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News & Presse

  • Hundert gute Taten
    03.01.2020

     

    Kindertagesstätte Bergheim hat sich zum 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt viel vorgenommen – Jetzt verkauften Kinder und Erzieherinnen Adventssachen für 500 Euro zugunsten der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung

    Mechernich-Bergheim - In diesem Jahr feiert die Arbeiterwohlfahrt ihren 100. Geburtstag. Daher haben sich die Kinder und Erzieherinnen der AWO-Kindertagesstätte (Kita) Mechernich-Bergheim überlegt, in diesem und im nächsten Jahr hundert gute Taten zu vollbringen.

     

    Hundert gute Taten zum 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt haben sich Kinder und Erzieherinnen der AWO-Kindertaghesstätte Bergheim vorgenommen. Jetzt wurden durch Adventsverkäufe 500 Euro für die Mechernich-Stiftung erlöst. Hinten von rechts Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Kindergartenleiterin Walburga Nüßmann. Foto: Stephanie Wefers/Stadt/pp/Agentur ProfiPress

    So war es für die älteren Kinder selbstverständlich, den neuen kleinen Kindern bei den Dingen des Alltags zu helfen oder den Bauarbeitern im Ort, Kaffee und Waffeln an die Baustelle zu bringen. Die Erzieherinnen  haben mit den Vorschulkindern das Altenheim in Mechernich besucht und dort mit den Bewohnern gesungen und gespielt.

    Kindergartenleiterin Walburga Nüßmann: „Viele gute Taten müssen noch folgen, aber vor Weihnachten hatten wir uns überlegt, auf dem Wochenmarkt selbstgebackene Plätzchen und Bastelsachen zu verkaufen. Die Eltern haben unsere Aktion tatkräftig unterstützt, in dem sie Plätzchen gebacken haben, Marmelade und Liköre hergestellt haben und vieles mehr.“

     

    Bürgermeister und Vorsitzender begeistert

     

    Es sei klar gewesen, dass die Kita Bergheim die Einnahmen einem guten Zweck zukommen lassen wollte, der auch vor Ort ansässig ist. Die Wahl fiel auf die Mechernich-Stiftung. In einem Bericht der Kita heißt es: „Wir sind mit befüllten Bollerwagen und den Vorschulkindern zum Wochenmarkt gewandert und haben dort unsere Sachen verkauft.“ Dabei statteten sie auch Ralf Claßen im Rathaus einen Besuch ab.

    Der Vorsitzender Mechernich-Stiftung ist auch Kämmerer und Dezernent der Stadtverwaltung. Auf dem Weg durch die Rathausflure zu Claßens Büro wurde weiter eifrig verkauft – und zwar an die Rathausbediensteten und Besucher.

    Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Ralf Claßen waren begeistert von der Aktion. Die AWO-Kita dankte allen Beteiligten, Eltern, Kindern und Käufern, die die Aktion unterstützt haben. Es wurden 340 Euro eingenommen. Die Gesamtspendensumme an die Mechernich-Stiftung wurde durch Tischverkäufe im Kindergarten auf 500 Euro erhöht.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

        

     



  • Ein Herz für Kinder und Jugendliche
    05.12.2019

    Mechernich-Stiftung unterstützte junge Menschen im Stadtgebiet in 2019 mit rund 20.000 Euro – Gutes tun direkt vor der Haustür

    Mechernich – Gutes tun, direkt vor der Haustür – das Credo hat sich die Mechernich-Stiftung auf die Fahnen geschrieben. Dem Gründerehepaar Inge und Walter Eich lagen von Beginn an besonders Kinder und Jugendliche im Stadtgebiet am Herzen.

    Rechtzeitig vor Weihnachten möchte die Stiftung eine besondere Aktion realisieren, so Vorstandsvorsitzender, Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen: „In der jüngsten Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass wir allen Kindergärten im Stadtgebiet eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen, damit auch dort bedürftigen Kindern geholfen werden kann.“

     

    Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, freut sich, dass die Mechernich-Stiftung auch in 2019 wieder so vielen Bedürftigen im Stadtgebiet helfen konnte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Allein in 2019 wurden insgesamt 20.000 Euro allein für junge Menschen in Mechernich ausgeschüttet. Aber auch Erwachsene, Senioren wie auch Schulen wurden in der Not nicht alleingelassen. „Wir haben tatsächlich viele bedürftige Einzelpersonen oder auch Familien“ unterstützt, so Claßen, der sich freut, dass die Mechernich-Stiftung auch in diesem Jahr wieder so vielen Menschen im Stadtgebiet helfen konnte.

     

    Schnelle Hilfe

     

    Beispielhaft berichtet er von einem Mädchen, das mit 18 Jahren von der Familie aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde: „Sie stand ohne alles da. Sie hatte keine Wohnung, kein Geld, nur die Kleidung, die sie am Leib trug.“ Auch da habe die Mechernich-Stiftung schnelle Hilfe in der Not leisten können.

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/Archiv/pp/Agentur ProfiPress
     

    Dennoch werde die Mildtätigkeit genau geprüft, bevor die Unterstützung erfolgt. Die Mechernich-Stiftung habe ein Auge darauf, dass das Geld auch dort ankommt, wo es so dringend benötigt wird, betont Claßen: „Wir zahlen grundsätzlich kein Bargeld aus.“ Stattdessen gehen Vorstandskollegen mit den Bedürftigen einkaufen oder das Geld wird an die Sozialarbeiterin weitergegeben, die die Summe dann zweckbestimmt verwaltet.

    Die Mechernich-Stiftung unterstützt die Bedürftigen durch erhaltene Spenden und Erlöse aus dem Stiftungskapital. „Das Stiftungskapital wird dabei natürlich nicht angegriffen; es konnte sogar durch Zustiftungen von 2005 bis heute um rd. 450.000 Euro aufgestockt werden.

    Die Stiftung ist eigenständig, neutral, gemeinnützig, mildtätig, überparteilich und unpolitisch. Der Vorstand besteht zurzeit aus sechs Mitgliedern, neben Claßen gehören dazu: Maria Jentgen (2. Vorsitzende), Inge Eich, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr und Volker Zart.

    „Wir für jeden Euro sehr dankbar“, so Claßen, der seit 2011 den Vorsitz innehat. Es gebe noch viel zu tun. Jeder Spender erhalte selbstverständlich eine ordnungsgemäße Spendenquittung.

     

    SPENDENKONTEN:

    Kreissparkasse Euskirchen
    BIC: WELADED1EUS
    IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

    Volksbank Euskirchen
    BIC: GENODED1EVB
    IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11

    VR Bank Nordeifel eG
    BIC: GENODED1SLE
    IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24

    (Bei Einzahlungen bitte Adresse angeben für die Spendenquittung.)

    pp/Agentur ProfiPress 

     



  • Das Programm hatte Klasse
    22.11.2019

    Bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung wurde herzhaft  gelacht – Das Publikum amüsierte sich köstlich, schunkelte mit alten und neuen Karnevalshits und genoss sichtlich den jecken Abend im „Magu“ – Hochkaräter aus dem Kölner Karneval

    Die Künstler traten für den guten Zweck auf, der Erlös der Veranstaltung geht an die Mechernich-Stiftung. Die beiden Vorsitzenden Ralf Claßen (r.) und Maria Jentgen (2. Reihe, l.) dankten den Organisatoren, allen voran Hans-Dieter Hahn-Mößeler (vorne, Mitte), Wolfgang Weilerswist (vorne, links) und Marcel Hembach (2.v.r.). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Karnevalsherz, was willst Du mehr!? Bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“ durfte herzhaft gelacht, kräftig geschunkelt und voller Inbrunst kölsche „Tön“ mitgesungen werden. Bei den geballten Anekdötchen des herrlich verzällenden und bestens aufgelegtem „Schwaadlappe“ kam das Publikum aus dem ungebremsten Lachen und Freudentränen aus den Augenwinkeln wegwischen nicht mehr raus.
     

     

    Bei den geballten Anekdötchen des herrlich verzällenden „Ne Schwaadlappe“ kam das Publikum aus dem Lachen nicht mehr raus. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Macher der zweiten Auflage der Kneipensitzung, allen voran Hans-Dieter Hahn-Möseler, Wolfgang Weilerswist und Marcel Hembach hatten wieder ganze Arbeit geleistet und mit dem Format eine weitere gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Mit der Erfahrung der Premiere in 2018 wurde diesmal besonderer Wert darauf gelegt, dass mehr Sitzplätze und Freiraum für jeden Gast vorhanden waren. Man konnte sich wohlfühlen während der Vorstellung. „Das kam gut an“, berichtet Weilerswist zufrieden.
    Das Programm hatte Klasse und Format. „Die Blömcher“ begeisterten mit jecken Hits und flotter Performance, die „Kölsch Hännesche“ tanzten, was der Boden hergab, als Büttenrednerin Engel Hettwich die Bühne betrat wurde es himmlisch jeck und irdisch witzig. "De Vänte" aus Eiserfey begeisterte als Saalband des Abends.
     
     
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    „Die Blömcher“ brachten jecke kölsche Tön ins Magu - mit „Mir schenke der Ahl e paar Blömcher“ und „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress 

    Karnevalsgrößen aus Köln
     
    Zugute kamen bei den Vorbereitungen und Verpflichtungen bekannter Karnevalsgrößen aus der Domstadt sicher die guten Drähte, die Hahn-Möseler als Eventmanager des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“ hat. Die Bands hatten sich nicht nur extra Freiräume im eng gestecktem Terminplan der fünften Jahreszeit geschaffen, um in Mechernich aufzutreten, sondern sogar auf ihre Gage verzichtet. 
     

    Das Publikum spendete begeistert Beifall. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
    Denn die Veranstaltung war für einen guten Zweck bestimmt, der Reinerlös ging an die Mechernich-Stiftung. Maria Jentgen (stellvertretende Vorsitzende) und Ralf Claßen (Vorsitzender) bedankten sich herzlich bei den Organisatoren und Künstlern für das lobenswerte und außergewöhnliche Engagement.
    Es sei in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich, auch an die Menschen zu denken, denen es sozial und finanziell nicht so gut geht und die vielfach unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, insbesondere Familien mit Kindern, aber immer mehr ältere Menschen, betonte Claßen und fügte hinzu: „In der Eifel sagt man ja, alles was dreimal erfolgt, ist bereits Tradition. Daher hoffen wir sehr, frei nach dem Motto „alle guten Dinge“ sind Drei, dass diese Veranstaltung eine feste Größe im Mechernicher Karneval wird und sich zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt.“
     

    Das Publikum amüsierte sich prächtig bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
    Das Zeug dazu hat die Kneipensitzung. Die Karten für die zweite Auflage waren bereits innerhalb einer Woche im Vorverkauf vergriffen.
    pp/Agentur ProfiPress
     
     

    „De Vänte“ aus Eiserfey war wie schon bei der Erstauflage der Kneipensitzung die Saalband des Abends. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
     







     

     



  • Kneipensitzung die Zweite
    21.10.2019

     

     

    Am Freitag, 15. November, ab 19.11 Uhr im Magu – Tolles Programm mit Blömcher, Kölsch Hännesche, Botz und Bötzje, Engel Hettwich und Ne Schwaadlappe - Eintrittskarten ab 18. Oktober im Vorverkauf erhältlich – Diesmal ist Platzreservierung möglich – Erlös kommt der Mechernich-Stiftung zu Gute

    Mechernich – Die Vorfreude auf die Veranstaltung ist jetzt schon groß. Am Freitag, 15. November, startet um 19.11 Uhr die zweite Auflage der Mechernicher Kneipensitzung im Magu, Weierstraße 31.

     

    Freuen sich auf die Kneipensitzung, deren Erlös an die Mechernich-Stiftung gespendet wird, v.l.: Ralf Claßen und Maria Jentgen (beide Mechernich-Stiftung), Hans-Dieter Hahn-Möseler („Botz und Bötzje“), Dr. Michael Stöhr (Mechernich-Stiftung), Wolfgang Weilerswist (Geschäftsführer Magu) und Marcel Hembach (Vereinskartell Mechernich). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Hans-Dieter Hahn-Möseler, auch Eventmanager des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“, hat erneut ein tolles Programm zusammengestellt. Mit von der Partie sind unter anderem „Die Blömcher“, die Tanzgruppe „Kölsch Hännesche“ und „Ne Schwaadlappe“. Hahn-Möseler wird außerdem mit seinem Kompagnon Rainer Krewinkel als Duo „Botz und Bötzje“ auftreten.

    Das Büttenredner-Duo „Botz und Bötzje“ versprechen einen Angriff auf die Lachmuskeln – wie hier auch auf Kölner Bühnen. Foto: Privat/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Das Musik-Trio „Die Blömcher“ ist seit Jahrzehnten bekannt im Kölner Karneval und unterhält mit seinen Geschichten und musikalischen „Verzällcher“. Das bekannteste Lied der Gruppe ist „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Wenn der „Jumbo unter den Engeln“ Büttenredner(in) Engel Hettwich die Bühne betritt wird es himmlisch jeck und irdisch witzig. Hermann Rheindorf bietet als „Ne Schwaadlappe“ lustige Anekdoten über die großen und kleinen Dinge seines Lebens. Die Tanzgruppe Kölsch Hännesche verkörpern auf der Bühne kölsche Charaktere. „Botz und Bötzje“ versprechen mit ihrer Büttenrede eine Attacke auf die Lachmuskeln. Außerdem treten die Prinzengarde Mechernich und der Musikzug aus Schuld auf. Die Musikband „de Vänte“ sorgt als Saal-Band zwischendurch für musikalische Unterhaltung.

     

     

    „Die Blömcher“ sind seit Jahrzehnten bekannt im Kölner Karneval. Auch sie treten bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung am 15. November im „Magu“ auf unterhalten mit Geschichten und musikalischen „Verzällcher“. Das bekannteste Lied der Gruppe ist „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Foto: Die Blömcher/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Gemütlich soll es zugehen

     

    Vor allem gemütlich soll es bei der Kneipensitzung zugehen, betont Mit-Organisator Marcel Hembach: „Das Ganze ist locker und flockig. Es wird keine Dauerbeschallung geben. Es bleibt auch Zeit zum Erzählen und zum Sitzplatzwechseln.“ Statt langer Sitzreihen werden die Tische in Gruppen angeordnet stehen. Man darf, muss aber nicht zwingend kostümiert kommen.

    Überzeugten bereits bei der Premiere – auch bei der zweiten Auflage der Mechernicher Kneipensitzung wird „De Vänte“ als Saal-Band spielen. Foto: Stefan Lieser/Archiv/pp/Agentur ProfiPress

     

    Künstler verzichten auf ihre Gage

     

    Der Reinerlös wird auch in diesem Jahr wieder der Mechernich Stiftung zu Gute kommen. Hahn-Möseler macht deutlich: „Das ist uns eine Herzensangelegenheit die Menschen in Mechernich zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.“ Die Künstler verzichteten deshalb auf ihre Gage.

    Wolfgang Weilerswist, Hans-Dieter Hahn-Möseler und Marcel Hembach hatten 2018 gemeinsam die Veranstaltung ins Leben gerufen. „Die Premiere ist von den Mechernichern grandios angenommen worden“, berichtet Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung. Insgesamt 1.111,11 Euro konnte nach der ersten Sitzung an die Mechernich-Stiftung gespendet werden.

     

    Wenn Büttenredner(in) Engel Hettwich die Bühne betritt wird es himmlisch jeck und irdisch witzig. Foto: Privat/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Der Eintritt zur Kneipensitzung kostet pro Person zehn Euro. Karten sind ab Samstag, 19. Oktober, ab 16 Uhr im Mechernicher Magu erhältlich. Diesmal gibt es auch die Möglichkeit der Platz- und Tischreservierung. Kneipensitzungen als die gemütlichere Version einer Karnevalsveranstaltung werden immer beliebter. Maximal 200 Karten werden in Mechernich verkauft. Hembach: „Aufgrund großer Nachfrage wird um frühzeitige Platzreservierung gebeten.“  

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     

     

     



  • Haarstudio spendet 1780,20 Euro
    12.07.2019

     

    DD Hairdesign feierte 90-jähriges Bestehen – Erlös aus Tombola und Spenden kommt der Mechernich-Stiftung zugute

    Mechernich – Feiern und dabei etwas Gutes tun, das war der Gedanke des Unternehmens DD Hairdesign, als es jüngst sein 90-jähriges Bestehen im Geschäft an der Weierstraße in Mechernich feierte. Und so hatte Inhaberin Daniele Gerstenmeier bei der Feier eine Lostrommel aufgestellt. Jedes Los schlug mit drei Euro zu Buche. Hinzu kamen noch Spenden der Gäste der runden Firmen-Geburtstagsfeier.

    Daniele Gerstenmeier, Inhaberin von DD Hairdesign, überreichte einen Scheck über 1780,20 Euro an die Mechernich-Stiftung, der von Ralf Claßen (l.) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick entgegengenommen wurde. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Wenige Tage später war der Spendentopf ausgezählt und Daniele Gerstenmeier übergab freudestrahlend 1780,20 Euro an die Mechernich-Stiftung. „Das Geld wird Schülern und Kindergartenkindern zugutekommen, um ihnen ihr Leben etwas zu vereinfachen“, sagte Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung. Auch die Teilnahme am Fußballcamp des Stadtsportbundes soll ermöglicht werden.

    Doch bevor es Geld gab, mussten Claßen und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick noch etwas „arbeiten“. Die beiden betätigten sich als Glücksfeen an der Lostrommel und zogen die 15 Gewinner der Tombola. Außerdem stellte Daniele Gerstenmeier den beiden Vertretern der Stadt noch kurz ihren Betrieb vor.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Vier „Monatsgehälter“ für andere Kinder
    12.07.2019


    Bergheimer Kommunionkind Paulina Schäfer (8) überreicht Geldschein an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung – Vorsitzender Ralf Claßen: „Tolle Geste! Beispiel sollte Schule machen“

    Mechernich – Der Pressetermin bei der Mechernich-Stiftung war fast so ungewöhnlich wie die Bekanntgabe eines Erbes in Millionenhöhe vor einigen Monaten. Das jedenfalls befanden Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und seine Mitvorstandsmitglieder Maria Jentgen und Dr. Michael Stöhr, die jetzt im Sitzungssaal des Rathauses 20 Euro von der erst achtjährigen Paulina Schäfer aus Bergheim entgegennahmen.

    Bei der Spendenübergabe (v.r.) im Mechernicher Rathaus: Maria Jentgen, Birgit und Paulina Schäfer, Ralf Claßen, Larissa Schäfer, Ewa Bochynek und Dr. Michael Stöhr. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
     

    Das Mädchen war im Frühjahr in St. Georg Kallmuth zur Ersten Heiligen Kommunion gegangen und hatte, wie das (nicht nur) am Bleiberg üblich ist, anschließend viel Post von wohlmeinenden Menschen bekommen, der kleinere Geldscheine beigefügt war.

    „Ich möchte etwas davon spenden“, verriet Paulina ihrer Mama nach Öffnen der Briefumschläge. Doch Birgit Schäfer warnte vor voreiligen Entschlüssen: „Schlaf mal eine Nacht drüber.“ Doch auch am nächsten Morgen war der Wunsch, anderen Kindern mit einem Teil des geschenkten Geldes zu helfen, da. Wem, war zu dem Zeitpunkt noch unklar, die Summe gab Paulina mit 20 Euro an. Das mache immerhin bei fünf Euro Taschengeld pro Monat vier „Monatsgehälter“ aus.

    Kindergartenprojekte werden gefördert

    Auf dem Sommerfest der Communio in Christo in Mechernich, wo Mama Birgit arbeitet, traf Paulina dann Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Ob die Bürgerstiftung auch gezielt anderen Kindern im Stadtgebiet helfen würde, denen es nicht so gut geht, wollte Paulina wissen. „Ja“, antwortete Ralf Claßen und berichtete von zwei Förderprojekten in Kindergärten in Mechernich am Nyonsplatz und in Firmenich/Obergarzem, die Paulina auch zusagten.

    Diesen Montag kam es im Mechernicher Rathaus im Beisein von Mutter Birgit und Schwester Larissa Schäfer, ihrer erwachsenen Freundin Ewa Bochynek und den genannten Stiftungsvorständen zur Übergabe der 20 Euro. „Das ist viel Geld“, konstatierte Vorsitzender Ralf Claßen, „besonders dann, wenn man es in Relation zu Paulinas »Einkommen« setzt. Eine tolle Geste!“

    Bei fünf Euro Taschengeld pro Monat sind 20 Euro eine Menge: Dankbar nahm Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Bürgerstiftung, einen Geldschein des Bergheimer Kommunionkindes Paulina Schäfer entgegen, rechts Mama Birgit Schäfer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


    „Jeder Euro zählt“, betonte Claßens Stellvertreterin, die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen. Dr. Michael Stöhr, evangelischer Pfarrer und Stiftungsschatzmeister, erklärte, wie Jesus seinen Freundinnen und Freundinnen am Beispiel einer armen Witwe aufgezeigt hatte, dass einige kleine Münzen aus ihrer Hand als Tempelspende in Jerusalem mehr wogen als die von Posaunenstößen begleiteten Goldspenden der Vermögenden.

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen zu Medienvertretern: „Wir wollen die Nachricht von Paulinas 20-Euro-Spende nicht wegen der Höhe der Summe verbreiten, sondern weil wir jeden Euro brauchen– und das gute Beispiel des Bergheimer Kommunionkindes Schule machen könnte.“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



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