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Archiv

  • Einkaufen für den guten Zweck
    17.11.2017


    Die Kommerner „dm“-Marktleiterin Swetlana Kühn (M.) freut sich mit Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und dessen Vertreterin Maria Jentgen auf den „Giving Friday“ am 24. November im „dm“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Kommern – Am Freitag, 24. November, ist in der Drogeriemarktkette „dm“ „Giving Friday“. Das Unternehmen spendet vom Umsatz dieses Tages fünf Prozent an Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Die dm-Märkte haben entschieden, welche gemeinnützigen regionalen Initiativen sie unterstützen möchten. Swetlana Kühn, Marktleiterin in Kommern, hat beschlossen, die fünf Prozent des Tagesumsatzes aufzuteilen: 2,5 Prozent gehen an die Mechernich-Stiftung, weitere 2,5 Prozent an den Zülpicher Verein „Miteinander.Regional.Alle“, der Wohn- und Arbeitsprojekte für beeinträchtigte Menschen schafft.
    „Kunden, die am 24. November bei uns einkaufen, zahlen selbstverständlich denselben günstigen Dauerpreis wie an allen Tagen. Was es dazu gibt, ist eigentlich unbezahlbar: die schöne Gewissheit, gemeinsam zu helfen“, erklärt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

    Die Kommerner Martkleiterin Swetlana Kühn freut sich schon auf den Tag. Das gilt auch für Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Kämmerer der Stadt Mechernich. Er ruft die Mechernicher Bevölkerung auf, an diesem Tag im dm-Markt einzukaufen. „Sie erfüllen damit gleich zwei gute Zwecke“, erklärt er. Die Mechernich-Stiftung unterstützt unter anderem Kindergärten und Schulen, wie Maria Jentgen, stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung erklärt. Aber auch soziale Härtefälle werden versorgt. Jüngst haben sie einem Jungen, der keine Krankenversicherung hat, die Augenarztuntersuchung samt nötiger Brille finanziert. „Das funktioniert immer unbürokratisch“, berichtet Claßen, der – wie auch Maria Jentgen – selbst am 24. November im Kommerner dm einkaufen gehen will. „Ich lasse mir dann den Einkaufszettel von meiner Frau schreiben, Sie müssen mir dann nur helfen, alles zu finden,“ scherzte er mit Swetlana Kühn.

    Der Verein „Miteinander.Regional.Alle“ will mit den Einnahmen unter anderem eine Fahrrad-Werkstatt und einen Fahrradverleih aufbauen, in dem insbesondere Kinder- und Jugendfahrräder für finanziell benachteiligte Familien auf Langzeit günstig verliehen werden können. Auch Schulpraktika in Förderschulen für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sollen mit dem Geld finanziert werden.

    Der Tag ist bewusst ausgewählt. In den USA findet immer am Freitag nach Thanksgiving (immer donnerstags) eine Rabattschlacht statt, weil die Bürger an diesem Brückentag oft mit den Weihnachtseinkäufen beginnen. In diesem Jahr fällt dieser Tag auf den 24. November.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Restkarten für die „Eifeler Weihnacht“ sichern
    15.11.2017

    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der wohltätigen Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Besinnlichen Melodien und adventlichen Geschichten lauschen, sich so auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen und gleichzeitig etwas Gutes tun: Das ist möglich beim Konzert „Eifeler Weihnacht“ des Blasorchesters „Ü 50 in concert“.

    Zugunsten der wohltätigen Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch hilft, wenn Menschen im Stadtgebiet Mechernich unverschuldet in Not geraten sind, konzertiert das Ensemble am Samstag, 2. Dezember unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof. Die rund 50 musikbegeisterten Frauen und Männer unter der Leitung des Berufsmusikers Peter Züll werden eine stimmungsvolle Mischung aus festlichen Klängen und beliebten Adventsliedern zu Gehör bieten. Dabei wird auch das Publikum zum Mitsingen aufgefordert.

    „Gerade zu Weihnachten denkt man besonders an die Menschen, denen es nicht so gut geht. Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung finde ich es natürlich klasse, dass dieses allseits beliebte, vorweihnachtliche Musikerlebnis erstmalig zugunsten bedürftiger Menschen in Mechernich stattfindet. Dafür allen Musikern, insbesondere Dirigent Peter Züll und Organisator Walter Schäfer, ein ganz großes Dankeschön“, lobt Ralf Claßen, Kämmerer bei der Stadt Mechernich, das Engagement des Ensembles. Gegründet wurde es von Peter Züll aus Vollem, der vor seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr gespielt hat.

    Der Beginn ist um 19 Uhr, Einlass bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf zwölf Euro, an der Abendkasse 15 Euro.
    Karten sind an folgenden Stellen erhältlich: Bürgerservice im Mechernicher Rathaus, Tel. 0 24 43/490; Optik Himmrich, Dr.-Felix-Gerhardus-Str. 11, Mechernich; Hobbylädchen Eich, Bahnstr. 35, Mechernich; Lotto-Toto Winter/Thelen im Rewe-Center Kommern; Lädchen in der Gleispassage, Bahnhof Mechernich; Mütters – Buchhandlung am Markt, Markt 6, Bad Münstereifel.

    pp/Agentur ProfiPress
     

     



  • Marathon-Mann angekommen
    02.11.2017

    Geschafft: Sebastian Hoß lief am Sonntag in Frankfurt persönliche Bestzeit über die knapp 42 Kilometer lange Marathonstrecke und sammelte gleichzeitig kräftig Geld für unverschuldet in Not geratene Mitbürger in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich/Frankfurt - Wind und Regenschauer erwarteten Läufer und Zuschauer am Sonntag beim 36. Frankfurt-Marathon. Es wurden 25.000 Läufer erwartet. Mehr als 2000 Helfer und weit über 200 Polizisten waren im Einsatz, eine halbe Million Zuschauer an der Strecke, einige davon aus der Stadt Mechernich.

    Sie wie auch die Mechernicher zu Hause hielten dem 30jährigen Leichtathleten und Ex-Kaller-SC-Landesligakicker Sebastian Hoß die Daumen, der beim 36. Frankfurt-Marathon für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung an den Start ging und einige Sponsoren fand, die seinen Einsatz mit ihren Spenden für die Bürgerstiftung honorieren wollen, die Mechernicher Bürgern in Not hilft. Und zwar mit Beträgen bislang zwischen einem und zehn Euro pro gelaufenem Kilometer.

    Unter anderem haben sich Sebastians Patenonkel Walter Schick, zwei   Mechernicher Unternehmen, ein Vorstandsmitglied der Stiftung und die VR-Bank Nordeifel bereiterklärt, die gute Sache zu unterstützen. Weitere können sich melden. Das endgültige Ergebnis soll erst Ende kommender Woche bei der Scheckübergabe an den Stiftungsvorsitzenden und Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen bekanntgegeben werden.

    Angesichts widriger Witterungsverhältnisse blieb der Bleibuirer Leichtathlet mit 3:11:13 zwar hinter seinem erhofften Ergebnis von unter drei Stunden zurück. Gleichwohl ist das persönliche Bestzeit. Sebastian Hoß belegte Platz 283 in seiner Altersklasse und wurde 1672. in der Gesamtwertung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Sebastian Hoß lief mit 3:11:13 Std. persönliche Bestzeit. Er war bislang bereits bei Marathonläufen in Düsseldorf, Paris, Hamburg, Köln und München an den Start gegangen. Für den studierten Betriebswirt ging es diesmal nicht nur darum, seine persönliche Bestzeit für die 42 Kilometer lange Strecke zu unterbieten. Er wollte gleichzeitig etwas Gutes für Menschen in Mechernich tun.

    Wer noch spenden will, kann sich per E-Mail an oder  wenden oder direkt auf eines der Konten der Mechernich-Stiftung überweisen, Stichwort „Marathonmann“:

    VR Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24;

    Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

    Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.



  • Festliches Adventskonzert
    12.10.2017

    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Mit besinnlichen Melodien will das Blasorchester „Ü 50 in concert“ am Samstag, 2. Dezember beim Konzert „Eifeler Weihnacht“ auf das Fest einstimmen. Dazu gibt es adventliche Geschichten von Heinz Schmitz. Und gleichzeitig tun die Besucher auch noch etwas Gutes, denn der Erlös dieser Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick soll der Mechernich-Stiftung zugutekommen.

    „Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung finde ich es natürlich klasse, dass dieses allseits beliebte, vorweihnachtliche Musikerlebnis erstmalig zu unseren Gunsten erfolgt. Dafür allen Musikern, insbesondere Dirigent Peter Züll und Organisator Walter Schäfer, ein ganz großes Dankeschön“, lobt Ralf Claßen, Kämmerer bei der Stadt Mechernich, das Engagement des Ensembles unter der Leitung des Berufsmusikers Peter Züll.

    Der Vollemer Peter Züll, der vor seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr gespielt hat, hat das „Ü-50-Blasorchester der Eifel“ 2009 ins Leben gerufen. Das Projekt gelang, rund 50 musikbegeisterte Frauen und Männern, die bis auf wenige Ausnahmen das 50. Lebensjahr überschritten haben, treffen sich seitdem regelmäßig zu den Proben.

    Sie werden am Samstag, 2. Dezember, in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof eine stimmungsvolle Mischung aus festlichen Klängen und Adventsliedern zum Mitsingen bieten. Der Beginn ist um 19 Uhr, Einlass bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf zwölf Euro, an der Abendkasse 15 Euro.

    Karten sind ab sofort an folgenden Stellen erhältlich: Bürgerservice im Mechernicher Rathaus, Tel. 0 24 43/490; Optik Himmrich, Dr.-Felix-Gerhardus-Str. 11, Mechernich; Hobbylädchen Eich, Bahnstr. 35, Mechernich; Lotto-Toto Winter/Thelen im Rewe-Center Kommern; Lädchen in der Gleispassage, Bahnhof Mechernich; Mütters – Buchhandlung am Markt, Markt 6, Bad Münstereifel.

    pp/Agentur ProfiPress

    (12. Oktober 2017)



  • Marathonmann der Mechernich-Stiftung
    12.10.2017

    Der Bleibuirer Marathonläufer Sebastian Hoss (m.) mit den Vorstandsmitgliedern der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (von links): Dr. Michael Stöhr, Kämmerer Ralf Claßen, Gemeindereferentin Maria Jentgen und Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zahrt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Der Bleibuirer Marathonläufer Sebastian Hoss (m.) mit den Vorstandsmitgliedern der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (von links): Dr. Michael Stöhr, Kämmerer Ralf Claßen, Gemeindereferentin Maria Jentgen und Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zahrt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Düsseldorf, Paris, Hamburg, Köln und München hat er schon hinter sich, am Sonntag, 29. Oktober, startet der Bleibuirer Leichtathlet Sebastian Hoss beim berühmten Frankfurt-Marathon. Für den studierten Betriebswirt geht es diesmal nicht nur darum, seine persönliche Bestzeit für die 42 Kilometer lange Strecke unter drei Stunden zu drücken. Sebastian Hoss will diesmal Spenden einsammeln. Und zwar für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

    Seine Frage und die des Vorstandes um den Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen lautet: „Wer gibt wieviel für jeden Kilometer, den Sebastian Hoss am 29. Oktober in Frankfurt läuft?" Entsprechende Angebote können im Rathaus Mechernich zu Händen von Ralf Claßen abgegeben werden oder per E-Mail an oder gesendet werden.

    Die entsprechenden Summen sollten dann spätestens nach erfolgreich absolviertem Frankfurt-Marathon Anfang November an die Mechernich-Stiftung überwiesen werden und zwar mit dem Stichwort „Marathonmann" auf eines der folgenden Spendenkonten: SPENDENKONTEN: VR Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24; Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07 oder Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.

    Ende der Fußballerkarriere

    Ralf Claßen sagte am Rande einer Vorstandssitzung der Mechernich-Stiftung: „Wir freuen uns total über das Engagement von Sebastian und seine Idee, den Frankfurt-Marathon als Sponsorenlauf für uns zu laufen. Wir unterstützen mit dem Geld wie mit allen Spenden und Zustiftungen unverschuldet in Not geratene Mitbürger in der Stadt Mechernich."

    Seine Vorstandskollegen Inge Eich, Maria Jentgen, Volker Zahrt und Dr. Michael Stöhr überraschte Claßen mit der Erklärung, er selbst sei auch 2004 im Alter von damals noch 44 Jahren beim Köln-Marathon gestartet – und zwar gemeinsam mit seinen drei Freunden Johannes Dierichsweiler, Volker Bläser und Gerd Sistig.

    München-Marathon 2016: Sebastian Hoss aus Mechernich-Bleibuir beim Zieleinlauf in das denkmalgeschützte Olympiastadion von 1972. Für den bekennenden Bayern-Fan war es ein besonderer Moment, in das frühere „Wohnzimmer
    München-Marathon 2016: Sebastian Hoss aus Mechernich-Bleibuir beim Zieleinlauf in das denkmalgeschützte Olympiastadion von 1972. Für den bekennenden Bayern-Fan war es ein besonderer Moment, in das frühere „Wohnzimmer" von Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier einzulaufen. Foto: Veranstalter/Privat

    Der Stiftungsvorsitzende: „Es war unbeschreiblich toll. Die Strecke voller Menschen mit fantastischer Stimmung. Ich bin nur nach Pulsfrequenz gelaufen. Die Zeit war mit 4:42 Stunden nicht so gut. Aber es ging ums Ankommen und Spaß haben." Die Idee von Sebastian Hoss, für die Mechernich-Stiftung und ihre Schutzbefohlenen zu laufen, findet der Stadtkämmerer „total klasse".

    Von Haus aus ist die Bleibuirer Sportskanone eigentlich Fußballer. Seit seinem 5. Lebensjahr spielte Sebastian Hoss für den Kaller SC bis hinauf in die Landesliga. Doch die Verletzungen häuften sich und wurden ernsthafter. Im Januar 2012 erfuhr der Sportler nach einer Operation, dass er seine Fußballschuhe an den Nagel hängen müsse.

    „Man sagt Fußballern gerne nach, dass sie ohne Ball nicht gerne laufen", erinnert sich Sebastian Hoss, „aber ich bin schon immer gerne laufend unterwegs gewesen. Schon während meiner Zeit als Fußballer war es mein Traum, mal einen Marathon über 42,195 km zu finishen."

    Deshalb brach für ihn auch keine ganze Welt zusammen, als in seinem 24. Lebensjahr nach diversen Verletzungen und Operationen das Ende seiner Kicker-Karriere gekommen war. Noch im Krankenhaus arbeitete er den ersten Trainingsplan für seine Marathonteilnahme aus. Er wollte beim Düsseldorf-Marathon 2012 starten, „einfach nur ins Ziel kommen", wie er sich ohne Ehrgeiz zugestand.

    Am Krankenbett Marathon geplant

    „Frisch aus dem Krankenhaus entlassen, habe ich mich dann im wahrsten Sinne des Wortes auf die Socken gemacht und die Vorbereitung begonnen", erzählte er im Presseinterview. Am 30. April 2012 ging Hoss mit Tausenden anderer Läufer in Düsseldorf an den Start und kam nach 4:28 Stunden wieder ins Ziel.

    „Die anschließende Mainacht habe ich zwar auf allen Vieren verbracht, so kaputt war ich, aber noch auf dem Heimweg habe ich mir vorgenommen, dass das nicht mein letzter Marathon war", so der Bleibuirer. 2013 folgte der von der Strecke her bislang schönste Marathon in Hamburg, den Sebastian Hoss bereits in 3:34 Stunden absolvierte.

    2014 ging der Eifeler Jung mit 60.000 weiteren Läufern in Paris an den Start und toppte seine Hamburger Zeit um weitere fünf Minuten. 2015 in Köln lief er 3:28 und 2016 in München 3:12:59 Stunden. „Das Ist zu toppen", so der Bleibuirer angesichts seiner diesjährigen Fitness. Welche Zeit genau er am 29. Oktober in der Hessenmetropole anpeilt, bleibt einstweilen sein Geheimnis.

    Der Gesichtsausdruck von Sebastian Hoss beim Paris-Marathon 2014 lässt erahnen, wie groß die Strapazen waren. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Der Gesichtsausdruck von Sebastian Hoss beim Paris-Marathon 2014 lässt erahnen, wie groß die Strapazen waren. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Dass es dem Sportsmann nicht nur um sportliche Höchstleistungen geht, sondern auch ums Erlebnis, ums „Feeling" und um soziales Engagement, beweist er mit seiner Idee, für einen guten Zweck zu laufen. Aber schon vorher spielten Gefühle eine große Rolle.

    Seine Läufe durch Metropolen waren auch immer „gelaufene Stadtbesichtigungen", so Sebastian Hoss: „Das Flair der Städte, die Atmosphäre an der Strecke, der Jubel, die Aufmunterungen der Fans und anschließend die Erholung und Verpflegung im Läuferdorf, das alles ergibt ein großartiges emotionales Erlebnis."

    In Paris stellten sich bei Kilometer 30 Krämpfe ein. Sanis legten den Mechernicher auf eine Trage, behandelten ihn, da sah er, als er sich umblickte, hinter sich den Eiffelturm in voller Pracht und Herrlichkeit: „Das hat mich so motiviert, dass ich sofort von der Trage gesprungen bin und ohne weitere Krämpfe weiterlaufen konnte."

    Emotionen spielen eine Rolle

    In Hamburg traf Sebastian Hoss seine mitgereisten Freunde Rainer Schweiß und Jan Lang nach dem Lauf im hermetisch nur für Teilnehmer abgeriegelten Verpflegungsdorf beim Bier: „Obwohl sie auch Sportkleidung anhatten, ist es mir bis heute ein Rätsel, wie die da reingekommen sind." Gleichwohl habe er sich dann mit ihnen der Verkostung „isotonischer Getränke mit Schaum" hingegeben.

    60.000 Läufer gingen 2014 mit Sebastian Hoss beim Paris-Marathon an den Start. Foto: Privat
    60.000 Läufer gingen 2014 mit Sebastian Hoss beim Paris-Marathon an den Start. Foto: Privat

    Neben diesen liebenswerten Episoden am Rande sei Marathon für ihn zu einer Leidenschaft geworden: „Gerade im Hinblick auf den Zieleinlauf, das ist immer wieder ein tolles Erlebnis . . ., ein unbeschreibliches Gefühl."

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wenn Sebastian Hoss am 29. Oktober nach 42,195 Kilometern in Frankfurt über die Ziellinie geht, dann soll noch ein zweites gutes Gefühl dazu kommen, nämlich, den bedürftigen Nachbarn in Mechernich damit geholfen zu haben."

    Die Mechernich-Stiftung will die Öffentlichkeit über die Entwicklung der Spendenbereitschaft und über den Frankfurt-Marathon selbst auf dem Laufenden halten. „Auch Firmen sollen als Sponsoren angesprochen werden", so Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung.

    pp/Agentur ProfiPress

    (12. Oktober 2017)


    Der bislang schönste Marathonlauf des Bleibuirer war der Hamburg-Marathon 2013. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Der bislang schönste Marathonlauf des Bleibuirer war der Hamburg-Marathon 2013. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress



  • Neues Kühlfahrzeug für die Tafel
    01.08.2017


    Mit 3.000 Euro unterstütze die Mechernich-Stiftung den Kauf des neuen Kühlfahrzeugs für die Tafel: (v.l.) Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Ralf Claßen, Maria Jentgen und Wolfgang Weilerswist. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Ein neues, komplett gesponsertes Kühlfahrzeug für die Tafel Mechernich konnte der Mechernicher Tafel-Vorsitzender beim Sommerfest der gemeinnützigen Hilfsorganisation präsentieren. Der Lions-Club Euskirchen-Nordeifel, Stiftunglife, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, die Mechernich-Stiftung und die evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf haben gemeinsam mit ihren Spenden dafür gesorgt, dass das 45.000 Euro teure Fahrzeug angeschafft werden konnte.

    Wie dringend es benötigt wurde, machte Wolfgang Weilerswist deutlich. „2004 haben wir die Tafel Mechernich gegründet, damals kamen 30 bis 50 Gäste – im vergangenen Jahr waren es bis zu 300", berichtete er vom enormen Zulauf der Bedürftigen bei der Ausgabe, die hier mit Lebensmittel und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.


    Beim Sommerfest dankte Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (l.) seinen fleißigen Helfern in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Da die Mechernicher Tafel wie alle anderen Tafeln den Lebensmittelgesetzen ebenso unterliegen wie der Handel, musste das Fahrzeug zwingend angeschafft werden, um den gesetztestreuen Transport der gespendeten Lebensmittel gewährleisten zu können.

    „Es ist toll, wie lange und konstant die Tafel diese Hilfe schon ehrenamtlich leistet“, lobte Pfarrer Dr. Michael Stöhr. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, betonte, dass es immer Menschen geben werde, die nicht direkt vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren könnten und daher Unterstützung benötigten.

    Wolfgang Weilerswist: „Es wäre toll, wenn sich weitere Geschäfte, Händler und Ketten zur Hilfe bereiterklären würden." Mehr ehrenamtliche Helfer, die bei der Ausgabe oder als Fahrer unterstützen, sind ebenfalls willkommen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (01. August 2017)


     

     



  • Nach neun Jahren: Aus für das „Internationale Nähen“
    17.05.2017


    Carla Brandholt-Witschonke (6.v.l.) übergab zum vorläufigen Ende des „internationalen Nähens“ Mechernich einen Scheck über 200 Euro an Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung (4.v.r.). Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3.v.l.) und Kämmerer Ralf Claßen (r.), Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, sorgen für die passende Kulisse. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
     

    Keine Nachfolgerinnen für die Gruppe in Eicks – Zum Abschluss 200 Euro an die Mechernich-Stiftung gespendet

    Mechernich-Eicks – Nach neun Jahren ist Schluss: Carla Brandholt-Witschonke, die in ihrem Atelier in Eicks das „Internationale Nähen“ ins Leben gerufen hat, gab bei einem Termin im Mechernicher Rathaus das vorläufige Ende der multikulturellen Handarbeitsgruppe bekannt. „Es war eine wunderschöne Zeit, und ich freue mich, dass wir zur Völkerverständigung beitragen konnten“, sagte sie rückblickend.

    Manche der Frauen hätten in der Gruppe das Nähen gelernt, andere konnten es bereits. Neben der Handarbeit sei es vor allem auch darum gegangen, sich vorurteilsfrei zu begegnen und über alles offen reden zu können, so die Initiatorin.

    Mehr als 70 Frauen aus 20 Ländern aus Asien, der arabischen Welt, Afrika und Europa haben in den vergangenen neun Jahren mitgearbeitet. Dabei sind nicht nur an der Nähmaschine viele Projekte entstanden, deren Erlöse an die Hilfsgruppe Eifel, die Beratungsstelle Donum Vitae und die Mechernich Stiftung gespendet wurden. Sondern es wurden auch Freundschaften geschlossen und anderen gemeinsame Aktivitäten unternommen.


    Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung macht sich wurfbereit, um die Stofftorwand für das AWO-Familienzentrum „Regenbogen“ zu testen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Regelmäßig trafen sich zwischen zehn und fünfzehn Frauen bei Carla Brandholt-Witschonke, um wunderschöne Patchworkdecken zu nähen oder auch Hausschuhe für das Mechernicher AWO-Familienzentrum „Regenbogen“, eine „schuhfreie“ Kindertagesstätte. Hunderte Kissen haben die Frauen für die Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ hergestellt und für die Brustkrebspatientinnen der Krankenhäuser in Euskirchen und Düren gespendet. Sogar ein internationales Nählexikon ist entstanden.

    Nach und nach schrumpfte die Gruppe, bis zuletzt nur noch fünf Frauen regelmäßig zu den Treffen erschienen. „Das ist aber kein internationales Nähen mehr“, erklärte die Initiatorin. Oft hätten die Frauen mittlerweile mehrere kleine Kinder oder seien berufstätig und fänden deshalb keine Zeit mehr. Mehrmals sei – leider vergeblich – versucht worden, neue Frauen hinzuzugewinnen, bedauert Carla Brandholt-Witschonke. „Wenn es wieder Interesse gibt, wäre ich gerne bereit, das internationale Nähen wiederzubeleben.“

    So lange freut sie sich, dass ihre Idee so viele Nachahmerinnen gefunden hat, denn mittlerweile gibt es im Kreis Euskirchen mehrere ähnliche Gruppen. Zum Abschluss überreichte sie im Beisein mehrerer Begleiterinnen im Mechernicher Rathaus einen Scheck über 200 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung sowie ein Geschenk an Elisabeth Schwister, die Leiterin des AWO-Familienzentrums „Regenbogen“: Aus den übriggebliebenen Stoffresten hatten die Frauen eine Torwand und Bälle genäht. „Das ist ja toll“, freute sich Elisabeth Schwister über die Spielidee für Regentage.


    Frauen aus zehn Nationen haben an dieser Patchworkdecke gearbeitet, die für einen guten Zweck versteigert wurde. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Carla Brandholt-Witschonke für ihr Engagement, das dazu beigetragen habe, Barrieren abzubauen. Schick: „Denn die Religionen bieten nach wie vor viel Sprengstoff.“

    Frauen, die Interesse daran haben, dass das internationale Nähen in Eicks fortgeführt wird, können sich jederzeit bei Carla Brandholt-Witschonke, Tel. 0 24 43/90 28 766 melden. Ebenso Schulen, die mit ihrer Unterstützung kreatives Nähen im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ anbieten möchten, das sie bereits an zahlreichen Schulen im Kreisgebiet durchgeführt hat. „Aber leider noch an keiner Mechernicher Schule“, bedauert sie.

    http://cbw-patchwork-art.blogspot.de/

    pp/Agentur ProfiPress



     



  • Hilfe für in Not geratene Menschen
    10.04.2017


    Der Erlös des gemeinsamen Weihnachtskonzertes von Männergesangverein, Bergkapelle und Kirchenchor geht an die Mechernich-Stiftung. Hier (v.l.) Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, MGV-Vorsitzender Peter Kremer, Maria Jentgen und Ralf Claßen bei der Spendenübergabe. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Damit kümmern sich Vorsitzender Ralf Claßen, stellvertretende Vorsitzende Maria Jentgen und die Vorstandskollegen Inge Eich, Rita Gerdemann, Michael Stöhr und Volker Zart auch zukünftig mit viel Herzblut um die Belange bedürftiger Menschen im Stadtgebiet Mechernich.

    In seiner jüngsten Sitzung konnte der Vorstand über eine Reihe von Anträgen positiv entscheiden. „Im ersten Quartal haben wir somit schon Zuschüsse von rund 10.000 Euro ausgezahlt“, berichtet Ralf Claßen.

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Außerdem freut sich die Stiftung über eine Spende in Höhe von 450 Euro, die jetzt Peter Kremer, erster Vorsitzender des Männergesangvereins Mechernich überbrachte. „Diese Institution hilft Mechernicher Bürgern, die ohne Schuld in Not geraten sind. Außerdem erfolgt diese Hilfe direkt und unbürokratisch, weil alle Mitglieder ehrenamtlich arbeiten und keine Verwaltungskosten entstehen“, erklärt Kremer, warum der Chor, die Bergkapelle und der Kirchenchor nach eingehender Beratung die Stiftung unterstützen. Bei dem überreichten Geld handelt es sich nämlich um den Erlös des gemeinschaftlichen Weihnachtskonzertes des Männergesangvereins mit dem Kirchenchor und der Bergkapelle am vierten Adventssonntag.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. April 2017)


     



  • Banner, Buttons, Magazine
    10.02.2017

    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress



    Mechernich – Banner und Buttons für das Mechernicher Stadtfest an Pfingsten anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Mechernich und dem südfranzösischen Nyons wurden bei der jüngsten Sitzung des Organisationsteams (Orga-Team) um den städtischen Kämmerer Ralf Claßen vorgestellt.

    Beide dekorativen Embleme beziehungsweise auf Transparente geprägte Schriftzüge waren von Sabine Sommer und Sabine Wahlen kreiert worden. Die mehrere Meter langen Banner sollen rechtzeitig vor den Feierlichkeiten aufgehängt werden.

    Die Buttons will die Grundschule Mechernich herstellen und beim Stadtfest vertreiben. Zu Gunsten der „Mechernich-Stiftung“ spielt die Kölsch-Rockgruppe „Brings“ um ihren in Kalenberg lebenden Wahl-Mechernicher Bassisten Stephan Brings beim Stadtfest auf – und zwar am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.                

    „Le Pont de L´Amitié“ (Brücke der Freundschaft)

    Gleich zwei Verlage wollen Sonderhefte zum Partnerschaftsjubiläum Mechernich-Nyons an Pfingsten 2017 herausgeben, der Weiss-Druck in Monschau („Wochenspiegel“), der bereits zum Stadtfest 2015 anlässlich der Stadtwerdung vor 40 Jahren ein viel beachtetes Magazin herausgebracht hatte, und der Rautenberg-Verlag (RMP), der den „Mechernicher Bürgerbrief“ druckt und vertreibt.

    Dort ist noch nicht entschieden, ob RMP das Stadtfest 2017 und das 50jährige Partnerschaftsjubiläum Nyons-Mechernich mit einem Sonderteil oder einem Sonderheft würdigt, so die Mechernicherin Brigitte Simons, die neuerdings als Repräsentantin den Verlag Rautenberg vor Ort vertritt und die auch an der jüngsten Sitzung des Orga-Teams zeitweise teilnahm.  

    Vorverkaufsstellen „Brings“


    Tickets gibt es zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt.

    Wer beim Mechernicher Stadtfest an Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, ab 11 Uhr auftreten, einen Stand aufbauen oder sonst wie mitmachen will, der sollte sich umgehend bei Dennis Müller im Rathaus (02443/ 49 42 21, ), melden. Ansprechpartner speziell für potenzielle Aussteller – gerne auch französischer Waren – sind Petra Himmrich (02443/90 13 00, ) und Margret Eich (02443/84 79) von „Mechernich aktiv“. Sie haben ganz aktuell ein Schreiben an die Geschäftswelt und mögliche Aussteller herausgegeben.

    Ihr Aufruf richtet sich an Vereine, Schulen, Kindergärten, aber auch an Privatpersonen und Eigeninitiativen, die, wie erstmals am 3. Oktober 2015, etwas zur gemeinsamen Feier beisteuern. Bereits jetzt haben sich  Musikvereine, Tanzgarden und Bewirtung betreibende Vereine  gemeldet, die unterhalten und zum leiblichen Wohl der vermutlich mehrere Tausend Festbesucher beitragen wollen. Michael Sander und Dirk Gemünd wollen außerdem für das Stadtfest ein großes 3-D-Vereinspuzzle entwickeln.

    Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen scharte das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 zum wiederholten Male um sich, dem unter anderem Sabine Wahlen, Dennis Müller (Stadtverwaltung), Michael Sander, Petra Himmrich, Margret Eich, Reinhard Kijewski, Dirk Gemünd („Mechernich aktiv“), Gerhard H. Lenz, Karoline Schommer (Freundeskreis Nyons-Mechernich) und Manfred Lang (Public Relations, Agentur ProfiPress) angehören.

    Krankheitsbedingt fehlte Wilfried Hamacher, der Vorsitzende des Freundeskreises Nyons-Mechernich. Dafür nahm zeitweise Brigitte Simons (RMP) teil.

    Deutsche und französische „Pänz“ spielen DvD ein

    Zu den ersten Sponsoren – einem Energiekonzern als Hauptgeldgeber und der Stiftung einer Sparkasse – sind weitere hinzugekommen, unter anderem in Mechernich aktive Genossenschaftsbanken, aber auch örtliche Unternehmen sollen angesprochen werden, gezielt spezielle Aktionen zu unterstützen wie die Herausgabe einer Musik-Video-Produktion mit vielen Schülern in Nyons und Mechernich mit dem in Kommern lebenden Kinderliedermacher und Musiker Uwe Reetz und seinen Gefährten.

    Die Musiker wollen einen Song komponieren und in Deutsch und Französisch texten, der dann mit Schulklassen in beiden Partnerstädten einstudiert, gesungen und aufgeführt und auf Video aufgenommen wird. Daraus soll mit entsprechenden Vor- und Nachspännen eine Videoproduktion erarbeitet werden, die beim Stadtfest an Pfingstsamstag ab 11.30 Uhr am Mechernicher Rathaus welturaufgeführt wird und anschließend als Kauf-DvD erhältlich ist.

    Beim Festakt am Freitagabend, 2. Juni 2017, in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof mit anschließender Feier im Foyer soll der aus Mechernich-Vollem stammende Musiker Günter Hochgürtel deutsche und französische Chansons singen. Auch die von Michael Schmitz geleitete Bigband „GAT the Sound“ des städtischen Gymnasiums kommt zum Einsatz. Sonntags findet das Stadtfest mit dem Burgfest in Eicks seinen krönenden Abschluss.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. Februar 2017)



  • „Brings“ kütt unn spillt . . .
    09.11.2016


    Bei der Vorstellung des „Brings“-Benefizkonzertes (von links): Margret Eich (Mechernich aktiv), Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Gemeindereferentin Maria Jentgen (beide Mechernich-Stiftung), Sabine Wahlen, Dennis Müller, Kämmerer Ralf Claßen (alle Stadtverwaltung Mechernich), Stephan Brings, Gerhard Lenz (Freundeskreis Mechernich-Nyons), Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Petra Himmrich (Mechernich aktiv). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Die Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons wird 50 Jahre jung, Mechernich feiert ein Stadtfest – und die Band „Brings“ um den Wahl-Kalenberger Stephan Brings kütt, spillt und das alles für einen guten Zweck. Das Open-Air-Benefizkonzert zugunsten der Bürgerstiftung von Mechernichern für Mechernicher beginnt am Samstag, 3. Juni 2017, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.

    Das gaben Stephan Brings, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons, der Gewerbeverein „Mechernich aktiv“ und der Vorstand der Mechernich-Stiftung jetzt bei einer Pressekonferenz im Mechernicher Rathaus bekannt.

    Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 4. November. Tickets zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) gibt es dann im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt . . .

    Touristenland verwandelte sich in eine Hölle auf Erden


    „Nichts ist selbstverständlich“, so der Tenor der Pressekonferenz, in der Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Stephan Brings und Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons mit schmerzvollem Blick auf Ex-Jugoslawien verwiesen. Der sonnendurchflutete Balkanstaat mit seinen wunderschönen Mittelmeerstränden sei einst das Ausnahme-Land im real existierenden Sozialismus gewesen, aus dem Gastarbeiter aus- und in das Touristen einreisen durften – und in dem es dennoch vor nicht allzu langer Zeit zu fürchterlichen Kriegen und Massenmorden an Zivilisten kam.

    „Deshalb ist auch die deutsch-französische Freundschaft, so ausgezeichnet sie auch ist, alles andere als eine »Selbstverständlichkeit«“, sagte Bürgermeister Schick: „Und deshalb ein Grund zur Freude und zum Feiern!“

    Generationen vor den heute lebenden Mechernichern und Nyonsern hätten sich in grausamen Kriegen gegenseitig getötet. Stephan Brings: „Das kann ich meinen erwachsenen Kindern, die alle in Paris waren und auch sonst wo in Frankreich Urlaub machen, gar nicht begreiflich machen, dass Deutsche und Franzosen mal »Erzfeinde« waren.“

    Völkerfreundschaft ist (leider) keine Selbstverständlichkeit


    „Wenn Völkerfreundschaft und Städtepartnerschaft wirklich eine »Selbstverständlichkeit« wären, sähe es in der Welt besser aus“, ergänzte Gerhard Lenz, der als Kind im Saarland Schimpf und Prügel von Kindern französischer Besatzungssoldaten bezog. Gerade weil die Geschichte belastet sei und er negative Erfahrungen machen musste, habe er sich umso mehr für Aussöhnung und Freundschaft mit Franzosen eingesetzt.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte an die Anfänge der Städtepartnerschaft, an deren Beginn 1962 die zunächst unerwiderte Sympathie des Austauschlehrers Wolfgang Müller zum südfranzösischen Städtchen Nyons gestanden habe. Der damalige Bürgermeister von Nyons habe gar nicht auf Müllers Anfragen reagiert – sein Sohn war im Krieg von deutscher „SS“ erschossen worden . . .

    „Auch wenn er selbst aus durchaus verständlichen Gründen die Hand nicht freundschaftlich ausstrecken konnte“, so der Bürgermeister in der Pressekonferenz zu Stadtfest und „Brings“-Benefizkonzert, so habe der Nyonser Bürgermeister von damals „doch die Weitsicht besessen, die Freundschaftsanfrage aus der Eifel seinem Beigeordneten zu übergeben, der dann tatsächlich Verbindung mit Wolfgang Müller und Mechernich aufnahm, so dass es 1967 zur Besiegelung einer bis heute haltenden Städtefreundschaft zwischen Nyons und Mechernich kam.“


    Bei „Brings“ geht bekanntlich die Post ab, besonders im Platt sprechenden und singenden Rheinland. Die Band um den in Mechernich-Kalenberg lebenden Stephan Brings (r.) spielt am Pfingstsamstag 2017 open air und live im Innenhof des Mechernicher Rathauses. Foto: Brings/pp/ Agentur ProfiPress
    Wie Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der von Walter und Inge Eich durch namhafte Kapitalstiftungen ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung ist, bekanntgab, soll am Samstag, 3. Juni 2017, tagsüber ein großes Stadtfest unter Beteiligung zahlreicher Vereine, Schulen und Gruppierungen rund ums Rathaus gefeiert werden. Etwa in der Art, wie es am 3. Oktober 2015 gefeiert worden war, als zigtausend Menschen der Stadtwerdung Mechernichs vor 40 Jahren fröhlich feiernd gedachten.

    Am Vorabend, Freitag, 2. Juni, ist Festkommers, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, reisen Deutsche und Franzosen gemeinsam nach Eicks, um dort am traditionellen Burgfest teilzunehmen.


    Stephan Brings „per Du“ mit Nachbarn und Bürgermeister


    Krönender Abschluss am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, soll das „Brings“-Open-Air-Benefizkonzert im Innenhof des Mechernicher Rathauses werden. Stephan Brings selbst sei es gewesen, so Claßen, der diese Idee nach der Neujahrsansprache des Bürgermeisters geäußert habe.

    Claßen, der ebenfalls aus Kalenberg stammt: „Stephan Brings ist Ur-Kölner, kennt aber die Eifel seit Kindesbeinen aus dem Effeff. Er lebt gerne in Kalenberg und engagiert sich stark für seine Wahlheimat, wie unlängst auch mit seinem Bruder Peter und anderen Musikern beim Benefizkonzert für die Kommerner Hochwasseropfer“.

    Stephan Brings, der längst mit Bürgermeister und Kämmerer per Du ist wie mit den Nachbarn in Kalenberg, erzählte: „Mein Vater Rolli, Jahrgang 1943, und sein zwei Jahre älterer Bruder, sind in den sechziger Jahren per Anhalter mit einem Hippie-mäßig umlackierten VW-Kübelwagen nach Frankreich über die Grenze gefahren. Da hat man denen Steine hinterhergeschmissen. Die kannten das Motorengeräusch noch . . .“

    Umso wichtiger sei es, dass heute zwischen jungen Deutschen und Franzosen ein völlig unbeschwertes Verhältnis herrsche. Und es sei ein Grund, sich nach 50 Jahren über so eine abseits des Austauschs der Offiziellen gelungene Städtefreundschaft wie zwischen Nyons und Mechernich zu freuen und sie zu feiern, ergänzte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

    Das Mechernicher Freundschafts-Stadtfest am Pfingstsamstag, 3. Juni, findet am 28. August mit einem Fest in Nyons seine Fortsetzung. Dafür können sich Vereine, Gruppen und Einzelpersonen, die mitfahren möchten, schon jetzt, bei der Stadt oder beim Freundeskreis Mechernich-Nyons anmelden.

                                                                                  
    pp/Agentur ProfiPress

    (4. November 2016)



  • Überschuss an Mechernich-Stiftung gespendet
    31.05.2016


    Björn Wassong (r.), Vorsitzender des Vereinskartells Weyer, überreicht den Spendenscheck für die Mechernich-Stiftung an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der wohltätigen Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Weyer – Weil bei einem Spendenaufruf des Vereinskartells Weyer für die Renovierung der Markus-Kapelle mehr Geld als benötigt zusammenkam, wurde die gemeinnützige Mechernich-Stiftung und damit bedürftige Menschen im Stadtgebiet Nutznießer dieses Überschusses. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können“, sagte Björn Wassong, der Vorsitzende des Vereinskartells. In der Jahreshauptversammlung überreichte er nun einen symbolischen Riesenscheck über den Betrag in Höhe von 1.000 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der Mechernich-Stiftung.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein weiteres Geschenk übergeben: Mit einem Präsent bedankte sich Björn Wassong bei seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen als „Ortssheriff“ von Weyer feierte und als solcher auch Vorstandsmitglied im Ortskartell ist.

    In einem kurzen Rückblick hob er als Meilensteine seines Wirkens für seinen Heimatort den Bau der neuen Leichenhalle, die Erneuerung des Ehrenmales, die Übernahme des ehemaligen Schulgebäudes als Bürgerhaus und insbesondere sein großes Engagement rund um den Bau und die Pflege der neuen Bürgerhalle hervor. „Manchen Ärger kann man mit einem Geschenk nicht wiedergutmachen, aber wir hoffen, deine Leistungen mit dieser Urkunde und diesem Präsent würdigen zu können“, so Björn Wassong.

    Zum Abschluss wählte die Versammlung einen Vorstand für das Ortskartell, in dem der Junggesellenverein Weyerer Wildschweine, der Musikverein Harmonie Weyer, der Sportverein Concordia Weyer, die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Weyer und die Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche 1971 vertreten sind. Dabei wurden Dieter Feder als stellvertretender Vorsitzender, Alwin Stolze als Kassierer, Dietmar Poensgen als Geschäftsführer und Björn Wassong als Vorstandsvorsitzender einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

    Das Vereinskartell Weyer unterhält das Bürgerhaus mit der angeschlossenen Bürgerhalle und nimmt viele weitere Aufgaben wie beispielsweise die Ausrichtung des Martinszuges, die Pflege der Grünflächen, den jährlich stattfindenden Seniorenausflug und die Ausrichtung des Herbstballs und des Umwelttages wahr.

    Das nächste Großereignis in Weyer steht bereits im Juli vor der Tür: Vom 16. bis 18. Juli wird Kirmes gefeiert. Dabei dürfen sich die Besucher auf Livemusik mit der Band „2old4u“ jeweils am Samstag- und am Montagabend freuen. Mit der erstmalig im Stadtgebiet Mechernich stattfindenden Musikolympiade am Kirmessonntag ziehen die Weyerer erneut ein Ass aus dem Ärmel. „Natürlich kommen am Sonntag auch die Kinder nicht zu kurz“, verspricht Mitorganisator Björn Wassong.

    Am 2. Oktober gibt es eine weitere Premiere: Erstmalig beteiligen sich die Vereine des Brehbergortes bei der „Archäologietour Nordeifel“ mit einem Verpflegungsstand.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • „Neuer“ DRK-Rettungswagen für Mechernich
    20.05.2016

    DRK-Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland (l.) und DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (r.) freuten sich über die 1.500-Euro-Spende der Mechernich-Stiftung, die ihnen (v.l.) Ralf Claßen, Rita Gerdemann und Inge Eich für die Anschaffung eines gebrauchten Rettungswagens übergaben. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Ob Handwerkermarkt in Kommern, Kirmes in Mechernich oder Burgfest in Eicks, um nur einmal drei Beispiele zu nennen: Im Frühjahr und im Sommer vergeht praktisch kein Wochenende, an dem die freiwilligen Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Mechernich nicht im Einsatz sind. Ein jetzt gebraucht angeschaffter Rettungswagen trägt dazu bei, dass auch in Zukunft bei Veranstaltungen im Mechernicher Stadtgebiet für die Sicherheit der Menschen vor Ort gesorgt ist.

    Möglich wurde diese Anschaffung unter anderem durch eine Spende der Mechernich-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung unter dem Vorsitz des Mechernicher Kämmerers Ralf Claßen, die in erster Linie unbürokratisch notleidenden Menschen im Stadtgebiet hilft, aber auch für das Gemeinwohl ehrenamtlich tätige Vereine und Organisationen unterstützt, steuerte 1.500 Euro bei. An der Mechernicher DRK-Unterkunft trafen sich nun DRK-Kreisgeschäftsführer und Ortsvereinsvorsitzender Rolf Klöcker und der Mechernicher Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland mit Claßen sowie Inge Eich und Rita Gerdemann vom Stiftungsvorstand zur symbolischen Scheckübergabe.

    „Ohne die freiwilligen Helfer des DRK oder auch der Malteser könnten viele Veranstaltungen im Stadtgebiet nicht stattfinden. Dieses unschätzbar wichtige ehrenamtliche Engagement fördern wir gerne“, würdigte Ralf Claßen den Einsatz der Rotkreuzhelfer, die sich in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. „Der Rettungs- und Sanitätsdienst in Mechernich ist ausschließlich ehrenamtlich aufgebaut“, bestätigte Rolf Klöcker. Über die Spende freute er sich daher besonders: „Damit ist die Grundlage dafür gegeben, dass unsere Helfer auch weiterhin bei zahlreichen Veranstaltungen die sanitätsdienstliche Betreuung leisten können.“

    pp/Agentur ProfiPress
     



  • Mechernich-Film war Verkaufsschlager
    19.05.2016

    Über Spenden in Höhe von insgesamt 10.400 Euro freute sich jetzt der Vorstand der Mechernich-Stiftung. Das Geld war bei Benefizaktionen im Rahmen des Stadtfestes im Oktober 2015 zusammengekommen. (V.l.n.r.) Rita Jenniges, Volker Zart, Michael Stöhr, Margret Eich, Ralf Claßen, Petra Himmrich, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Maria Jentgen, Thomas Tampier und Dennis Müller. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Der historische Mechernich-Film von Josef Goebel, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Stadt Mechernich im vergangenen Jahr restauriert und zum Stückpreis von zehn Euro verkauft wurde, entpuppte sich als echter Verkaufsschlager. Alle 1.000 georderten DVD fanden reißenden Absatz.
    „Für die Menschen war es eine schöne Sache, sich selbst oder Familienangehörige in dem Film wiederzufinden“, sagte Kämmerer Ralf Claßen. Als Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung freut ihn das Interesse gleich zweifach, denn der Verkauf kommt der Stiftung zugute, die notleidenden Menschen im Mechernicher Stadtgebiet hilft. Da das Stadtfest dank der großzügigen Unterstützung von 40 Sponsoren der Stadt und den Steuerzahler kein Geld gekostet hat, konnte der Verkaufserlös in voller Höhe gespendet werden.

    Den symbolischen Scheck über 10.000 Euro überreichte jetzt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an das Vorstandsteam der Stiftung. Er und Claßen lobten unisono den Einsatz des Mechernicher Filmemachers Dr. Michael Oversberg, der den Film für die Mechernicher Agentur ProfiPress mit viel Herzblut rekonstruiert und überarbeitet und damit erst die wohltätige Aktion ermöglicht hatte.

    Zur Spendenübergabe waren auch Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketingverein Mechernich Aktiv ins Rathaus gekommen. Mechernicher Geschäftsleute hatten für das Stadtfest den Verkauf von Kalendern mit historischen Aufnahmen aus Mechernich und ein Glücksrad gesponsert. Beides zusammen erbrachte den Erlös von 400 Euro, den der Stadtmarketingverein ebenfalls der Mechernich-Stiftung zur Verfügung stellt.

    Margret Eichs leicht verschämten Einwand, es handele sich im Vergleich zum Erlös aus dem DVD-Verkauf „nur“ um eine kleine Spende, wies Ralf Claßen energisch zurück. „Das ist für uns keine kleine Spende. Wir freuen uns tatsächlich über jeden noch so kleinen Betrag und sind wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase auf jeden Cent angewiesen“, erklärte der Kämmerer.

    Das Stadtfest im Oktober vergangenen Jahres habe so gleich für doppelte Freude gesorgt, führte Claßen weiter aus. „Es wurde in toller Atmosphäre gefeiert und zugleich Gutes getan.“ Bürgermeister Schick betonte, dass die Mechernich-Stiftung „in der Bürgerschaft“ angekommen sei. Die Stiftung ermögliche schnelle und flexible Hilfe ohne bürokratische Vorarbeit in einer Zeit, in der es durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung immer mehr Bedürftige gebe.

    pp/Agentur ProfiPress



  • 25.000 Euro für die Mechernich-Stiftung
    08.04.2016

    Engagieren sich gemeinsam für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft: (v.l.) Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, Rita Witt, Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats, KSK-Vertriebsdirektor Volker Zart als neues Mitglied im Stiftungsvorstand, Maria Jentgen, Inge Eich und Pfarrer Michael Stöhr vom Stiftungsvorstand sowie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (2.v.r.). Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Engagieren sich gemeinsam für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft: (v.l.) Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, Rita Witt, Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats, KSK-Vertriebsdirektor Volker Zart als neues Mitglied im Stiftungsvorstand, Maria Jentgen, Inge Eich und Pfarrer Michael Stöhr vom Stiftungsvorstand sowie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (2.v.r.). Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Es gibt sie, die betagte Witwe mit einer Rente von 650 Euro, der nach Abzug der laufenden Kosten noch 150 Euro zum Leben bleiben – einen ganzen Monat lang. Die aber aus Scham nicht um Hilfe bittet. Und es gibt auch die kinderreichen bedürftigen Familien, in denen es den Kindern am Notwendigsten fehlt, weil ihre Eltern nie gelernt haben, verantwortungsvoll mit der Sozialhilfe umzugehen. „Die Bedürftigen werden immer mehr, die Not immer größer“, sagten übereinstimmend Ralf Claßen und Michael Stöhr. Doch der Anlass, zu dem der Kämmerer der Stadt Mechernich, der evangelische Pfarrer und weitere Vorstandsmitglieder der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung im Mechernicher Rathaus zusammenkamen, war ein erfreulicher: Die Kreissparkasse Euskirchen unterstützt die Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und wirkungsvoll Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft, mit einer Zustiftung in Höhe von 25.000 Euro und einer 2.000-Euro-Spende. Außerdem konnte der Stiftungsvorstand den KSK-Vertriebsdirektor und Mechernicher Bürger Volker Zart als neuen Vorstandskollegen willkommen heißen.


    „Das ist ein schönes Ereignis für die Stadt Mechernich“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Er und Kämmerer Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung betonten unisono das gute Verhältnis von Stiftung, Stadt und Kreissparkasse. „Das klappt alles hervorragend, und auch die Tatsache, dass die Kreissparkasse mit Volker Zart nun auch im Stiftungsrat vertreten ist, passt prima“, so Claßen.


    „Das Vorgespräch mit dem Stiftungsvorstand in unserem Haus war sehr beeindruckend und überzeugend“, erklärte Rita Witt, die Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats. Die Hilfe der Mechernich-Stiftung komme genau da an, wo sie auch benötigt werde. „Unser Engagement ist keine Eintagsfliege“, versprach sie. Bereits im vergangenen Jahr hatte es aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Stiftung einen „dicken Scheck“ seitens der Kreissparkasse gegeben. Gleichwohl betonte Ralf Claßen, dass die Stiftung nicht nur von derartigen Großspenden lebe, sondern auch kleine Beträge wichtig seien: „Wir freuen uns über jeden Euro.“


    Was die Mechernich-Stiftung auszeichne, sei das besondere Engagement der Vorstandsmitglieder, hob Bürgermeister Schick hervor. Mit dem Geld werde sehr verantwortungsvoll umgegangen, oft werde Hilfe in Form von Sachspenden geleistet, etwa, indem Vorstandsmitglieder die bedürftigen Familien, die man ausnahmslos persönlich kenne, beim Einkauf begleiteten. „Das ist wichtig zu wissen für diejenigen, die spenden“, so Schick.


    Inge Eich, die vor mehr als zehn Jahren mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann Walter Eich die Stiftung aus Dankbarkeit dafür, dass das Schicksal es mit ihnen gut gemeint hat, mit ihrem Privatvermögen ins Leben gerufen hat und auch im hohen Alter von 83 Jahren aktiv ist, freute sich über die positive Entwicklung der gemeinnützigen Einrichtung. „Ich bin sehr froh, dass es so gut läuft, und mein Mann wäre es auch“, sagte sie.


    pp/Agentur ProfiPress  

     



  • Wind, Herz, Füße, Netz und Zollstock
    01.09.2015

    Rede Ralf Claßen - 10 Jahre Mechernich - Stiftung pdf.

    10 Jahre Mechernich - Stiftung - PowerPoint Präsentation pdf.

    Mechernich-Stiftung feierte ihr zehnjähriges Bestehen – Unbürokratische Hilfe für bedürftige Bürger im Stadtgebiet – Stiftungsvorstandsmitgliedern Symbole zugewiesen – Benefizkonzert mit Mechernicher Kultband „Von Stülp“, „Platt öss prima“ mit Manni Lang und Eifeler „Fingerfood“ vom „Magu“

    10 Jahre Mechernich - StiftungStiftungsvorsitzender Ralf Claßen (r.) begrüßt weit über hundert Gäste, die zum Jubiläumsfest der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ins „Magu“ gekommen sind: „Ich freue mich über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt haben, und das oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Lange war Wohltätigkeit überlebenswichtig für die, die sich nicht mehr helfen konnten. Aber auch heute gehöre es zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen.
    Früher seien es vor allem superreiche Industrielle gewesen, die aus diesem Grunde
    Stiftungen ins Leben gerufen hätten, heute ganz normale Bürger.

    Schick machte keinen Hehl aus seiner großen Hochachtung vor Inge und Walter Eich, die vor genau zehn Jahren die Bürgerstiftung Mechernich ins Leben gerufen hatten. Diese „Mechernich-Stiftung“ hilft innerhalb der Stadtgrenzen Mitbürgern über Engpässe, organisiert Kleider, kauft Schulsachen, bezahlt die Fahrkarte zur Fortbildung oder besorgt eine gute gebrauchte Waschmaschine, wenn die alte ihren Geist aufgegeben hat.

     Bislang 60.000 Euro für Hilfen aufgebraucht

    10_Jahre Mechernich - StiftungEs gehöre zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress 

    Auch Vereinen und Schulen greift die Stiftung unter die Arme, beispielsweise, in dem sie Mitgliederbeiträge, Kleidung oder das Essen in der Schule bezahlt, wenn die Elternhäuser dazu temporär nicht in der Lage sind.

    Seit der Gründung 2005 wurden 60.000 Euro für Hilfeleistungen aufgewendet. Im gleichen Zeitraum
    wurden rund 80.000 Euro an Spenden eingenommen. Das gegenwärtige Stiftungsvermögen – darunter auch ein Miethaus – wird auf rund 400.000 Euro beziffert. Das Kapital muss mündelsicher angelegt werden – nur die Erlöse werden ausgeschüttet.


    Mit einem lockeren Festakt feierte die Stiftung am Samstagabend im Mechernicher Restaurant „Magu“ ihr zehnjähriges Bestehen. Weit über hundert Gäste lauschten den Ansprachen des Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen, von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Stiftungsvorstand Pfarrer Michael Stöhr.
    Letzterer würdigte seine Mitstreiter im Stiftungsvorstand durch die Zuordnung bestimmter Attribute. So bekam Inge Eich ein Schokoladenherz, weil sie und ihr im vergangenen Jahr verstorbener Mann Walter ohne Zweifel das Herz der Stiftung seien. Die Vize-Vorsitzende, Gemeindereferentin Maria Jentgen von der katholischen Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara, laufe sich für die Bedürftigen die Hacken ab, um durch persönliche Besuche herauszufinden, ob und wie geholfen werden kann. Ihr ordnete Stöhr die Füße der Stiftung zu.

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sei ein „Hans Dampf in allen Gassen“ und werde folglich mit einem „Wirbelwind“ kenntlich gemacht.
    Die frühere Mechernicher Grundschulleiterin Rita Gerdemann, Dienstjüngste im Vorstand, nannte Stöhr „unser Küken“, was ihn nicht daran hinderte, ihr als Attribut ein Netz zuzuordnen, denn die in Zülpich lebende Pädagogin verfüge über exzellente Verbindungen in einem unsichtbaren Netzwerk der Hilfe.

    Sich selbst wies Pfarrer Stöhr schließlich einen Zollstock zu, weil das genaue Maßnehmen seine Aufgabe sei. Ihm sei wichtig, dass die Entscheidungen im Vorstand der Mechernich-Stiftung – auch wenn sie in „sozial und emotional komplexen Lagen“ gefällt werden müssten – stets transparent und nachvollziehbar seien: „Das gilt auch, wenn wir ablehnen.“
    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen dankte seinem Vorgänger Christian Baans, der die Stiftung im Jahre 2005 als Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich mit gegründet und zunächst auch bis zu seiner Erkrankung und seinem Ausscheiden aus den Diensten der Stadt am Bleiberg geführt hatte.

    Auch Schwester Lidwina von der geistlichen Gemeinschaft Communio in Christo, die die Stiftung ebenfalls mit ins Leben gerufen hatte, dankte Claßen.

    Stadt, Kreis, Bund und die Communio waren da

    10 Jahre Mechernich-SiftungEmpfangskomitee: Maria Jentgen, die Vize-Vorsitzende, und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen (l. und r. außen) begrüßen Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo. Schwester Lidwina vertrat die Communio 2005 bereits im Gründungsvorstand. Foto: ml/pp/ProfiPress

    Unter den Jubiläumsgästen am Samstag begrüßte der Stiftungsvorsitzende unter anderem Heimleiterin Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Thomas Hambach, den Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, den Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Manfred Poth, den Stellvertreter des Landrats im Kreis Euskirchen.
    Vor allem freue er sich aber über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt hätten – „oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Das zeige, dass die Stiftung in Mechernich angekommen sei und wahrgenommen werde.               

    Die Mechernich-Stiftung sei originär mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich und seinen über 27.000 Menschen verbunden. In der Satzung sei geregelt, dass diese Stiftung ausschließlich innerhalb der Stadt Mechernich tätig wird, so Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt Mechernich ist: „Sie hilft rasch und unbürokratisch, wo Not herrscht und Hilfe dringend benötigt wird. Oft  sind einzelne Personen und Kinder, meistens jedoch ganze Familien betroffen  und die Nationalität der Betroffenen spielt dabei keine Rolle!“

    Weiter sagte Claßen: „Es wird sie sicher nicht überraschen, wenn ich ihnen im Namen des gesamten Vorstandes verrate, dass unser Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sich zwar bescheiden im Hintergrund hält, sich jedoch mit den Zielen und der Arbeit der Mechernich-Stiftung voll und ganz identifiziert. Er ist das unermüdliche Sprachrohr unserer Stiftung und ermutigt Sponsoren, uns und damit Menschen in Mechernich zu unterstützen, denen es vielleicht nicht so rosig geht wie uns selbst.“
    Ralf Claßen dankte auch Kolleg/inn/en der Stadtverwaltung, die die Mechernich-Stiftung mit der Übernahme von Büro- und Verwaltungstätigkeiten unterstützen, namentlich Martina de Vries, Helga Müller, Stephanie Wefers, Stefan Mannz, Ramona Langen, Hans-Peter Siebum, David Esch, Peter Dierichsweiler, Silvia Jambor und Alexander Hellendahl sowie der Agentur ProfiPress, die die Stadt und die Mechernich-Stiftung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

    10 Jahre Mechernich- StiftungPfarrer Michael Stöhr (von links) stellte sich und seine Vorstandskollegen Ralf Claßen, Maria Jentgen, Inge Eich und Rita Gerdemann den Besuchern des Festaktes vor – und zwar mit für charakteristischen Symbolen. Ralf Claßen verglich er mit einem Wirbelwind, seiner Stellvertreterin Maria Jentgen bescheinigte Stöhr, die Füße der Stiftung, und Inge Eich, das Herz der Stiftung zu sein. Rita Gerdemann knüpfe das soziale Netz, er selbst nehme mit dem Zollstock Maß, damit alle Entscheidungen der Stiftung nachvollziehbar und transparent seien. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftungskapital ist mündelsicher angelegt

    „Auf unser Stiftungsvermögen sind wir stolz“, sagte Ralf Claßen: „Aber, wie alle Stiftungen, kämpfen wir mit der desolaten Zinssituation. Unser Stiftungskapital darf nicht angetastet werden. Wir arbeiten mit Spenden und den Erlösen aus dem Stiftungskapital, das mündelsicher angelegt ist.“ Er appellierte an die ebenfalls anwesenden Bankleute, der Stiftung „gute und tolle Konditionen anzubieten“.
    Nach dem Festakt gab es Eifeler Köstlichkeiten „auf die Faust“ und einige Lektionen Eifeler Mundart mit dem Kolumnisten und Buchautor Manni Lang.

    Dann griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ in Tasten und Saiten. Die vier Musiker „Jo“ Hochgürtel, Günther Rau, Willi Schmitz und Frank Weiermann spielten ebenso ohne Gage für den guten Zweck wie die übrigen Akteure des Abends.

    10 Jahre Mechernich -StiftungZum wiederholten Male griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ ohne Gage zugunsten der von der Mechernich-Stiftung unterstützten Menschen in Tasten und Saiten. Die vier Musiker (von rechts) Frank Weiermann, Joachim „Jo“ Hochgürtel, Willi Schmitz und Günther Rau brillierten mit Rock und Pop vor allem der 70er Jahre. Foto: ml/pp/ProfiPress

     

    pp/Agentur ProfoPress 

    (31.08.2015)



  • Zehn Jahre Mechernich-Stiftung: Wichtige Hilfe im Verborgenen
    21.08.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung: (v.l.n.r.) Ralf Classen, Maria Jentgen, Inge Eich, Rita Gerdemann und Michael Stöhr. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Viel Gutes im Verborgenen tun: Dafür steht die 2005 gegründete Mechernich-Stiftung. Das zehnjährige Bestehen der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell in Not geratenen Menschen im Stadtgebiet Mechernich hilft, ist Anlass für eine Feier am Samstag, 29. August, um 19 Uhr, im Mechernicher Bistro „Magu“.

    „Eingeladen sind alle interessierten Bürger von Mechernich, der Eintritt ist frei“, betont Ralf Classen. Vor allem aber wolle man mit der Feier allen Spendern und Sponsoren der vergangenen zehn Jahre Danke sagen. Classen, Kämmerer der Stadt Mechernich, ist seit Sommer 2011 Vorsitzender der gemeinnützigen Bürgerstiftung. Davor hat der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene und aus den Diensten der Stadt ausgeschiedene Beigeordnete Christian Baans diese Aufgabe erfüllt.

    Die Mechernich-Stiftung war im Herbst 2005 von dem Mechernicher Ehepaar Walter und Inge Eich ins Leben gerufen worden. Die Eheleute hatten eine größere Spende aus ihrem privaten Vermögen in diese Bürgerstiftung eingezahlt. In den vergangenen zehn Jahren ist das Stiftungsvermögen dank weiterer Spenden in beträchtlichem Umfang angewachsen – Geld, das ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken in der Stadt Mechernich dient.

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im September 2011anlässlich des 80. Geburtstags des im vergangenen Jahr verstorbenen Stiftungsgründers. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen. Im Mai 2014 verstarb Walter Eich im Alter von 82 Jahren.

    Die Jugend- und Altenhilfe steht im Stiftungszweck ganz oben. Es sind die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in unmittelbarer Nachbarschaft, denen stets schnell und unbürokratisch mit oftmals ganz unspektakulären Maßnahmen aus einer akuten Notlage geholfen wird. Zumeist handelt es sich dabei um sozial schwache Familien mit Kindern. „Das geschieht ganz selten durch Geldspenden. In erster Linie unterstützen wir die Menschen mit Sachspenden, oft vor dem Hintergrund, dass sie durch die erhaltene Hilfe in die Lage gebracht werden, ihre Situation selbst zu verbessern. Wir leisten also auch Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Ralf Classen. Mitunter setzt die Mechernich-Stiftung mit einem Paket Windeln oder einem Vorrat an Babynahrung schlicht dort an, wo die Unterstützung in sozial benachteiligten Familien am dringendsten ist.

    „Von Stülp Revival" mit (von rechts) Frank Weiermann, Willi Schmitz, Joachim Hochgürtel und Günther Rau singen und spielen am Samstag, 29. August bei der Zehn-Jahres-Feier der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress

    Mehr denn je sei die Mechernich-Stiftung bei der Erfüllung ihres Auftrages auf Spenden angewiesen, betont der Vorsitzende. „Unter der schlechten Zinslandschaft leidet das Stiftungsvermögen.“ Classen hebt hervor, dass der Stiftung keinerlei Personal- und nur geringfügige Verwaltungskosten entstehen: „Alle Arbeit wird ehrenamtlich getan, das Geld wird eins zu eins weitergegeben.“ Wert legt er auf die Feststellung, dass selbiges auch für die Feier am Samstag, 29. August gilt, zu der rund 120 geladene Gäste und viele spontane Festbesucher erwartet werden. „Die Veranstaltung verursacht der Stiftung keinerlei Kosten.“
    Nach der Begrüßung durch Ralf Classen wird der dem Vorstand angehörende evangelische Pfarrer Michael Stöhr die Arbeit der Stiftung vorstellen.


    Gewohnt heiter wird es zugehen, wenn Manni Lang Geschichten und Anekdoten rund um das Leben in der Eifel vorträgt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
     

    Für Unterhaltung sorgt der Autor und Erzähler Manni Lang, der „Eifeler Anekdoten“ zum Besten geben wird und der sich wie die Band „Von Stülp Revival“ in den Dienst der guten Sache stellt und zugunsten der Mechernich-Stiftung auf Gage verzichten wird. Bereits beim großen Konzert aus Anlass ihres 40-jährigen Bandbestehens hatten die vier Musiker Günther Rau, Joachim Hochgürtel, Willi Schmitz und Frank Weiermann auf Eintritt verzichtet und stattdessen um Spenden für die Mechernich-Stiftung gebeten. Auch nach dem offiziellen Teil wir die Rockband in gewohnter Manier das Publikum mit legendären Hits von den Sitzplätzen reißen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 21.08.2015)

     



  • „Von Stülp Revival“ Band im Doppelpack
    18.08.2015

    Die „Von Stülp Revival“ Band spielt anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes am Samstag, 5. September, sowie der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung am Samstag, 29. August, in der Gaststätte „Magu“. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress
     

    Mechernich – Handgemachte Musik der 60er, 70er und 80er Jahre -. Dafür steht die Ur-Mechernicher Band „Von Stülp“, die als „Von Stülp Revival“ Band nach wie vor aktiv ist.

    Jetzt im Spätsommer sind die vier Musiker Joachim Hochgürtel (Gitarre, Gesang), Günther Rau (Bass, Gesang), Willi Schmitz (Keyboards, Gesang) und Frank Weiermann (Schlagzeug) gleich zwei Mal kurz hintereinander live zu hören.

    Anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes tritt die „von Stülp Revival“ Band am Samstag, 5. September, ab 21 Uhr in der Gaststätte „Magu“, Weierstraße 31 in Mechernich auf. Im Gepäck hat sie Stücke von Eric Clapton, Deep Purple, Joe Cocker, CCR, Sweet und vielen mehr.

    Eine Woche zuvor, am Samstag, 29. August, mischt „Von Stülp Revival“ im Magu ab 19 Uhr die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung auf. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

    Oberstes Gebot für die Mannen von „Von Stülp Revival“ ist die möglichst naturgetreue Wiedergabe dieser legendären Musik bei weitgehendem Verzicht auf allen „neumodischen elektronischen Schnickschnack“, so Willi Schmitz. „Unser Publikum besteht aus Menschen, die mit dieser Musik groß geworden sind“, sagt Günther Rau.


    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 18.08.2015)



  • Mit Kleingeld Großes bewegen
    17.02.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung hofft auf viele Teilnehmer beim Programm „EuroCents“ (von links): Rita Gerdemann, Ralf Claßen, Inge Eich, Michael Stöhr und Maria Jentgen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Wir freuen uns sehr, dass die Bewerbung der Mechernich-Stiftung, bei der Aktion „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen berücksichtigt zu werden, erfolgreich war“, so der Stiftungsvorsitzende und Mechernicher Stadtkämmerer Ralf Claßen. Die Mechernich-Stiftung kümmert sich unter anderem um sozial schwache Familien im Stadtgebiet und versucht auch dort schnell und unbürokratisch zu helfen, wo die Behörden an ihre Grenzen stoßen.

    Die Teilnahme an der „GiroCents“-Aktion bedeutet für die Stiftung eine zusätzliche Einnahmequelle - und somit noch mehr Unterstützung für Menschen in Not. Ralf Claßen erläutert das Projekt: „Alle Kunden der Kreissparkasse Euskirchen können sich beim Programm »GiroCents« anmelden.“ Ist dies erfolgt, werden am Ende des Monats jeweils die Beträge nach dem Komma des Kontoguthabens, also bis zu 99 Cents, abgebucht und für den guten Zweck gesammelt. Nach einem halben Jahr werden dann die Spenden verteilt – und zwar demokratisch nach Kundenwunsch. Ralf Claßen: „In jedem Monat muss man angeben, welche der vier sozialen Projekte, die diesmal zur Wahl stehen, man unterstützen möchte.“ Neben der Mechernich-Stiftung sind dies das Opfernetzwerk „Weiße Ring“, der Förderverein der Euskirchener der Marienschule und die SG Sportgemeinschaft 69 Marmagen-Nettersheim.

    Das bedeutet auch: Je mehr Menschen sich anmelden und dann konkret für die Mechernich-Stiftung entscheiden, desto mehr Spendengelder für bedürftige Menschen kommen zusammen. Denn, so der Stiftungsvorsitzende: „Bei der Abrechnung nach sechs Monaten wird das Geld dann prozentual nach der Kundenabstimmung verteilt.“ Ralf Claßen und der gesamte Stiftungsvorstand hoffen nun auf viel Unterstützung aus der Bevölkerung: „Lassen Sie uns gemeinsam mit Kleingeld Großes bewegen – wir können jeden Euro gebrauchen...“

    Wer bei „GiroCents“ mitmachen möchte, findet im Internet unter www.kreissparkasse-euskirchen.de oder auf der Blogseite www.ksk-eu.sparkasseblog.de weitere Informationen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 17. Februar 2015)



  • Schnelle Hilfe ohne Abzüge
    11.02.2015

    Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen, und seine Stellvertreterin Maria Jentges (vorne) freuen sich über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“, die bedürftigen Menschen aus dem Stadtgebiet zukommen wird. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Satzvey – Über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“ in Höhe von 220 Euro freut sich die Mechernich-Stiftung. Der Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen konnten das Geld jetzt am Rande einer Chorprobe entgegennehmen. „Im letzten Jahr haben wir, anstatt uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen, den entsprechenden Betrag gespendet“, berichtet Britta Radermacher. Die Ziele der „Mechernich-Stiftung“, ergänzt sie, entsprächen genau der Vorstellungen der Chormitglieder zur Verwendung der Spenden. Wichtig sei ihnen auch gewesen, so die CHorsängerin, dass die Spenden „nicht von einem Verwaltungsapparat aufgefressen werden, sondern schnell, unbürokratisch und ohne Abzug an Bedürftige gehen“. Ralf Claßen und Maria Jentgen dankten für das Engagement der Satzveyer.

    Der Kirchenchor Cäcilia besteht seit rund 100 Jahren, 1934 durften erstmals auch Frauen mitsingen. In den Folgejahren gab es im Chor immer weniger aktive Männer, sodass Mitte der 50er Jahre ein reiner Frauenchor entstand. Er besteht heute aus 15 aktiven weiblichen Mitgliedern, die unter der Leitung von Michael Ferges singen.

    Der Chor kümmert sich insbesondere um die Mitgestaltung der Gottesdienste, etwa an katholischen Feiertagen. Hinzu kommt das kulturelle wie gesellschaftliche Engagement der Sängerinnen. Ein Beispiel: Vor rund 35 Jahren, berichtete Britta Radermacher, habe man in Satzvey um einen Vater von drei kleinen Kindern getrauert. Der Chor stellte spontan eine Sammeldose auf, um der Mutter kurz vor Weihnachten zu helfen. Britta Radermacher: „Ähnliche Schicksalsschläge wiederholten sich leider mehrfach in unserem unmittelbaren Umfeld. So entstand die Tradition, im akuten Fall und vor Weihnachten zu sammeln, um das Geld Hilfsbedürftigen zukommen zu lassen.“ Ähnlich wie bei der Mechernich-Stiftung, sei diese Hilfe immer sehr diskret geschehen, manchmal auch durch Sachspenden, wenn die Betroffenen nicht selbst in der Lage, waren sich das Notwendige zu kaufen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 11. Februar 2015)



  • Mechernich-Stiftung unterstützt Mechernich Tafel
    13.11.2014

    Thomas Hambach (l.), Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, lässt sich von Tafel-Vorsitzendem Wolfgang Weilerswist das neue Kühlhaus erklären. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Zwei Jahre lang hatten Vorsitzender Wolfgang Weilerswist und sein Team von der Mechernicher Tafel an der Finanzierung für das neue, dringend benötigte Kühlhaus gearbeitet. Nun konnte die neue Errungenschaft der Hilfsorganisation, die in Mechernich Lebensmittel, die der Handel vernichten würde, an Bedürftige verteilt, eingeweiht werden. Auf insgesamt 32.000 Euro belaufen sich die Kosten für das Kühlhaus, in dem auch die Lebensmittel für die Tafel-Dependancen in Kall und Bad Münstereifel gekühlt werden.

    Das alte Kühlhaus genügte den Bedürfnissen schon lange nicht mehr. „Gerade einmal drei Paletten hatten dort Platz“, so Wolfgang Weilerswist. Im neuen Kühlhaus können zwölf Euro-Paletten konstant bei sechs Grad Celsius gelagert werden. Die Anschubfinanzierung für den Neubau kam vom Euskirchener Immobilienunternehmen „Embgenbroich Finanzen und Immobilien", das 5.000 Euro spendete. Es folgten weitere 5.000 Euro von der Mechernich-Stiftung sowie jeweils 2.000 Euro von „RWE vor Ort“ und und der evangelischen Kirche in Mechernich. Den größten Betrag in Höhe von 10.000 Euro stiftete der Tafel-Bundesverband den Helfern in Mechernich, Geld, das aus der Flaschenpfandspende des Discounters Lidl stammt.

    Beigeordneter Thomas Hambach (l.), Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (M.) und Michael Stöhr, Geschäftsführer der Tafel und Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf, vor der Schaltzentrale des neuen Kühlhauses. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Aber nicht nur die großen Spender machten das Projekt möglich. „Wir bedanken uns bei jedem Spender, der uns unterstützt hat. Ohne sie wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen“, freute sich Wolfgang Weilerswist auch über die kleinen Sponsoren. Zumal das Kühlhaus deutlich teurer geworden sei, als bei der ersten Planung gedacht. Denn um es vor Vandalismus zu schützen, wurde es sicherheitshalber mit einer Garage umbaut. „Da wir kein normales Garagentor dafür verwenden konnten, habe wir zwei Schwingtüren einbauen lassen. Allein dieser Sonderwunsch hat 1.700 Euro gekostet. Auch das Fundament war sehr teuer“, erklärte der nimmermüde Tafelvorsitzende die Kostenexplosion.

    Am Ende seiner Rede anlässlich der Einweihungsfeier, zu der auch viele der ehrenamtlichen Helfer gekommen waren, zeigte sich Weilerswist, der auch Landesvorsitzender der Tafeln in NRW ist, ein wenig stolz auf das Geschaffene: „Ich kann ohne Fug und Recht behaupten, dass wir eine Vorzeige-Tafel in Nordrhein-Westfalen sind.“

    Nachdem das Großprojekt „Kühlhaus“ endlich fertig gestellt wurde, sieht sich Weilerswist schon vor die nächste Herausforderung gestellt: „Unser kleiner Lieferwagen braucht unbedingt eine große Inspektion, die über die übliche Wartung hinausgeht.“ Dass das Transportfahrzeug am Laufen bleibt, sei wichtig, betont er, denn über 200 Familien mit rund 1.000 Angehörigen werden allein zweimal die Woche an der Ausgabestelle in Mechernich betreut.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 13. November 2014)



  • Mechernich-Stiftung wählt neue stellvertretende Vorsitzende
    23.10.2014

    Der Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPressDer Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Einstimmig hat die Mechernich Stiftung in ihrer jüngsten Vorstandssitzung Maria Jentgen zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die in Bleibuir lebende Mechernicher Gemeindereferentin folgt damit Walter Eich nach, der die Mechernich Stiftung im Jahr 2005 gemeinsam mit seiner Frau Inge gegründet hatte. Er war bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten in der wohltätigen Stiftung aktiv, die bedürftige Menschen aus dem Stadtgebiet unterstützt.

    „Ich könnte mir keine bessere Stellvertreterin wünschen“, sagt Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich Stiftung und Stadtkämmerer. Zum einen sei Maria Jentgen bereits seit Jahren als aktives Mitglied eine wichtige Stütze der Stiftung. Ralf Claßen: „Mir war zudem auch wichtig, dass wir jemanden finden, der hier vor Ort ist und mich auch mal kurzfristig vertreten kann.“ Maria Jentgen wurde einstimmig gewählt und nahm das Amt gerne an.

    Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde in der Vorstandssitzung, dass die Stiftung die Mechernicher „Tafel“, die Lebensmittel an bedürftige Menschen ausgibt, erneut mit 2.000 Euro unterstützt. Insgesamt hat sie nun 5.000 Euro in das neue Kühlhaus der Tafel investiert, dessen Kosten sich im Laufe der Bauphase als deutlich höher als geplant herausstellten. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Besser als bei der Tafel, die so viele Menschen und Familien aus dem Mechernicher Stadtgebiet unterstützt, kann man Spenden kaum anlegen.“ 

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 23. Oktober 2014)
     



  • Mechernich-Stiftung trauert um Walter Eich
    05.06.2014

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick anlässlich des 80. Geburtstags des Verstorbenen im September 2011. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Walter Eich ist tot. Der Gründer der Mechernich-Stiftung starb im Alter von 82 Jahren. Über die Mechernich-Stiftung hinaus engagierte sich Walter Eich auch im Förderverein Hospiz Stella Maris und ehrenamtlich für die Mechernicher Communio in Christo.

    Es waren die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in seiner unmittelbaren Umgebung, denen sein Mitgefühl galt und mit denen er seinen durch Arbeit erworbenen Wohlstand teilte. Zu diesem Zweck rief er mit seiner Ehefrau Inge vor neun Jahren die Mechernich-Stiftung ins Leben. Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge  und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen.   

    „Mechernich hat jetzt mit Walter Eich einen Mann verloren, der sich still, aber effektiv für die Benachteiligten unserer Stadt eingesetzt hat“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Jugend- und Altenhilfe stehen im Stiftungszweck ganz oben, ebenso die unbürokratische Förderung von bedürftigen Personen, sozial schwachen Familien und Menschen aus benachteiligten Randgruppen.

    So wurde in den vergangenen neun Jahren viel Gutes im Verborgenen getan. Oft waren es ganz unspektakuläre Dinge: ein warmer Anorak für den Winter,  ein Ofen für eine alte Frau, eine neue Brille, der Zuschuss zur Klassenfahrt, die sonst nicht mitgemacht werden konnte, ein Paar Schuhe oder einige Zentner Einkellerungskartoffeln, mit denen unsichtbare Not gelindert wurde. Die Hilfe zur Selbsthilfe, die die „Mechernich-Stiftung“ schuldlos in Not geratenen Mitmenschen in der Stadt Mechernich gibt, kann das Anstreichmaterial nach einem Familienumzug ebenso umfassen, wie eine gezielte Fortbildungsmaßnahme, um die Chancen des Familienvaters oder der allein erziehenden Mutter am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

    Beruflich war der am 22. September 1931 in Luxemburg geborene Walter Eich von 1984 bis zu seinem Ruhestand als Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Euskirchener Maschinenbaufirma Webac tätig. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn und während seines Studiums als Ingenieur des Maschinenbaus war er Konstrukteur für Gießerei-Maschinen bei der Maschinenfabrik Axmann in Köln, anschließend war er als Projektleiter bei der Düsseldorfer Demag Gesellschaft für Hüttenwerkanlagen verantwortlich für Neubauprojekte im In- und Ausland. Zeitweise betrieben die Eheleute das Hotel „Haus Salzberg“ in Gemünd.      
    Am heutigen Mittwoch, 4. Juni ist er auf dem Friedhof in Mechernich beigesetzt worden. An der Trauerfeier nahmen auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Vertreter der Communio in Christo teil.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 05. Juni 2014)



  • Mechernich-Stiftung erhält Spende von der VR-Bank Nordeifel e.G.
    04.04.2014

    Ralf Claßen (v.li.), der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, konnte aus den Händen von Wolfgang Merten einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro in Empfang nehmen – sehr zur Freude auch des Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, Thomas Hambach. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress    

    Mechernich – „Beim Neujahrsempfang der Stadt Mechernich haben wir erfahren, wie wichtig die Arbeit der Mechernich-Stiftung für bedürftige Familien im Stadtgebiet ist.“ So die einleitenden Worte von Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG. Es folgte eine gute Nachricht: „Daher haben wir uns entschlossen, diese gute Sache mit einer Spende zu unterstützen.“ Die VR-Bank Nordeifel eG hat es sich neben dem Mehrwert für Mitglieder und Bank insbesondere auch auf die Fahnen geschrieben, immer wieder Impulsgeber und Motor für die Region zu sein, die Region zu unterstützen. Insofern begrüßte Wolfgang Merten das Engagement der Mechernich-Stiftung umso ausdrücklicher.

    Zur großen Freude des Stadtkämmerers Ralf Claßen, der zugleich Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, überreichte Wolfgang Merten am Rande des jüngsten „Unternehmerabends“ der Stadt Mechernich in Kooperation mit der VR-Bank Nordeifel eG einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro.
    Wie Ralf Claßen beim Neujahrsempfang dargestellt hatte, werden Spenden in der Regel nicht als Bargeld an bedürftigen Familien weitergegeben. Stattdessen übernehmen es die Aktiven der Mechernich-Stiftung, dafür beispielsweise Kleidung oder Schulmaterial für benachteiligte Kinder zu kaufen und in den Familien abzugeben. Ralf Claßen: „So ist gewährleistet, dass das Geld tatsächlich sinnvoll ausgegeben wird und dort ankommt, wo es benötigt wird.“

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 04. April 2014)



  • Vorsitzender der Mechernich-Stiftung hält Rede beim Neujahrsempfang 2014
    20.01.2014

    Der Stadtkämmerer und Vorsitzende der Mechernich-Stiftung stellte die Arbeit der Stiftung vor, die unter anderem sozial schwache Familien unterstützt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Mechernich, die Schulstadt am Bleiberg, stand im Fokus der Neujahrsansprache von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Geschicke der Stadt bereits seit 15 Jahren leitet. Beim Neujahrsempfang in der mit geladenen Gästen voll besetzten Aula des  Gymnasiums „Am Turmhof“ (GAT) im Stadtkern schlug Schick den Bogen von den ursprünglichen Volksschulen im „Bergarbeiterdorf Mechernich“ bis hin zur heutigen Schullandschaft mit optimalen Bildungsvoraussetzungen für alle Schüler.
     

    Identität als Mechernicher
     

    Nicht zuletzt auch, wie der Bürgermeister aufzeigte, weil diese eine der wichtigen Grundlagen für das  „Wir-Gefühl“ sei, das die Mechernicher heute zu einer starken Gemeinschaft mache. „Der gemeinsame  Besuch unserer Schulen durch junge Menschen aus allen Ortschaften des Stadtgebietes hat nach der Neuordnung die für eine Kommune wichtige Identität herausgebildet“, so Dr. Schick. „Wir alle, ob aus Wielspütz oder Obergartzem, aus Berg oder Weyer, Harzheim oder Hostel identifizieren uns heute zuvorderst mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich, erst danach kommt der engere dörfliche Bezug.“
     

    Noch kurz bevor die Volksschulen 1967abgeschafft wurden, so berichtete der Bürgermeister, hatten die Stadtväter mit der Katholischen Volksschule in Mechernich die modernste Volksschule im Kreis Schleiden eingerichtet. Zwei Jahre später wurde sie zur ersten Mechernicher Hauptschule. Dr. Schick: „… der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“
     

    Die Zukunft im Blick
     

    So sei es auch geblieben, als der Bergbau mehr und mehr unrentabel wurde und „das über Jahrhunderte gewachsene wirtschaftliche Rückgrat des Ortes und der Region Mechernich gebrochen war“, so Dr. Schick. „Doch der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“ Oder, wie der Bürgermeister Wolfgang Bosbach bei seinem jüngsten Besuch in Mechernich zitiert: „Wer nichts im Boden hat, der muss was in der Birne haben.“
     

    Dass dieses Bewusstsein bis heute fraktionsübergreifend und mit großer Einigkeit die Mechernicher Politik prägt, zeigt die neue Sekundarschule Mechernich-Kall, mit der die Stadt am Bleiberg einmal mehr auf eine sich  verändernde Gesellschaft eingeht. Und zwar rechtzeitig. Ähnlich, wie sie vor genau 50 Jahren die Zeichen der Zeit erkannte und das „Neusprachliche Gymnasium der Gemeinde Mechernich“, wie das GAT zunächst hieß, einrichtete. Dr. Schick: „Zahlreiche junge Menschen unserer Stadt, wie ich damals einer war, haben von der Weitsicht der Bürger und politischen Entscheidungsträger vor uns partizipiert.“ Mit der Errichtung des Gymnasiums, so der Bürgermeister, hätten die politisch Verantwortlichen Fundament, Grundstein und Eckpfeiler für die heutige Schulstadt gelegt, in der mit der Förderschule in Satzvey sowie drei Grundschulen, Hauptschule, Gymnasium, Realschule und Sekundarschule alle Schulformen zur Verfügung stehen. Die Entwicklung der Schullandschaft in Mechernich nach der kommunalen Neuordnung sei vor allem ein Verdienst des langjährigen Gemeinde- und Stadtdirektors Helmut Rosen gewesen.
     

    Allerdings, so Hans-Peter Schick: „Ob mit der Einführung der Sekundarschule die Umgestaltung der Schullandschaft in Mechernich abgeschlossen ist, vermag ich heute nicht zu beurteilen.“ Rückblickend bliebe festzuhalten, dass in den vergangenen 45 Jahren über 40 Millionen Euro in den Neu- und Umbau von Schulen investiert worden seien, rund die Hälfte seien als Fördermittel nach Mechernich geflossen. „Der heutige Wiederbeschaffungswert unserer Schulen liegt bei 65 Millionen Euro“, so Dr. Schick.
     

    400 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum Neujahrsempfang in der Aula des städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ gefolgt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftung als Form der Solidarität
     

    Doch nicht nur in Sachen Bildung, auch etwa mit der Mechernich-Stiftung wendet man sich in der Stadt am Bleiberg besonders den jüngeren und jüngsten Bürgern zu, wie der Stadtkämmerer und Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen im Anschluss an die Ansprache des Bürgermeisters  berichtete. Die 2005 gegründete „Bürgerstiftung“, so Claßen, gehe auf die Erststiftung des Mechernicher Ehepaares Inge und Walter Eich zurück und unterstütze insbesondere sozial schwache Familien im Stadtgebiet. „Die Mechernich-Stiftung unterstützt aber auch, wie Sie sehen und hören werden, Vereine und Institutionen, Schulen und Kindergarten in unserer Stadt am Bleiberg“, so Ralf Claßen, der auch den Stiftungsvorstand vorstellte. „Herr Eich ist stellvertretender Vorsitzender der Stiftung. Die weiteren Mitglieder sind Inge Eich, die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und der evangelische Pfarrer Michael Stöhr. Seit Ende des vergangenen Jahres ist auch unsere frühere Grundschulrektorin Rita Gerdemann Mitglied unseres Vorstandes. Im Jahre 2011 wurde ich dann als Nachfolger von Christian Baans, der ja bekanntlich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst der Stadt Mechernich ausgeschieden ist, zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt.“
     

    Die Mechernich-Stiftung, so Claßen, dürfe laut Stiftungszweck nur im Stadtgebiet tätig werden. Hier unterstützt sie, ähnlich wie auch die Mechernicher „Tafel“, sozial schwache Familien, und dort insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Claßen: „Unsere Stadt ist über viele Jahrzehnte zusammengewachsen. Wir passen aufeinander auf, wir sind uns nicht gleichgültig. Probleme werden gemeinsam gelöst, das gilt nicht nur für den Stadtrat und seine Ausschüsse, sondern vielfach auch für das soziale Zusammenleben der Menschen dieser Stadt.“ Nachbarschaftshilfe und bürgerliches Engagement, so ergänzte er , seien  am Bleiberg keine Fremdwörter. „Me kennt sich unn me hellep sich...“
     

    Austausch im GAT-Foyer
     

    Da war es wieder, das „Wir-Gefühl“, das die Mechernicher heute prägt. Spürbar wurde das auch beim Umtrunk im Foyer des GAT, zu dem der Bürgermeister im Anschluss an die Vorträge eingeladen hatte. Ins Gespräch kamen hier nicht nur Vertreter der Stadtverwaltung mit engen Partnern wie den politischen Akteuren vor Ort, Schulleitern, der Bundeswehr, dem Roten Kreuz und den Maltesern, der Mechernicher Communio in Christo und zahlreichen Vereinen wie dem Musikverein 1928 Lessenich, der den Neujahrsempfang musikalisch begleitete. Auch die Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel und Detlef Seif, der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem, Landrat Günter Rosenke und viele weitere Amtsträger waren nach Mechernich gekommen. Die Bewirtung übernahm auch im diesen Jahr die Weltjugendtagsgruppe der Pfarrei St. Johannes Baptist Mechernich.
     

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 20. Januar 2014)

    Rede von Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung (pdf, 278 KB)



  • Neues Kühlfahrzeug für die Tafel
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    Mit 3.000 Euro unterstütze die Mechernich-Stiftung den Kauf des neuen Kühlfahrzeugs für die Tafel: (v.l.) Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Ralf Classen, Maria Jentgen und Wolfgang Weilerswist. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Ein neues, komplett gesponsertes Kühlfahrzeug für die Tafel Mechernich konnte der Mechernicher Tafel-Vorsitzender beim Sommerfest der gemeinnützigen Hilfsorganisation präsentieren. Der Lions-Club Euskirchen-Nordeifel, Stiftunglife, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, die Mechernich-Stiftung und die evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf haben gemeinsam mit ihren Spenden dafür gesorgt, dass das 45.000 Euro teure Fahrzeug angeschafft werden konnte.

    Wie dringend es benötigt wurde, machte Wolfgang Weilerswist deutlich. „2004 haben wir die Tafel Mechernich gegründet, damals kamen 30 bis 50 Gäste – im vergangenen Jahr waren es bis zu 300", berichtete er vom enormen Zulauf der Bedürftigen bei der Ausgabe, die hier mit Lebensmittel und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.


    Beim Sommerfest dankte Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (l.) seinen fleißigen Helfern in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Da die Mechernicher Tafel wie alle anderen Tafeln den Lebensmittelgesetzen ebenso unterliegen wie der Handel, musste das Fahrzeug zwingend angeschafft werden, um den gesetztestreuen Transport der gespendeten Lebensmittel gewährleisten zu können.

    „Es ist toll, wie lange und konstant die Tafel diese Hilfe schon ehrenamtlich leistet“, lobte Pfarrer Dr. Michael Stöhr. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, betonte, dass es immer Menschen geben werde, die nicht direkt vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren könnten und daher Unterstützung benötigten.

    Wolfgang Weilerswist: „Es wäre toll, wenn sich weitere Geschäfte, Händler und Ketten zur Hilfe bereiterklären würden." Mehr ehrenamtliche Helfer, die bei der Ausgabe oder als Fahrer unterstützen, sind ebenfalls willkommen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (01. August 2017)