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  • Wind, Herz, Füße, Netz und Zollstock
    01.09.2015

    Rede Ralf Claßen - 10 Jahre Mechernich - Stiftung pdf.

    10 Jahre Mechernich - Stiftung - PowerPoint Präsentation pdf.

    Mechernich-Stiftung feierte ihr zehnjähriges Bestehen – Unbürokratische Hilfe für bedürftige Bürger im Stadtgebiet – Stiftungsvorstandsmitgliedern Symbole zugewiesen – Benefizkonzert mit Mechernicher Kultband „Von Stülp“, „Platt öss prima“ mit Manni Lang und Eifeler „Fingerfood“ vom „Magu“

    10 Jahre Mechernich - StiftungStiftungsvorsitzender Ralf Claßen (r.) begrüßt weit über hundert Gäste, die zum Jubiläumsfest der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ins „Magu“ gekommen sind: „Ich freue mich über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt haben, und das oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Lange war Wohltätigkeit überlebenswichtig für die, die sich nicht mehr helfen konnten. Aber auch heute gehöre es zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen.
    Früher seien es vor allem superreiche Industrielle gewesen, die aus diesem Grunde
    Stiftungen ins Leben gerufen hätten, heute ganz normale Bürger.

    Schick machte keinen Hehl aus seiner großen Hochachtung vor Inge und Walter Eich, die vor genau zehn Jahren die Bürgerstiftung Mechernich ins Leben gerufen hatten. Diese „Mechernich-Stiftung“ hilft innerhalb der Stadtgrenzen Mitbürgern über Engpässe, organisiert Kleider, kauft Schulsachen, bezahlt die Fahrkarte zur Fortbildung oder besorgt eine gute gebrauchte Waschmaschine, wenn die alte ihren Geist aufgegeben hat.

     Bislang 60.000 Euro für Hilfen aufgebraucht

    10_Jahre Mechernich - StiftungEs gehöre zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress 

    Auch Vereinen und Schulen greift die Stiftung unter die Arme, beispielsweise, in dem sie Mitgliederbeiträge, Kleidung oder das Essen in der Schule bezahlt, wenn die Elternhäuser dazu temporär nicht in der Lage sind.

    Seit der Gründung 2005 wurden 60.000 Euro für Hilfeleistungen aufgewendet. Im gleichen Zeitraum
    wurden rund 80.000 Euro an Spenden eingenommen. Das gegenwärtige Stiftungsvermögen – darunter auch ein Miethaus – wird auf rund 400.000 Euro beziffert. Das Kapital muss mündelsicher angelegt werden – nur die Erlöse werden ausgeschüttet.


    Mit einem lockeren Festakt feierte die Stiftung am Samstagabend im Mechernicher Restaurant „Magu“ ihr zehnjähriges Bestehen. Weit über hundert Gäste lauschten den Ansprachen des Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen, von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Stiftungsvorstand Pfarrer Michael Stöhr.
    Letzterer würdigte seine Mitstreiter im Stiftungsvorstand durch die Zuordnung bestimmter Attribute. So bekam Inge Eich ein Schokoladenherz, weil sie und ihr im vergangenen Jahr verstorbener Mann Walter ohne Zweifel das Herz der Stiftung seien. Die Vize-Vorsitzende, Gemeindereferentin Maria Jentgen von der katholischen Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara, laufe sich für die Bedürftigen die Hacken ab, um durch persönliche Besuche herauszufinden, ob und wie geholfen werden kann. Ihr ordnete Stöhr die Füße der Stiftung zu.

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sei ein „Hans Dampf in allen Gassen“ und werde folglich mit einem „Wirbelwind“ kenntlich gemacht.
    Die frühere Mechernicher Grundschulleiterin Rita Gerdemann, Dienstjüngste im Vorstand, nannte Stöhr „unser Küken“, was ihn nicht daran hinderte, ihr als Attribut ein Netz zuzuordnen, denn die in Zülpich lebende Pädagogin verfüge über exzellente Verbindungen in einem unsichtbaren Netzwerk der Hilfe.

    Sich selbst wies Pfarrer Stöhr schließlich einen Zollstock zu, weil das genaue Maßnehmen seine Aufgabe sei. Ihm sei wichtig, dass die Entscheidungen im Vorstand der Mechernich-Stiftung – auch wenn sie in „sozial und emotional komplexen Lagen“ gefällt werden müssten – stets transparent und nachvollziehbar seien: „Das gilt auch, wenn wir ablehnen.“
    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen dankte seinem Vorgänger Christian Baans, der die Stiftung im Jahre 2005 als Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich mit gegründet und zunächst auch bis zu seiner Erkrankung und seinem Ausscheiden aus den Diensten der Stadt am Bleiberg geführt hatte.

    Auch Schwester Lidwina von der geistlichen Gemeinschaft Communio in Christo, die die Stiftung ebenfalls mit ins Leben gerufen hatte, dankte Claßen.

    Stadt, Kreis, Bund und die Communio waren da

    10 Jahre Mechernich-SiftungEmpfangskomitee: Maria Jentgen, die Vize-Vorsitzende, und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen (l. und r. außen) begrüßen Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo. Schwester Lidwina vertrat die Communio 2005 bereits im Gründungsvorstand. Foto: ml/pp/ProfiPress

    Unter den Jubiläumsgästen am Samstag begrüßte der Stiftungsvorsitzende unter anderem Heimleiterin Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Thomas Hambach, den Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, den Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Manfred Poth, den Stellvertreter des Landrats im Kreis Euskirchen.
    Vor allem freue er sich aber über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt hätten – „oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Das zeige, dass die Stiftung in Mechernich angekommen sei und wahrgenommen werde.               

    Die Mechernich-Stiftung sei originär mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich und seinen über 27.000 Menschen verbunden. In der Satzung sei geregelt, dass diese Stiftung ausschließlich innerhalb der Stadt Mechernich tätig wird, so Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt Mechernich ist: „Sie hilft rasch und unbürokratisch, wo Not herrscht und Hilfe dringend benötigt wird. Oft  sind einzelne Personen und Kinder, meistens jedoch ganze Familien betroffen  und die Nationalität der Betroffenen spielt dabei keine Rolle!“

    Weiter sagte Claßen: „Es wird sie sicher nicht überraschen, wenn ich ihnen im Namen des gesamten Vorstandes verrate, dass unser Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sich zwar bescheiden im Hintergrund hält, sich jedoch mit den Zielen und der Arbeit der Mechernich-Stiftung voll und ganz identifiziert. Er ist das unermüdliche Sprachrohr unserer Stiftung und ermutigt Sponsoren, uns und damit Menschen in Mechernich zu unterstützen, denen es vielleicht nicht so rosig geht wie uns selbst.“
    Ralf Claßen dankte auch Kolleg/inn/en der Stadtverwaltung, die die Mechernich-Stiftung mit der Übernahme von Büro- und Verwaltungstätigkeiten unterstützen, namentlich Martina de Vries, Helga Müller, Stephanie Wefers, Stefan Mannz, Ramona Langen, Hans-Peter Siebum, David Esch, Peter Dierichsweiler, Silvia Jambor und Alexander Hellendahl sowie der Agentur ProfiPress, die die Stadt und die Mechernich-Stiftung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

    10 Jahre Mechernich- StiftungPfarrer Michael Stöhr (von links) stellte sich und seine Vorstandskollegen Ralf Claßen, Maria Jentgen, Inge Eich und Rita Gerdemann den Besuchern des Festaktes vor – und zwar mit für charakteristischen Symbolen. Ralf Claßen verglich er mit einem Wirbelwind, seiner Stellvertreterin Maria Jentgen bescheinigte Stöhr, die Füße der Stiftung, und Inge Eich, das Herz der Stiftung zu sein. Rita Gerdemann knüpfe das soziale Netz, er selbst nehme mit dem Zollstock Maß, damit alle Entscheidungen der Stiftung nachvollziehbar und transparent seien. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftungskapital ist mündelsicher angelegt

    „Auf unser Stiftungsvermögen sind wir stolz“, sagte Ralf Claßen: „Aber, wie alle Stiftungen, kämpfen wir mit der desolaten Zinssituation. Unser Stiftungskapital darf nicht angetastet werden. Wir arbeiten mit Spenden und den Erlösen aus dem Stiftungskapital, das mündelsicher angelegt ist.“ Er appellierte an die ebenfalls anwesenden Bankleute, der Stiftung „gute und tolle Konditionen anzubieten“.
    Nach dem Festakt gab es Eifeler Köstlichkeiten „auf die Faust“ und einige Lektionen Eifeler Mundart mit dem Kolumnisten und Buchautor Manni Lang.

    Dann griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ in Tasten und Saiten. Die vier Musiker „Jo“ Hochgürtel, Günther Rau, Willi Schmitz und Frank Weiermann spielten ebenso ohne Gage für den guten Zweck wie die übrigen Akteure des Abends.

    10 Jahre Mechernich -StiftungZum wiederholten Male griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ ohne Gage zugunsten der von der Mechernich-Stiftung unterstützten Menschen in Tasten und Saiten. Die vier Musiker (von rechts) Frank Weiermann, Joachim „Jo“ Hochgürtel, Willi Schmitz und Günther Rau brillierten mit Rock und Pop vor allem der 70er Jahre. Foto: ml/pp/ProfiPress

     

    pp/Agentur ProfoPress 

    (31.08.2015)



  • Zehn Jahre Mechernich-Stiftung: Wichtige Hilfe im Verborgenen
    21.08.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung: (v.l.n.r.) Ralf Classen, Maria Jentgen, Inge Eich, Rita Gerdemann und Michael Stöhr. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Viel Gutes im Verborgenen tun: Dafür steht die 2005 gegründete Mechernich-Stiftung. Das zehnjährige Bestehen der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell in Not geratenen Menschen im Stadtgebiet Mechernich hilft, ist Anlass für eine Feier am Samstag, 29. August, um 19 Uhr, im Mechernicher Bistro „Magu“.

    „Eingeladen sind alle interessierten Bürger von Mechernich, der Eintritt ist frei“, betont Ralf Classen. Vor allem aber wolle man mit der Feier allen Spendern und Sponsoren der vergangenen zehn Jahre Danke sagen. Classen, Kämmerer der Stadt Mechernich, ist seit Sommer 2011 Vorsitzender der gemeinnützigen Bürgerstiftung. Davor hat der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene und aus den Diensten der Stadt ausgeschiedene Beigeordnete Christian Baans diese Aufgabe erfüllt.

    Die Mechernich-Stiftung war im Herbst 2005 von dem Mechernicher Ehepaar Walter und Inge Eich ins Leben gerufen worden. Die Eheleute hatten eine größere Spende aus ihrem privaten Vermögen in diese Bürgerstiftung eingezahlt. In den vergangenen zehn Jahren ist das Stiftungsvermögen dank weiterer Spenden in beträchtlichem Umfang angewachsen – Geld, das ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken in der Stadt Mechernich dient.

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im September 2011anlässlich des 80. Geburtstags des im vergangenen Jahr verstorbenen Stiftungsgründers. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen. Im Mai 2014 verstarb Walter Eich im Alter von 82 Jahren.

    Die Jugend- und Altenhilfe steht im Stiftungszweck ganz oben. Es sind die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in unmittelbarer Nachbarschaft, denen stets schnell und unbürokratisch mit oftmals ganz unspektakulären Maßnahmen aus einer akuten Notlage geholfen wird. Zumeist handelt es sich dabei um sozial schwache Familien mit Kindern. „Das geschieht ganz selten durch Geldspenden. In erster Linie unterstützen wir die Menschen mit Sachspenden, oft vor dem Hintergrund, dass sie durch die erhaltene Hilfe in die Lage gebracht werden, ihre Situation selbst zu verbessern. Wir leisten also auch Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Ralf Classen. Mitunter setzt die Mechernich-Stiftung mit einem Paket Windeln oder einem Vorrat an Babynahrung schlicht dort an, wo die Unterstützung in sozial benachteiligten Familien am dringendsten ist.

    „Von Stülp Revival" mit (von rechts) Frank Weiermann, Willi Schmitz, Joachim Hochgürtel und Günther Rau singen und spielen am Samstag, 29. August bei der Zehn-Jahres-Feier der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress

    Mehr denn je sei die Mechernich-Stiftung bei der Erfüllung ihres Auftrages auf Spenden angewiesen, betont der Vorsitzende. „Unter der schlechten Zinslandschaft leidet das Stiftungsvermögen.“ Classen hebt hervor, dass der Stiftung keinerlei Personal- und nur geringfügige Verwaltungskosten entstehen: „Alle Arbeit wird ehrenamtlich getan, das Geld wird eins zu eins weitergegeben.“ Wert legt er auf die Feststellung, dass selbiges auch für die Feier am Samstag, 29. August gilt, zu der rund 120 geladene Gäste und viele spontane Festbesucher erwartet werden. „Die Veranstaltung verursacht der Stiftung keinerlei Kosten.“
    Nach der Begrüßung durch Ralf Classen wird der dem Vorstand angehörende evangelische Pfarrer Michael Stöhr die Arbeit der Stiftung vorstellen.


    Gewohnt heiter wird es zugehen, wenn Manni Lang Geschichten und Anekdoten rund um das Leben in der Eifel vorträgt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
     

    Für Unterhaltung sorgt der Autor und Erzähler Manni Lang, der „Eifeler Anekdoten“ zum Besten geben wird und der sich wie die Band „Von Stülp Revival“ in den Dienst der guten Sache stellt und zugunsten der Mechernich-Stiftung auf Gage verzichten wird. Bereits beim großen Konzert aus Anlass ihres 40-jährigen Bandbestehens hatten die vier Musiker Günther Rau, Joachim Hochgürtel, Willi Schmitz und Frank Weiermann auf Eintritt verzichtet und stattdessen um Spenden für die Mechernich-Stiftung gebeten. Auch nach dem offiziellen Teil wir die Rockband in gewohnter Manier das Publikum mit legendären Hits von den Sitzplätzen reißen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 21.08.2015)

     



  • „Von Stülp Revival“ Band im Doppelpack
    18.08.2015

    Die „Von Stülp Revival“ Band spielt anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes am Samstag, 5. September, sowie der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung am Samstag, 29. August, in der Gaststätte „Magu“. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress
     

    Mechernich – Handgemachte Musik der 60er, 70er und 80er Jahre -. Dafür steht die Ur-Mechernicher Band „Von Stülp“, die als „Von Stülp Revival“ Band nach wie vor aktiv ist.

    Jetzt im Spätsommer sind die vier Musiker Joachim Hochgürtel (Gitarre, Gesang), Günther Rau (Bass, Gesang), Willi Schmitz (Keyboards, Gesang) und Frank Weiermann (Schlagzeug) gleich zwei Mal kurz hintereinander live zu hören.

    Anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes tritt die „von Stülp Revival“ Band am Samstag, 5. September, ab 21 Uhr in der Gaststätte „Magu“, Weierstraße 31 in Mechernich auf. Im Gepäck hat sie Stücke von Eric Clapton, Deep Purple, Joe Cocker, CCR, Sweet und vielen mehr.

    Eine Woche zuvor, am Samstag, 29. August, mischt „Von Stülp Revival“ im Magu ab 19 Uhr die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung auf. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

    Oberstes Gebot für die Mannen von „Von Stülp Revival“ ist die möglichst naturgetreue Wiedergabe dieser legendären Musik bei weitgehendem Verzicht auf allen „neumodischen elektronischen Schnickschnack“, so Willi Schmitz. „Unser Publikum besteht aus Menschen, die mit dieser Musik groß geworden sind“, sagt Günther Rau.


    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 18.08.2015)



  • Mit Kleingeld Großes bewegen
    17.02.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung hofft auf viele Teilnehmer beim Programm „EuroCents“ (von links): Rita Gerdemann, Ralf Claßen, Inge Eich, Michael Stöhr und Maria Jentgen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Wir freuen uns sehr, dass die Bewerbung der Mechernich-Stiftung, bei der Aktion „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen berücksichtigt zu werden, erfolgreich war“, so der Stiftungsvorsitzende und Mechernicher Stadtkämmerer Ralf Claßen. Die Mechernich-Stiftung kümmert sich unter anderem um sozial schwache Familien im Stadtgebiet und versucht auch dort schnell und unbürokratisch zu helfen, wo die Behörden an ihre Grenzen stoßen.

    Die Teilnahme an der „GiroCents“-Aktion bedeutet für die Stiftung eine zusätzliche Einnahmequelle - und somit noch mehr Unterstützung für Menschen in Not. Ralf Claßen erläutert das Projekt: „Alle Kunden der Kreissparkasse Euskirchen können sich beim Programm »GiroCents« anmelden.“ Ist dies erfolgt, werden am Ende des Monats jeweils die Beträge nach dem Komma des Kontoguthabens, also bis zu 99 Cents, abgebucht und für den guten Zweck gesammelt. Nach einem halben Jahr werden dann die Spenden verteilt – und zwar demokratisch nach Kundenwunsch. Ralf Claßen: „In jedem Monat muss man angeben, welche der vier sozialen Projekte, die diesmal zur Wahl stehen, man unterstützen möchte.“ Neben der Mechernich-Stiftung sind dies das Opfernetzwerk „Weiße Ring“, der Förderverein der Euskirchener der Marienschule und die SG Sportgemeinschaft 69 Marmagen-Nettersheim.

    Das bedeutet auch: Je mehr Menschen sich anmelden und dann konkret für die Mechernich-Stiftung entscheiden, desto mehr Spendengelder für bedürftige Menschen kommen zusammen. Denn, so der Stiftungsvorsitzende: „Bei der Abrechnung nach sechs Monaten wird das Geld dann prozentual nach der Kundenabstimmung verteilt.“ Ralf Claßen und der gesamte Stiftungsvorstand hoffen nun auf viel Unterstützung aus der Bevölkerung: „Lassen Sie uns gemeinsam mit Kleingeld Großes bewegen – wir können jeden Euro gebrauchen...“

    Wer bei „GiroCents“ mitmachen möchte, findet im Internet unter www.kreissparkasse-euskirchen.de oder auf der Blogseite www.ksk-eu.sparkasseblog.de weitere Informationen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 17. Februar 2015)



  • Schnelle Hilfe ohne Abzüge
    11.02.2015

    Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen, und seine Stellvertreterin Maria Jentges (vorne) freuen sich über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“, die bedürftigen Menschen aus dem Stadtgebiet zukommen wird. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Satzvey – Über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“ in Höhe von 220 Euro freut sich die Mechernich-Stiftung. Der Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen konnten das Geld jetzt am Rande einer Chorprobe entgegennehmen. „Im letzten Jahr haben wir, anstatt uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen, den entsprechenden Betrag gespendet“, berichtet Britta Radermacher. Die Ziele der „Mechernich-Stiftung“, ergänzt sie, entsprächen genau der Vorstellungen der Chormitglieder zur Verwendung der Spenden. Wichtig sei ihnen auch gewesen, so die CHorsängerin, dass die Spenden „nicht von einem Verwaltungsapparat aufgefressen werden, sondern schnell, unbürokratisch und ohne Abzug an Bedürftige gehen“. Ralf Claßen und Maria Jentgen dankten für das Engagement der Satzveyer.

    Der Kirchenchor Cäcilia besteht seit rund 100 Jahren, 1934 durften erstmals auch Frauen mitsingen. In den Folgejahren gab es im Chor immer weniger aktive Männer, sodass Mitte der 50er Jahre ein reiner Frauenchor entstand. Er besteht heute aus 15 aktiven weiblichen Mitgliedern, die unter der Leitung von Michael Ferges singen.

    Der Chor kümmert sich insbesondere um die Mitgestaltung der Gottesdienste, etwa an katholischen Feiertagen. Hinzu kommt das kulturelle wie gesellschaftliche Engagement der Sängerinnen. Ein Beispiel: Vor rund 35 Jahren, berichtete Britta Radermacher, habe man in Satzvey um einen Vater von drei kleinen Kindern getrauert. Der Chor stellte spontan eine Sammeldose auf, um der Mutter kurz vor Weihnachten zu helfen. Britta Radermacher: „Ähnliche Schicksalsschläge wiederholten sich leider mehrfach in unserem unmittelbaren Umfeld. So entstand die Tradition, im akuten Fall und vor Weihnachten zu sammeln, um das Geld Hilfsbedürftigen zukommen zu lassen.“ Ähnlich wie bei der Mechernich-Stiftung, sei diese Hilfe immer sehr diskret geschehen, manchmal auch durch Sachspenden, wenn die Betroffenen nicht selbst in der Lage, waren sich das Notwendige zu kaufen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 11. Februar 2015)



  • Mechernich-Stiftung unterstützt Mechernich Tafel
    13.11.2014

    Thomas Hambach (l.), Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, lässt sich von Tafel-Vorsitzendem Wolfgang Weilerswist das neue Kühlhaus erklären. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Zwei Jahre lang hatten Vorsitzender Wolfgang Weilerswist und sein Team von der Mechernicher Tafel an der Finanzierung für das neue, dringend benötigte Kühlhaus gearbeitet. Nun konnte die neue Errungenschaft der Hilfsorganisation, die in Mechernich Lebensmittel, die der Handel vernichten würde, an Bedürftige verteilt, eingeweiht werden. Auf insgesamt 32.000 Euro belaufen sich die Kosten für das Kühlhaus, in dem auch die Lebensmittel für die Tafel-Dependancen in Kall und Bad Münstereifel gekühlt werden.

    Das alte Kühlhaus genügte den Bedürfnissen schon lange nicht mehr. „Gerade einmal drei Paletten hatten dort Platz“, so Wolfgang Weilerswist. Im neuen Kühlhaus können zwölf Euro-Paletten konstant bei sechs Grad Celsius gelagert werden. Die Anschubfinanzierung für den Neubau kam vom Euskirchener Immobilienunternehmen „Embgenbroich Finanzen und Immobilien", das 5.000 Euro spendete. Es folgten weitere 5.000 Euro von der Mechernich-Stiftung sowie jeweils 2.000 Euro von „RWE vor Ort“ und und der evangelischen Kirche in Mechernich. Den größten Betrag in Höhe von 10.000 Euro stiftete der Tafel-Bundesverband den Helfern in Mechernich, Geld, das aus der Flaschenpfandspende des Discounters Lidl stammt.

    Beigeordneter Thomas Hambach (l.), Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (M.) und Michael Stöhr, Geschäftsführer der Tafel und Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf, vor der Schaltzentrale des neuen Kühlhauses. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Aber nicht nur die großen Spender machten das Projekt möglich. „Wir bedanken uns bei jedem Spender, der uns unterstützt hat. Ohne sie wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen“, freute sich Wolfgang Weilerswist auch über die kleinen Sponsoren. Zumal das Kühlhaus deutlich teurer geworden sei, als bei der ersten Planung gedacht. Denn um es vor Vandalismus zu schützen, wurde es sicherheitshalber mit einer Garage umbaut. „Da wir kein normales Garagentor dafür verwenden konnten, habe wir zwei Schwingtüren einbauen lassen. Allein dieser Sonderwunsch hat 1.700 Euro gekostet. Auch das Fundament war sehr teuer“, erklärte der nimmermüde Tafelvorsitzende die Kostenexplosion.

    Am Ende seiner Rede anlässlich der Einweihungsfeier, zu der auch viele der ehrenamtlichen Helfer gekommen waren, zeigte sich Weilerswist, der auch Landesvorsitzender der Tafeln in NRW ist, ein wenig stolz auf das Geschaffene: „Ich kann ohne Fug und Recht behaupten, dass wir eine Vorzeige-Tafel in Nordrhein-Westfalen sind.“

    Nachdem das Großprojekt „Kühlhaus“ endlich fertig gestellt wurde, sieht sich Weilerswist schon vor die nächste Herausforderung gestellt: „Unser kleiner Lieferwagen braucht unbedingt eine große Inspektion, die über die übliche Wartung hinausgeht.“ Dass das Transportfahrzeug am Laufen bleibt, sei wichtig, betont er, denn über 200 Familien mit rund 1.000 Angehörigen werden allein zweimal die Woche an der Ausgabestelle in Mechernich betreut.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 13. November 2014)



  • Mechernich-Stiftung wählt neue stellvertretende Vorsitzende
    23.10.2014

    Der Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPressDer Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Einstimmig hat die Mechernich Stiftung in ihrer jüngsten Vorstandssitzung Maria Jentgen zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die in Bleibuir lebende Mechernicher Gemeindereferentin folgt damit Walter Eich nach, der die Mechernich Stiftung im Jahr 2005 gemeinsam mit seiner Frau Inge gegründet hatte. Er war bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten in der wohltätigen Stiftung aktiv, die bedürftige Menschen aus dem Stadtgebiet unterstützt.

    „Ich könnte mir keine bessere Stellvertreterin wünschen“, sagt Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich Stiftung und Stadtkämmerer. Zum einen sei Maria Jentgen bereits seit Jahren als aktives Mitglied eine wichtige Stütze der Stiftung. Ralf Claßen: „Mir war zudem auch wichtig, dass wir jemanden finden, der hier vor Ort ist und mich auch mal kurzfristig vertreten kann.“ Maria Jentgen wurde einstimmig gewählt und nahm das Amt gerne an.

    Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde in der Vorstandssitzung, dass die Stiftung die Mechernicher „Tafel“, die Lebensmittel an bedürftige Menschen ausgibt, erneut mit 2.000 Euro unterstützt. Insgesamt hat sie nun 5.000 Euro in das neue Kühlhaus der Tafel investiert, dessen Kosten sich im Laufe der Bauphase als deutlich höher als geplant herausstellten. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Besser als bei der Tafel, die so viele Menschen und Familien aus dem Mechernicher Stadtgebiet unterstützt, kann man Spenden kaum anlegen.“ 

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 23. Oktober 2014)
     



  • Mechernich-Stiftung trauert um Walter Eich
    05.06.2014

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick anlässlich des 80. Geburtstags des Verstorbenen im September 2011. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Walter Eich ist tot. Der Gründer der Mechernich-Stiftung starb im Alter von 82 Jahren. Über die Mechernich-Stiftung hinaus engagierte sich Walter Eich auch im Förderverein Hospiz Stella Maris und ehrenamtlich für die Mechernicher Communio in Christo.

    Es waren die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in seiner unmittelbaren Umgebung, denen sein Mitgefühl galt und mit denen er seinen durch Arbeit erworbenen Wohlstand teilte. Zu diesem Zweck rief er mit seiner Ehefrau Inge vor neun Jahren die Mechernich-Stiftung ins Leben. Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge  und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen.   

    „Mechernich hat jetzt mit Walter Eich einen Mann verloren, der sich still, aber effektiv für die Benachteiligten unserer Stadt eingesetzt hat“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Jugend- und Altenhilfe stehen im Stiftungszweck ganz oben, ebenso die unbürokratische Förderung von bedürftigen Personen, sozial schwachen Familien und Menschen aus benachteiligten Randgruppen.

    So wurde in den vergangenen neun Jahren viel Gutes im Verborgenen getan. Oft waren es ganz unspektakuläre Dinge: ein warmer Anorak für den Winter,  ein Ofen für eine alte Frau, eine neue Brille, der Zuschuss zur Klassenfahrt, die sonst nicht mitgemacht werden konnte, ein Paar Schuhe oder einige Zentner Einkellerungskartoffeln, mit denen unsichtbare Not gelindert wurde. Die Hilfe zur Selbsthilfe, die die „Mechernich-Stiftung“ schuldlos in Not geratenen Mitmenschen in der Stadt Mechernich gibt, kann das Anstreichmaterial nach einem Familienumzug ebenso umfassen, wie eine gezielte Fortbildungsmaßnahme, um die Chancen des Familienvaters oder der allein erziehenden Mutter am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

    Beruflich war der am 22. September 1931 in Luxemburg geborene Walter Eich von 1984 bis zu seinem Ruhestand als Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Euskirchener Maschinenbaufirma Webac tätig. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn und während seines Studiums als Ingenieur des Maschinenbaus war er Konstrukteur für Gießerei-Maschinen bei der Maschinenfabrik Axmann in Köln, anschließend war er als Projektleiter bei der Düsseldorfer Demag Gesellschaft für Hüttenwerkanlagen verantwortlich für Neubauprojekte im In- und Ausland. Zeitweise betrieben die Eheleute das Hotel „Haus Salzberg“ in Gemünd.      
    Am heutigen Mittwoch, 4. Juni ist er auf dem Friedhof in Mechernich beigesetzt worden. An der Trauerfeier nahmen auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Vertreter der Communio in Christo teil.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 05. Juni 2014)



  • Mechernich-Stiftung erhält Spende von der VR-Bank Nordeifel e.G.
    04.04.2014

    Ralf Claßen (v.li.), der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, konnte aus den Händen von Wolfgang Merten einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro in Empfang nehmen – sehr zur Freude auch des Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, Thomas Hambach. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress    

    Mechernich – „Beim Neujahrsempfang der Stadt Mechernich haben wir erfahren, wie wichtig die Arbeit der Mechernich-Stiftung für bedürftige Familien im Stadtgebiet ist.“ So die einleitenden Worte von Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG. Es folgte eine gute Nachricht: „Daher haben wir uns entschlossen, diese gute Sache mit einer Spende zu unterstützen.“ Die VR-Bank Nordeifel eG hat es sich neben dem Mehrwert für Mitglieder und Bank insbesondere auch auf die Fahnen geschrieben, immer wieder Impulsgeber und Motor für die Region zu sein, die Region zu unterstützen. Insofern begrüßte Wolfgang Merten das Engagement der Mechernich-Stiftung umso ausdrücklicher.

    Zur großen Freude des Stadtkämmerers Ralf Claßen, der zugleich Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, überreichte Wolfgang Merten am Rande des jüngsten „Unternehmerabends“ der Stadt Mechernich in Kooperation mit der VR-Bank Nordeifel eG einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro.
    Wie Ralf Claßen beim Neujahrsempfang dargestellt hatte, werden Spenden in der Regel nicht als Bargeld an bedürftigen Familien weitergegeben. Stattdessen übernehmen es die Aktiven der Mechernich-Stiftung, dafür beispielsweise Kleidung oder Schulmaterial für benachteiligte Kinder zu kaufen und in den Familien abzugeben. Ralf Claßen: „So ist gewährleistet, dass das Geld tatsächlich sinnvoll ausgegeben wird und dort ankommt, wo es benötigt wird.“

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 04. April 2014)



  • Vorsitzender der Mechernich-Stiftung hält Rede beim Neujahrsempfang 2014
    20.01.2014

    Der Stadtkämmerer und Vorsitzende der Mechernich-Stiftung stellte die Arbeit der Stiftung vor, die unter anderem sozial schwache Familien unterstützt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Mechernich, die Schulstadt am Bleiberg, stand im Fokus der Neujahrsansprache von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Geschicke der Stadt bereits seit 15 Jahren leitet. Beim Neujahrsempfang in der mit geladenen Gästen voll besetzten Aula des  Gymnasiums „Am Turmhof“ (GAT) im Stadtkern schlug Schick den Bogen von den ursprünglichen Volksschulen im „Bergarbeiterdorf Mechernich“ bis hin zur heutigen Schullandschaft mit optimalen Bildungsvoraussetzungen für alle Schüler.
     

    Identität als Mechernicher
     

    Nicht zuletzt auch, wie der Bürgermeister aufzeigte, weil diese eine der wichtigen Grundlagen für das  „Wir-Gefühl“ sei, das die Mechernicher heute zu einer starken Gemeinschaft mache. „Der gemeinsame  Besuch unserer Schulen durch junge Menschen aus allen Ortschaften des Stadtgebietes hat nach der Neuordnung die für eine Kommune wichtige Identität herausgebildet“, so Dr. Schick. „Wir alle, ob aus Wielspütz oder Obergartzem, aus Berg oder Weyer, Harzheim oder Hostel identifizieren uns heute zuvorderst mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich, erst danach kommt der engere dörfliche Bezug.“
     

    Noch kurz bevor die Volksschulen 1967abgeschafft wurden, so berichtete der Bürgermeister, hatten die Stadtväter mit der Katholischen Volksschule in Mechernich die modernste Volksschule im Kreis Schleiden eingerichtet. Zwei Jahre später wurde sie zur ersten Mechernicher Hauptschule. Dr. Schick: „… der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“
     

    Die Zukunft im Blick
     

    So sei es auch geblieben, als der Bergbau mehr und mehr unrentabel wurde und „das über Jahrhunderte gewachsene wirtschaftliche Rückgrat des Ortes und der Region Mechernich gebrochen war“, so Dr. Schick. „Doch der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“ Oder, wie der Bürgermeister Wolfgang Bosbach bei seinem jüngsten Besuch in Mechernich zitiert: „Wer nichts im Boden hat, der muss was in der Birne haben.“
     

    Dass dieses Bewusstsein bis heute fraktionsübergreifend und mit großer Einigkeit die Mechernicher Politik prägt, zeigt die neue Sekundarschule Mechernich-Kall, mit der die Stadt am Bleiberg einmal mehr auf eine sich  verändernde Gesellschaft eingeht. Und zwar rechtzeitig. Ähnlich, wie sie vor genau 50 Jahren die Zeichen der Zeit erkannte und das „Neusprachliche Gymnasium der Gemeinde Mechernich“, wie das GAT zunächst hieß, einrichtete. Dr. Schick: „Zahlreiche junge Menschen unserer Stadt, wie ich damals einer war, haben von der Weitsicht der Bürger und politischen Entscheidungsträger vor uns partizipiert.“ Mit der Errichtung des Gymnasiums, so der Bürgermeister, hätten die politisch Verantwortlichen Fundament, Grundstein und Eckpfeiler für die heutige Schulstadt gelegt, in der mit der Förderschule in Satzvey sowie drei Grundschulen, Hauptschule, Gymnasium, Realschule und Sekundarschule alle Schulformen zur Verfügung stehen. Die Entwicklung der Schullandschaft in Mechernich nach der kommunalen Neuordnung sei vor allem ein Verdienst des langjährigen Gemeinde- und Stadtdirektors Helmut Rosen gewesen.
     

    Allerdings, so Hans-Peter Schick: „Ob mit der Einführung der Sekundarschule die Umgestaltung der Schullandschaft in Mechernich abgeschlossen ist, vermag ich heute nicht zu beurteilen.“ Rückblickend bliebe festzuhalten, dass in den vergangenen 45 Jahren über 40 Millionen Euro in den Neu- und Umbau von Schulen investiert worden seien, rund die Hälfte seien als Fördermittel nach Mechernich geflossen. „Der heutige Wiederbeschaffungswert unserer Schulen liegt bei 65 Millionen Euro“, so Dr. Schick.
     

    400 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum Neujahrsempfang in der Aula des städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ gefolgt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftung als Form der Solidarität
     

    Doch nicht nur in Sachen Bildung, auch etwa mit der Mechernich-Stiftung wendet man sich in der Stadt am Bleiberg besonders den jüngeren und jüngsten Bürgern zu, wie der Stadtkämmerer und Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen im Anschluss an die Ansprache des Bürgermeisters  berichtete. Die 2005 gegründete „Bürgerstiftung“, so Claßen, gehe auf die Erststiftung des Mechernicher Ehepaares Inge und Walter Eich zurück und unterstütze insbesondere sozial schwache Familien im Stadtgebiet. „Die Mechernich-Stiftung unterstützt aber auch, wie Sie sehen und hören werden, Vereine und Institutionen, Schulen und Kindergarten in unserer Stadt am Bleiberg“, so Ralf Claßen, der auch den Stiftungsvorstand vorstellte. „Herr Eich ist stellvertretender Vorsitzender der Stiftung. Die weiteren Mitglieder sind Inge Eich, die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und der evangelische Pfarrer Michael Stöhr. Seit Ende des vergangenen Jahres ist auch unsere frühere Grundschulrektorin Rita Gerdemann Mitglied unseres Vorstandes. Im Jahre 2011 wurde ich dann als Nachfolger von Christian Baans, der ja bekanntlich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst der Stadt Mechernich ausgeschieden ist, zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt.“
     

    Die Mechernich-Stiftung, so Claßen, dürfe laut Stiftungszweck nur im Stadtgebiet tätig werden. Hier unterstützt sie, ähnlich wie auch die Mechernicher „Tafel“, sozial schwache Familien, und dort insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Claßen: „Unsere Stadt ist über viele Jahrzehnte zusammengewachsen. Wir passen aufeinander auf, wir sind uns nicht gleichgültig. Probleme werden gemeinsam gelöst, das gilt nicht nur für den Stadtrat und seine Ausschüsse, sondern vielfach auch für das soziale Zusammenleben der Menschen dieser Stadt.“ Nachbarschaftshilfe und bürgerliches Engagement, so ergänzte er , seien  am Bleiberg keine Fremdwörter. „Me kennt sich unn me hellep sich...“
     

    Austausch im GAT-Foyer
     

    Da war es wieder, das „Wir-Gefühl“, das die Mechernicher heute prägt. Spürbar wurde das auch beim Umtrunk im Foyer des GAT, zu dem der Bürgermeister im Anschluss an die Vorträge eingeladen hatte. Ins Gespräch kamen hier nicht nur Vertreter der Stadtverwaltung mit engen Partnern wie den politischen Akteuren vor Ort, Schulleitern, der Bundeswehr, dem Roten Kreuz und den Maltesern, der Mechernicher Communio in Christo und zahlreichen Vereinen wie dem Musikverein 1928 Lessenich, der den Neujahrsempfang musikalisch begleitete. Auch die Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel und Detlef Seif, der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem, Landrat Günter Rosenke und viele weitere Amtsträger waren nach Mechernich gekommen. Die Bewirtung übernahm auch im diesen Jahr die Weltjugendtagsgruppe der Pfarrei St. Johannes Baptist Mechernich.
     

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 20. Januar 2014)

    Rede von Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung (pdf, 278 KB)