaufsschlager. Alle 1.000 georderten DVD fanden reißenden Absatz.
    „Für die Menschen war es eine schöne Sache, sich selbst oder Familienangehörige in dem Film wiederzufinden“, sagte Kämmerer Ralf Claßen. Als Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung freut ihn das Interesse gleich zweifach, denn der Verkauf kommt der Stiftung zugute, die notleidenden Menschen im Mechernicher Stadtgebiet hilft. Da das Stadtfest dank der großzügigen Unterstützung von 40 Sponsoren der Stadt und den Steuerzahler kein Geld gekostet hat, konnte der Verkaufserlös in voller Höhe gespendet werden.

    Den symbolischen Scheck über 10.000 Euro überreichte jetzt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an das Vorstandsteam der Stiftung. Er und Claßen lobten unisono den Einsatz des Mechernicher Filmemachers Dr. Michael Oversberg, der den Film für die Mechernicher Agentur ProfiPress mit viel Herzblut rekonstruiert und überarbeitet und damit erst die wohltätige Aktion ermöglicht hatte.

    Zur Spendenübergabe waren auch Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketingverein Mechernich Aktiv ins Rathaus gekommen. Mechernicher Geschäftsleute hatten für das Stadtfest den Verkauf von Kalendern mit historischen Aufnahmen aus Mechernich und ein Glücksrad gesponsert. Beides zusammen erbrachte den Erlös von 400 Euro, den der Stadtmarketingverein ebenfalls der Mechernich-Stiftung zur Verfügung stellt.

    Margret Eichs leicht verschämten Einwand, es handele sich im Vergleich zum Erlös aus dem DVD-Verkauf „nur“ um eine kleine Spende, wies Ralf Claßen energisch zurück. „Das ist für uns keine kleine Spende. Wir freuen uns tatsächlich über jeden noch so kleinen Betrag und sind wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase auf jeden Cent angewiesen“, erklärte der Kämmerer.

    Das Stadtfest im Oktober vergangenen Jahres habe so gleich für doppelte Freude gesorgt, führte Claßen weiter aus. „Es wurde in toller Atmosphäre gefeiert und zugleich Gutes getan.“ Bürgermeister Schick betonte, dass die Mechernich-Stiftung „in der Bürgerschaft“ angekommen sei. Die Stiftung ermögliche schnelle und flexible Hilfe ohne bürokratische Vorarbeit in einer Zeit, in der es durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung immer mehr Bedürftige gebe.

    pp/Agentur ProfiPress



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