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Archiv

  • Metjesonge für ne jode Zweck
    22.11.2023

    20 neue Lieder von „Brings“, „Rumtreiber“ und Co. bei „Kommere, sing met!“ – 1.420 Euro durch Spenden für die OASE Köln und die Mechernich-Stiftung

     


    Moderator Harald van Bonn hatte alles im Griff: Zahlreiche Gäste im Restarurant „Stollen“ kamen bei „Kommere, sing met“ voll und ganz auf ihre Kosten. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Kommern – „Kein Kölsch für Nazis“ heißt das neue Lied von „Querbeat“, „Lugatti & 9ine“ und „Brings“, das zum Beginn der Premiere von „Kommere, sing met!“ vorgestellt wurde. Eingeleitet wurde es mit den Worten des Schauspielers Armin Rohde: „Es ist ganz einfach. Wenn man kein Nazi ist, wählt man keine Nazis.“ Der Song mit dem doch sehr ernsten Hintergrund, setzte sich von den sonst so fröhlichen Karnevalsliedern in seiner Bedeutung ab. Trotzdem war die Resonanz auf das neue Lied durchgehend positiv.

    Ausverkauft war der „Stollen“, in dem das erste Einsingen der neuen Session am Abend stattfand, zwar nicht, doch trotzdem war der Andrang groß. Sicherlich auch weil nicht nur das Kommerner Dreigestirn, sondern auch drei der sechs Mitglieder von der Band „Pläsier“ vor Ort waren und die Newcomer-Gruppe „Scharmöör“ gleich in Vollbesetzung.

    Auch wenn der Eintritt frei war, konnten die Besucher den „Roten Zylinder“ von Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, und Michael Hartmann von Loss mer singe, ordentlich mit Spenden füllen. Ganze 1.420 Euro kamen so zusammen. Die Spendengelder werden je zur Hälfte an die OASE Köln, eine Anlaufstelle für Wohnungslose, und an die Mechernich-Stiftung, die bedürftige Menschen in Mechernich unterstützt, gehen.

    „Ich freue mich sehr über das überragende Spendenergebnis. Die Spendenbereitschaft war enorm“, sagt Ralf Claßen. „Ein ganz großer Dank dem super Team von ‚Loss mer singe‘ mit dem stimmungsvollen Moderator Harald van Bonn und Michael Hartmann, der aus 400 neuen Karnevalliedern 20 vorab ausgewählt hat“, so der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung weiter.

     

    Frohsinn und Gutes tun

     

    Für ihn besonders erfreulich: „Neben der traditionellen Mechernicher Kneipensitzung haben wir nun die zweite karnevalistische Benefiz-Veranstaltung in unserem Stadtgebiet. Beide verbinden Frohsinn und Gutes tun zu einer perfekten Symbiose.“

    Ganze 20 neue Lieder gab es zum Einsingen. Von Newcomern und jungen Bands, aber auch von den „alten Hasen“ gab es einiges zu hören. „Romeo und Julia“ von „Brings“ triumphierte schlussendlich haushoch. Aber auch die neuen Kompositionen von „Kasalla“, „Miljö“, den „Höhnern“, den „Paveiern“ und „Lupo“ hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die Überraschung des Abends war vielleicht die emotionale Ballade von den „Rumtreibern“ mit dem Namen „Et letzte Strüßjer“, die eine wahre und berührende Geschichte des Sängers Timo Hamacher erzählte.

    „An dieser Stelle noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an die Menschen, die vor Ort die Organisation übernommen hatten: Ralf Claßen, Manuela Holtmeier, Björn Schäfer und natürlich an Sabrina und Michael Schepers, die Wirte des ‚Stollen‘, die sich auf dieses Wagnis eingelassen haben, eine in Kommern bis dato unbekannte Veranstaltung an einem Sonntagabend durchzuführen. Es hat sich gelohnt“, betonte Moderator Harald van Bonn.

    „Wir freuen uns, diese tolle Veranstaltung, die im Kölner Raum seit Jahren ein Mega-Event ist, nun in die Karnevalhochburg nach Kommern geholt zu haben. Die Premiere war vielversprechend und ein toller Erfolg und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden“, so das Organisations-Team voll und ganz zufrieden. Und wer weiß, vielleicht wird „Kommere, sing met!“ ja die nächste Kult-Veranstaltung im Stadtgebiet Mechernich?

    Jeremias Slenczka/pp/Agentur ProfiPress

     


    Auch das frisch proklamierte Kommerner Dreigestirn mit Prinz Jan I. (Jaeck), Jungfrau „Bärbel“ (Thomas Bank) und Bauer Marc (Schoeller) ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen und war für den guten Zweck vor Ort. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress



     


    Zufrieden und in Partystimmung: Das Team von „Loss mer singe“ half dabei, dass aus Köln bekannte Format erfolgreich zum ersten Mal nach Kommern zu bringen. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress



     


    Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung sammelte im „Roten Zylinder“ erfolgreich Spenden für die OASE Köln und seine Stiftung ein. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress




     


    Stephan Brings und seine Lebensgefährtin Anja Wolf freuen sich über den überragenden Sieg des neuen Liedes von „Brings“. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress


     

     


    Das Orga-Team mit Michael Hartmann (v.l.), Björn Schäfer, Ralf Claßen, Harald van Bonn und Manuela Holtmeier ist begeistert von dem überragenden Spendenergebnis. Foto: Daniel Steh/pp/Agentur ProfiPress

     



  • Einstimmen auf Weihnachten
    22.11.2023

     

    Greesberg-Musikanten ziehen am Samstag, 16. Dezember. wieder durch Kommern und sammeln dabei Spenden für die Mechernich-Stiftung – Abschluss bei Ortsbürgermeister Rolf Jaeck mit Imbiss und Glühwein

    Wollen wieder für Weihnachtsstimmung in Kommern sorgen: Die Greesberg-Musikanten Walter Schäfer (v.l.), Stefan Märzke, Karl Heinz Heß, Thomas Hansen, Norbert Schnotale und Günter Schmitz. Mit dabei sein werden auch Aloys Schnotale, Ute Mertens und Julia Milde, wenn es darum geht für den guten Zweck zu musizieren. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Kommern – Auch in diesem Jahr stimmen die Greesberg-Musikanten mit ihrer Musik wieder auf Weihnachten ein und ziehen am Samstag, 16. Dezember, durch Kommern. Dabei sammeln die Musiker erneut Spenden für die Mechernich-Stiftung.

    „Wir freuen uns sehr, dass die Greesberg-Musikanten wieder an uns denken. Das ist ein tolles Engagement für die Menschen in unserer Stadt, denen es nicht so gut geht. Herzlichen Dank dafür“, sagt Stiftungs-Vorstand Ralf Claßen. Schließlich hat es sich die Mechernich-Stiftung zum Ziel gemacht, bedürftige Menschen, Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft.

    Die Greesberg-Musikanten werden am Samstag, 16. Dezember, gegen 14 Uhr in der Marathonstraße starten. Anschließend sind folgende Station geplant: Gegen 14.40 Uhr an der Montessoristr./Andersenweg, um 15.20 Uhr in der Hermann-Bank-Straße, um 16 Uhr an der Erzstr./ Ecke Mechernicher Weg, um etwa 16.40 Uhr in der Straße Zum Altusknipp, um 17:20 Uhr am Arenbergplatz/Weihnachtsbaum und um 18 Uhr in der C.A. Eickstr. beim Ortsbürgermeister Rolf Jaeck.

    Dort können auch die Seniorinnen und Senioren des Alten- und Pflegeheims „Sonnenhof“ die weihnachtliche Musik miterleben. Wer möchte, ist beim Ortsbürgermeister ab 18 Uhr zu Glühwein und Imbiss herzlich eingeladen.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Scharmöör singt auch met
    09.11.2023

     

    Die Veranstaltung „Kommere, sing met“ hat Verstärkung bekommen – Mitsing-Kneipen-Abend beginnt am Sonntag, 19. November, um 18 Uhr – Erlös geht an die Mechernich-Stiftung und an die Kölner Wohnungslosenhilfe Oase – Freier Eintritt, aber Hut geht rum 

    Aus der weiß-blauen wird noch rot-weiße Deko, wenn „Kommere, sing met!“ stattfindet. Die Werbetrommel für die Veranstaltung rührten: Teamleiterin Politik und Bürgermeisterbüro, Manuela Holtmeier (v.l.), Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, die Stiftungsvorstände Maria Jentgen und Ralf Claßen, Wirt Michael Schepers, Harald van Bonn, Stephan Brings, Michael Hartmann und Björn Schäfer.  Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
     

    Mechernich-Kommern – Bislang war es lediglich ein Pläsier mit d’r Plaat, jetzt kommt noch Verstärkung dazu. Die Band „Scharmöör“ wird bei „Kommere, sing met“ auch am Start sein. Das kündigt jetzt Organisator Harald van Bonn an, auch bekannt als „De Plaat“. Gemeinsam mit Mitgliedern der Band „Pläsier“ und dem Publikum steht gesanglichen Höchstleistungen also nichts mehr im Wege, wenn es am Sonntag, 19. November, um 18 Uhr im Kommerner „Stollen“ losgeht.

    Für Ralf Claßen gibt es bei dieser Veranstaltung eigentlich nur Gewinner. „Die Obdachlosenhilfe Oase, die Mechernich-Stiftung und der ‚Stollen‘“, nennt Mechernichs Kämmerer und Stiftungs-Vorstand alleine drei. Harald van Bonn ergänzt: „Und natürlich das Publikum.“

    Dem wird die Plaat 20 neue kölsche Leeder vorstellen. Zudem erhalten die Besucherinnen und Besucher die Texte und können mitsingen – und am Ende stimmen sie über den Kneipen-Hit des Jahres ab. Damit sie zwischendurch auch mal ihre Kehlen anfeuchten können, treten einige Musiker von „Pläsier“ und „Scharmöör“ live auf – ohne Gage versteht sich.

    Zuwachs auf dem Plakat: Neben Musikern der Band „Pläsier“ wird auch „Scharmöör“ bei „Kommere, sing met“ am Sonntag, 19. November, ab 18 Uhr im Kommerner „Stollen“ mit von der Partie sein. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    Platz für 100 Gäste

    „Wir werden etliche Tische und Stühle ausräumen, damit rund 100 Gäste Platz finden können“, erklärte Stollen-Wirt Michael Schepers. Unterstützt wird das Ganze von Stephan Brings. Dass er bei einer Veranstaltung für den guten Zweck ebenfalls zu Gitarre und Mikrofon greift, ist für den sympathischen Kölsch-Rocker natürlich Ehrensache.

    Dass sich die Veranstalter dabei auf eine gewisse Gradwanderung begeben, ist allen bewusst. Denn der 19. November ist Volkstrauertag. „Daher fangen wir auch erst um 18 Uhr an“, betont Ralf Claßen, der wegen der sehr kurzen Session von einer sehr schwierigen Terminfindung berichtet.

    „Uns war einfach wichtig, dass wir diese Veranstaltung durchführen können. Denn als Stiftung merken wir sehr deutlich, dass die Spendenbereitschaft spürbar abnimmt“, so der Mechernicher Kämmerer. Gleichzeitig gebe es viele Menschen, die die Hilfe der Stiftung benötigten. „Diese Hilfe ist uns so wichtig, dass wir den Termin für absolut vertretbar halten“, sagt Stiftungs-Vorstand Ralf Claßen weiter.

    Das findet auch Harald van Bonn, der sich darüber freut, dass ein Herzensprojekt von ihm ebenfalls unterstützt wird. „Denn die Wohnungslosenhilfe ‚Oase‘ in Köln leistet einfach großartige Arbeit“, berichtet Harald van Bonn, der darauf hofft, dass der rote Zylinder, der am Abend rumgeht, von den Gästen gut gefüllt wird. Schließlich ist der Eintritt zur Premiere von „Kommere, sing met!“ frei.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



  • Dorfrock, Drohne, dolle Party
    20.09.2023

    Remo Hopf spielte an der Breitenbendener Grillhütte – Bürgerverein hatte sich laut Zeitungsbericht erfolgreich für die Meisterschaft des TV-bekannten Musikers beworben – 250 Euro Startgeld wurde an die Mechernich-Stiftung gespendet

    Hoch die Hände für die offizielle Zählung per Drohne: Die Breitenbendener beteiligten sich an der Dorfrockmeisterschaft von Raymund Philipp Hopf, besser bekannt als Remo. Dabei gewinnt das Dorf mit den meisten Konzertgästen. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Breitenbenden – Oft ist es ja andersherum. Aber dieses Mal war Quantität deutlich wichtiger als Qualität. Zum Glück stimmte die am Ende auch. Aber der Reihe nach.

    An der Breitenbendener Grillhütte fand zuletzt die Premiere der Dorfrockmeisterschaften statt. Initiiert wurde die von Raymund Philipp Hopf. Der ist besser als Remo bekannt, insbesondere weil er bei der Vox-Sendung „Hot oder Schritt – Die Allestester“ Produkte aller Art auf Herz, Nieren, Gebrauchsfähigkeit und Preis-Leistungsverhältnis prüft.

    Doch eigentlich ist Remo als Musiker aktiv, schreibt Journalist Stephan Everling. Er habe gerade sein viertes Album veröffentlicht. Damit und mit seinem Showtruck ist er derzeit im Bundesgebiet unterwegs.

    Bei „Hot oder Schrott“ testet er im Fernsehen Produkte aller Art auf Herz, Nieren, Gebrauchsfähigkeit und Preis-Leistungsverhältnis. Aber eigentlich ist Remo Musiker. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

    „Wir hatten den Showtruck und haben uns nach Corona gefragt, was wir damit machen können, ob er vielleicht sogar weg soll“, wird Remos Frau Marietta Hopf von Everling zitiert, der für Kölnische Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger schreibt. Bei den Überlegungen sei die Idee entstanden, mit dem Truck zu den Leuten zu fahren, die normalerweise kaum die Möglichkeit haben, vor Ort Konzerte zu besuchen.

    Großer Zusammenhalt

    „Remo ist auf dem Dorf großgeworden, in Rautheim in Niedersachsen“, berichtete sie weiter. Deshalb wisse er, wie groß der Zusammenhalt auf dem Dorf sei. „Die Menschen sind einfach dankbar und nett“, so Hopf.

    Mit seiner Familie setzte Remo das Konzept um. Pro Bundesland konnte sich je ein Dorf mit weniger als 2000 Einwohnern für ein Konzert bewerben. Wer am meisten Besucher an den Veranstaltungsplatz bringt, gewinnt einen Pokal und 5000 Euro. Dazu erhält jeder Ort ein Startgeld von 250 Euro.

    Gute Laune und gute Tat: Das Startgeld spendete der Bürgerverein, hier mit Sandra und Hans-Jürgen Stürzenberger (M.), an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

    Das Geld reichte der Bürgerverein weiter an die Mechernich Stiftung. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, berichtet Dezernent und Stiftungsvorstand Ralf Claßen gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief. Zudem bedankte er sich im Namen von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick für den tollen Einsatz des Bürgervereins in den vergangenen 30 plus zwei Jahren – insbesondere bei Sandra und Hans Jürgen Stürzenberger.

    „Dabei sein ist alles“

    „Das tolle Ambiente in Breitenbenden war als Auftaktveranstaltung genau richtig“, betonte Ralf Claßen. Das Ergebnis noch nicht kennend, steht für ihn zudem fest: „Es gilt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!“

    So sieht es auch die Hopf-Crew, die fünf Wochen lang mit vier Autos in Deutschland unterwegs ist. Elf Orte stehen auf dem Tourplan, nur in Bayern und Baden-Württemberg fanden sich keine Bewerber.

    „Ich habe im März ins Internet geguckt, was in Breitenbenden so stattfinden könnte, und da habe ich die Ausschreibung gefunden“, berichtete Sandra Stürzenberger, die zweite Vorsitzende des Bürgervereins Breitenbenden. Mit der Veranstaltung solle das 30-jährige Bestehen des rund 160 Mitglieder starken Vereins nach der coronabedingten Pause nachgefeiert werden, ist in den im Mechernicher Stadtgebiet erscheinenden Tageszeitungen nachzulesen.

    Seinen Musikstil definiere Remo als „Schloprock“, was ein Kürzel für Schlager-Pop-Rock ist. Bereits in den 1980er-Jahren sei er als Musiker aktiv gewesen, habe sich aber 1990 zurückgezogen. „Er sollte damals von den Plattenfirmen in Richtung deutscher Schlager gedrängt werden, wollte das aber nicht“, so Marietta Hopf. Seit 14 Jahren sei er wieder als Musiker aktiv.

    Zählung per Drohne: Anne Lohs von der Remo-Crew machte das Fluggerät startklar. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

    Kerniger Musikstil

    Der kernige Musikstil mit deutschen Texten kam bei den Zuhörern gut an. „Die Aktion ist top, die Band ist geil, allerdings versteht man die Texte kaum“, urteilte ein Düsseldorfer mit Nebenwohnsitz in Weyer. „Als Event ist das super“, sagte eine Breitenbendenerin dem Journalisten Stephan Everling. Für Breitenbenden sei der Zulauf groß.

    Sogar aus Wesseling seien Zuhörer gekommen. Gabriele und Walter Fuhs waren auf Einladung ihrer in Breitenbenden lebenden Tochter dabei. Mit einer Drohne, die über dem Platz an der Grillhütte schwebte, wurde gezählt, wie viel Menschen tatsächlich in Breitenbenden waren. Ob der Mechernicher Stadtteil mit seinen etwas mehr als 600 Einwohnern eine Chance auf den Gesamtsieg hat, wird am Ende der Tour bekanntgegeben.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     



  • „Wir lassen uns nicht unterkriegen!“
    26.07.2023

    Kommern gedachte der Flutkatastrophe vor zwei Jahren, blickte aber auch in die Zukunft und feierte großes Sommerfest mit Stephan Brings und „ten ahead“ – Flutengel überreicht – Abend voller Dank und Gemeinschaft – Sehr viele Besucher – Tolle Stimmung

    Auf dem Kommerner Arenbergplatz feierten hunderte Besucher ein großes Sommerfest mit Livemusik von „ten ahead“ und Stephan Brings. Im vorherigen offiziellen Teil überreichte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (v. l.) Wolfgang Waßenhoven, dem Witwer der verstorbenen Satzveyer Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven, sowie ihrer Mutter Gertrud Pütz, einen „Flutengel“. Dieser stand stellvertretend für die wichtige Arbeit der Ortsbürgermeister während der Katastrophe. Auch der „Retter von der Steinbachtalsperre“ Hubert Schilles erhielt einen Engel als Dank. Mit dabei: (v. r.) der Mechernich-Stiftungsvorsitzende und Dezernent Ralf Claßen und die Leiterin des Teams Bürger und Politik bei der Stadtverwaltung, Manuela Holtmeier. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – „Ich schwör Dir, mir verjesse nie, d’r veezehnte Juli“, das „Flutleed“ von Stephan Brings, aber auch „Hallelujah“, „Rhythm is a dancer“ oder „Stayin´ alive“ - all diese Lieder erklangen am Samstag im Herzen Kommerns, auf dem Arenbergplatz. Viele hundert Besucher hatten sich hier zusammengefunden, um gemeinsam der schrecklichen Flutkatastrophe von 2021 zu gedenken. Gleichzeitig ging es aber auch darum, nach vorne zu blicken sowie endlich wieder gemeinsam lachen und feiern zu können.

    Organisiert wurde das Fest von der Stadtverwaltung, der „Mechernich-Stiftung“, dem „Arbeiter-Samariter-Bund“ (ASB) und dem „Vereinskartell Kommern“. Das musikalische Programm gestalteten die Band „Ten ahead“ und Kölschrock-Urgestein Stephan Brings. Er und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatten die Schirmherrschaft über das Fest übernommen. Die Veranstaltung wurde von Björn Schäfer moderiert.

    Der fast sechs Stunden lange Abend stand aber auch im Zeichen des Gedenkens an die Flutkatastrophe vor zwei Jahren. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    „Flutengel“ für selbstlosen Einsatz

    Bevor vier Stunden lang bei bester Stimmung durchgefeiert wurde, kam der offizielle Teil mit Reden des Bürgermeisters, von Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, dem Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Vera Franzen für den ASB, der stellvertretenden Landrätin Christine Bär, die eine kleine Ansprache hielt und der Bevölkerung für die Solidarität mit den Flutopfern dankte, sowie Ehrungen des Lions-Clubs und der Überreichung von zwei Flutengeln.

    Einer davon ging an den „Retter von der Steinbachtalsperre“, Unternehmer und Landwirt Hubert Schilles. Der frisch gebackene Träger der „Rettungsmedaille des Landes NRW“ hatte in jener Nacht selbstlos und unter Einsatz seines Lebens den Abfluss der Talsperre freigebaggert. So rettete er das Hab und Gut von tausenden Bördebewohnern und vielleicht sogar Leben. Den zweiten Flutengel erhielt die vor kurzem verstorbene Satzveyer Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven, stellvertretend für die gute und wichtige Arbeit der Mechernicher Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister. Überreicht wurde er ihrem Ehemann Wolfgang Waßenhoven und ihrer Mutter Gertrud Pütz.

    Bei „Ich schwör Dir, mir verjesse nie, d’r veezehnte Juli“, dem „Flutleed“ von Stephan Brings, das er mit dem Mechernicher GdG-Kirchenmusiker Erik Arndt (r.) spielte, war nicht nur die Verwaltungsspitze, Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und Moderator Björn Schäfer begeistert. Auch das Publikum dankte ihm mit viel Applaus. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    „Menschen nicht alleine lassen“

    Stephan Brings betonte im Vorfeld seines Auftritts gegenüber der Agentur ProfiPress: „Wir wollen die Flutkatastrophe heute noch einmal in Erinnerung rufen und die Menschen, auch mit ihren teils bis Heute andauernden seelischen Verletzungen, nicht alleine lassen. Die Idee, das Gedenken mit Spendensammlung und einem Blick in die Zukunft zu verbinden, fand ich super. So zeigen wir, dass wir auch wieder zusammen lachen und feiern können und dass wir uns in Kommern nicht unterkriegen lassen!“

    Stephan Brings war mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Schirmherr des Abends. Organisiert wurde das Fest von der Stadtverwaltung, der „Mechernich-Stiftung“, dem „Arbeiter-Samariter-Bund“ (ASB) und dem „Vereinskartell Kommern“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Er spielte unter anderem die legendären Lieder „Hallelujah“, „Kölsche Jung“, „Eifel“ und „Su lang mir noch am lääve sin“. Mit Unterstützung des Mechernicher GdG-Kirchenmusikers Erik Arndt gab er sein ergreifendes „Flutleed“ zum Besten. Rolf Jaeck lobte Brings: „Wenn man ihn braucht, ist er ganz einfach da.“ Bevor im Anschluss „ten ahead“ aufspielte, wurde ihm als Dank eine Flasche „Mechernicher Blei“ überreicht.

    Die Band trat das erste Mal in Kommern auf. Moderator Björn Schäfer hatte mit seiner Vermutung, der Platz würde „beben“, nicht unrecht. Denn als die ersten Klänge des Liedes „Shape of you“ ertönten, gefolgt von „Simply the best“, war das Publikum bereits Feuer und Flamme. Im Repertoire hatte die Band Stücke wie beispielsweise „Ein Hoch auf uns“, „Don´t stop believin´“, „Komet“ und vieles mehr.

    Der Arenbergplatz füllte sich schon am frühen Abend stetig… Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    An tosendem Applaus war die Begeisterung des Publikums deutlich zu erkennen, der Platz irgendwann gerappelt voll und bester Stimmung. Bei der zwölfköpfigen Band sang zwischendurch auch Promigast Mirko Bäumer, Frontmann der kölschen Band „Bläck Fööss“, mit.

    Die Technik hatte die Firma „X-Lighting“ im Griff. Um die Sicherheit der Besucher kümmerte sich der Mechernicher Ortsverein des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen unter Leitung von Sascha Suijkerland: „Dieses Mal haben wir das Jugendrotkreuz miteingebunden, so zum Beispiel im Kinderprogramm an unserer Hüpfburg.“ Auch einige Spendensammler waren wieder für Flutopfer unterwegs und zwar der Kommerner Kinderliedersänger Uwe Reetz, Nicole Reipen, „HP“ Fischer sowie „Donner“ Wilfried Oberauner.

    … und auch die Stimmung stieg mit den Besucherzahlen immer weiter. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    ASB setzt sich ein

    Die Belegschaft des ASB waren nicht nur Mitveranstalter und Ehrengäste. Sie banden auch Blumenkränze für Kinder und übernahmen die Kosten für das Fest – sodass auch wirklich alle Spenden die erreichen, die ihrer bedürfen. Vera Franzen vom ASB-Bundesverband betonte in ihrer kleinen Ansprache an das Publikum besonders, dass die ganze Hilfe, die der ASB im Stadtgebiet geleistet hat, ohne die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der „Mechernich-Stiftung“ gar nicht möglich gewesen wäre.

    Vera Franzen (l.) vom ASB-Bundesverband betonte besonders die gute Zusammenarbeit des Vereins mit der Stadtverwaltung und „Mechernich-Stiftung“. Hier mit Ralf Claßen und dem Moderator des Abends, Björn Schäfer (r.). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung und Kämmerer der Stadtverwaltung, dankte ihr, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den vielen Spendern, mit deren Hilfe die Stiftung bereits fast eine Million Euro an Flutopfer verteilen konnte: „Der ASB hat auch über 300 Hilfsgüter verteilt, Ferienfahrten mit Betroffenen organisiert und über 50.000 Euro für Reittherapien für traumatisierte Kinder ausgegeben, und das ist nur ein Teil der ganzen Hilfen. Und von der ganz tollen Summe, die wir als Stiftung gesammelt haben, haben wir sogar noch etwas übrig. Wenn Sie also noch Bedarf haben, kommen Sie gerne auf uns zu, dafür sind wir da!“

    Der Mechernicher Ortsverband des DRK Euskirchen unter Leitung von Sascha Suijkerland (l.) kümmerte sich um die Gesundheit der Anwesenden. Auch das Jugendrotkreutz war miteingebunden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gab einen kleinen Rückblick in jene Katastrophennacht und lobte den großen Zusammenhalt der Menschen in dieser schweren Zeit. „Wer sich erinnert, sorgt auch dafür, dass sich so etwas so schnell nicht wiederholt“, betonte er. Er überreichte auch die „Flutengel“ der Mechernicher Künstlerin Ela Rübenach, die diese im Rahmen einer Spendenaktion angefertigt hatte.

    Spektakulär war auch die Bühnentechnik, um die sich „X-Lighing“ kümmerte. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    „Keinem Mitarbeiter zumuten“

    Zu Hubert Schilles betonte Dr. Schick: „Als ich ihn am Tag danach fragte, ob er denn des Wahnsinns sei, sagte er nur, dass er dies selbst habe machen müssen - keinem seiner Mitarbeiter könne er dies zumuten.“ Der Bürgermeister dankte ihm auch stellvertretend für alle Unternehmen, die geholfen hatten, das Stadtgebiet schnell von Flutunrat zu befreien. In einer Schweigeminute gedachte er der Flutopfer.

    Christine Bär war stellvertretend für den Euskirchener Landrat Markus Ramers erschienen und dankte für die Solidarität der Menschen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck betonte zu den festlichen Vorbereitungen, es sei „viel Stress gewesen, der sich aber gelohnt hat“. Die Stadt Mechernich unter der Federführung von Manuela Holtmeier und Björn Schäfer, Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung und das Vereinskartell Kommern sowie Ortsbürgermeister Rolf Jaeck haben das Fest vorbereitet. Das Vereinskartell hat zwei Tage lang  aufgebaut und vorbereitet, um ein optimales Fest auf die Beine zu stellen.

    Björn Schäfer (l.) und Manuela Holtmeier (r.) von der Stadt Mechernich am Stand des ASB, der hier mit Kindern Blumenkränze bastelte und sogar die Kosten des Festes übernahm. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Für den „Lions Club Euskirchen-Nordeifel“ waren Michael Tietmeyer und Holger Glück vor Ort. Der gemeinnützige Verein hat im Kreis Euskirchen bereits über eine Millionen Euro verteilt, unter anderem an Flutopfer. Auch Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen sowie Schulausstattungen hatte der Club gespendet. Das Wichtigste dabei: „Es gibt keine Verwaltungskosen, die von den anderen Clubs gegebenen Beiträge gehen direkt an die, die es am Meisten benötigen“, so Tietmeyer. Daher wurde auch ihnen an jenem Sommerabend ebenso reichlich gedankt, unter anderem mit einer Flasche „Mechernicher Blei“.

    pp/Agentur ProfiPress

    Im musikalischen Repertoire der Band war von „Shape of you“ über „I gotta feeling“ bis hin zu „Stayin´alive“ alles für einen gelungenen Partyabend mit dabei. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck (r.), Dr. Hans-Peter Schick und Ralf Claßen dankten Michael Tietmeyer und Holger Glück (l.) vom „Lions Club Euskirchen-Nordeifel“ für zahlreiche Hilfen im Wert von rund einer Million Euro im Kreis Euskirchen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Der Kommerner Kinderliedersänger Uwe Reetz sammelte Spenden bei den Besuchern, um Betroffene weiter zu unterstützen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Der Mechernicher Ortsverband des DRK Euskirchen unter Leitung von Sascha Suijkerland (l.) kümmerte sich um die Gesundheit der Anwesenden. Auch das Jugendrotkreutz war miteingebunden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     



  • „Für uns ist das Ehrensache“
    11.07.2023

     

    Nach Benefizkonzert überreichten Mitglieder der Band „Von Stülp Revival“ einen Spendenscheck über 2050 Euro an den Vorsitzenden der „Mechernich-Stiftung“ – Kultband spielt auch bei Besuch von Pierre Combes im September

    Gut gelaunt bei der Übergabe des Spendenschecks über 2050 Euro: (v. r.) Willi Schmitz, Günter Rau und Frank Weiermann, Mitglieder der Band „Von Stülp Revival“, sowie Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Die Band „Von Stülp“ gibt es nun seit rund 50 Jahren, mittlerweile unter dem Namen „Von Stülp Revival“. Gegründet hat sie sich im Jahre 1973 bei einem Besuch in der Mechernicher Partnerstadt Nyons in Frankreich. Nun spielte die am Bleiberg und darüber hinaus wohlbekannte Band vor rund 300 Gästen im Mechernicher Restaurant „Magu“ ein Benefizkonzert, worüber die Agentur ProfiPress hier bereits berichte.

    Willi Schmitz (Keyboards, Gesang), Günther Rau (Bass, Gesang), Frank Weiermann (Schlagzeug), Rainer Pütz (Gitarre, Gesang) und Eric Guicherit (Gitarren, Gesang) spielten dort Hits von „The Sweet“, „Manfred Mann“, „Smokie“, „Free“, „Eric Clapton“, „Deep Purple“, „CCR“ und Anderen.

    Zwar war der Eintritt kostenlos, doch wurde im Vorfeld um Spenden für die „Mechernich-Stiftung“ gebeten. Zusammengekommen sind dabei 2050 Euro, die Schmitz, Rau und Weiermann dem Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen, der gleichzeitig auch als Stadtkämmerer und Dezernent in der Stadtverwaltung tätig ist, übergaben.

    Benefizveranstaltungen sind „Von Stülp Revival“ nicht unbekannt. Des Öfteren spielten sie schon für die „Mechernich-Stiftung,“ die Kaller „Hilfsgruppe Eifel“ und zahlreiche weitere gemeinnützige Verbände und Vereine. „Gerade in unserer Heimatstadt ist das für uns Ehrensache“, so Rau. Sein Bandkollege und -gründer Schmitz erklärte: „Mit Mechernich sind wir dadurch natürlich besonders verwurzelt. Hier sind wir aufgewachsen und haben in unserer damaligen Schülerband am GAT Mechernich gespielt.“

    Weiermann und Pütz wohnen noch bis heute am Bleiberg. Schmitz und Rau leben schon lange Zeit in Bonn, rücken aber immer wieder gerne zum Musizieren in die Eifel an.

     

    „Viele alte Freunde wiedergesehen“

     

    Vor der Übergabe schwelgten die „alten Bekannten“ in Erinnerungen von früher und revidierten den gelungenen Abend im Sinne der Gemeinschaft.

    „Das Konzept »Oldies für Oldies« ging gut auf. Bis halb zwei in der Nacht war an ein Ende noch gar nicht zu denken“, freute sich Frank Weiermann. Und so spielte die Band immer weiter, bis sie rund 50 Lieder zum Besten gegeben hatte. „Es war eine wirklich sehr schöne Veranstaltung“, betonte auch Ralf Claßen. Und Günter Rau konnte ihm dabei nur zustimmen: „Wir hatten Spaß, das Publikum war begeistert und wir haben viele alte Freunde wiedergesehen, mit denen wir endlich wieder feiern konnten.“

    „Der Platz war optimal genutzt, sodass rund 300 Gäste der tollen Musik lauschen, mitsingen und tanzen konnten. Wenn dann dabei noch eine so tolle Summe »von Mechernichern für Mechernicher« zusammenkommt, macht mich das natürlich umso glücklicher“, so Claßen weiter.

    So sei das Publikum bis zum Schluss begeistert gewesen. Und das, obwohl die „Hilfsgruppe Eifel“ zeitgleich ihre große „Oldienacht“ und die Mechernicher Löschgruppe ihr 125-jähriges Bestehen mit einer „Blaulichtparty“ feierten.

     

    Historie und Zukunft

     

    Auf ihren ungewöhnlichen Namen kamen die Gründer mit 17 Jahren, nach einer fröhlichen Nacht und viel Rotwein. „Erst wollten wir uns nur »Stülp« nennen, was uns nüchtern betrachtet aber doch nicht mehr so gut gefallen hat. Und so kam schließlich das »Von« dazu“, erklärte Bandgründer Willi Schmitz. In den darauffolgenden Jahrzehnten spielten sie oftmals bunt gemischte Tanzmusik auf Partys, „um jedem gerecht zu werden“. Im Repertoire hatten sie teils sogar 246 Lieder. Davon haben sie sich mittlerweile gelöst und spielen mit dem Namenszusatz „Revival“ nur noch Oldies und legendäre Rockstücke.

    Ihren nächsten Auftritt hat die Band zum Anlass des Festes „1000 Jahre Lessenich“. Am Samstag, 9. September, hat die Kultband dann wieder einen großen Gig, wenn der neue Mechernicher Ehrenbürger und Bürgermeister von Nyons, Pierre Combes, zu Besuch kommt. Dieses schöne Wiedersehen wird die Band musikalisch begleiten und somit in der Mechernicher Barbaraschule für gute Stimmung und schwingende Tanzbeine sorgen.

    Sie selbst waren im Jahre 2009 sowie im vergangenen Jahr in Nyons und spielten ein laut Rau „fulminantes Konzert“. Im Repertoire werden sie zehn bis zwölf besondere und kulturübergreifende Lieder für die deutsch-französische Freundschaft haben. Anlässlich ihrer Gründung in Nyons vor 50 Jahren „eine runde Sache“ für Ralf Claßen.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • „Das macht mir das Herz glücklich“
    05.07.2023

     

    Harald Koch spendet 20.000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Geld, das der Rentner spart, um damit Gutes zu tun – Es ist nicht seine erste Spende

    Ein beeindruckender Betrag aus dem Sparstrumpf: Harald Koch (r.) übergibt einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro an Ralf Claßen, den Vorstand der Mechernich-Stiftung. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Es ist der 30. Juni. Ein Freitag. Der Tag ist sehr bewusst gewählt. Harald Koch sitzt im Konferenzraum im zweiten Stock des Mechernicher Rathauses. Er hat einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro im Gepäck, den er an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung überreichen möchte.

    Aber warum gerade am 30. Juni? „An diesem Tag genau vor 46 Jahren bin ich nach Mechernich gekommen“, erzählt der 65-Jährige, der aus Trier stammt. Als sein damaliger Vorgesetzter in Germersheim ihm eröffnete, dass er nach Mechernich versetzt werden würde, war der junge Soldat zunächst den Tränen nahe. „Ich hatte keine Ahnung, wo Mechernich überhaupt lag“, erzählt Harald Koch.

    Sein Vorgesetzter schickte ihn daraufhin in den Flur, er sollte auf einer Karte nachgucken. Doch er wusste noch nicht einmal, in welcher Ecke von Deutschland er nachschauen sollte. „Als ich unterstützt von einem Kameraden irgendwann Meschenich bei Köln fand, dachte ich mir, vielleicht liegt Mechernich ja in der Nähe“, sagt Harald Koch. Seine Vermutung sollte sich bewahrheiten. So fand er die Stadt, in die er mit einem weiteren jungen Luftwaffen-Soldaten versetzt wurde – und sollte bis heute hier bleiben.

     

    Sehr gläubig

     

    Denn nachdem er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, heuerte er als ziviler Angestellter in der Bleiberg-Kaserne an. Dort übte er vielfältige Aufgaben aus, nebenberuflich war er auch mal zehn Jahre im Ordnungsdienst der Stadt Mechernich beschäftigt. Nach einer Erkrankung im Jahr 2005 war er bei der Bundeswehr zuletzt in der Registratur eingesetzt.

    16 Jahre später ist Harald Koch Rentner, nochmal zwei Jahre später sitzt er mal wieder im Mechernicher Rathaus. Das schlichte, silberne Kreuz auf seinem weißen T-Shirt ist ein Blickfang. „Ich bin sehr gläubig“, betont Harald Koch, der nach eigenen Angaben in bescheidenen Verhältnissen mit fünf Geschwistern in Trier aufgewachsen ist. Beides seien Gründe dafür, dass er andere Menschen gerne unterstütze.

    „Er spart, um anderen zu helfen. Dieses Verhalten ist absolut beispielhaft, so etwas habe ich selten erlebt“, sagt Ralf Claßen, der sichtlich gerührt ist von der neuerlichen 20.000 Euro Zustiftung. Schon vier Jahre zuvor hatte Harald Koch der Mechernich-Stiftung, die sich für bedürftige Personen und sozial schwache Familien im Stadtgebiet einsetzt, 15.000 Euro vermacht. „Jetzt ist er Rentner und macht trotzdem weiter“, betont Ralf Claßen: „Dabei sage ich ihm immer, er soll sein Leben genießen und sich auch mal etwas gönnen.“

     

    Helfen bedeutet ihm viel

     

    Doch Harald Koch macht auch so einen sehr zufriedenen Eindruck. Nur zwei Mal in seinem Leben sei er im Urlaub gewesen. Er brauche das nicht und ihm fehle auch nichts. „Zu helfen, bedeutet mir sehr viel“, erklärt der 65-Jährige unterdessen. Das merkt man ihm an, wenn er davon erzählt, wie er im Bürgerbrief irgendwann mal gelesen hat, dass die Mechernich-Stiftung 50 Schulranzen an bedürftige Kinder gespendet hat. „Da habe ich für mich gedacht, davon sind vielleicht zwei von mir bezahlt worden“, so Harald Koch, der fast beiläufig dann noch diesen Satz fallen lässt: „Das macht mir das Herz glücklich.“

    Daher ist seine Unterstützung vielleicht auch so vielfältig. Denn nicht nur die Mechernich-Stiftung wird von ihm bedacht. Der Hilfsgruppe Eifel spendet er auch. Ordensschwestern, die sich um Waisenkinder in der ganzen Welt kümmern, können sich ebenfalls über einen regelmäßigen Obolus freuen. Auch bei der Caritas in Euskirchen ist er als Unterstützter von Obdachlosen aktiv. „Man sollte auch an die Menschen denken, die unverschuldet in Not geraten sind“, sagt er dazu.

    Für dieses Klientel ist in der Stadt am Bleiberg mitunter auch die Mechernich-Stiftung da. Sie legt das Geld von Harald Koch sicher an, so dass von den Zinsen noch sehr nachhaltig und sehr lange viel Gutes getan werden kann. Schließlich ist die Stiftung dazu da, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft.

    In deren Namen konnte sich Stiftungsvorstand Ralf Claßen sehr herzlich bei Harald Koch bedanken – und zwar am 30. Juni. Diesem besonderen Tag – nicht nur für den heute 65-Jährige, der vor 46 Jahren an diesem Tag seine neue Heimat gefunden hat, sondern auch für all die Menschen in Mechernich und der Region, die von seiner selbstlosen Spendenbereitschaft profitieren.

    Rike Piorr/pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • „Oldies für Oldies“ ging auf
    22.06.2023

    Tolle Stimmung und spendenfreudige Fans beim Jubiläumskonzert der Mechernicher Kultband „Von Stülp Revival“ – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte an Bleibuirer Jugendbälle

    Beim „Magu“-Konzert intonierten Willi Schmitz, Günther Rau, Frank Weiermann, Rainer Pütz und Eric Guicherit unter anderem Sweet, Manfred Mann, Smokie, Free, Eric Clapton, Deep Purple, CCR und andere. Nur von kurzen Pausen unterbrochen, spielte „Von Stülp“ Revival sein gesamtes Repertoire und erntete dafür viel Beifall und Jubel. Foto: Gabriele Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Es war der Bär los! Mit 250 Leuten war das »Magu« pickepacke voll, selbst im Biergarten knubbelten sich die Fans“, berichtete eine Teilnehmerin am „Jubiläumskonzert“ der Mechernicher Kultband „Von Stülp“ am früheren „Tag der deutschen Einheit“.

    Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, gaben dem Gastspiel einen offiziellen Anstrich. Immerhin war auch der Spendenerlös – knappe 2000 Euro – für diese Stiftung für schuldlos in Not geratene Mitbürger bestimmt.

    Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, gaben dem Gastspiel einen offiziellen Anstrich. Immerhin war auch der Spendenerlös – knappe 2000 Euro – für diese Stiftung für schuldlos in Not geratene Mitbürger bestimmt. Foto: Gabriele Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick kennt die Band von Jugend an. „Von-Stülp“-Keyboarder und Bandleader Willi Schmitz ist mit der gebürtigen Bleibuirerin Gabriele Thannhäuser verheiratet. „Zu der Zeit spielte »Von Stülp« bei Ackermanns Manni auf dem Saal jeden Jugendball und jede Karnevalssitzung“, so Dr. Hans-Peter Schick.

    Der erste Bürger würdigte den Beitrag, den „Von Stülp“ für das kulturelle Leben in Mechernich geleistet hat, sowohl als Schülerband des städtischen Gymnasiums in den Anfängen, dann als Tanz- und Unterhaltungsband im Eifeler und Köln-Bonner Raum und seit den neunziger Jahren bis heute als Rockgruppe, die sich vorwiegend den „Oldies“ verpflichtet fühlt.

    Beim „Magu“-Konzert intonierten Willi Schmitz, Günther Rau, Frank Weiermann, Rainer Pütz und Eric Guicherit unter anderem Sweet, Manfred Mann, Smokie, Free, Eric Clapton, Deep Purple, CCR und andere. Nur von kurzen Pausen unterbrochen, spielte „Von Stülp“ Revival sein gesamtes Repertoire und erntete dafür viel Beifall und Jubel.

    In Erinnerungen geschwelgt

    Viele „Oldies“ waren gekommen, berichtet Bandgründer Willi Schmitz: „Leute, die mit uns zusammen altgeworden sind…“ Einige waren von weither angereist, manche hatten sich jahrzehntelang nicht mehr gesehen und nutzten den Abend, um in Erinnerungen zu schwelgen. Komplette Gruppen hatten schon im Vorfeld Tische reserviert wie etwa der Freundeskreis Mechernich-Nyons, die Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern, die Bergkapelle Mechernich sowie die Stadtverwaltung Kerpen.

    Obwohl der Eintritt frei war, wurde seitens der Band - wie schon in den Jahren zuvor - um freiwillige Spenden für die Mechernich-Stiftung gebeten. Ralf Claßen, der Vorsitzende der Stiftung, bedankte sich für diesen Einsatz. „Das Konzept »Oldies für Oldies« ist aufgegangen“, so das Fazit von Willi Schmitz: „Verdamp lang her, äver ömme noch do - »Von Stülp« for ever!“

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • Starke Partner für die Gesundheit
    06.06.2023

     „Gesunde Quartiere Mechernich“ ermöglichte neue Hochbeete und weitere soziale Projekte im Heideweg – Netzwerk aus DRK, Stadt- und Kreisverwaltung, Caritas, Gesundheitsamt, Krankenkasse, Kinderschutzbund und Anwohnerinnen machte sich vor Ort ein Bild

    Viel Betrieb am Hochbeet im Heideweg: Die „Möglichmacher“ des Projektes „Gesunde Quartiere Mechernich“ (v. l.) Simone Schür, Lila al Mustafa, Fatima Collins, Sherin Hasan, Hajrya Ali, Boris Brandhoff, Nadja Abel, Martina Hilger-Mommer, Katja Ziemann, Alexander Neubauer, Ralf Claßen, Anke Rudolph, Monika Heimes und Kati Jakob. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Tomaten, Gurken, Petersilie, Radieschen und mehr warten im Mechernicher Heideweg schon auf ihre Ernte aus nagelneuen Hochbeeten. Sie sind ein Ergebnis des Projektes „Gesunde Quartiere Mechernich“ und sollen für mehr Lebensqualität und Gesundheit sorgen - so auch in der Siedung „Am Heideweg / An den Birken“.

    In Augenschein nahmen diese nun die „Möglichmacher“ Boris Brandhoff, Leiter Migration/Integration des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, Simone Schür und Fatima Collins, ebenso vom Roten Kreuz, Ralf Claßen, Stadtkämmerer, Dezernent und Vorsitzender der Mechernich Stiftung, Martina Hilger-Mommer vom Kreisjugendamt, Kati Jakob von der Stadtverwaltung, Alexander Neubauer und Nadja Abel von der Mechernicher Caritas, Katja Ziemann vom Kreisgesundheitsamt, Monika Heimes von der „Techniker Krankenkasse“ (TK) als Vertreterin der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Nordrhein-Westfalen, Anke Rudolph, die Vorsitzende des Mechernicher Kinderschutzbundes sowie die Anwohnerinnen Lila al Mustafa, Hajrya Ali und Sherin Hasan.

    Entstanden ist dieses große, neuartige Netzwerk für Mechernich und den Kreis Euskirchen im Rahmen eines Präventionsprojekts des Kreises Euskirchen, das die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Nordrhein-Westfalen seit 2020 fördern.

    Mit der Umsetzung des Projekts „Gesunde Quartiere Mechernich“ hat der Kreis zum Jahresbeginn 2023 das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen beauftragt. Ziel ist es, die Chancengleichheit auf sozialer und gesundheitlicher Ebene voranzubringen. Dazu gebe es aber „kein Rezept“, so Hilger-Mommer: „Dies muss jeweils vor Ort zusammen mit den Betroffenen entschieden werden, wie es auch hier in Mechernich erfolgt ist.“

    Ein Garten soll her

    Begonnen hatte alles im Oktober 2020 mit einer Befragung der Anwohner. Schür: „Wir fragten, wie sie sich wohler fühlen und besser verwirklichen können“.

    Schnell kam der Wunsch nach einem Garten für gesündere Ernährung auf. Lila al Mustafa, Hajrya Ali und Sherin Hasan kannten diese noch aus ihren Heimatländern, zum Beispiel Syrien, wo sie schon von Kindesbeinen an Gärten und große Felder ihrer Familien mit Blumen und Gemüse, Obstbäumen oder Oliven bewirtschaftet haben. Sie erinnerten sich gerne zurück, wie die ganze Familie bei der Ernte half und dabei viel Spaß hatte. Nun wollen sie die Tradition weiterführen.

    Bei bestem Wetter sprießen die Setzlinge schon aus der Erde. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Sie trafen eine Pflanzenauswahl, der Kinderschutzbund stellte Setzlinge und Werkzeug zur Verfügung. Um die Pflanzung und Pflege kümmern sich nun die Anwohnerinnen in Eigeninitiative. „Im Sommer bieten wir auch einen Ernährungskurs und Vortrag an, um zu klären, warum die ganze Aktion eigentlich Sinn für die Gesundheit macht“, erklärte GKV-Vertreterin Monika Heimes. Koordiniert werden alle diese Schritte von den Rotkreuz-Mitarbeiterinnen Fatima Collins und Simone Schür, die im Rahmen des Projekts vor Ort eine Reihe von Angeboten mit den Anwohnerinnen und Anwohnern umsetzen.

    Katja Ziemann von der Fachstelle Umweltmedizin des Kreises informierte die Anwesenden darüber, warum Hochbeete wichtig sind. Denn die Bleibelastung des Bodens in der Nähe des ehemaligen Tagebaus sei zu hoch, um Pflanzen im normalen Boden wachsen zu lassen.

    „Wichtiger Grundstein“

    Boris Brandhoff betonte: „Ich bin sehr stolz. Besonders natürlich auf die wichtige und gute Arbeit der Rotkreuz-Mitarbeiterinnen Simone Schür und Fatima Collins, die vor Ort in den Quartieren direkt mit den Menschen arbeiten. So können wir den Anwohnerinnen und Anwohnern eine Reihe von Angeboten für ihre Gesundheit machen. Dabei haben wir starke Partner - ein wichtiger Grundstein für zukünftige Projekte!“

    Man entschied sich für Tomaten, Gurken, Petersilie, Radieschen und mehr. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Und Ralf Claßen freute sich: „Die »Dreiecksbeziehung« aus Stadtverwaltung, Rotem Kreuz und Kreis floriert. Dies kann man auch gut an gelungenen Beispielen in Strempt und Roggendorf sehen. Als Stadt alleine könnten wir das alles gar nicht packen. Und dazu unterstützt natürlich auch die Mechernich Stiftung gerne. Großen Respekt an das Rote Kreuz und den Kreis für diese tolle Arbeit. Zusammen werden wir uns den Herausforderungen stellen!“

    „Das soziale Netzwerk um das Projekt ist noch viel größer“, erklärte auch Martina Hilger-Mommer von der Kreisverwaltung. Für sie ist Mechernich nun der „Knotenpunkt im Netz“. Claßen: „Das ist die Eifel. Hier hilft jeder jedem, wie schon damals bei der Flut. Das ist schön zu sehen und der Zusammenhalt wächst weiter!“ Die Errichtung der Hochbeete wurde durch eine Spende der „GranCity Property Foundation“ unterstützt, die Eigentümerin der Immobilien „Heideweg / An den Birken“ ist.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Gerockt bis tief in die Nacht
    01.06.2023

    Bands „Männer von Flake“ und „Rockwood“ begeisterten bei „Rock am Rathaus“ auf Profi-Niveau hunderte Musikfans – Trägerverein organisierte, viele ehrenamtliche Helfer und Vereine sorgten für reibungslosen Ablauf

    Das Mechernicher Rockfestival „Rock am Rathaus“ fand in alter Tradition wieder am Pfingstwochenende statt. Die Bands „Männer von Flake“ und „Rockwood“ spielten das „best of“ der Rockklassiker der 70er bis 90er Jahre auf Profiniveau. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – „The Final Countdown“, „Eye of the Tiger“ oder „As cold as ice". Allesamt Songs, die wohl nicht nur eingefleischten Rockfans geläufig sind. Wenn diese live, unter anderem mit schreienden E-Gitarren, lautem Schlagzeug und aus dem Herzen gesungen die Innenstadt von Mechernich füllen, kann dies nur eins bedeuten: „Rock am Rathaus“ fand wieder statt und hat rund 500 bis 600 Besucher rund sechs Stunden am Stück nichtmehr auf der Stelle stehen lassen.

    Dieses Mal mit dabei: Die Bands „Männer von Flake“ mit Joachim „Joga“ Waasem, Georg „Gege“ Zwingmann, Jürgen „Schöder“ Schröder und Thomas „Eisen“ Kolvenbach sowie „Rockwood“ mit Hagen Grohe, Kerstin Bauer, Rainer Peters, Ralph Winter, Roland Bütgen, Thomas Plötzer und Peter Fischer.

    „Bestes Wetter, viele Hundert dabei“

    Veranstaltender Verein war erstmals der „Mechernicher Rock am Rathaus e.V.“ mit Magret Eich, Petra Himmrich, Michael Sander und Reinhard Kijewski. Stadtkämmerer und Dezernent Ralf Claßen nahm als Vorsitzender der Mechernicher Stiftung in alter Tradition eine Spendenbox mit Erlösen entgegen.

    Er freute sich: „Bei so vorsommerlichem Wetter, bester Stimmung und die super Bands freue ich mich besonders, die Mechernich Stiftung als Vorsitzender hier vertreten zu dürfen. Spendenaktionen wie diese sind für uns unerlässlich und zeigen auf, wie man sich in Mechernich gegenseitig hilft.“

     

    Ralf Claßen (3. v. r.), Stadtkämmerer, Dezernent und Vorsitzender der „Mechernich Stiftung“ nahm eine Spendenbox von den Veranstaltern (v. r.) Reinhard Kijewski, Petra Himmrich, Magret Eich und Michael Sander (r.) des Vereins „Mechernicher Rock am Rathaus e.V.“ entgegen. Mit dabei: Christian Habrich (2. v. l.), Teamleiter bei der Stadtverwaltung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Auch das Sozialwerk der Mechernicher „Communio in Christo“ bekam Freikarten. Die Bewohner waren sichtlich begeistert und rockten mit, was das Zeug hält. Der Ortsverband des Roten Kreuzes sorgte indes für medizinische Versorgung, die glücklicherweise nicht von Nöten war.

    Gespielt wurden in erster Linie feinste Rock-Songs der 1970er und 80er Jahre. Veranstalterin Magret Eich betonte: „Wir sind total glücklich, dass bei bestem Wetter wieder viele hundert Menschen mit dabei sind und gemeinsam feiern. Auch die Orga hat in dieses Mal noch besser funktioniert als im vergangenen Jahr.“ Corona habe damals noch alles deutlich erschwert.

    Und Petra Himmrich schloss sich ihr an: „Der Platz ist wie immer ideal, die Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und der Stadtverwaltung war super und ohne unsere Sponsoren wäre das natürlich alles gar nicht möglich gewesen. Dafür ein riesiges Dankeschön!“

     

    Das Sozialwerk der Communio in Christo hat Freikarten bekommen, die Bewohner waren sichtbar aus dem Häuschen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

     
    Die Ortsgruppe des DRK im Kreis Euskirchen mit dem Vorsitzenden Sascha Suijkerland (r.) sorgte dafür, dass im Notfall medizinische Versorgung gewährleistet ist. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
     

    U2, Udo Lindenberg, die Ärzte

    Die „Männer von Flake“ trafen gleich zu Beginn auf ein begeistertes Publikum. „Schönes Wetter, geile Musik – was willst du mehr?“, freute sich einer der Besucher. Besonders freute sich das Publikum, als der Sänger vor einem bekannten und passenden Lied der „Ärzte“ einen legendären Satz aus dem vergangenen Jahr wiederholte: „Niemand ist verantwortlich für seine Herkunft oder Sexualität, aber jeder hat die Wahl, ein A*** zu sein.“

     

    Bei strahlendem Sonnenschein sorgten die „Männer von Flake“ für einen gelungenen Einstieg in einen Abend voller guter Stimmung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Ihr musikalisches Repertoire war breit gefächert. „U2“ kamen genauso wie Udo Lindenberg mit „Ich mach mein Ding“ auf Ihre Kosten. Auch spielten sie „Flash for Fantasy“ von „Billy Idol“, „Sex on fire“ von den „Kings of Leon“, „I came for you“ von den „Discoboys“, und als Zugabe nach einstimmiger Forderung des Publikums schließlich „As cold as ice“ von „Foreigner“. Ein Stand verkaufte Fanshirts.

    Thomas „Eisen“ Kolvenbach, der Keyboarder der „Männer von Flake“ erzählte dem Mechernicher Bürgerbrief, dass es die Band schon seit 1991 gibt. Die ehemaligen Schulfreunde entschlossen sich damals zu Silvester, ein spontanes Konzert zu geben. „Es hat einfach perfekt gepasst, wir alle lieben gute Rockmusik“, so der Keyboarder – und die Band mit dem einprägsamen Namen war geboren. Er ergänzte: „͏»Rock am Rathaus« finden wir klasse und es ist für uns eine große Ehre, wieder einmal in dieser tollen Location und vor allem für den guten Zweck spielen zu dürfen!“

    Für sie steht der Spaßfaktor und Freundschaft an erster Stelle, was ihnen dabei half, bis heute zusammen zu bleiben und im Jahr bis zu zehn Auftritte zu spielen. Mehr Infos gibt´s unter www.flake-maenner.de.

    Schon mit vielen Stars gespielt

    Im Anschluss spielte „Rockwood“ mitsamt einer beeindrucken Licht- und Funkenshow. Mit Hits wie „If I could turn back time“ von „Cher“, Don´t stop believin“ von „Journey“, „I would do anything for love“ von „Meat loaf“ und „Simply the best“ als Tribut an Tina Turner sowie dem legendären „Bohemian Rhapsody“ von „Queen“ als Zugabe ließen sie das Publikum am Rathaus abrocken.

     

    Profi-Musiker, die schon mit vielen namhaften Künstlern wie Joe Perry oder Gildo Horn zusammengearbeitet haben: „Rockwood“ sorgten für zahlreiche Headbangs und kochende Stimmung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Die Band hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Mit dabei: Rainer Peters am Bass, für den das Rockfestival als Mechernicher ein Heimspiel ist. Schlagzeuger Ralph Winter betonte: „Auch wir freuen uns, zum mittlerweile fünften Mal für den guten Zweck dabei zu sein.“ Hagen Grohe, Sänger von „Rockwood“, hat sogar schon mit Joe Perry, dem Lead-Gitarristen von „Aerosmith“, der erfolgreichsten amerikanischen Rockband, ein Album aufgenommen. Zusammen sind sie auch durch die USA, Kanada und Großbritannien getourt.

    Im vergangenen Jahr spielten sie am Mechernicher Verwaltungssitz noch unter dem Namen „Legend of Rock“, neu firmiert von ehemals „RoxxBusters“. Zu siebt spielen sie Rock-Hits der 70er und 80er-Jahre. Die Profis traten einzeln auch bereits mit bekannten Namen wie Heino, Gildo Horn, John Miles, Jupiter Jones oder Mirja Boes sowie im Musical „Starlight-Express“ auf. Mehr kann man unter www.rockwood-band.de nachlesen.

    Ehrenamtler unterstützten für guten Zweck

    Veranstalter Michael Sander dankte besonders den ehrenamtlichen Helfern und Vereinen, die beispielsweise durch Getränkeverkauf mit zum Erfolg des Abends beitrugen: Die „KC Bleifööss“, die „Blaumänn“ und die „KG Schwerfe bliev Schwerfe“. „Bei so tollen Musikern freuen wir uns natürlich umso mehr. Und das Publikum ist sowieso wieder super!“

     

    Der Platz hinter dem Mechernicher Verwaltungssitz war schon früh gefüllt und die Rockfans in ihrem Element. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Reinhard Kijewski betonte indes besonders den Gedanken der Nachhaltigkeit, so zum Beispiel die Mehrweg-Becher aus Maisstärke statt Plastik: „So wollen auch wir helfen, die Natur zu schützen.“

    Als Hauptsponsor unterstützte der Zahnarzt D. Gregor Jahnke das Rockkonzert, weitere Sponsoren waren Wolfgang Schomer („Mechernicher Containertransport“, MCT), Daniele und Willi Gerstenmeier (Friseursalon „Intercoiffeur“), Wolfgang Hassel („Hassel-Immobilien GmbH“, Zülpich) und der ebenfalls aus Zülpich kommende Versicherungsmakler René Bohsem vertreten. Geld für den guten Zweck gaben auch das Restaurant „Treffpunkt“ und die „Westenergie“.

     

    Viele stimmungsvolle Soli sorgten nochmals für eigene Interpretationen vieler Klassiker. Hier rechts: Der Mechernicher Bassist Rainer Peters. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Alles hat einmal ein Ende, so schade es auch ist. Hier verabschiedeten sich die „Männer von Flake“ vom Publikum, Veranstalter Michael Sander (r.) dankte ihnen für den eindrucksvollen Auftritt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

     

    Den Verein „Mechernicher Rock am Rathaus e.V.“ gibt es seit vergangenem Oktober. Damals hatte sich einer der beiden Gesellschafter der GbR zurückgezogen, „Mechernich Aktiv“ hätte es nicht weiter alleine stemmen können. Was andere Projekte in Zukunft angehe, sei noch „alles möglich“, drehen soll sich aber alles um Musik.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • Trainieren im Dreiviertel-Takt
    12.04.2023

    „Sport im Park“ kehrt zurück in den Kommerner Mühlenpark – Vom 2. Mai bis 23. Juni gibt es montags bis freitags von 18 bis 19 Uhr kostenfreie Bewegungsangebote für Jedermann – Barmer bietet einen individuellen Body Check an

     

    Präsentierten das Programm für die „Sport im Park“-Neuauflage vom 2. Mai bis 23. Juni im Kommerner Mühlenpark: Eifel-Therme Betriebsleiter Christian Klein (v.l.), Stadtsportbund-Geschäftsführer Stefan John, Barmer-Regionalgeschäftsführer Guido Otten, Kerstin Lehner, Teamleiterin Bildung, Kultur und Tourismus, Dezernent und Vorstand der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen sowie Kreissportbund-Geschäftsführer Markus Strauch.  Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Wenn im Mai der Dreiviertel-Takt im Kommerner Mühlenpark erklingt, geht es definitiv nicht um Wiener Walzer. Vielmehr geht es darum, zur speziell komponierten Musik durch ständig wechselnde spannungsvolle und entspannende Bewegungsabläufe Körper und Geist zu trainieren. AROHA heißt die Fitness-Disziplin, die während der Mechernicher Neuauflage von „Sport im Park“ immer montags angeboten wird.

     

    Wegen des Feiertags am 1. Mai geht die achtwöchige Aktion mit 36 Bewegungsangeboten allerdings erst am Dienstag, 2. Mai, los. Die Barmer-Krankenkasse, Kooperationspartner und Hauptsponsor des kostenfreien Angebots, bietet ab 17 Uhr für Interessierte einen Body Check an. Dann werden per Körperanalysewaage verschiedene Parameter wie Körper- und Viszeralfett, Gesamtkörperwasser oder Muskelmasse gemessen. Am Finaltag ist dann ein zweiter Check geplant, damit der hoffentlich positive Effekt des Sportangebots auch Schwarz auf Weiß sichtbar wird.

     

    Gesundheit und Prävention

     

    „Uns liegt Gesundheit und Prävention besonders am Herzen“, betont Guido Otten, Regionalgeschäftsführer der Barmer Euskirchen. Daher sei man sehr glücklich, „Sport im Park“ wieder gemeinsam mit der Stadt Mechernich und dem Kreissportbund sowie mit der Hilfe von ausgewählten Sponsoren und der Mechernich Stiftung durchführen zu können.

     

    Stiftungs-Vorstand Ralf Claßen, gleichzeitig städtischer Dezernent, verweist insbesondere auf das Angebot für Kinder. Während die Eltern immer freitags ab 18 Uhr mit FitMix Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainieren können, haben Kinder und Jugendliche parallel dazu beim FitKids-Angebot die Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen an der frischen Luft spielerisch zu bewegen. Während sich dieses Angebot speziell an die jüngere Generation richtet, ist der Nachwuchs natürlich auch an den anderen Tagen eingeladen, mit Sport zu treiben. Denn für Ralf Claßen ist „Sport im Park“ die perfekte Mischung aus „Bewegung, Sport und Spiel in einem herrlichen Ambiente“.

     

    Das bietet der Mühlenpark mit seinen vielfältigen Angeboten in der Tat. Aktuell wird intensiv an der Neugestaltung des Spielplatzes gearbeitet, Der Pumptrack für Radfahrer und Skater sowie die Minigolf-Anlage sind ein gern gesehenes Angebot bei Jung und Alt. Das Mühlenpark-Bistro trägt darüber hinaus zur Aufenthaltsqualität bei. Wenn die Sportler ihre Einheiten bei „Sport im Park“ absolviert haben, gibt es im Bistro die Gelegenheit, bei einem erfrischenden Getränk oder einem Snack den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

     

    Yoga und TABATA

     

    Wer das dienstags tut, hat vorher eine Yoga-Einheit absolviert. Sanfte Bewegungen mit bewusster Atmung fördern hierbei die Beweglichkeit und unterstützen die Entspannungsfähigkeit. Mittwochs steht „Functional Training“ auf dem „Sport im Park“-Programm. Das Training eignet sich laut Kreissportbund hervorragend zum Aufbau schlanker und definierter Muskulatur und ist eine perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten.

     

    Der Donnerstag steht im Zeichen von TABATA. Dahinter verbirgt sich ein intensives Kraft- und Cardiotraining mit schnell wechselnden Intervallen. „Im Gegensatz zum klassischen Ausdauertraining ist TABATA die ultimative Fettschmelze“, schreibt Markus Strauch. Der Geschäftsführer des Kreissportbundes freut sich, dass „Sport im Park“ auch in Mechernich in die nächste Runde geht. Seit 2020 haben im Mühlenparkt über 1.400 Sportbegeisterte die Angebote wahrgenommen.

     

    In Euskirchen gibt es das Angebot bereits seit 2017, so dass der Kreissportbund seitdem knapp 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den unterschiedlichen Bewegungsangeboten begrüßen konnte. Eine Erfolgsgeschichte also, die auch dazu gedacht ist, Menschen nachhaltig für Sport zu begeistern.

     

    Für Stefan John, Geschäftsführer des Mechernicher Stadtsportbundes, ein perfekter Anknüpfungspunkt auch für die Vereine im Stadtgebiet. „Ich werde sicherlich einige Mal bei „Sport im Park“ dabei sein, um die Teilnehmer für die Vereins-Angebote in der Stadt zu begeistern“, so John. Zudem möchte er daraufhin arbeiten, die Vereine künftig noch stärker einzubinden in die Aktion. John: „Für die diesjährige Auflage wünsche ich den Veranstaltern tolles Wetter und einen Mega-Zulauf.“

     

    Kostenfrei und unverbindlich

     

    „Sport im Park“ Mechernich startet am Dienstag, 2. Mai, und endet am Freitag, 23. Juni. Auf dem Programm steht montags AROHA, dienstags Yoga, mittwochs Functional Training, donnerstags TABATA und freitags FitMix & FitKids. Beginn jeweils 18 Uhr, Ende 19 Uhr. Die Angebote sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und mittrainieren, lautet die Devise. Die qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter sorgen dafür, dass untrainierte ebenso wie sportliche Teilnehmer aller Altersgruppen auf ihre Kosten kommen. Benötigt wird lediglich sportliche Kleidung, eine Fitnessmatte oder ein Handtuch und etwas zu Trinken.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • „Das Beste draus machen“
    04.04.2023

    Von Krisen, Chancen und ganz viel Hilfsbereitschaft handeln die Videobeiträge von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung – Virtueller Jahresempfang mit Ostergrüßen

    „Krisen sind auch immer wieder Chancen für einen Wandel und dafür, neue Wege zu gehen“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Video-Ansprache. Screenshot: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Wenn Mechernichs Bürgermeister im Video sagt, „ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal so viele Krisen nebeneinander hatten und vor so großen Herausforderungen standen, die nur schwer zu überwinden sind“, dann möchte man ihm einfach nur beipflichten. Corona, Flut, Krieg in der Ukraine, Erdbeben in Teilen der Türkei und Syriens – jedes dieser Ereignisse ist für sich genommen schon eine Katastrophe. In dieser geballten Form ist das alles nur schwer auszuhalten.

    „Aber das bringt uns nicht weiter, denn es gilt für uns alle, die Krisen anzunehmen, nach vorne zu schauen und das Beste daraus zu machen“, so Dr. Hans-Peter Schick in seiner Videobotschaft, die auch in diesem Jahr den Jahresempfang der Stadt Mechernich ersetzt. Die Zeiten, in denen die Stadt rund 500 geladene Gäste in der Aula des Schulzentrums empfängt, werden wiederkommen.

    In der jetzigen Videobotschaft betont Dr. Hans-Peter Schick: „Krisen sind auch immer wieder Chancen für einen Wandel und dafür, neue Wege zu gehen. Ich glaube, es gilt auch in unserer Gesellschaft die Bedürfnispyramide neu zu denken und zu überlegen.“

    Roter Faden Nachhaltigkeit

    Für das Mechernicher Stadtoberhaupt ist Nachhaltigkeit der rote Faden, der künftige Entscheidungen bestimmen muss. Alle Einzelmaßnahmen würden nur dann ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken, wenn an das große Ganze gedacht werde. „Wir müssen heute so entscheiden und handeln, dass wir kommenden Generationen eine intakte und lebenswerte Stadt hinterlassen“, betont Dr. Hans-Peter Schick. Wärmepumpen in städtischen Gebäuden, großflächige Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern (Schulen) und Flächen (Strempter Heide) stünden schon seit zwanzig Jahren auf der städtischen Agenda.

    In der aufstrebenden Stadt Mechernich sei ohnehin viel passiert in den zurückliegenden Jahren. Zudem stünden noch zahlreiche Projekte an. Dr. Hans-Peter Schick nennt etwa den Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Kommern und Bleibuir, den barrierefreien Bahnhof in Mechernich, die Station in Satzvey, die bald angepackt wird, die Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern oder die vielfältigen Maßnahmen für den Siedlungsschwerpunkt Firmenich-Obergartzem.

    Natürlich dürfen auch Worte des Dankes nicht fehlen. „Mein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlern im Stadtgebiet, den Kolleginnen und Kollegen von Rat und Verwaltung sowie vom Bauhof und den Ortsbürgermeistern“, so Dr. Hans-Peter Schick, der abschließend allen „Menschen in unserer aufstrebenden Stadt ein schönes Osterfest inmitten der Familie und guten Freunden wünschte“.

    Selbstlose Unterstützung

    Diesen Wünschen schloss sich Dezernent Ralf Claßen an. Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung betonte er in seiner Video-Botschaft: „Unser Stiftungsziel, Gutes zu tun vor der eigenen Haustüre, ist heute aktueller denn je.“ Auch im vergangenen Jahr konnte dank zahlreicher Spenderinnen und Spender viel Gutes getan werden.

    „Unser Stiftungsziel, Gutes zu tun vor der eigenen Haustüre, ist heute aktueller denn je“, betont Ralf Claßen, Dezernent und Vorstand der Mechernich-Stiftung. Screenshot: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

    Zum Beispiel durch Lebensmitteleinkäufe oder durch den Kauf von Anziehsachen, Ranzen und Schulsachen wird da unterstützt, wo Hilfe dringend benötigt wird. Die Mechernich Stiftung mache zudem Weihnachtsgeschenke oder Jugendfahrten möglich, wenn das Geld knapp sei.

    „Allerdings wäre all das nicht möglich, ohne die Vielzahl an Spenderinnen und Spendern, die die Arbeit der Stiftung selbstlos unterstützen“, so Stiftungsvorstand Ralf Claßen, der zudem die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen in Mechernicher aktiven Organisationen betonte. Mit der Hilfsgruppe Eifel, der Caritas, den AWO-Kindergärten, dem Skattreff Mechernich, dem Lionsclub Euskirchen oder der Soonwald-Stiftung habe man starke Partner.

    Jeder Euro kommt an

    Im Namen des gesamten Vorstandes bedankte sich Ralf Claßen sehr herzlich bei all denjenigen, die die Stiftung so großzügig unterstützt haben. „Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin an unserer Seite stehen“, so Claßen, denn jeder einzelne Euro hilft. Da die Stiftung von ehrenamtlicher Mitarbeit getragen wird, fallen keine Verwaltungskosten an und jeder Euro kommt dort an, wo er benötigt wird. Claßen: „So können wir richtig viel Gutes tun vor der eigenen Haustüre.“

    Die Video-Ansprachen von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Ralf Claßen, dem Vorstand der Mechernich-Stiftung sind unter folgenden Links zu finden:

    Bürgermeister Dr. Schick: Virtueller Jahresempfang 2023 der Stadt Mechernich - YouTube

    Stiftungsvorsitzender Claßen: Virtueller Jahresempfang 2023 der Stadt Mechernich - YouTube

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • Mut, Kraft, Hoffnung und Bares
    03.04.2023

    Bildhauerin Ela Rübenach sammelte mit ihren Flutengeln auf vom Wasser ausgewaschenen Kommerner Pflastersteinen 4000 Euro für die Mechernich-Stiftung und gab Hochwasseropfern neue Energie – Dank vom Bürgermeister und Stiftungsvorsitzenden

    Mit Flutengel im Rathaus (v.l.): Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, die Bildhauerin Ela Rübenach und Mechernich-Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – 4000 Euro Erlös aus ihrer Flutengel-Kunstaktion überreichte die Bildhauerin Ela Rübenach an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nahmen die Spende zugunsten von Hochwasseropfern im Rathaus entgegen.

    Ebenso erhielten sie einen finalen Flutengel, den Ela Rübenach wie weitere rund 30 Engelfiguren auf der Grundlage in Kommern von der Flut ausgespülter Pflastersteine modelliert hatte. Die Engelfiguren selbst bestehen aus aufbetoniertem Styropor. Diese Technik lehrt Ela Rübenach in ganz Deutschland.

    So fanden Mechernicher Flutengel außer im Stadtgebiet Mechernich selbst und in der weiteren vom Hochwasser betroffenen Region auch am Rande eines Workshops in Frankfurt/Main Abnehmer.

    Die meisten zahlten den Grundpreis von hundert Euro, einige mehr, wenige weniger. „Einem jungen Mädchen habe ich 50 Euro erlassen“, so Ela Rübenach: „Sie hatte wirklich jeden Cent zusammengekratzt, um den Grundpreis von 100 Euro zusammenzubekommen. Da habe ich ihr gesagt, 50 sind für Dich genug…“

    „Jeder Stein trägt Erinnerung in sich“

    Drei oder vier Engel schenkte die Künstlerin besonders schlimm betroffenen Flutopfern. Das meiste, fast 4000 Euro, floss in den Spendentopf für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet, für die die Mechernich-Stiftung mit Hilfe anderer Organisationen insgesamt eine Million Euro ausschüttete, zuletzt 30.000 Euro Energiekostenpauschale, weil in den durchnässten Häusern zum Teil noch immer Lufttrockner  laufen und mehr geheizt werden muss.

    Die Mechernicher Flutengel-Aktion fußte auf einer vergleichbaren Geldsammelvariante in Bad Münstereifel, wo Ela Rübenach überbetonierte Styroporherzen auf kleine Pflastersteine aus der überschwemmten Altstadt modelliert und für 35 Euro verkauft hatte.

    Ela Rübenach: „Jeder Flutstein trägt die Erinnerung an ein bis dato unvorstellbareres Ereignis in sich. Er ist etwas Besonderes, ein historisches Zeitzeugnis… Die Engel darauf sollen Kraft geben beim Loslassen und Mut machen, nicht aufzugeben. Er soll Hoffnung geben beim Blick in die Zukunft.“

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick lobte die mutmachende Komponente der Aktion ganz besonders: „Die Menschen brauchen Impulse, die ihnen Kraft und Hoffnung geben!“ Mechernich-Stiftungsvorsitzender Claßen freute sich über die Spende, aber auch über die moralische Komponente. Der der Stadt überlassene Flutengel soll einen Ehrenplatz im Rathaus finden.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Für die Jugend
    16.03.2023

    Statt einer Jubiläumsfeier und Kundenpräsenten spendet die Kanzlei Müller, Eicks und Winand 5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Gutes bewirken in der direkten Nachbarschaft

    Per Spiegelung den Spendenscheck mal eben verdoppelt? Natürlich nicht. Dennoch freuten sich Maria Jentgen (v.r) und Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung sehr über die großzügige Spende, die Siegfried und Jochen Müller im Namen der Kanzlei Müller, Eicks & Winand überreichten. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – An die 50 haben Jochen und Siegfried Müller mit ihrem Team noch zwei Nullen drangehängt. So wurde aus dem Goldenen Jubiläum der Kanzlei Müller, Eicks & Winand eine gute Tat für die Mechernich Stiftung.

    „Das Geld soll insbesondere der Jugend zugutekommen. Wir wollen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern es sich vielleicht nicht leisten können, soziale Teilhabe ermöglichen“, sagt Jochen Müller. Gemeinsam mit seinem Vater und Kanzleigründer Siegfried Müller hat er daher einen Scheck über 5000 Euro an Stiftungsvorstand Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen übergeben.

    Die Beiden sind dankbar für die großzügige Spende und wollen das Geld ganz im Sinne der Spender an eine Kita und an Schulen im Stadtgebiet weitergeben. „Was sie heute spenden, kann schon zwei Tage später etwas Gutes bewirken“, betonte Ralf Claßen die kurzen und unbürokratischen Wege der Stiftung. Zudem kommt durch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands jeder Euro da an, wo er gebraucht wird.

    Stiftungszweck: Helfen

    Denn die Mechernich-Stiftung hat das Ziel, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft. „Viele Menschen trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich würde mir wünschen, dass uns diese Menschen kontaktieren, damit wir helfen können“, betont Maria Jentgen.

    Dass die Hilfe bei bedürftigen Menschen in Mechernich ankommt, ist für Kanzleigründer Siegfried Müller von besonderer Bedeutung. Denn in der Stadt am Bleiberg hat er 1972 seine Kanzlei gegründet und ist ihr beruflich immer treu geblieben. Aus dieser Verbundenheit heraus hat die Mechernich-Stiftung auch den größten Spendenanteil erhalten. Doch auch andere Einrichtungen werden von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand bedacht.

    Das Geld dafür ist zusammengekommen, weil das Kanzleiteam einerseits auf Kundenpräsente zu Weihnachten verzichtete und andererseits keine Jubiläumsfeier zum 50. Bestehen veranstaltet hat. „Wir fanden, dass das einfach nicht in die Zeit passte“, berichten Jochen und Siegfried Müller: „Lieber wollten wir mit dem Geld etwas Gutes tun – für die Jugend.“

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Spaß gehabt für den guten Zweck
    05.01.2023

    Mechernich-Stiftung freut sich über eine karnevalistische Spende in Höhe von 1300 Euro – Erlös der vierten Auflage der Mechernicher Kneipensitzung im Magu

    Die Huusmeister vum Bundesdaag, alias Frank Fander und Axel Foppen, begeisterten mit ihrem jecken Vortrag die Gäste der vierten Mechernicher Kneipensitzung im Restauran Magu. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Es wurde geschunkelt, gelacht und getanzt – und das alles für einen guten Zweck. Denn der Erlös der vierten Mechernicher Kneipensitzung ging erneut an die Mechernich-Stiftung. Deren Vorsitzender Ralf Claßen konnte sich jetzt über einen Spendenscheck in Höhe von 1300 Euro freuen. „Was gibt es Schöneres, als zu feiern und Spaß zu haben für einen guten Zweck“, sagte Ralf Claßen über die vierte Auflage dieser gemütlichen Kneipensitzung im Restaurant Magu, bei der die Künstler alle auf ihre Gage verzichten.

    Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren Hans-Dieter Hahn-Möseler und Rainer Krewinkel, alias Botz und Bötzje, angekündigt, wieder eine Sitzung der Extraklasse auf die Beine zu stellen. So konnte sich das Programm auch dieses Mal wieder mehr als sehen lassen. Den Einmarsch bestritten wie jedes Jahr die Eifellandfunken Schönau-Mutscheid und sorgten schon zu Anfang für Stimmung.

    Danke für das Engagement: Die Vorstände der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen und Rita Gerdemann, bedankten sich bei den Organisatoren der Sitzung, Hans-Dieter Hahn-Möseler (r.) und Rainer Krewinkel. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

    Willi & Ernst, die Rentner aus Leidenschaft, kamen als Eisbrecher und brachten mit Ihrem Zwiegespräch den Saal zum Kochen. Peter Kerscher mit seiner Kuh Dolli, Ne Bonte Pitter (Edgar Anders) sowie die Huusmester vum Bundesdaag (Frank Fander und Axel Foppen) begeisterten ebenfalls mit ihren jecken Vorträgen.

    Gemütliche Atmosphäre

    Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Boore, die Flöhe der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V., die Prinzengarde Mechernich und die Mini Marille (Werner Beyer).

    Eine Besonderheit der Kneipensitzung im Magu ist die gemütliche Atmosphäre und die besondere Nähe zum Publikum. Denn es gibt keine Bühne, sondern nur eine kleine Freifläche für die Auftritte. Die Tanzgruppen Kölsch Hänneschen und Kammerkätzchen & Kammerdiener haben daher sprichwörtlich auf einer Briefmarke getanzt – und wie. Während ein Teil tanzte, reihte sich die restliche Truppe einfach in die Tischreihen des Publikums ein und sorgte dort für beste Stimmung. Den Abschluss dieser wieder mal gelungenen Veranstaltung bildeten die Musikgruppe Kappes & Co.

    Die Besucher schunkelten, lachten und hatten viel Spaß dabei Gutes zu tun. Denn der Kneipensitzung geht alljährlich an die Mechernich-Stiftung. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

     „Wir freuen uns schon jetzt auf die 5. Mechernicher Kneipensitzung“, stellt Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, fest. Die fünfte Auflage findet am Freitag, 3. November 2023, statt. Karten im Vorverkauf gibt es ausschließlich per Mail an oder über das Kontaktformular auf der Internetseite www.botzunbötzje.de .

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Kneipensitzung, die Vierte
    02.11.2022


    Butz un Bötze Events Eifel präsentiert karnevalistisches Stelldichein im Restaurant Magu – Abwechslungsreiches Programm am Samstag, 5. November, ab 18 Uhr – Erlös zugunsten der Mechernich-Stiftung

    Eine kernige Band mit kölscher Seele: De Boore kommen zur Kneipensitzung, die am Samstag, 5. November, ab 18.00 Uhr im Mechenicher Restaurant Magu startet. Foto: De Boore/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Die Vorfreude bei Ralf Claßen ist schon richtig groß. „Das ist eine fantastische Kneipensitzung – so wie man sie sich vorstellt“, sagt Ralf Claßen am Rande einer Sitzung. Als Vorsitzender der Mechernich Stiftung freut er sich daher doppelt – einmal auf das tolle Programm und die fantastische Stimmung und zudem auf den Erlös, der an die Mechernich-Stiftung geht.

    Präsentiert wird die 4. Traditionelle Kneipensitzung am Samstag, 5. November, ab 18.00 Uhr im Restaurant Magu erneut von „Botz un Bötzje Events Eifel“. „Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Künstler kostenlos auftreten und den weiten Weg aus dem schönen Köln hier zu uns suchen und der Erlös an die Stiftung- Mechernich geht“, betont Veranstalter Hans-Dieter Hahn-Möseler, der ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hat.

    Kölsche Bauernhofmusik und vieles mehr

    So können sich die Gäste auf kölsche Bauernhofmusik von den „Boore“ freuen. Willi und Ernst, die beiden Renter aus Leidenschaft, sind ebenso dabei wie „De Huusmeister vom Bundesdaach“. Mit seiner ebenso frechen wie charmanten Kuh Dolly wird Bauchredner Peter Kerscher ins Magu kommen. Dabei ist der Spaß ebenso garantiert wie beim Bonte Pitter, dem Büttenredner mit dem roten Schuh.

    Spaß und gute Laune sind garantiert, wenn die Kneipensitzung im Magu steigt. Noch dazu wird mit dem Erlös die wichtige Arbeit der Mechernich-Stiftung unterstützt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Tänzerische Höchstleistungen werden die Original-Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen 1955 sowie die Kammerkätzchen und Kammerdiener präsentieren. Aus der Heimat mit dabei sind die Prinzengarde Mechernich und die Eifellandfunken Schönau-Mutscheid. Und wenn Veranstalter Hans-Dieter Hahn-Möseler „und viele mehr“ ankündigt, dürfen sich die Besucher sicherlich auf die ein oder andere Überraschung freuen.

    Karten zum Preis von 15 Euro gibt es bei „Botz un Bötzje Events Eifel“ per Mail an oder telefonisch unter 02256- 957 766 0.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



  • „Viele stehen am Limit und brauchen Hilfe“
    02.11.2022

     

    Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sendet bei Spendenübergabe Warnsignal aus – Stadtmarketing „Mechernich Aktiv“ übergibt Erlöse aus „Rock am Rathaus“ und Neueröffnung von „Optic Himmrich“ anlässlich des Stadt- und Brunnenfestes

    Bei der Spendenübergabe vor dem Mechernicher Rathaus (v.l.): Michael Sander, Petra Himmrich, Ralf Claßen, Margret Eich und Reinhard Kijewski. Foto: Michael Nielen/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, sendete bei einer Spendenübergabe des Stadtmarketingvereins „Mechernich Aktiv“ Warnsignale aus. Auch im Stadtgebiet steige angesichts der aktuellen Lage und Preisentwicklung unablässig die Zahl derer, die am Limit angekommen seien und Hilfe brauchten: „Alle machen sich Sorgen vor dem, was noch alles kommen könnte…“

    Ansonsten war Claßen hocherfreut über den Besuch. Vor dem Mechernicher Rathaus, in dem er als Kämmerer und Stadtdezernent tätig ist, versammelte sich eine Abordnung von „Mechernich Aktiv“ und übergab eine „Schatzkiste“ mit 1300 Euro an die Mechernich-Stiftung, darunter 300 Euro Erlös der Veranstaltung „Rock am Rathaus“.

    Margret Eich, Petra Himmrich, Reinhard Kijewski und Michael Sander erinnerten an die Auftritte im Mai 2022 mit „The Stars of Rock“ des Mechernicher Profimusikers Rainer Peters sowie „Demon’s Eye“ und den „Männern von Flake“. „Bei der Mechernich-Stiftung wissen wir ganz genau, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird“, so Margret Eich, die Vorsitzende vom Stadtmarketingvereins „Mechernich Aktiv“.

    „Die Lage wandelt sich“

    Die restlichen tausend Euro kamen von „Optic Himmrich“, das seine Räumlichkeiten an der Dr.-Felix-Gerhardus-Straße runderneuert, erweitert und modernisiert und pünktlich zum Stadt- und Brunnenfest Mitte August wiedereröffnet hatte.

    Petra Himmrich und ihre Tochter Janina Himmrich erklärten dem Schleidener „WochenSpiegel“, unter anderem sei ein Polaskop in 3D-Technik zur Ermittlung der Sehschärfe angeschafft worden: „Eine Art Kinoerlebnis.“ Auch Augenanalyse und die Vorsorge und Früherkennung von Grünem oder Grauem Star seien verbessert worden, schreibt der Redakteur Michael Nielen.

    „Das ist toll, wie die Mechernich-Stiftung immer auch von den Geschäftsleuten vor Ort oder Veranstaltungen wie »Rock am Rathaus« unterstützt wird“, freute sich Ralf Claßen. Tatsächlich habe die Mechernich-Stiftung nach der Flutkatastrophe bedürftige Menschen mit einer Summe von rund einer Million Euro unterstützt. Darauf dürften alle stolz sein, die mit ihrer Spendenbereitschaft dazu beigetragen hätten.

    „Seit einiger Zeit wandelt sich die Lage“, hat Ralf Claßen festgestellt: „Das Spendenaufkommen ist nicht mehr so groß wie nach der Flut. Die Menschen haben wegen des Ukraine-Kriegs und steigender Preise Sorgen vor dem, was noch alles kommen könnte.“ Die Zahl derer im Stadtgebiet Mechernich steige, die am Limit angekommen seien und Hilfe brauchten. Bei der Unterstützung der Hilfsbedürftigen arbeite man eng mit der Caritas zusammen.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Flutstein-Engel für die Bürgerstiftung
    20.07.2022

    Künstlerinnen gestalten Himmelsboten – Wer 100 Euro oder mehr spendet, erhält als Dankeschön einen Flutstein-Engel von Ela Rübenach und Juliane Bungart    

    Jeder Flutstein ist anders und die Engel sind individuelle Handwerkskunst der Künstlerinnen Ela Rübenach und Juliane Bungart.  Foto: Ela Rübenach/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Sie sollen nicht nur Mut machen und Kraft geben, sie sollen auch die Spendenbereitschaft für die Mechernicher Bürgerstiftung beflügeln. Das ist die Intention, die die Künstlerinnen Ela Rübenach und Juliane Bungart zu ihren Flutstein-Engeln inspiriert hat.

    Die kleinen Kunstwerke transportieren dabei eine starke Symbolik.  „Der Flutstein trägt die Erinnerung an ein bis dato unvorstellbareres Ereignis in sich. Er ist etwas Besonderes! Er ist aufgebrochen, hat sich davontragen lassen, um sich anderswo niederzulassen“, erläutert Ela Rübenach. Sie hat diese Steine ganz bewusst in Verbindung mit den Himmelsboten gesetzt. „Unverwüstlich zeigt sich der Stein nun in Begleitung eines Engels. Dieser Engel soll Kraft geben beim Loslassen und Mut machen weiterzumachen. Er soll Hoffnung geben beim Blick in die Zukunft“, sagt die in Mechernich geborene und in Flamersheim lebende Künstlerin.

    Arbeit der Stiftung unterstützen

    Mit ihrer Freundin Juliane Bungart hatte sie bereits die Flutherzen für Bad Münstereifel gestaltet, jetzt möchte sie auch die Bürgerstiftung in der Stadt am Bleiberg unterstützen. Jeder, der 100 Euro oder mehr mit dem Verwendungszweck „Flutstein-Engel“ an die Bürgerstiftung spendet, erhält von ihr einen Engel. Das Geld soll zu 100 Prozent die Arbeit der Stiftung unterstützen. Ela Rübenach: „Da die Menschen in der Region noch lange auf Unterstützung angewiesen sind und die Spendenbereitschaft verständlicherweise nachgelassen hat, möchten wir zum Jahrestag einen Ansporn dazu geben.“

    Das Engagement der Künstlerinnen freut den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Ralf Claßen ebenso wie Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sehr. „Toll, dass Ela Rübenach und Juliane Bungart unsere Aufbau-Arbeit mit einer derart kreativen Aktion unterstützen. Die Engel sind gleichzeitig Symbole des Gedenkens und der Zuversicht“, sagt Ralf Claßen. 

    Jeder, der für einen Flutstein-Engel spendet, soll bitte seine Anschrift angeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann. Für die Übergabe der Flutstein-Engel können sich die Spender bei Ela Rübenach unter oder unter Telefon 0171 6036345 melden. Die Spendenkonten der Bürgerstiftung Mechernich lauten:

     

    Kreissparkasse Euskirchen

    IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

     

    Volksbank Euskirchen

    IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11

     

    VR Bank Nordeifel eG

    IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24

     

     

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • In eine andere Klangwelt entführt
    23.03.2022

     

    Benefizkonzert des weltweit spielenden Minguet-Quartetts in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist für Kriegsflüchtlinge und Flutopfer – 32 Zuhörer spenden über 600 Euro

    Minguet-Quartett und Rezitator mit (v.r.) Ulrich Isfort, 1.Violine, Matthias Diener, Cello, Aida-Carmen Soanea, Viola, Annette Reisinger, 2.Violine, und Diakon Manfred Lang. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Über 600 Euro Reinerlös für Flutopfer und Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kamen am Sonntag bei einem Wohltätigkeitskonzert des bekannten Minguet-Quartetts um den in Strempt lebenden Cellisten Matthias Diener zusammen. Leider kamen nur 32 Zuhörer zu dem Gastspiel auf Weltniveau.

    Ralf Claßen und Inge Eich von der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung bedankten sich auch bei Pfarrer Erik Pühringer, dass er die Pfarrkirche St. Johannes Baptist zur Verfügung gestellt hatte, und Diakon Manfred Lang für seine ergreifenden Meditationstexte zur Musik Haydns und den letzten Worten Jesu vor seinem Tod.

    Ralf Claßen, Dezernent der Stadtverwaltung und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, freute sich ungemein, mit dem Minguet-Quartett Weltklassemusiker am Bleiberg begrüßen zu können. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

    Gegeben wurde Joseph Haydns wider alle vernunftmäßige Erwartung beschwingter und durchaus froh stimmender Passionszyklus „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze.“ Matthias Diener: „Haydn war ein heiterer und glücklicher Mensch, und so hat er auch komponiert“. Man spüre: „Haydn will uns mit seiner Komposition die Angst vor dem Sterben nehmen…“

    Anselm Grün äußerte sich einst zur Komposition mit den Worten: „Jeder Satz hat seine eigene Qualität. Sieben ist eine Zahl der Verwandlung; die Worte sind dazu da, unser Leben zu verwandeln, alles Erstarrte in uns aufzubrechen, all das kalt gewordene mit Liebe zu erfüllen – „und uns Anteil zu geben letztlich an der Auferstehung.“

     

    Seine Begeisterung gab das Auditorium beim Benefizkonzert von Joseph Haydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ nicht nur dutrch Applaus und stehende Ovation am Schluss erkennen, sondern auch durch seine Spendenfreudigkeit für Flüchtlinge und Flutopfer. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

     

    Am Kreuz geht es um Liebe

    Haydn habe verstanden, dass es beim Kreuz in der Passion „um die Mensch gewordene Liebe geht, die bis zur Vollendung geht, sogar den Tod noch verwandelt.“

    Ralf Claßen, Dezernent der Stadtverwaltung und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, freute sich ungemein, mit Ulrich Isfort, 1.Violine, Annette Reisinger, 2.Violine, Aida-Carmen Soanea, Viola, und last not least Matthias Diener, Cello, weltweit auftretende Berufsmusiker am Bleiberg begrüßen zu können. „Schade, dass bei diesem größten Musikereignis seit Corona nicht mehr Musikliebhaber gekommen sind“, bedauerte Claßen.

    Entführten in eine am Bleiberg selten gehörte Klangwelt (v.l.) Ulrich Isfort, 1.Violine, Annette Reisinger, 2.Violine, Aida-Carmen Soanea, Viola, und Matthias Diener, Cello. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

    Diakon Manfred Lang rezitierte die Jesus-Worte am Kreuz aus der Bibel, und nach den Musikvorträgen meditierte er Passionsgeschichten aus der Welt von heute. „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ zum Beispiel drehte der Diakon provokativ mit Blick auf die Aggression gegen die Ukraine und die freie Welt auf den Kopf: „Vater, vergib ihnen nicht, denn sie wissen, was sie tun“.

    „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen“, zitierte er den Literaturnobelpreisträger George Bernard Shaw: „Auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

    Lang gemahnte an durstende Tuareg im afrikanischen Sahel („Mich dürstet“) und an ein unbekanntes Mädchen, das der indische Künstler Varun Suresh von hinten im Profil vor eine vegetationslose Hügellandschaft gestellt hat: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

    Das Jesuswort „Frau, siehe, dein Sohn! Siehe, deine Mutter!“ sei an uns und unsere Beziehungen gerichtet, so Manfred Lang: „Wir brauchen Bindungen. Wir brauchen Mütter und Söhne – auch im übertragenen Sinne. Wen mag ich in meiner Nähe haben? Mit wem gehe ich? Zu wem gehöre ich? Wir brauchen einander wie Mütter und Söhne – selbst wenn wir nicht blutsverwand sind…“ Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

     

    Ohne Chance und Perspektive

    Lang: „Die Einsamkeit eines unverstandenen Wesens, misshandelt, geschlagen, weggesperrt, unschuldig beschuldigt, gedemütigt, gequält, allein gelassen in seinem ganzen Elend… Wie viele Menschen müssen das erleiden? Nicht nur Kinder… vergewaltigt, verlassen und allein, gehasst und verachtet, ohne Chance und ohne Perspektive…“

    Nach der Sonate zum letzten Jesuswort („Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist“) erklang als Finale ein Auszug aus einem zeitgenössischen Quartett von Wolfgang Rihm, mit dem die Erde auch in Mechernich zu erbeben drohte, furios, gewaltig, so dass man die Szenerie beim Tode Jesu erahnen konnte, als sich laut Evangelien der Himmel verfinsterte, die Erde bebte und der Vorhang im Tempel zerriss.

    Matthias Diener: „Haydns Passionszyklus für Orchester bzw. Streichquartett überwältigte schon 1788 die Zeitgenossen und löst noch beim heutigen Publikum den Eindruck aus, die sieben in den Evangelien verbürgten Worte Jesu am Kreuz seien »wahr und feierlich« wiedergegeben.“ Das Publikum dankte eine professionell musikalisch hochwertige Aufführung mit stehendem Applaus.

    Das Mechernicher Gastspiel war Teil eines Kulturprojektes „Eifelklang“, das vom Bundesministerium für Kunst und Medien per Stipendium im Rahmen des Corona-Förderprogramms „Neustart Kultur“ unterstützt und vom renommierten Minguet-Quartett bestritten wird.

    „Insgesamt planen wir eifelweit zehn Konzerte“, so Matthias Diener: „Mechernich ist der Auftakt!“ Weitere zwei weitere Konzerte seien im Rahmen der Reihe bis Oktober 2022 am Bleiberg geplant, außerdem in weiteren Städten des Überschwemmungsgebietes, das nächste im Mai in Strempt, Pfarrkirche St. Rochus.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



  • Sieben Worte Jesu am Kreuz
    15.03.2022

    Meditativ-musikalische Benefizveranstaltung des klassischen Minguet-Quartetts um den Strempter Matthias Diener in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist mit Diakon Manfred Lang als Rezitator am Sonntag, 20. März, 14 Uhr – Eintritt frei, aber Spenden für die Hochwasseropfer an die Mechernich-Stiftung  erwünscht

    Ein meditatives Benefizkonzert zugunsten der Mechernich-Stiftung für Hochwasseropfer im Stadtgebiet gibt das bekannte klassische Minguet-Quartett um den Strempter Cellisten Matthias Diener (2.v.l.) am Sonntag, 20. März, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich. Hier mit Ulrich Isfort, 1.Violine, Annette Reisinger, 2.Violine, und Aida-Carmen Soanea, Viola. Foto: Irene Zandel/Minguet/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Ein meditatives Benefizkonzert zugunsten der Mechernich-Stiftung für Hochwasseropfer im Stadtgebiet gibt das bekannte klassische Minguet-Quartett um den Strempter Cellisten Matthias Diener am Sonntag, 20. März, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich.

    Thema ist Josef Haydn Komposition „Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze”. Die meditativen Begleittexte spricht der Autor und Diakon Manfred Lang. Einlass ist ab 13.30 Uhr, Eintritt wird nicht erhoben, Spenden für den guten Zweck sind aber herzlich willkommen. Stadtdezernent Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, freute sich „außerordentlich über die Initiative zur Belebung des kulturellen Lebens, bei der auch noch Geld für hilfsbedürftige Menschen im Stadtgebiet eingenommen wird“.

    Insgesamt zehn Konzerte eifelweit

    Das Mechernicher Gastspiel ist Teil eines Kulturprojektes „Eifelklang“, das vom Bundesministerium für Kunst und Medien per Stipendium im Rahmen des Corona-Förderprogramms „Neustart Kultur“ unterstützt und vom renommierten Minguet-Quartett bestritten wird. „Insgesamt planen wir eifelweit zehn Konzerte“, so Matthias Diener: „Mechernich ist der Auftakt!“ Weitere zwei weitere Konzerte seien im Rahmen der Reihe bis Oktober 2022 am Bleiberg geplant, außerdem in weiteren Städten des Überschwemmungsgebietes wie Ahrweiler und Bad Münstereifel.

    Die zur Fastenzeit passende Aufführung der „Sieben Worte des Erlösers am Kreuz“ von Josef Haydn hatte Diakon Lang bereits 2019 einmal mit der Harfenistin Ewa Matejewska bei einer Matinee in der Kommerner Bürgerhalle mit eingänglichen Texten bestritten, in denen das Leiden und die Worte Jesu mit dem Leid der Menschen heute korrespondieren. Das war im Rahmen des Mechernicher Musikfestivals, das ebenfalls Matthias Diener und seine Partnerin, die Violinistin Ava Rebekah Rahman, organisiert hatten.

    Die sieben Konzertteile und Meditationsimpulse: 1. L’Introduzione. Maestoso ed Adagio, Sonata I. Largo: „Vater, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“; 2. Sonata II. Grave e Cantabile: „Heute noch, heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“; 3. Sonata III. Grave „Frau, siehe, das ist dein Sohn“; 4. Sonata IV. Largo: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“; 5. Sonata V. Adagio: „Mich dürstet“; 6. Sonata VI. Lento: „Es ist vollbracht“ und 7. Sonata VII. Largo: „In deine Hände, Herr, befehle ich meinen Geist“.

    Bereits beim Mechernicher Musikfestival 2019 rezitierte und meditierte der Mechernicher Diakon und Autor Manfred Lang bei einer Matinee in der Kommerner Bürgerhalle „Die Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“, musikalisch in sehr einfühlsamer Weise unterstützt von der Harfenistin Ewa Matejewska. Foto: Heinrich Kolb/Festival/pp/Agentur ProfiPress

    Als Finale erklingt „Terremoto. Presto con tutta la forza“, Haydns „Erdbeben“ nach dem Verscheiden Jesu, oder der Auszug aus einem zeitgenössischen Quartett von Wolfgang Rihm. Matthias Diener: „Haydns Passionszyklus für Orchester bzw. Streichquartett überwältigte 1788 die Zeitgenossen und löst noch beim heutigen Publikum den Eindruck aus, die sieben in den Evangelien verbürgten Worte Jesu am Kreuz seien »wahr und feierlich« wiedergegeben.“

    Instrumentalmusik für Karfreitag

    Die Instrumentalmusik über „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“, bestehend aus sieben Sonaten mit einer Einleitung und einem Erdbeben am Ende, entstand 1786/87 im Auftrag der spanischen Stadt Cádiz, für deren aufwendige Karfreitagszeremonien es berechnet war.

    Alle zehn Konzerte und Konzertprogramme im Rahmen der Reihe werden vom Minguet-Quartett und zum Teil mit Gästen bestritten. Geplant ist u.a. ein Konzert mit dem Cellisten Jens Peter Maintz und den Streichquintetten von Schubert und Rihm, sowie das Schumann- Klavierquintett mit der Pianistin Claire Huangci.

    Matthias Diener: „Neben dem üblichen Konzertformat möchten wir neue Formate (weiter-) entwickeln und so auf die Bedürfnisse des Publikums besser eingehen.“

    Vorstellbar seien ein Gesprächskonzert, Kinderkonzert nach dem Vorbild der „Rhapsodie in School“, „Doppelt hören“ (Ein musikalisches Werk wird zweimal gespielt, vor und nach einem Gespräch mit dem Moderator und den Künstlern) oder „Face to face“, so Diener: „Dabei stellen wir einem klassischen Werk ein zeitgenössisches Pendant oder Äquivalent gegenüber. Ziel dieses Musikfestivals ist es, hochkarätige klassische Musik in der Eifel anzubieten. Wir glauben, es ist wichtig, dass neben dem materiellen Wiederaufbau in der Region auch die Kultur dort einen Neustart erfährt!“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • 325 Einwohner spenden 5437 Euro
    20.01.2022

    Spendenscheckübergabe an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung im Floisdorfer Dorfgemeinschaftshaus

    Michael Züll (v.r.), der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft Floisdorf und Sprecher der acht spendenden Vereine, übergibt den symbolischen Spendenscheck Maria Jentgen und Ralf Claßen von der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Floisdorf – Eine Spende in Höhe von 4124 Euro übergaben Vertreter der acht Floisdorfer Vereine im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus an Maria Jentgen und Ralf Claßen von der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung.

    Michael Züll, der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft und Sprecher der Vereine, sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, das Geld sei zum Teil bei Veranstaltungen eingenommen worden, stamme zum Teil aber auch aus den Reserven der Floisdorfer Vereine, die nicht namentlich genannt werden wollten.

    Die Idee sei in der von ihm geführten Kirmesgesellschaft nach der Hochwasserkatastrophe entstanden, so Michael Züll. Sie ist mit 55 Mitgliedern der größte Verein im 325-Einwohner-Ort. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sagte den Floisdorfer Vereinsvertretern, zu denen sich auch der im Ort lebende Vize-Bürgermeister Günter Kornell gesellte, „ein ganz großes Dankeschön“.

    „Es ist ganz toll, dass Ihr beim Feiern an andere gedacht habt, denen zurzeit überhaupt nicht nach Feiern zumute ist“, so Claßen. Das Geld werde jederzeit dringend gebraucht, um unschuldig in Not geratene Mechernicher Familien und Einzelpersonen zu unterstützen, so die Seelsorgerin Maria Jentgen, die nach eigenen Angaben gerade von einer bedürftigen Familie zur Scheckübergabe in Floisdorf kam.

    Spendenflut lässt nach

    „Nach Weihnachten lässt die Spendenflut deutlich nach“, bilanzierte Ralf Claßen im Interview: „Aber es ist immer wieder erfreulich, was sich die Leute alles an Ideen und Initiativen einfallen lassen, wie jetzt auch in Floisdorf.“ Förderanträge träfen praktisch ununterbrochen an, die Bedürftigkeit sei nach wie vor groß…

    Am Rande der Scheckübergabe von Michael Züll an Ralf Claßen und Maria Jentgen sagten Gerda Schilles vom Mechernicher Kirchengemeindeverband und Johannes Inden vom örtlichen Cäcilienchor dem „Bürgerbrief“, bei der diesjährigen Sternsingeraktion seien im 325-Seelen-Ort 1313 Euro zusammengekommen – etwa 500 bis 600 Euro mehr als in sonstigen Jahren. Insgesamt hätten die Floisdorfer also in den letzten Wochen nicht weniger 5437 Euro für Hilfebedürftige aufgebracht.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • „Wat met Hätz“
    14.01.2022

    Karnevalisten sorgten für prächtige Stimmung bei Mechernicher Kneipensitzung im Herbst – Jetzt überreichten „Botz un Bötzje“ den Spendenscheck an die Mechernich-Stiftung – Vierte Auflage der beliebten Veranstaltung für den 5. November 2022 geplant – Karten können jetzt schon reserviert werden unter (02256) 957 766 0 oder

    Bei der Spendenübergabe an die Mechernich-Stiftung: Rainer Krewinkel, Ralf Claßen und Hans-Dieter Hahn-Möseler. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Er hatte hoch und heilig schon im Vorhinein versprochen: „Das Event toppt das vom Vorjahr.“ Und Organisator Hans-Dieter Hahn-Möseler hielt Wort. „Mega. Ein Auftritt toller als der andere“, lobt auch Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung die Kneipensitzung, die durch ihren besonderen und familiären Charme jetzt schon zum dritten Mal Liebhaber des kölschen Karnevals ins Mechernicher „Magu“ lockte.

    Mehr als vier Stunden Programm mit karnevalistischen Highlights, unterhaltsamen Büttenrednern und anderen Stimmungskanonen war den Besuchern geboten worden. De Huusmeister vom Bundesdaach, Domhätzje Nadine, der bonte Pitter wie auch „Dat Uschi“ traten unter anderem auf. Tanzeinlagen boten 50 „Flöhe“ aus Köln, für jecke Töne sorgte die Domstädter BigBand und die Eifellandfunken, für Zwiegespräche das Duo Botz und Bötzje.

    Die „Blos-mer-jet…“-Kappelle freute sich über die grandiose Stimmung und ging am Ende der Sitzung für das Mechernicher Publikum freiwillig ein zweites Mal auf die Bühne. Alle Künstler traten ohne Gage auf. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

    Das Tollste: Es geschah für einen guten Zweck. Die Erlöse kommen der Mechernich-Stiftung zugute, die jeden Euro unbürokratisch an die Menschen im Stadtgebiet weiterreicht, die hart vom Hochwasser getroffen wurden und heute noch an den Folgen leiden.

    900 Euro standen auf dem Spendenscheck, den jetzt Hans-Dieter Hahn-Möseler mit seinem „Botz-un-Bötzje“-Kompagnon Rainer Krewinkel an Ralf Claßen und damit an die Mechernich-Stiftung überreichen konnte. Obwohl sie selbst in ihrem Wohnort von den Wassermassen heimgesucht wurden, haben sie keinen Moment gezögert und sich sofort für andere eingesetzt.

    30.000 Euro akquiriert

    „Ihr seid mit Leib und Seele dabei“, bedankte sich Claßen für deren Engagement. Die Gesamtspendensumme belaufe sich auf 30.000 Euro, die das Duo durch karitative Veranstaltungen und Spendensammlungen in den Monaten seit dem Hochwasser für die Betroffenen insgesamt akquirieren konnte, so Hahn-Möseler.

    Auch Domhätzje Nadine war nach einer Babypause in Mechernich wieder am Start. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

    Die Künstler der Kneipensitzung traten ohne Gage auf. Das sei nicht hoch genug zu bewerten, so Claßen: „Man darf nicht vergessen, dass die Karnevalisten nach der Session 2020/21, wo sie keine Aufträge und Auftritte durch Corona haben konnten, jetzt trotzdem für uns in Mechernich kostenlos aufgetreten sind. Das finde ich einfach klasse“, so Claßen. Event-Löwen stellte unentgeltlich die Musik-Anlage für den Abend.

    „Weil die Stimmung so gut war, wollten die Jungs von der Blos-mer-jet-un-Bums-Kapell am Ende der Kneipensitzung sogar nochmal auf die Bühne, obwohl sie eigentlich schon längst auf dem Heimweg hätten sein können“, freut sich Hahn-Möseler und Ralf Claßen fügt hinzu: „Das Publikum hat noch lange geschunkelt und geklatscht.“

    Über vier Stunden Programm wurde bei der dritten Mechernicher Kneipensitzung geboten. Die feine bunte Mischung aus Kölner und einheimischen Kräften (hier zweite von rechts: „Dat Uschi“ aus Hostel“ mit „Botz un Bötzje, l., und Ralf Claßen) begeisterte das Publikum. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

    Schon mit ihren beiden Vorläufern 2018 und 2019 (2020 musste Corona-bedingt ausfallen) hat sich die Veranstaltung mehr als etabliert. „Die Kneipensitzung besticht durch ihren Charme und ist wat met Hätz“, sagt Hahn-Möseler. Klein und vor allem fein. Aufgrund der hohen Nachfrage soll die Kneipensitzung im Herbst 2022 – zumindest sofern Corona das zulässt – sogar zweimal angeboten werden.

    Die ersten Karten für die Sitzung am Samstag, 5. November, ab 19 Uhr, können schon jetzt vorbestellt werden unter Telefon (02256) 957 766 0 oder Mail an  . Der Eintritt kostet dann fünfzehn Euro pro Person. „So eine Sitzung sieht man sonst nur im Fernsehen“, wirbt Claßen für die Live-Veranstaltung.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     



  • 100.000-Euro aus Nyons
    03.01.2022

    Freudige Nachricht über „überwältigende und großherzige Spende“ via Live-Stream ins Mechernicher Rathaus übermittelt – Das ist der „Aufmacher“ aus dem aktuellen Silvester-„Bürgerbrief“ der Stadt Mechernich

    Die Städtepartnerschaft zwischen Nyons und Mechernich ist geprägt von Freundschaft. Im Live-Stream verkündete Pierre Combes, der Bürgermeister des 6.800-Einwohner zählenden Ortes, dass Nyons der Mechernich-Stiftung 100.000 Euro spendet. Im Bild: Alle Teilnehmer des Live-Streams. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Dienstag, 15.15 Uhr im Ratssaal: der Live-Stream läuft. Virtuell gegenüber sitzen sich Nyons und Mechernich. Eigentlich liegen rund 870 Kilometer Strecke zwischen diesen beiden Orten – der eine liegt in der französischen Provence, der andere in der deutschen Eifel. Von großer Distanz aber keine Spur. Wie sagt man so schön: Zwischen die Städtepartnerschaft passt kein Blatt. Wie sich auch an diesem Nachmittag erneut beweisen sollte.  

    Die Nyonser Freunde – allen voran Bürgermeister Pierre Combes – haben eine großartige Nachricht für die Mechernicher im Gepäck. Das Städtchen in der Provence unterstützt die Mechernich-Stiftung und damit die vom Hochwasser betroffenen Bürger im Stadtgebiet mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro.

    Der Gemeinderat des knapp 6.800-Einwohner-zählenden Ortes hatte sich zuvor einstimmig für diese hohe Summe ausgesprochen. „Wir sind an Eurer Seite!“, sagte Combes im Live-Stream und setzt damit ein klares Zeichen.

    „Leid teilen“

    Die Partnerschaft werde beidseitig gelebt, gehegt und gepflegt, da sind sich beide Parteien einig. Combes weiter: „Eine Partnerschaft basiert nicht nur darauf, dass man Freude miteinander teilt oder Schüleraustausche betreibt, sondern dazu gehört auch Leid zu teilen.“

    1992 stand auch Mechernich an der Seite seiner französischen Freunde - als die Drome-Region im Hochwasser versank. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zitiert den seinerzeit amtierenden Bürgermeister Mechernichs, Peter Schüller. Der habe betont: „Jetzt zeigt sich, was eine Freundschaft wert ist.“ Ohne zu zögern habe man deshalb auch Nyons in den schweren Stunden des langen Wiederaufbaus mit einer 150.000 D-Mark-Spende geholfen.

    Auch fünf Monate nach der Hochwasserkatastrophe in Eifel und an Ahr können die Betroffenen immer noch nicht aufatmen: „Die Not wird nicht kleiner, sondern mancherorts noch größer, weil das wahre Ausmaß teilweise erst jetzt sichtbar wird – und die Versicherung Schäden nicht übernimmt“, so Ralf Claßen, der als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung nah dran ist an den Menschen und ihren Sorgen.

    Er bedankte sich für die „überwältigend und großherzige Spende“ der Nyonser Freunde. Diese sei Gold wert für die Menschen in der Not. Die Mechernich-Stiftung werde unter anderem auch Familien mit 100 Euro pro Kind unterstützen, damit an Weihnachten ein Geschenk unterm Tannenbaum liegt.

    Austausch unter Freunden

    Vier Wochen zuvor hatte eine siebenköpfige Delegation die ehemalige Bleibergstadt besucht. Dabei waren auch die vom Hochwasser betroffenen Orte Satzvey und Kommern besucht worden. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick berichtete daher während dem Live-Stream von neuen Entwicklungen und dem Stand des Wiederaufbaus.

    Das Department Drome kämpfe aktuell gegen hohe Corona-Inzidenzen, die höchsten in ganz Frankreich. „Deshalb müssen wir sehr vorsichtig sein und auch bei ausreichend Abständen Masken tragen“, berichtete Pierre Combes, der mit Pascal Lantheaume (stellvertretender Bürgermeister), René Demenus (vom Partnerschaftsverein „CdJ“) und Evelyne Coupon (ebenfalls „CDJ“) sowie Dominic Chauvet (Nyonser Busunternehmer) an dem freundschaftlichen Austausch teilnahm.

    Auf Mechernicher Seite waren es neben Dr. Hans-Peter Schick und Ralf Claßen auch Teamleiterin Manuela Holtmeier sowie Wilfried Hamacher vom Freundeskreis Mechernich-Nyons. Aus dem Homeoffice hatte sich auch Andreas Sack vom Freundeskreis zugeschaltet.

    Ein Wiedersehen ist auch schon geplant - dann aber wieder live vor Ort in Nyons. „Bis Ostern“, heißt es deshalb zum Abschied und Ende des Streams.

    pp/Agentur ProfiPress

    Hier der Blickwinkel aus Frankreich. Groß im Bild Andreas Sack vom Freundeskreis Mechernich-Nyons. Foto: Nyons/pp/Agentur ProfiPress

    Im Live-Stream saßen sich Vertreter aus Mechernich und Nyons gegenüber. 870 Kilometer liegen zwischen den Orten - von Distanz zwischen den Freunden aber keine Spur. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Teilnehmer der Schalte auf einen Blick. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Überschwemmt, ausgebrannt und abgerissen
    03.01.2022

    Ergreifender Termin mit den Eheleuten Simone und Simon Opladen, Töchterchen Zoe, Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Bauunternehmer Manfred Glasmacher, Stadtdezernent Ralf Claßen und „Tafel“-Chef Wolfgang Weilerswist in der Kommerner Ackergasse



    Spendengutscheinübergabe auf dem Arenbergplatz mit (v.l.) Ralf Claßen, Simone, Simon und Zoe Opladen, Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und dem Mechernicher „Tafel“-Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Trauer und Hoffnung liegen im Leben selten so nah beieinander wie am ersten Montag des neuen Jahres in Kommern: Die junge Familie Simone und Simon Opladen (beide 32) mit Töchterchen Zoe mussten den Abriss ihres Fachwerkhäuschens in der Nähe des Kommerner Bleibachs mitansehen.

    Es war am Mittwoch, 14. Juli, in den Fluten des zum reißenden Fluss gewordenen Bleibachs versunken. Was noch heil geblieben war, wurde am Nikolaustag, 6. Dezember, ein Raub der Flammen. Am Montag nun legten die Abrissbagger der Familie Glasmacher die Ruine vollends nieder.

    Ein schwarzer Tag, aber auch ein Tag voller Hoffnung, wie die beiden Eheleute Simon und Simone den Reportern zu Protokoll gaben, die Ortsbürgermeister Rolf Jaeck an Ort und Stelle bestellt hatte, um den Abriss zu dokumentieren, aber auch die Neubaupläne der jungen Eheleute, Anfang 30, zur Kenntnis zu nehmen.

    Und um wichtige Spendengeber zu treffen und die neuerliche Übergabe von Einkaufsgutscheinen über 1500 Euro durch Wolfgang Weilerswist von der Mechernicher Tafel für die 135 registrierten massiv Hochwassergeschädigten von Kommern. Insgesamt hatte Weilerswist von seinem „Tafel“-Kollegen und Dentallaborinhaber Peter Kappert (Lionsclub Essen-Stadtwald) 5000 Euro für Flutopfer in der Nordeifel erhalten.

    180 Dankesbriefe zu Weihnachten

    Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ebenfalls mit von der Partie. Die vor 16 Jahren von den Eheleuten Walter und Inge Eich aus der Taufe gehobene Bürgerstiftung für unverschuldet in Not geratene Bürger der Stadt hat bislang 350.000 Euro für Kommerner Flutopfer zugeschossen.

    Der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck hat über Weihnachten und Neujahr 180 Spendenbriefe und Dankeschreiben für all diejenigen verfasst, die den Kommernern direkt bislang rund 90.000 Euro an zusätzlichen Geldmitteln zugedacht haben. Jaeck: „Die Hilfsbereitschaft der Menschen kennt noch kein Ende – erst Neujahr bekam ich von einer Essenerin 5000 Euro.“ Ralf Claßen: „Der Skattreff der Stadt Mechernich übergibt morgen weitere 1000 Euro.“

    Und dennoch bleibt die Hilfsbedürftigkeit für Menschen wie Familie Opladen groß, die an materiellen Gütern nahezu alles verloren haben, was sie besaßen. Der aus Köln stammende Simon Opladen und seine Frau Simone aus Dahlem sind mit Töchterchen Zoe bei Verwandten in der südlichsten Kreisgemeinde untergekommen. Sie wollen aber dort – hochwassersicher – neu bauen, wo sie ihr Fachwerkhäuschen in der Kommerner Ackergasse 2019 gekauft und bezogen hatten…

    Liebe Kollegin ertrunken

    Den Abriss, der sonst sicher einige Zehntausend Euro zusätzlich verschlungen hätte, bewerkstelligen der Kommerner Bauunternehmer Manfred Glasmacher und seine Leute im Hand- und Spanndienst während des eigentlich noch laufenden Betriebsurlaubs.

    Der Chef und seine „Männ“ sind besonders motiviert, zu helfen: Eines der 28 Todesopfer, die bei der Jahrhundertkatastrophe im Kreis Euskirchen zu beklagen waren, ist ihre überaus geschätzte Kollegin und Glasmachers Sekretärin Heike Schwier aus Schwerfen. Von den Glasmacher-Leuten war auf weitere Nachfragen nur ein wortkarges, aber herzliches „Selbstverständlich“ zu bekommen…

    Heiligabend ist ein weiteres Haus in Kommern abgebrannt und hat eine Mutter mit drei Kindern obdachlos gemacht. An Weihnachten bescherte die Ortsgemeinschaft um Rolf Jaeck rund 50 Rentner, die sich sonst kaum etwas Besonderes zu den Feiertagen hätten leisten können. Alles in allem sei die Lage noch sehr bescheiden, sagt der Ortsbürgermeister: „Das neue Jahr kann eigentlich nur besser werden als es das alte war…“

    Leonie Seifert/pp/Agentur ProfiPress

     



    Gartenlandschaftsbauer Manfred Glasmacher und seine Männer beim Abriss des ehemaligen Wohnhauses von Familie Opladen in der Kommerner Ackergasse. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Dank an Mechernich-Stiftung
    23.12.2021

    Ortsbürgermeister Rolf Jaeck überreicht vorweihnachtliche Bescherung für Rentner/innen und „Weihnachtskindergeld“ an nachwuchsreiche Familien

    Spendenübergabe für arme Kommerner Rentner/innen vor dem Restaurant „Croatia“ mit (v.r.) Vesna Maric, Nicole Reipen, Rolf Jaeck, Björn Schäfer und Thorsten Spilles. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Kommern denkt nicht nur an seine Flutopfer, sondern auch an wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettete, oft alleinstehende und einsame Menschen. Ortsbürgermeister Rolf Jaeck verteilt regelmäßig vor dem Christfest Geldbeträge unter diesen Mitbürger/inn/e/n. „Manchmal hat man den Eindruck, ohne diesen Zuschuss würde Weihnachten für diese Menschen flachfallen“, so der Kommerner „Sheriff“.

    Seit drei Jahren bekommt Rolf Jaeck regelmäßig Geldspenden für diese so benannte „Rentner-Weihnachtsaktion“ von Vesna Maric, der Inhaberin des Restaurants „Croatia“ an der Bundesstraße 266. Auch am Samstag vor Weihnachten übergab die Gastronomin wieder fast 3500 Euro Erlöse aus ihrem hauseigenen Weihnachtsdekorationsverkauf an Rolf Jaeck, die Kommerner Stadtverordnete Nicole Reipen und Ortsaktivist Björn Schäfer.

    Mehrere Aktionen parallel

    Die Summe wird ebenso an wirtschaftlich unterstützungsbedürftige Kommerner verteilt wie die 1000 Euro, die die aus Kommern stammenden AXA-Versicherer Thorsten und Stephan Spilles ebenfalls am Samstag im Restaurant „Croatia“ an Rolf Jaeck und seine Mitstreiter übergaben. „Statt des Weihnachtspräsents, je einer Flasche Wein, an unsere Kunden in Köln und Euskirchen haben wir uns dieses Jahr für Spenden an arme und hochwassergeschädigte Kommerner entschieden“, sagte Thorsten Spilles bei der Übergabe.

    Rolf Jaeck berichtete beim Übergabetermin von mehreren parallellaufenden Spenden- und Verteilaktionen in Kommern, unter anderem für die Familie Opladen, die ihr Haus durch einen Brand verlor, aber auch nach wie vor für Hochwasseropfer und unter ihnen besonders für kinderreiche Familien.

    Der Ortsbürgermeister hatte gerade in den vergangenen Tagen hundert Euro Weihnachtsgeld pro Kind an solche Familien verteilt und war mächtig beeindruckt: „Manche Mutter hat geweint – und das waren unter Garantie keine traurigen Tränen…“

    Dieses „Kindergeld“ kam von der gemeinnützigen Bürgerstiftung „Mechernich-Stiftung“, die unter anderem von der Gründerin Inge Eich, dem Mechernicher Stadtdezernenten Ralf Claßen, dem evangelischen Pfarrer Dr. Michael Stöhr, der katholischen Seelsorgerin Maria Jentgen, Sparkassendirektor Volker Zart und Ex-Grundschulrektorin Rita Gerdemann verantwortet wird.

    Jaeck ist Mechernich-Stiftung dankbar

    „Die Mechernich-Stiftung hat seit der Flut 245.000 Euro nach Kommern überwiesen“, so ein über alle Maßen dankbarer Ortsbürgermeister Rolf Jaeck: Man selbst hatte wie 2016 ein neuerliches Benefizkonzert auf die Beine gestellt, bei dem 30.000 Euro Reinerlös eingenommen wurden. „Und das schönste ist, die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Menschen reißt nicht ab, es ist wirklich etwas geschehen, das uns zusammenrücken hat lassen“, so der Ortsbürgermeister von Kommern.

    „Wir sind jetzt seit 19 Jahren in Kommern und betreiben das »Croatia« seit 17 Jahren, wir sind Bürger von hier, wir fühlen uns als Kommerner“, konstatierte auch Vesna Maric gegenüber dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Sie bastelt und vertreibt seit drei Jahren wunderbare Weihnachtsdekorationen für den guten Zweck. 2019 vor Corona geschah das noch in Verbindung mit einem großen Adventsfest mit Glühwein, Reibekuchen und jede Menge Akteuren aus dem ganzen Ort.

    „Das machen wir nach Corona auch im Advent 2022 wieder so“, hofft Ortsbürgermeister Rolf Jaeck: „Dann bin ich auch wieder mit meiner ganzen Reibekuchenmannschaft am Start!“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • Spenden und Überraschungen
    23.12.2021

     

    KSK Euskirchen spendet 68.000 Euro an Mechernich-Stiftung – Geld soll Flutopfer unterstützen – Stiftungsvorstand kündigt zwei weitere „Weihnachtsaktionen“ für Betroffene an – 650.000 Euro bereits verteilt, viel soll noch kommen

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung (v. l. Volker Zart, Maria Jentgen, Stiftungsgründerin Inge Eich, Rita Gerdemann, Mitgründer Michael Stöhr und Vorsitzender Ralf Claßen) überglücklich und mit einem KSK-Scheck über 68.000 Euro für diejenigen in Mechernich, die es am meisten benötigen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Trotz vieler Schäden hat die Flut vor allem eines aufgezeigt: Solidarität und Hilfsbereitschaft. Mit vielen Sach- und Geldspenden wurden bereits vielen Menschen im Stadtgebiet genau dort geholfen, wo es dringend nötig war - und selbst fünf Monate später reißt diese Unterstützung nicht ab. Jüngst hat die Kreisparkasse Euskirchen (KSK) satte 68.000 Euro an die Mechernich-Stiftung gespendet, welche den Scheck im Namen der Flutopfer am 15. Dezember glücklich entgegennahm.

    Zur letzten Vorstandssitzung der Mechernich-Stiftung im Rathaus im Jahre 2021 waren auch die weiteren Mitglieder des Vorstandes, Rita Gerdemann, Inge Eich, die Gründerin der Stiftung, Maria Jentgen (stellv. Vorsitzende) und Michael Stöhr, Mitgründer der Stiftung, vor Ort und berieten über das weitere Hilfs-Vorgehen.

    Beispielhaftes Engagement

    Insgesamt gab es für die Hochwasserkatastrophe drei KSK-Spenden, eine über 20.000 Euro, dann nochmals 6.000 Euro und schließlich sogar sparkassenweit gesammelte 42.000 Euro. „Die Euskirchener Sparkasse ist nicht nur in der Region tätig, sie setzt sich auch beispielhaft für sie ein. Wir als Mechernich Stiftung sind deswegen sehr dankbar und stolz, diese Spende entgegen nehmen zu dürfen“, so der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen und ergänzte: „Man muss diese bedeutende Hilfe einfach würdigen!“

    Die Stiftung und die KSK verbindet bereits eine lange Vergangenheit. Im Jahr 2005 begann, was sich im Laufe der Zeit zu einem Spendenvolumen von bereits über 100.000 Euro für Mechernich und seine Bürgerinnen und Bürger entwickelt hat. „Das Geld geht eins zu eins an die Menschen und dabei geht kein Cent verloren. Das macht unsere Stiftung aus und darauf sind wir ganz besonders stolz!“, ergänzte Maria Jentgen.

    „Ohne Kompromisse und Bürokratie“

    „Die Verbundenheit zur jeweiligen Region ist natürlich überall ein großes Thema, die gute und effiziente Zusammenarbeit mit der Mechernich-Stiftung ist jedoch besonders. Jedes Projekt und auch gerade die Fluthilfe wird differenziert und persönlich direkt an jeden, der sie benötigt, verteilt – ganz ohne Kompromisse und Bürokratie“, so Volker Zart, Vertriebsdirektor bei der KSK , in Mechernich lebt und sich ehrenamtlich in der Mechernich-Stiftung engagiert: „Hier weiß man einfach, wo das Geld hingeht. Bedürftige erhalten schnell und wirksam Hilfe und das ist die Hauptsache. Dabei unterstützen uns vor allem auch unsere Kunden in der Region, die darauf zählen können, dass unser gespendetes Geld auch hierbleibt und wirklich etwas bewirkt!“

    Eine weitere wichtige Rolle in der Vermittlung spielte dabei laut Zart auch Karl-Heinz Daniel von der KSK-Bürgerstiftung, weswegen das Geld schnell übergeben werden konnte. Claßen machte im Anschluss noch einmal deutlich: „Bei allen drei Banken in der Region, KSK, Volksbank Euskirchen und der VR-Bank Nordeifel, haben wir Konten und arbeiten mit ihnen Hand in Hand - für die Region und die Menschen!“

    Weihnachtsüberraschungen

    Insgesamt wurden bereits rund 650.000 Euro an die Opfer verteilt, trotzdem sei noch viel übrig und werde ebenfalls bald verteilt sein. „Wir werden die Million wohl bis Ende des Jahres knacken“, so ein glücklicher und zuversichtlicher Ralf Claßen. Fast 800 Klein- und Großspenden, mal mehr und mal weniger anonym, machten das alles erst möglich und ermöglichen der Stiftung zwei weitere, ganz besondere Aktionen:

    Die Erste gilt den kleinsten unter den Flutopfern. Zu Weihnachten will die Stiftung jedem betroffenen Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen bis 25 Jahren mit einem gestellten Hilfsantrag zusätzlich 100 Euro schenken, was ungefähr 220 Personen im Stadtgebiet entspricht.

    „Sie haben viel verloren und durchgemacht. Bei vielen sind Spielsachen kaputt, verloren gegangen, teils sogar das ganze Zimmer zerstört oder sie leiden immer noch unter den Eindrücken der schlimmen Ereignisse im Juli. Wir wollen ihnen diese Zeit leichter machen und haben uns deswegen für diesen Schritt entschieden. Zwar haben wir in den letzten Jahren immer wieder auch beispielsweise Kindergartengruppen beschenkt, doch dieses Mal ist die Aktion natürlich größer geplant und soll den Kindern aus den betroffenen Familien zu Weihnachten ein wenig Freude bereiten“, so Claßen weiter.

    Eine weitere Aktion der Stiftung dürfte die Betroffenen zusätzlich freuen: „Aufgrund des hohen und sehr guten Spendenaufkommens können wir freudig verkünden, dass es uns möglich sein wird, jedem Antrag einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 20% auf die Unterstützungssumme auszahlen zu können!“, so Michael Stöhr.

    „Die Mechernich-Stiftung hat durch viele Gespräche, durch Rückmeldungen der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sowie in sehr vielen Ortsterminen festgestellt, dass viele Betroffene am Ende ihrer finanziellen Leistungsgrenze sind. Die staatlichen Hilfen stocken, die Schäden sind vielfach höher als gedacht, die Versicherungen übernehmen nicht alle Schäden und die finanziellen Rücklagen sind nunmehr aufgebraucht. Daher haben wir uns für diese Aktion entschieden“, bemerkte Ralf Claßen schließlich.

    Profis mit System

    Die Stiftung hat nach der Flut schnell und eigens ein Bewertungsschema erstellt, um wirklich jede betroffene Familie im Rahmen der Möglichkeiten zu unterstützen. Sie arbeitet darüber hinaus eng mit den Ortsbürgermeistern zusammen, die ehrenamtlichen Mitglieder telefonieren mit den Menschen und besuchen sie, überprüfen die Angaben und verschaffen sich eigene Eindrücke. So kann man sich sicher sein, dass das Geld schnell und genau dort ankommt, wo es gebraucht wird.

    Dabei berichtete die Stiftung leider auch über „Trittbrettfahrer“, die sich unberechtigterweise ein Stück vom Kuchen holen wollen und versicherte: „Wir merken das und wissen genau was wir tun!“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Bescherung unterm Wunschbaum
    23.12.2021


    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Teamleiterin Manuela Holtmeier und Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen vertraten bei Beschenk-Aktion des Arbeiter-Samariter-Bundes in Hochwasserdörfern den Weihnachtsmann

    Bescherung unterm Wunschbaum in Kommern mit (v.l.) Oskar Stauch, Marcel Gabriel, Maximilian Euke, Birk Hattenhorst, Ibrahim Ganzijaj, Christoph Baer, Manuela Holtmeier, Nicole Reipen, Ralf Claßen, Rolf Jaeck und Dr. Hans-Peter Schick. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich/Kommern/Breitenbenden – Bereits zwei Tage vor Heiligabend war am Mittwoch Bescherung für rund 250 Kinder in den vom Hochwasser betroffenen Ortschaften Breitenbenden, Firmenich/Obergartzem, Kommern/Kommern-Süd/Katzvey und Satzvey. In den Dörfern hatte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) vor einigen Tagen „Wunschbäume“ aufgestellt. Auf den daran befestigten Karten konnten die Kinder der Dörfer ihre ganz persönlichen Geschenkwünsche an das Christkind aufgeben, beispielsweise Puppen oder Playmobilsachen.

     

    In Breitenbenden vertraten Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (ganz links), Ralf Claßen, Stadtdezernent und Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (m.), Teamleiterin Manuela Holtmeier und Ortsbürgermeister Bernd Wienand (v.r.) den Weihnachtsmann, außerdem Johanne Peter, die Referentin für Bevölkerungsschutz beim ASB (m.r.), sowie Universitätsdozent Christoph Baer und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Birk Hattenhorst (3. u.2.v.l) von der Uni Bochum. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Dafür, dass die Post auch richtig ankam, sorgten die Ortsbürgermeister Nathalie Konias, Heike Waßenhoven, Rolf Jaeck, Toni Schröder/Tobias Heidemann, Franz-Josef Keus und Bernd Wienand. Bei der Überreichung der Geschenke an die Kinder am Mittwoch vor Weihnachten waren Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Stadtdezernent und Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Teamleiterin Manuela Holtmeier (Bürger & Politik) mit von der Partie.

    Elektronik-Weihnachtsbäume

    Außerdem Johanne Peter, die Referentin für Bevölkerungsschutz beim ASB, Universitätsdozent Christoph Baer und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Birk Hattenhorst von der Uni Bochum, die zusätzlich zu den Wunschpaketen noch 50 von Studenten selbstgebastelte Elektrochristbäume unters Volk brachten.

    In Kommern vertraten außerdem Maximilian Euke vom ASB-Bundesverband sowie Marcel Gabriel, Ibrahim Ganzijaj und Oskar Stauch vom ASB Rhein-Sieg-Eifel die Initiatoren der Aktion. Bürgermeister, Stiftungsvorsitzender und Teamleiterin Manuela Holtmeier dankten den Initiatoren ebenso wie die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Soweit die Beine tragen
    13.12.2021

     

    Großartiges Engagement: 1.586 Kilometer insgesamt liefen die Schülerinnen und Schüler der KGS Kommern bei ihrem Sponsorenlauf für die gute Sache – Die Summe von über 30.000 Euro ließ Schulleiterin Maria Cloot nachts nicht schlafen – 17.000 Euro wurden jetzt an die Mechernich-Stiftung überreicht

    Mechernich-

    „Eine Wahnsinnssumme“ von insgesamt 30.075 Euro erzielten die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule in Kommern mit ihrem Sponsorenlauf. Foto: Markus Kratz/pp/Agentur ProfiPress

    Kommern – „Ich war schweißgebadet“, sagt Maria Cloot. Diesen Zustand durchlief die Schulleiterin der Katholischen Grundschule Kommern gleich zweimal innerhalb weniger Tage.

    Zunächst war sie spontan - mit Jeans und Wanderschuhen bekleidet - beim Sponsorenlauf ihrer Schülerinnen und Schüler mitgelaufen und angesichts ihrer zwanzig vierhundert-Meter-Runden berechtigterweise mächtig ins Schwitzen gekommen. Was danach an Geld zusammenkam, hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt, wie sie sagt – aber genau das ließ sie dann nachts im Bett mit zwischendurch mit Sorgen hochschrecken („wenn das aus dem Tresor geklaut wird“).

    Sage und schreibe 30.075 Euro sind bei dem Lauf-Event der Schule auf dem Sportplatz des VfL Kommern erlaufen worden. 1.500 Kilometer hatten sie geschafft und über 500 Runden wurden gezählt.

    Mit 17.011 Euro wurde die Mechernich-Stiftung bedacht, die sich unter der Federführung des Vorsitzenden Ralf Claßen insbesondere für sozial schwächere und Betroffene der Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet Mechernich einsetzt. Die anderen rund 13.000 Euro erhielten die Grundschulen im Kreis Euskirchen sowie das St.-Angela-Gymnasium und die Buchhandlung „Leserei“ in Bad Münstereifel, die zuletzt den Vorlesetag an der Kommerner Einrichtung gestaltete.

    Um den Spendenscheck an Ralf Claßen persönlich zu überreichen, waren alle Kinder an diesem Vormittag aus ihren Klassen auf den Schulhof gekommen. Begrüßend sprach die Schulleiterin: „Ich habe jetzt schon Gänsehaut, weil es ein ganz besonderer Moment ist für unsere Schule. Und das haben wir Euch zu verdanken.“

    Josephine und Elias aus der 4b überreichten den 17.011-Euro-Scheck an Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    „Eine Wahnsinnssumme“

    „Eine Wahnsinnssumme“, zollte Ralf Claßen allen Beteiligten Respekt und dankte: „Eine ganz tolle Aktion von den Kindern, Ihnen, Frau Cloot, und den Lehrerinnen und Lehrern. Wir sind sehr froh über diese große und großartige Spende.“ Vom Lehrerkollegium hatten Maria Schneider, Frank Drehsen und Simon Prämassing die Aktion unterstützt und organisiert. Den Scheck überreichten Josephine und Elias aus der Klasse 4b.

    Vor dem Lauf hatten die Kinder sich aktiv auf Sponsorensuche begeben: Papa, Mama, Omas und Opas, Nachbarn, Freunde, Bekannte wurden angesprochen und aktiviert. „Diejenigen durften sich dann in die Liste eintragen und wählen, wieviel sie am Ende pro Runde spenden wollen“, so Maria Cloot. Mit dem unermüdlichen Einsatz der jungen Sportler hatte jedoch so keiner rechnen können.

    Die Kinder liefen Runde um Runde - die jungen kleinere, die älteren größere, letztlich über den ganzen Vormittag verteilt. Maria Cloot: „Die Kinder waren total motiviert, haben zwischendurch höchstens kurz mal durchgeschnauft, sind dann aber immer und immer wieder weiter und weiter gelaufen.“

    Schulleiterin lief spontan mit

    Sogar die Schulleiterin erhielt dann einen „Bierdeckel“, wo die gelaufenen Runden notiert werden sollten. Die Lehrerkollegen wollten ihren Lauf mit einem Euro pro Runde sponsern. „Ja, ok, dann mache ich Euch jetzt arm“, kündigte die Aufgeforderte mit einem Augenzwinkern an. Allein laufen musste sie aber nicht.

    „Das war so süß und so ein Spaß. Die Kinder sind natürlich mit mir gelaufen“, so Cloot mit dem Ansporn im Rücken doch zumindest zehn Runden zu schaffen.  „Völlig untrainiert wie ich bin.“ Am Ende sind es dann ja sogar besagte zwanzig geworden. Jeder gab eben alles. Die Chefin der Schule glücklich: „Es war ein toller Tag, der die Gemeinschaft gestärkt hat.“

    Schulleiterin Maria Cloot ist stolz auf „ihre“ Kinder, die mit vollem Engagement insgesamt 1586 Kilometer für die gute Sache gelaufen sind. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Und mehr: Die Tage danach trudelten die Briefumschläge mit den Spenden ein, die sich zu immer höheren Bergen stapelten. Claßen versprach den Grundschülern: „Wir werden dieses Geld nutzen, um Kindern vom Hochwasser betroffenen Familien Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ihr müsst Euch vorstellen, dass viele Kinder ihre gesamten Spielsachen, Möbel und Kleidung verloren haben. An Euch ein großes Dankeschön und auch an die Sponsoren. Ihr seid großartig.“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



  • „Vier Stunden nonstop Programm“
    27.10.2021
     
    Bunter Reigen an Zwiegesprächen, Tanzeinlagen und Musik bei der dritten Kneipensitzung - Im Mechernicher Magu am Samstag, 13. November, Start um 18 Uhr – Erlöse gehen an die Mechernich-Stiftung

    Hans-Dieter Hahn-Möseler (Mitte) stellte das Programm der dritten Kneipensitzung vor. Die Erlöse gehen an die Mechernich-Stiftung – hier mit den beiden Vorsitzenden, Ralf Claßen und Maria Jentgen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Wir toppen es diesmal sogar noch“, sagt Organisator Hans-Dieter Hahn-Möseler selbstbewusst und nicht ohne Grund. Er und seine Mitstreiter haben erneut ein karnevalistisch hochkarätiges Programm für die dritte Kneipensitzung im „Magu“ am Samstag, 13. November auf die Beine gestellt. Start ist um 18 Uhr.   

    Dann wird erneut der Saal zum Mechernicher Gürzenich. Die Karnevalsjecken reihen sich an den Tischen aneinander, Kapellmusik, Tanzeinlagen, wie auch feine Zwiegespräche oder Büttenredner wechseln sich ab.

    Auftreten werden im bunten Reigen De Huusmeister vom Bundesdaach, Blos mer jet un Bums Kapell, Domhätzje Nadine, bonte Pitter und ne komische Hellije. Für Tanzeinlagen sorgen die „Flöhe“ aus Köln, für Musik die Domstädter-BigBand und die Eifellandfunken, für rheinische Zwiegespräche das Duo „Botz und Bötzje“. „Vier Stunden nonstop Programm“, verspricht Hans-Dieter Hahn-Möseler, der als „Botz“ auftreten wird.

    Für Mechernich-Stiftung

    Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet an die Mechernich-Stiftung zugunsten der Flutopfer. Die Künstler verzichten auf ihre Gage und treten für den guten Zweck auf. „Obwohl ihr alle fast zwei Jahre wegen der Pandemie selbst keinen Auftritt hattet, denkt ihr jetzt trotzdem an andere, das ist einfach klasse“, bedankt sich Ralf Claßen als Stiftungsvorsitzender für das selbstlose Engagement der Künstler.

     



    Schon bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung 2019 amüsierte sich das Publikum prächtig im Magu. 2020 musste die Veranstaltung coronabedingt abgesagt werden. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Der Eintritt kostet zehn Euro pro Person. Karten können vorbestellt werden unter Telefon (02256) 957 766 0 oder per Mail an  . Einlass ist ab 17 Uhr. Es gilt die 3G-Regel. Aufgrund der großen Nachfrage überlegen die Veranstalter, in Zukunft die Kneipensitzung an zwei Tagen anzubieten.

    pp/Agentur ProfiPress


     

     



  • Nach dem Konzert ist vor dem Konzert
    27.10.2021

    Mechernich-Stiftung erhält rund 4.000 Euro nach Stadtmarketing-Aktiv-Benefizkonzert und Hobbylädchen-Jubiläums-Aktion - „Rock am Rathaus“ für 21. Mai 2022 terminiert – Karten an Vorverkaufsstellen und auf www.ticket-regional.de

    Freuen sich, dass mit dem Benefizkonzert in Mechernich und der Jubiläumsaktion des Mechernicher Hobbylädchens rund 4.000 Euro an die Mechernich-Stiftung überreicht werden konnten, v.l.: Petra Himmrich, Ralf Claßen, Margret Eich und Reinhard Kijewski. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Nach dem Konzert ist vor dem Konzert für „Mechernich Aktiv“. Das Benefizkonzert zugunsten der Mechernicher Flutopfer wurde von dem Stadtmarketingverein gerade erst erfolgreich gestemmt, da stecken die Organisatoren Margret Eich, Petra Himmrich und Reinhard Kijewski schon mittendrin in den Vorbereitungen für das nächste Rathaus-Konzert, das am 21. Mai 2022 Musik nonstop bieten soll. Zwischen den beiden großen Konzertereignissen gab es jetzt aber zuerst einmal eine Spendenübergabe.

    Rund 4.000 Euro wurden an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, im Mechernicher Hobbylädchen von Margret Eich überreicht. Insgesamt 3.675 Euro sind beim Benefizkonzert an der Alten Schule im Sande am 4. September gesammelt worden. 260 Euro gab Margret Eich an den Stiftungsvorsitzenden weiter.

    Das Geld stammt aus ihrer eigens zum silbernen Jubiläum des Bastelladens ins Leben gerufenen Aktion, zu der Kunden ihres Hobbylädchens Prozente bekamen, zusätzlich aber auch ein Anteil an die Mechernich-Stiftung von Margret Eich gespendet wurde. Viele machten mit, auch die Katholische Grundschule Mechernich mit Schulleiter Uli Lindner-Moog habe die Aktion kurzerhand unterstützt, so Eich, die sich freut:  „Die Solidarität ist groß. Jeder tut, was er kann.“

    „Jeder Euro wird gebraucht“

    „Diese Welle der Hilfsbereitschaft ist toll. Allein wie viele Ideen geboren worden sind, wie man den Flutopfern helfen oder mit welchen Aktionen man unterstützen kann“, so Ralf Claßen, der nicht müde wird zu betonen, dass jede Spende zählt. „Jeder Euro wird gebraucht. Wir haben so viel Hilfsbedürftigkeit nach dem Hochwasser, das wird sicher auch die nächsten Monate noch so bleiben.“

    Bislang sind bei der Hilfsorganisation in Mechernich für Mechernich insgesamt 700.000 Euro an Spenden eingegangen. Mehr als eine halbe Million Euro wurden laut dem Stiftungsvorsitzenden schon an Hilfsbedürftige im Stadtgebiet ausgeschüttet. Bis 5.000 Euro maximal konnten pro Haushalt überreicht werden. Doch es soll noch weiter gehen. „In der zweiten Runde gehen wir nochmal in die Härtefälle rein, die es besonders schlimm erwischt hat“, so Ralf Claßen.

    Seit 2015 arbeitet der Stadtmarketingverein bereits eng und erfolgreich mit der Mechernich-Stiftung zusammen. „Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend“, betont Margret Eich, die begrüßt, dass die Mechernich-Stiftung die Bedürftigkeit vor der Weitergabe der Spendengelder genau prüft und zum Beispiel Faktoren wie Einkommen, Schadenshöhe und Versicherungsschutz mit einbezieht.

    Tickets für Rock am Rathaus

    Beim Stadtmarketingverein sind nach dem Benefizkonzert an der Alten Schule im Sande die Augen bereits schon auf das nächste Event gerichtet. Am 21. Mai 2022 will man gemeinsam mit „Mechernicher Sommer“ Rock am Rathaus stemmen. „Die Bands sind schon aus den Corona-Vorjahren fest gebucht“, so Mit-Organisator Reinhard Kijewski.

    Spielen werden: Stars of Rocks mit dem Sound der 1980er und dem Mechernicher Musiker und ehemaligen Bundeswehr Big Band Bassisten Rainer Peters (vorher: Rock‘s Finest), Demon’s Eye (Tribute to Deep Purple) und Männer von Flake. „Mehr als fünf Stunden Musik nonstop“, soll es geben, verspricht Petra Himmrich.

    Die Ticketpreise liegen im Vorverkauf bei 18 Euro, an der Abendkasse zahlt man für den Eintritt 23 Euro. Die Karten sind in Mechernich erhältlich bei: Hobbylädchen, Optic Himmrich, Lädchen in der Gleispassage, TUI Reisecenter Vossen, DEVK Versicherung Carlo Flaschentreher und Rathaus Bistro sowie auf www.ticket-regional.de. Bereits erworbene Eintrittskarten für 2020 oder 2021 behalten für 2022 ihre Gültigkeit.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Halbe Million schon verteilt
    07.10.2021

     

    Mechernich-Stiftung nimmt weiterhin Hilfsanträge nach Hochwasser an – Jeder Einzelfall wird eingehend geprüft

    Mittelverteilung in der Mechernich-Stiftung nach individueller Prüfung jedes Einzelfalls vor Ort (v.r.) von hinten Volker Zart, Dr. Michael Stöhr, Ralf Claßen, Maria Jentgen, Inge Eich und Rita Gerdemann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Nicht ohne Prüfung aller Einzelfälle auf tatsächliche Bedürftigkeit und auch auf die Einkommenssituation des jeweiligen Haushalts hat die gemeinnützige Mechernich-Stiftung schon über eine halbe Million Euro Spendengelder an Hochwasseropfer aus dem Stadtgebiet verteilt.

    „Von 210 Anträgen wurden 200 meist positiv beschieden“, sagte Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen am Rande einer Vorstandssitzung. „Einige wenige wurden abgelehnt, weil die Schäden zu gering oder das zur Verfügung stehende eigene Einkommen im Verhältnis zu hoch war“, ergänzte seine Vorstandskollegin, die frühere Mechernicher Grundschulrektorin Rita Gerdemann.

    „Fakes, also gezielte Täuschungen, kamen bislang überhaupt nicht vor“, so der örtliche Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zart, der ebenso wie der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr, die frühere katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und die Erststifterin Inge Eich mit über die Verteilung der Spenden entscheidet.

    „Wir geben uns da sehr viel Mühe“, so Ralf Claßen – meist untersuche die Stiftung die Anträge in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern. Wo ein Bedarf festgestellt werde, werde allerdings auch rasch und konsequent geholfen.

    700 Spender gaben 660.000 Euro

    Im Gegensatz zu den staatlichen Mitteln werde auch bei Schäden unter 5000 Euro unter die Arme gegriffen, so der Stiftungsvorsitzende. „Wenn jemand eine kleine Rente hat, sind 4000 Euro wesentlich mehr Geld im Verhältnis, als wenn jemand einen größeren Schaden bei hohem Einkommen verkraften muss“, so Rita Gerdemann.

    Da 700 Einzelspender der Mechernich-Stiftung insgesamt 660.000 Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung gestellt haben, sind noch weitere 160.000 Euro zu verteilen. Hinzu kamen am Montag, am Tag der dritten Vorstandssitzung zur Verteilung von Mitteln für die Hochwasseropfer, weitere 100.000 Euro, die eine vermögende adlige Geschäftsfrau in Aussicht stellte.

    Über eine halbe Million Euro Spendenmittel hat der Vorstand der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung bislang an rund 200 Hochwasseropfer im Stadtgebiet verteilt – hier mit (v.r.) Maria Jentgen, Rita Gerdemann, Inge Eich, Ralf Claßen, Dr. Michael Stöhr und Volker Zart. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    „Das bislang angegebene Ultimatum für Hilfsanträge Mitte September ist nicht das Evangelium“, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir fördern auch über dieses Datum hinaus, auch Erstanträge, in besonderen Härtefällen auch weitere Anträge der Flutopfer, die bereits etwas bekommen haben.“

    Insgesamt wurden in der Stadt Mechernich 2100 Haushalte vom Hochwasser geschädigt. 210, also zehn Prozent davon, beantragten neben staatlichen auch nachbarschaftlich-karitative Unterstützung bei der 2006 von Inge und Walter Eich ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung.

    „Für die Betroffenen ist oft die moralische Zurüstung genauso wichtig wie die finanzielle Zuwendung“, berichtet Pfarrer Dr. Michael Stöhr von den Hausbesuchen bei Geschädigten.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Powerpacks, Spielzeug und Malsachen
    01.10.2021


    „Spezialistenteam Mechernich“ engagierte sich in der Flutkatastrophe für Klienten der Mechernich-Stiftung

    Maria Jentgen (m.), die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, nimmt die Spenden des Spezialistenteams Mechernich von Diana Moritz und Roger Herbst entgegen. Foto: Nicole Möller/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – 200 sogenannte Powerpacks zur Stromversorgung von Kleingeräten wie Handys, außerdem Spielzeug, Bälle, Malutensilien und dergleichen für Kinder hat das „Spezialistenteam Mechernich“ nach der Flutkatastrophe für Opfer aus dem Stadtgebiet gespendet.

    Dafür bedankte sich jetzt Maria Jentgen, die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, bei den „Partnern für Mobilfunk, Festnetz & Internet“. Außerdem nahm sie weitere von den Kunden gesammelte 500 Euro Geldspenden entgegen.

    Nicole Möller vom „Spezialistenteam“ sagte bei der Übergabe: „Als die Flut begann, sahen wir uns berufen, einfach schnell zu reagieren und zu helfen, wo es ging.  Wir haben Spielsachen, Malutensilien, Ladekabel für Handys und vor allem Powerpacks für die Familien zur Verfügung gestellt, damit sie erreichbar bleiben.“ Verteilt wurden die Sachen über das zentrale Materiallager von Stadtverwaltung und Rotem Kreuz in der Dreifachturnhalle.

    Außerdem wurde im Geschäftslokal des „Spezialistenteams“ eine Spendenbox aufgestellt und Panzergläser und ausgewähltes Zubehör für den guten Zweck verkauft. Nicole Möller: „Die Bereitschaft der Kunden war enorm und jeder gab, was er kann, und so kam schnell etwas Großes zusammen… Meine Kollegin Diana Moritz hat sich da stark engagiert!“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Antrag auf Unterstützung
    14.09.2021

  • Erst Manpower, dann Spenden
    14.09.2021

     

    Hilfe von Rotem Kreuz zu Rotem Kreuz: DRK-Ortsverein Stemwede bei Minden war zuerst mit Einsatzmannschaft im Hochwassereinsatz am Bleiberg und überreichte jetzt noch virtuell 2000 Euro aus einer spontanen Sammlung für die Flutopfer an die Mechernich-Stiftung

    Virtuelle Scheckübergabe mit (v.r.) Sascha Suijkerland (DRK Mechernich), Susanne Altvater (DRK Stemwede) und Ralf Claßen (Mechernich-Stiftung). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich/Minden – Zu einer nicht alltäglichen virtuellen Scheckübergabe an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung kam es vergangenen Freitagabend nach Dienstschluss im Mechernicher Rathaus. Stiftungsvorsitzender und Stadtdezernent Ralf Claßen nahm einen symbolischen Überweisungsträger über 2000 Euro für die Hochwasseropfer in der Stadt am Bleiberg entgegen.

    Das Geld hatten die Angehörigen des Roten Kreuzes in Stemwede, Kreis Minden-Lübbecke im NRW-Regierungsbezirk Detmold, zusammengetragen. Es handelte sich um Einnahmen aus dem Rotkreuzshop „SiebenSachen“, die aufgestellte Spendendose während der Öffnungszeiten im Testzentrum und eine kleine Aufstockung durch den Rotkreuz-Ortsverein Stemwede.

    Über das Geld freute sich nicht nur Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, sondern auch der Mechernicher Rotkreuz-Bereitschaftsführer Sascha Suijkerland und Diakon Manfred Lang, der stellvertretende Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzende von Mechernich. Sascha Suijkerland hatte am Tag und am Wochenende nach der Jahrhundertflut in der Eifel gemeinsam mit den DRK-Kameraden aus Stemwede im Einsatz gestanden.

    Einsatzeinheit Minden 03 vor Ort

    „Unsere Einsatzkräfte haben seither einen persönlichen Bezug zu Mechernich und Bad Münstereifel, wo etwa je 15 unserer Leute der Einsatzeinheit Minden 03 nach dem Hochwasser mit angepackt und geholfen haben“, berichtete Rotkreuzleiterin Susanne Altvater.

    Parallel konnten die Mindener und Mechernicher Rotkreuzler sich selbst und die jeweils anderen rund 300 Kilometer entfernten Kameraden über Zoombildschirm sehen, links das DRK Stemwede mit Rotkreuzleiterin Susanne Altvater (vorne v.l.) und Einsatzleiterin Sabine Brandt, außerdem Günter Baumert, Natascha Bergen, Uwe Altvater, Anne Nergen, Cassandra Tacke und Lasse Fuchs – rechts (v.r.) DRK-Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland, der stellvertretende Rotkreuzvorsitzende und Diakon Manfred Lang sowie Stadtdezrenent und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Obwohl der Ortsverein sehr klein sei, sei es gelungen, 2000 Euro für Mechernich zu sammeln, so die Stemweder DRK-Vorsitzende, die zusammen mit Einsatzleiterin Sabine Brandt, Günter Baumert, Natascha Bergen, Uwe Altvater, Anne Nergen, Cassandra Tacke und Lasse Fuchs bei der virtuellen Spendenübergabe dabei war.

    Ralf Claßen berichtete, dass in der Stadt Mechernich 1300 Haushalte vom Hochwasser betroffen waren. 700 Familien, Einzelpersonen und Firmen hätten der Mechernich-Stiftung Geld zur Soforthilfe und Hilfe zur Verfügung gestellt. „Von fünf bis 100.000 Euro“, so Ralf Claßen, insgesamt etwa 640.000 Euro, sodass die gemeinnützige Bürgerstiftung mit Geldern des Kreises insgesamt fast eine Dreiviertelmillion Euro an Bedürftige vergeben könne.

    „Im Dienst der Menschlichkeit“

    „Im Dienste der Menschlichkeit“, ergänzte eine bescheidene Susanne Altvater: „Das ist ganz in unserem Sinne und der des Roten Kreuzes.“ Als sie sagte „Dann sind wir sicher eine der kleinsten Spenden?!“, verneinte Claßen energisch: „Ganz und gar nicht! Im Gegenteil – Ihre Spende ist sehr großzügig… Hier  zählt jeder Euro, jeder Cent, der hilft!“

    Nach Sachspenden gefragt, zum Beispiel Möbel, sagte Ralf Claßen, das sei ein schwieriges Feld: „Vielleicht in ein paar Wochen und Monaten, wenn die Häuser wieder abgetrocknet sind, neuer Putz und Estrich eingebracht… Im Augenblick haben wir für Sachspenden gar keine Lagerkapazitäten, bis auf »weiße Ware«, Kühlschränke, Waschmaschinen, Gefriertruhen, Trockner – was wir noch brauchen können, sind Bautrockner, Kabeltrommeln, Heizungsradiatoren…“  

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Lobenswertes Lessenich
    13.09.2021


    Dorf stellte spontan Reibekuchenfest auf die Beine – Für die Mechernich-Stiftung kamen 2.500 Euro zusammen – „Kühlbachjecken“ und Dorfgemeinschaft stockten Einnahmen auf runde Summe auf

    Die Lessenicher hatten ein Reibekuchenessen auf die Beine gestellt, mit dem 2.500 Euro für die Mechernich-Stiftung zusammenkamen. Den symbolischen Scheck überreichten an Ralf Claßen (v.l.): Anita Wolfgarten („Kühlbachjecken“), Marco Kaudel (Ortsbürgermeister Lessenich), Bert Schäfer (Dorfgemeinschaft Lessenich) und Jan Schäfer (Junggesellenverein). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Lessenich – „Wir hatten spontan zum Reibekuchenessen am Dorfgemeinschaftsraum eingeladen“, berichtete Lessenichs Ortsbürgermeister Marco Kaudel. Gefeiert wurde ein kleines Fest fröhlicher Momente, aber gleichzeitig auch der Hochwasseropfer in Mechernich gedacht und für sie gesammelt. 2.500 Euro überreichten die Organisatoren jüngst an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, zu treuen Händen.

    Der Einladung zum Zusammensein waren mehr als 165 Lessenicher gefolgt. „Alle haben fleißig Reibekuchen gegessen und darüber hinaus zusätzlich gespendet. Der Karnevalsverein die Kühlbachjecken und die Dorfgemeinschaft Lessenich haben Beiträge aus den Vereinskassen dazugegeben, so dass wir nun auf das stolze Ergebnis von 2.500 Euro kommen“, so Kaudel. Auch die Junggesellen unterstützten die Veranstaltung tatkräftig.

    Rund 165 Lessenicher kamen zum Reibekuchenessen. Foto: Marco Kaudel/pp/Agentur ProfiPress

    „Hoffnung für die Zukunft“

    „Ein ganz großes Dankeschön an die Lessenicher für Ihre Hilfsbereitschaft und Solidarität. Das ist sehr schön, in diesen Zeiten mitzuerleben und gibt uns allen Hoffnung für die Zukunft, das gemeinsam schaffen zu können“, sagte Ralf Claßen zu den Organisatoren gewandt bei der Spendenübergabe im Rathaussaal: „Ich finde es ganz toll, was Lessenich da auf die Beine gestellt hat. Absolut lobenswert.“

    „Die vergangenen Wochen werden uns wohl immer in Erinnerung bleiben, vielen stecken sie noch immer in den ‚Knochen‘, da das Hochwasser auch vor Lessenich nicht Halt gemacht hat“, sagte Marco Kaudel. Mit dem Fest habe man auch wieder etwas Normalität und Heiterkeit in den Alltag der Menschen bringen wollen. Für die Gäste spielte der Lessenicher Musikverein.

    Sie beköstigten die Gäste mit hunderten Reibekuchen. Foto: Marco Kaudel/pp/Agentur ProfiPress

    Das Reibekuchenessen war zuvor vom Ortsbürgermeister mit einer kleinen Ansprache eröffnet worden. Er dankte allen Helfern, die aus dem Ort und für den Ort im Einsatz waren oder sogar immer noch sind. Auch eine Schweigeminute für die Opfer der Flutkatastrophe wurde eingelegt. Eines der Opfer in Bad Münstereifel, eine junge Frau, komme gebürtig aus Lessenich und war stark im Dorf verbunden.

    Der Lessenicher Musikverein spielte für die Gäste. Foto: Marco Kaudel/pp/Agentur ProfiPress

    Der Erlös sei ganz bewusst in die Hände der Mechernich-Stiftung gelegt worden, betonte Kaudel bei der Scheckübergabe: „Das möchte sich von uns keiner auferlegen, zu entscheiden, wer bekommt 100, wer 500 Euro.“ Die Mechernich-Stiftung verteilt die Gelder an Betroffene im Stadtgebiet nach einer Bewertungsmatrix, die vorrangig soziale Faktoren, Einkünfte, Kinder, Familienstand und auch „versichert oder nicht versichert“ berücksichtigt.

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • 20.000 Euro von Urfey
    13.09.2021


    Mechernich-Stiftung und „Gemeinsam Eifel“ erhalten Spende des Kommerner Elektronik-Fachmarkts Euronics, um Menschen zu helfen, die mit der Hochwasserkatastrophe in Not geraten sind

    Ralf Claßen (v.l.), Vanessa und Marianne Urfey sowie Stefan Michels bei der Spendenübergabe von 20.000 Euro an die Mechernich-Stiftung und „Gemeinsam Eifel“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Helfen, wo wirklich Menschen in Not sind“, lautet das Selbstverständnis der Mechernich-Stiftung und „Gemeinsam Eifel“. Jetzt wurden die beiden Hilfsorganisationen von „Euronics“ aus Kommern mit einer großen Spende bedacht. Marianne und Vanessa Urfey überreichten insgesamt 20.000 Euro. Dabei waren sie privat mit ihrem Mann Heinrich selbst von der Hochwasserkatastrophe schwer betroffen. Das hielt die Familie Urfey dennoch nicht ab, in der eigenen Not an andere zu denken.

    5.000 Euro gingen an die Mechernich-Stiftung, 15.000 Euro an „Gemeinsam Eifel“. „Schon seit Jahren pflegen wir eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagte Mechernich-Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen. Denn vier Mal hat Familie Urfey die Mechernich-Stiftung bereits mit fünfstelligen Beträgen unterstützt. „Da habe ich vollstes Vertrauen. Das ist immer korrekt gelaufen“, lobt Marianne Urfey.

    Sie ist nah dran an den Betroffenen: „Wir haben in unserem Geschäft mitbekommen, wie viele nicht versichert sind. Auch bei unseren Auslieferungen von Waschmaschinen und anderen Geräten sehen wir tagtäglich viel Leid. Aber wir sehen auch die Fortschritte und das wollen wir unterstützen.“

    „Jeder Euro ein Lichtblick“

    „Jeder Euro ist ein Lichtblick“, bedankt sich Ralf Claßen. Bis Freitag, 17. September können noch Anträge auf Hilfe bei der Mechernich-Stiftung abgegeben werden. „Wir machen kein Gießkannenprinzip. Wir schauen, wo Menschen im Stadtgebiet Mechernich sind, die das Geld dringend brauchen.“ Dabei werde als Grundlage eine Bewertungsmatrix genutzt, die auch soziale Faktoren berücksichtigt.

    Stefan Michels, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Gemeinsam Eifel“, ist ebenso dankbar: „Wir freuen uns, dass wir bedacht wurden.“ Der Verein sei schließlich noch recht jung, sorge aber über ein gutes Netzwerk schon jetzt dafür, dass das Geld bei denjenigen ankommt, die es bitter nötig haben. Die Solidarität der Gemeinschaft nach dem Hochwasser habe ihn und seine Mitstreiter inspiriert den Verein zu gründen. Stefan Michels: „Jeder kennt jeden hier in Region, der eine hat Not, der andere kann helfen. Das ist Eifel und das wollen wir in dem Verein auch leben.“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



  • Stiftung hilft Stiftung
    07.09.2021

     

    Soonwaldstiftung „Kinder in Not“ unterstützt 15 Familien mit Nachwuchs in der Hochwasserregion – Schauspieler Dirk Moritz (Weiermann) und Stefan Bockelmann sowie Wilfried Oberauner und Ralf Claßen (Mechernich-Stiftung) als Vermittler – Gebrauchtes Auto ging nach Antweiler

    Das neue alte Auto von der Soonwaldstiftung dient dem Schülertransport von Marcel Bächle (4.v.r.), hier mit (v.l.) den Schauspielern Dirk Moritz und Stefan Bockelmann, Vater Thomas Bächle mit der kleinen Schwester Ronja auf dem Arm und Mutter Manuela sowie (v.r.) Wilfried Oberauner, Maria Jentgen und Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Antweiler – „Alt, aber mein“ ist jetzt ein gebrauchter Kastenwagen für Familie Bächle in der Antweiler Stiftsstraße, mit dem Sohn Marcel zur Gesamtschule Nettersheim gefahren werden soll. Der junge Mann leidet unter der nach dem Kinderarzt Hans Asperger benannten Syndrom (AS), einer Variante des Autismus, und bereitet sich aufs Abitur vor.

    Der Vorgänger-Pkw, ein Kleinwagen, war in der Regennacht vom 14. auf den 15. Juli von dem strömenden Wasser in Mitleidenschaft gezogen worden, das über die Stiftsstraße abfloss. Manuela und Thomas Bächle, Marcels Eltern, wendeten sich an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung.

    Der wiederum fragte die befreundeten Schauspieler Dirk Moritz (Weiermann) und Stefan Bockelmann. Letzterer ist Botschafter der Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“, die nach der Hochwasserkatastrophe bereits in zwölf Fällen in Mechernich mit je 1000 Euro geholfen und drei Familien mit Kindern in Gemünd unterstützt hatte. Bockelmann, der über Wilfried Oberauner Kontakt aufnahm, lobte die hervorragende Vernetzung zwischen den Stiftungen.

    1000 Familien verloren mehr als 5000 Euro

    Vergangenen Samstag wurde der Pkw der achtköpfigen Familie Bächle bei einem Fototermin in Antweiler übergeben. Dabei waren neben dem Mechernicher Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen auch Maria Jentgen und Wilfried Oberauner zugegen, ebenso Stefan Bockelmann von der Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ und Dirk Moritz sowie Manuela, Marcel und Thomas Bächle.

    Noch während des Ortstermins wurde eine weitere Bezuschussung der Familie mit sechs Kindern in Höhe von tausend Euro durch die Mechernich-Stiftung beschlossen. Manuela Bächle schrieb nachher tränengerührt einen Dankesbrief an die Mechernich-Stiftung.

    Lagebesprechung im Garten von Wilfried Oberauner (l.): 1300 Anträge auf Hilfe hat die Mechernich-Stiftung nach dem Julihochwasser vorliegen. Die Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ unterstützte bislang zwölf Familien im Stadtgebiet Mechernich und drei im Stadtgebiet Schleiden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Beim Übergabetermin war die Rede von „verschämter Armut“ im Stadtgebiet. Manche Hochwasseropfer hätten auf die Frage geantwortet, ob sie Hilfe brauchten: „Nee, ich hab noch 50 Euro im Portemonnaie…“, berichtete Wilfried Oberauner.

    Insgesamt rechnet Ralf Claßen von der gemeinnützigen Mechernicher Bürgerstiftung damit, dass in Mechernich insgesamt eine Dreiviertelmillion Euro an Spenden verteilt werden soll. Von den 2000 Hochwassergeschädigten, die sich gemeldet hätten, seien etwa die Hälfte mit einem Schaden von jeweils mehr als 5000 Euro betroffen, so der Kämmerer und Dezernent bei der Stadtverwaltung Mechernich.

    Der aus Mechernich stammende und in Kommern lebende Schauspieler Dirk Moritz (eigentlich Weiermann) und der aus Traben-Trarbach stammende Stefan Bockelmann kennen sich von einer gemeinsamen Agentur in Köln her, wo Bockelmann „Unter uns…“ spielte und Moritz „Verbotene Liebe“.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     



  • „Diesmal andersherum“
    07.09.2021


    Mechernicher Tafel gibt 2.000 Euro an die Mechernich-Stiftung für Opfer der Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet

    Wolfgang Weilerswist (l.) und Volker Nüßmann (beide Mechernicher Tafel) überreichen 2.000 Euro an Maria Jentgen (zweite Vorsitzende der Mechernich-Stiftung) für die Bedürftigen nach dem verheerenden Juli-Hochwasser. Das Geld stammt ursprünglich von der Essener Tafel bzw. vom Lionsclub Essen-Stadtwald. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich/Kreis Euskirchen/NRW – „Diesmal ist es andersherum“, freuen sich Wolfgang Weilerswist und Volker Nüßmann, erster und zweiter Vorsitzender der Mechernicher Tafel. Im Namen der NRW-Tafeln überreichen sie 2.000 Euro an Maria Jentgen, die zweite Vorsitzende der Mechernich-Stiftung. Das Geld stammt ursprünglich vom Lionsclub Essen-Stadtwald, der die Essener Tafel unterstützt.

    „Die Bedürftigen der Tafel haben schon so oft von der Mechernicher Hilfsorganisation profitiert. Wir sind froh, etwas zurückgeben zu können“, betonte der Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist. Maria Jentgen ist dankbar für die Hilfe in der Not, denn die Mechernich-Stiftung hat im Moment enorm viel zu stemmen: „Wir sind froh über jeden Euro, den wir erhalten. In der Tat brauchen wir nach der Flutkatastrophe viel, um den Menschen im Stadtgebiet dringend helfen zu können, wo es am notwendigsten ist.“ Die Mechernich-Stiftung gibt die Spenden eins zu eins weiter.  

    Während der Spendenübergabe sind die drei Kleinlaster der Mechernicher Tafel im Dauereinsatz, starten im Halbstundentakt, kommen zurück, fahren wieder zur nächsten Tour. „Ohne große Pausen“, so Wolfgang Weilerswist. Die Lage nach dem verheerenden Hochwasser erfordere es – auch sechs Wochen danach noch. Die Nachfrage nach Lebensmitteln sei weiter groß.

    Tafeln auch bedürftig

    „Gerade haben wir wieder Wasser und Margarine LKW-weise in der NRW-Zentrale abgeholt. Wir lagern das hier zwischen und bringen die Ware dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Wolfgang Weilerswist. Nach der Flutkatastrophe gehören auch die Tafeln an den Standorten Kall, Iversheim bei Bad Münstereifel und Schleiden zu den „Bedürftigen“. Weil ihre Gebäude oder Kühlmöglichkeiten zerstört oder nicht mehr einsatzfähig sind. In Zülpich wurden von der Tafel zusätzlich große Hallen angemietet, um dort von anderen Ländertafeln gespendete Ware, die in LKWs angeliefert werden, unterzubringen.

    Die Mechernicher Hilfsorganisation wird zum Umschlagplatz für die Hochwasserhilfe in der Region. „Wir haben hier in Mechernich ein tolles Team“, lobt Wolfgang Weilerswist seine Mannschaft und Helfer: „Die kann ich auch sonntags abends anrufen. Das läuft.“

    Die 2.000 Euro, die jetzt an die Mechernich-Stiftung weitergegeben wurden, stammen im Ursprung von der Essener Tafel. Deren Vorsitzender Jörg Sartor hatte in Mechernich angefragt: „Wolfgang, wo habt ihr Probleme?“ Bislang hat die Essener Tafel insgesamt 12.100 Euro gestiftet. Unterstützt wurden damit unter anderem Betroffene in Satzvey, Kallmuth und Blessem.

    „Bei uns und der Mechernich-Stiftung weiß man: Das Geld kommt bei den Bedürftigen an“, so der Mechernicher-Tafel-Chef.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • 600.000 Euro stehen schon bereit
    02.09.2021


    Mechernich-Stiftung hilft vom Hochwasser betroffenen Mechernichern - Anträge müssen bis spätestens 17. September von den Betroffenen eingereicht werden – Spendeneinnahmen sollen Ende September ausgezahlt werden – 700 Menschen aus nah und fern spendeten – „Enorme Solidarität“

    Noch bis 17. September können Betroffene des Hochwassers vom 14. Juli ihre Anträge auf finanzielle Unterstützung bei der Mechernich-Stiftung stellen, darauf weist deren Vorsitzender Ralf Claßen hin. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Die Mechernich-Stiftung hilft auf direktem Weg den Menschen im Stadtgebiet – auch jetzt nach der Hochwasserkatastrophe. Deren Vorsitzender Ralf Claßen weist in der Stadtratssitzung darauf hin: „Die Anträge auf Unterstützung müssen bei der Mechernich-Stiftung bis spätestens zum 17. September eingegangen sein.“ Ende September solle dann das Geld an die Bedürftigen ausgezahlt werden. Das geschehe nicht subjektiv oder nach Gefühlslage, sondern nach einem sorgfältig aufgestellten Kriterienkatalog, der soziale Komponenten schwerpunktmäßig berücksichtigt.

    „Wir haben eine Bewertungsmatrix erstellt“, erläuterte Ralf Claßen das System, das Faktoren wie „Einkünfte“, „Familienstand und Kinder“, „Versichert oder nicht versichert“ als auch „ein zweites Mal vom Hochwasser betroffen“ in die Punkte-Berechnung mit einfließen lässt. Dieses war schon nach dem Hochwasser 2016 in Kommern erfolgreich eingesetzt worden und hatte sich bestens bewährt.

    700 Einzelspenden zählt die gemeinnützige Mechernich-Stiftung bisher, die von fünf bis 100.000 Euro reichen. Beeindruckende 600.000 Euro sind damit bisher nach der verheerenden Flutwelle bei der Hilfsorganisation für Mechernicher eingegangen. „Das beweist eindrucksvoll die enorme Hilfsbereitschaft und enorme Solidarität“, sagte Ralf Claßen. Die Einzahlungen seien aus ganz Deutschland eingetroffen. Sogar aus der französischen Partnerstadt Nyons gab es Hilfsspenden.

    Die bisher bei der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung eingegangenen Spendensummen reichen von fünf bis 100.000 Euro. Im Bild die Übergabe der Spende von Jan (r.) und Stephanie Wallerath und ihrer Firma „SPS-Service Wallerath“ aus Firmenich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress  

     „Kein Kirchturmdenken“

    „Vor allem gab es kein Kirchturmdenken“, freut sich Ralf Claßen. Alles das, was privat, gemeinschaftlich und durch Feste und Events gesammelt wurde, gehe gleichermaßen in den Topf für alle Betroffenen des gesamten Stadtgebiets. Auch der Kreis Euskirchen habe 128.700 Euro an die Mechernich-Stiftung überwiesen. Sie stammen laut dem Stiftungs-Vorsitzenden vom eigens aufgestellten Hochwasser-Spendenkonto des Kreises und seien analog dem Soforthilfe-Schlüssel an die Kommunen verteilt worden.

    Bis zur Ratssitzung, also gut vierzehn Tage vor Toreschluss am 17. September, habe die Mechernich-Stiftung 120 Anträge erhalten. „Einen großen Dank“ verteilte der Vorsitzende jetzt schon an die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die bei der Abwicklung der Anträge enorm mitgeholfen haben.

    Hier geht es zu dem Antrag.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • Ein Fest zum helfen
    31.08.2021


    Am Ende kamen in Breitenbenden 1.300 Euro für die Mechernich-Stiftung zusammen sowie diverse Sach- und finanzielle Spenden – Kinder sammelten bereits vorher – Unterhaltung, Essen und Musik begeisterten rund 150 Besucher

    Viele Sachpreise wurden gespendet, die es später bei der Tombola zu gewinnen gab. Foto: Simone Kneer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Breitenbenden – 150 Besucher ließen es sich beim „Helferfest“ auf dem Schulhof in Breitenbenden gutgehen. Mit leckerem Essen, Live-Musik und viel Programm bewirteten und unterhielten engagierte Breitenbendener Hochwassergeschädigte ihre Helfer und Gäste. Der Erlös war für hochwasserbetroffene Breitenbendener sowie die Mechernich-Stiftung bestimmt.

    Beginn war pünktlich um 11, das Ende um 17 Uhr, eine vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon war wegen Corona nötig. Die Einlasskontrolle erfolgte nach der „3-G-Regel“, die Eingelassenen bekamen Armbändchen und Namensschilder.

    Ort arbeitete Hand in Hand

    Als Initiatoren des Helferfestes agierten der Bürgerverein Breitenbenden unter Jürgen Stürzenberger und seiner Tochter Sandra sowie Ortsvorsteher Bernd Wienand. Viele Breitenbendener sorgten bereits im Vorfeld dafür, dass der Schulplatz zum Feiern sauber und vom Schutt befreit wurde. Die Verpflegung war kostenlos, gespendet wurde unter anderem Bratwurst vom „Hofladen Sanden“, Tzatziki von der „Gaststätte Feytal“ und Sushi sowie diverse Salat- und Kuchen von Familie Lie („Mongolischer Hof“).

    Neben kostenlosem, leiblichem Wohl gab es viel Programm, so auch ein Konzert vom Kommerner Kinderliedermacher Uwe Reetz, mit dem er die Kleinsten begeistern konnte. Foto: Simone Kneer/pp/Agentur ProfiPress

    Zur Unterhaltung der Besucher standen verschiedene Spiele und eine Hüpfburg sowie Kinderschminken auf dem Programm. Höhepunkt für die „Pänz“ war der Auftritt von Kinderliedersänger Uwe Reetz aus Kommern. Gegen Ende der Veranstaltung gab es eine Tombola mit Sachspenden  Mechernicher Geschäfte. Diese Einnahmen, rund 1.300 Euro, gingen komplett an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

    Bereits in der letzten Sommerferienwoche sammelten fleißige Breitenbendener Kinder für die Betroffenen der Katastrophe im Ort. Insgesamt kamen dabei stolze 680 Euro zusammen, die den Menschen nun zugutekommen sollen. Foto: Simone Kneer/pp/Agentur ProfiPress

    Familien bekamen 680 Euro

    Ein weiteres Highlight war die Spendenübergabe der Breitenbendener Kinder an Ortsvorsteher Bernd Wienand. Die Kleinen hatten bereits in der letzten Ferienwoche drei Tage lang Spenden im Ort gesammelt. Unter anderem verkauften sie selbstgebastelte Ketten und Armbänder. Hinzu kam der Verkauf von Limonade, Waffeln, Kuchen und Kaffee beim Helferfest, so dass die „Pänz“ am Ende 680 Euro für vom Hochwasser geschädigte Familien in Breitenbenden einnahmen.

    hg/pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     



  • Umjubeltes Trio
    26.08.2021

     

    Benefizkonzert in St. Johannes Baptist für die Hochwasseropfer in der Stadt Mechernich begeistert die Besucher in ungeahntem Umfang – Solisten, Kirchenchor und das neue Ensemble „OrPeBa“ wussten restlos zu begeistern- Ralf Claßen (Mechernich-Stiftung) kann rund 3000 Euro Reinerlös entgegennehmen

    Für das von ihm initiierte Hochwasser-Benefizkonzert in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist hatte sich der katholische Kirchenmusiker Erik Arndt die Hilfe zahlreicher Musikerinnen und Musiker gesichert, hier die Flötistin Ricarda Kossack in Aktion mit dem Organisten Axel Wilberg. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Ein nach übereinstimmender Meinung vieler Besucher faszinierendes Benefizkonzert fand am Sonntagabend in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet statt.

    Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, der am Ende rund 3000 Euro Spenden für die Bedürftigen in Empfang nehmen konnte, sagte: „Nach all den Wochen, die von Aufräumarbeiten geprägt waren, wird vielen erst jetzt das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe bewusst.“

    Er könne dieses Gefühl sehr gut nachvollziehen, so der in Gemünd lebende gebürtige Kalenberger. Auch sein Haus sei durch die Wassermassen massiv geschädigt worden: „Trotz allem dürfen wir jene nicht vergessen, die uns in dieser Zeit geholfen haben. Die Hilfsbereitschaft von oftmals bis dato völlig Fremden war überwältigend und auch die Jugend, über die oft geschimpft wird, hat überall mit angepackt.“

    Bei all den Herausforderungen, die die Flut mit sich gebracht habe, dürfe man jedoch nicht vergessen, sich gelegentliche Auszeiten zu nehmen, um Abstand zu gewinnen. Dank des katholischen Mechernicher Kirchenmusikers Erik Arndt kamen die Besucher in der St.-Johannes-Baptist-Kirche in den Genuss einer solchen kulturellen Verschnaufpause aus dem depressiven Nachhochwassergeschehen.

    Erstklassige Musiker

    Erik Arndt hatte eine Menge erstklassiger musikalischer Wegbegleiter und Freunde mobilisiert, die das Benefizkonzert zugunsten der Flutopfer gerne unterstützten. Mit Sopranistin Cecilia Acs, Bariton Wolfgang Strohmann, dem Trompeter Klaus Luft, Flötistin Ricarda Kossack und Organist Axel Wilberg sowie dem Mechernicher Kirchenchor „St. Cäcilia“ war instrumental- und stimmgewaltige Hilfe aufgeboten.

    Zu den musikalischen Freunden und Weggefährten Erik Arndts, die am Wohltätigkeitskonzert für die Hochwasseropfer am Bleiberg mitwirkten, gehörte auch die Sopranistin Cecilia Acs. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    Mal erklangen Stücke von der Empore im Rücken des Publikums, mal direkt aus dem Altarraum von vorne. So nutzten die Musikerinnen und Musiker die gesamte Klangvielfalt des Kirchenschiffes aus. Richard Wagners „Träume“ erklang so wundervoll – wie eine Einladung, seine Sorgen fahren und die Gedanken in die Weite schweifen zu lassen. Auch „Ruhe meine Seele“ von Richard Strauss verbreitete meditativ Frieden und Entspannung in St. Johannes Baptist.

    Erik Arndt (l.), der neue Organist der Pfarre St. Johannes der Täufer und der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara, in Aktion mit „seinem“ Kirchenchor „St. Cäcilia“. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    Es schien sich Freude und Erleichterung im Auditorium auszubreiten – und nahezu für jedes Musikstück ernteten die Musikerinnen und Musiker lautstarken Applaus. Den Höhepunkt des Abends bildete aber der Auftritt des Trios „OrPeBa“, die ein ganz besonderes Experiment wagten. Für die „Weltpremiere“ hatte sich Erik Arndt die beiden Musiker Ralph Winter und Rainer Peters an die Seite geholt, die ihrerseits bereits viele Jahre gemeinsam mit der Bigband der Bundeswehr durch die Welt getingelt waren.

    Mit dem Auftritt des Trios „OrPeBa“ – hier der Drummer Ralph Winter und E-Bassist Rainer Peters - erlebten die Besucher in der St.-Johannes-Baptist-Kirche am Sonntag eine Weltpremiere. Das Publikum jubelte. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    Orgel, Percussion und Bass

    Der Name des Trios, der für die Instrumentierung Orgel, Percussion und E-Bass steht, gab bereits einen Anhaltspunkt, dass sich das Publikum auf eine ungewöhnliche Kombination freuen dürfe. Eine Kostprobe hatten die drei unlängst bei einem Open-Air-Firmgottesdienst mit dem Aachener Weihbischof Karl Borsch auf dem Kirchplatz gegeben.

    Beim Benefizkonzert am Sonntag brillierten „OrPeBa“ mit neu und eigenwillig interpretierten Fassungen bekannter Werke wie Johann Sebastian Bachs „Toccata in d-Moll“. Lautstarke Jubelrufe übertönten den Applaus und spornten das Trio zu einigen Zugaben an. Mit einer derartigen Reaktion des Publikums hatten die Instrumentalprofis um Erik Arndt selbst gar nicht gerechnet.

    Beim Benefizkonzert brillierte das Premierenensemble „OrPeBa“ mit neu und eigenwillig interpretierten Fassungen bekannter Werke wie Johann Sebastian Bachs „Toccata in d-Moll“. Die Besucher waren restlos begeistert. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    „Die Mischung aus klassischen und modernen, rockigen Klängen ist großartig“, sagte ein Besucher dem Zeitungsreporter Cedric Arndt, der schon nach der Premiere seine Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass „OrPeBa“ recht bald eine Musik-CD einspielen möge: „Das war genau das, was wir alle in dieser aufwühlenden Zeit gebraucht haben. Ein Kompliment an alle Beteiligten.“

    Wegen Corona durften längst nicht alle Sitzplätze im Kirchenschiff besetzt werden. Die Menschen, die dabei waren, erlebten einen emotionsstarken Abend – hier bei der auf Händen getragenen Weltkugel, für die wir alle Verantwortung tragen. Jugendliche warfen sie ins Publikum… Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    Agnes Peters, Pfarrsekretärin und Ehefrau des Bassisten, stimmte die Benefizkonzertbesucher mit einer Bilderschau vom Hochwasser und von den Hilfsmaßnahmen und Helfern auf den stark emotionalen und begeisternden Abend ein. Zum Abschluss des Benefizkonzerts sangen die Chormitglieder gemeinsam mit allen Musikerinnen und Musikern des Abends den Titel „We are the World“. Fazit: Eine großartige Veranstaltung!

    Zum Abschluss des Benefizkonzerts sangen die Chormitglieder gemeinsam mit allen Musikerinnen und Musikern den Titel „We are the World“. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     



  • 1000 Euro für Wasseropfer
    26.08.2021


    Open-Air-Verlosung in Kallmuth beim Mini-Dorffest mit den Feytal-Barden – Jaqueline Fehsel übergibt Spende an Mechernich-Stiftung

    Am Ende des Kallmuther Mini-Dorffestes konnte Jacqueline Fehsel dem Mechernicher Dezernenten Ralf Claßen als Vorsitzendem der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung 1000 Euro Erlös für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet übergeben. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kallmuth – Eigentlich hatte die „Eifel-Gäng“ am 21. August auf dem Kallmuther Schulhof auftreten sollen, doch der Gig platzte aus Gesundheitsgründen. Spontan stellten die Kallmuther Bürger unter der Regie der Schwestern Janine und Jacqueline Fehsel sowie Ortssheriff Robert Ohlerth bereits für Freitag ein „Mini-Dorffest“ auf die Beine.

    Die Band „Feytal-Barden“ sorgte für musikalische Unterhaltung beim spontanen Dorffest zugunsten der Hochwasserhilfe der Mechernich-Stiftung. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

    Für fetzige Musik sorgten dabei die „Feytal-Barden“, es wurde lecker gegessen und getrunken – und zu später Stunde ging eine Verlosung mit zum Teil von Sponsoren gestifteten Preisen über die Bühne. „Die Idee dazu wurde eine Woche zuvor beim Familienfest geboren“, berichtete Robert Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Nur fünf Tage blieben zur Vorbereitung.

    Zu Bier und Gegrilltem kam vergangenen Freitag in Kallmuth eine Sonderverlosung mit attraktiven Gewinnen. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

    Bei der Open-Air-Verlosung am Bürgerhaus gab es Restaurant- und Schwimmbad-Gutscheine, Spirituosen und Spielsachen zu gewinnen. „Wir haben viele schöne und attraktive Preise gespendet bekommen“, so der Ortsbürgermeister. Am Ende konnte Jacqueline Fehsel dem Mechernicher Dezernenten Ralf Claßen als Vorsitzendem der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung 1000 Euro Erlös für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet übergeben.

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • Firma Wallerath spendet 100.000 Euro
    25.08.2021

     

    Die Summe geht an die Mechernich-Stiftung, die Bedürftige im Stadtgebiet nach der Hochwasserkatastrophe unterstützt – Auch F&S-Concept aus Euskirchen gibt 50.000 Euro an die gemeinnützige Hilfsorganisation für Mechernicher

    Die Eheleute Jan (r.) und Stephanie Wallerath spendeten 100.000 Euro an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, deren Vorsitzender Ralf Claßen ist. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Firmenich – Nicht allein gelassen zu werden, ist im Moment wohl das wichtigste Signal für Betroffene der verheerenden Hochwasserkatastrophe. Finanzielle Hilfen sind da wie kleine Lichtblicke und können ein Stück Hoffnung geben. Ohne zu zögern nahmen deshalb Jan Wallerath, Inhaber von SPS-Service Wallerath, gemeinsam mit seiner Frau Stephanie für die Bedürftigen eine große Summe in die Hände: Sie spendeten 100.000 Euro.

    Die Firmenicher Familie war fernab der Heimat als die Regennacht im Juli über die Eifel und Ahrregion hereinbrach. Sie verfolgten die Bilder der Ereignisse und der ersten Hilfswelle, die anrollte, vor dem Fernseher. „Nichts zu tun, ist für uns gar nicht in Frage gekommen“, erzählt Jan Wallerath und ließ damals Taten folgen. Er wies umgehend die Geldspende an. Sie ging an die Mechernich-Stiftung, die sich um die Menschen im Stadtgebiet kümmert, die nach der Flutnacht in finanzielle Not geraten sind und keine Elementarversicherung haben.

    „Tausend Dank“

    „Tausend Dank“, sagte dann auch Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, bei der offiziellen Scheckübergabe im Firmenicher Büro der Walleraths. Ihre Firma „SPS-Service Wallerath“ vertreibt die Waren mit großem Erfolg über das Internet. Ihr Original-Ersatzteilservice für die Siemens-Automatisierungstechnik liefert weltweit aus. Seit Gründung vor knapp 20 Jahren wurde das Firmengebäude wie auch das Produktportfolio stetig erweitert. 

    50.000 Euro spendete außerdem kurzerhand die Euskirchener „F&S concept“. „Jeder Cent zählt“, so Ralf Claßen dankbar angesichts der großen Spendensummen. Bei insgesamt rund 2.000 Betroffener allein im Mechernich Stadtgebiet sei die Not allerdings auch groß.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     



  • „Jeder Euro, jeder Cent hilft“
    23.08.2021


    Mechernich Aktiv: Benefizkonzert Hochwasseropfer am Samstag, 4. September, ab 16 Uhr hinter der Alten Schule im Sande - Alle Einnahmen gehen unbürokratisch an die Mechernich-Stiftung

    Die Veranstalter des Benefizkonzerts (v. l.): Margret Eich, Reinhard Kijewski, Maria Jentgen mit Enkelin und Petra Himmrich vor dem Veranstaltungsort. Auf dem alten Schulhof „Im Sande“ sollen 450 Menschen zugunsten der Hochwassergeschädigten feiern und spenden. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Musik, Essen, Getränke und ein Abend voller Musik: Mehr braucht es nicht, um sich selbst und anderen Gutes zu tun. Das dachten sich die Verantwortlichen von „Mechernich aktiv e.V.“ und einige Musikerinnen und Musiker aus dem Stadtgebiet. Sie stellten gemeinsam ein Benefiz-Open-Air-Konzert für Hochwasseropfer auf die Beine für Samstag, 4. September, ab 16 Uhr auf dem ehemaligen Schulhof der alten Schule „Im Sande“.

    Der bunte Musikabend mit sozialem Hintergrund soll bei jedem Wetter stattfinden können – deshalb werden im Notfall Zelte aufgestellt. Obwohl am Programm noch geschliffen und gefeilt wird, stellten die Veranstalter in der vorletzten Augustwoche ihre diesbezüglichen Pläne der Öffentlichkeit vor.

    „Das Gelände ist ideal, es ist eingezäunt. Mit der Drei-G-Regel »geimpft, genesen oder getestet« kann also nichts schiefgehen“, zeigte sich Maria Jentgen, die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, optimistisch. Ihre gemeinnützige Bürgerstiftung, die seit 16 Jahren unbürokratisch unverschuldet in Not geratenen Mechernicher Bürgern hilft, erhält auch sämtliche Einnahmen des Konzertabends – und verteilt sie an Hochwassergeschädigte aus dem Stadtgebiet.

    Sie hat eine eigene internationale Band und ist Mechernicherin mit Leib und Seele: Die Sängerin Eva Becker von „Soul:ar“ tritt im Sande live mit Simon Kurtenbach auf. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    Das Benefizkonzert hinter der Alten Schule beginnt um 16 Uhr und soll bis 22 oder 22.30 Uhr dauern. Die Bands und Einzelinterpreten treten auf einem Bühnenaufleger in Aktion, der ebenso zur Verfügung gestellt wird, wie die mobile Toilettenanlage. Wie Margret Eich vom Stadtmarketingverein „Mechernich Aktiv e.V.“ in der Pressekonferenz sagte, sei auch für Getränke und Verpflegung durch den Rot-Kreuz-Kreisverband gesorgt.

    Sie und Petra Himmrich von „Mechernich Aktiv“, Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung und Reinhard Kijewski, der Präsident der Mechernicher Karnevalsgesellschaft „Bleifööss“, agieren gemeinsam als Veranstalter. Das Rote Kreuz unterstützt sie nach Kräften, übernimmt die Einlasskontrolle, die Verpflegung und die medizinische Versorgung.

    Eva Becker, „Geppie, Stephan und Band“

    Obwohl es „im Moment sehr schwierig ist, hier ein Konzert auf die Beine zu stellen, weil viele Bands und Künstler selbst von einer Corona-bedingt auftrittslosen Zeit und jetzt zusätzlich noch von Hochwasser betroffen sind“, so Margret Eich, sei es doch gelungen, potente musikalische Mitstreiter zu finden. Allen voran den bekannten Kommerner Kinderliedermacher Uwe Reetz.

    Bei Konzerten am Bleiberg darf der Kommerner Kinderliedermacher Uwe Reetz nicht fehlen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Live dabei ist Eva Becker von der Band „Soul:ar“ (www. listentosoular. com), die mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Mechernich lebt. Aktuell ist sie Background-Sängerin für Weltstars wie Sasha, Rea Garvey, Vanessa Mai und Stefanie Heinzmann. Beim Benefizgastspiel hinter der Alten Schule wird sie von Simon Kurtenbach (Gesang und Piano) begleitet.

    „Ich möchte die Menschen wenigstens kurze Zeit auf andere Gedanken bringen“, so Becker. Sie will Stücke aus Pop, Soul und Rock sowie Klassiker aus den 70er Jahren bis heute auf die Bühne bringen, darunter Nummern von Aretha Franklin, Herbert Grönemeyer, Tina Turner und Robbie Williams.

    Dem Mechernicher „Bürgerbrief“ sagte Eva Becker: „Ich bin zugunsten der Flutopfer selbstverständlich und gerne mit dabei. Wir Eifeler stehen seit der Katastrophe besonders eng Seite an Seite. Die Welle der gegenseitigen Hilfsbereitschaft war unglaublich.“ Musik sei ein verbindendes Element, sie hoffe, dass viel Geld für die Betroffenen der verheerenden Flutkatastrophe zusammenkomme.

    Eva Becker, hier während des Kommerner Benefizkonzertes am 8. August auf dem Arenbergplatz. Die Sängerin begleitet sonst Weltstars wie Rea Garvey und Sasha. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    „Geppie, Stephan und Band“ bieten beim Benefizkonzert im Sande beste Live-Unterhaltung mit sowohl eigenen Songs, als auch mit gecovertem Rock, Pop und Welthits. Geppie stammt aus der bekannten Kölschrockband „Räuber“, in der er lange den Bass bediente. Stephan war lange als Solokünstler unterwegs. Kennengelernt haben sie sich bei der Aufnahme von Geppies (Corona-)Song „Eifel für Eifel“ im März 2020.

    Ihr Statement zum Benefizgastspiel lautet: „Wir spielen für das Publikum und wollen mit den Leuten zusammen einen tollen Abend genießen, die Leute abholen und mitnehmen – das ist uns das Wichtigste“.

    „Das Richtige tun und jeder kann helfen“

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, alle gesammelten Einnahmen gehen zur weiteren Verteilung an die Mechernich-Stiftung. Deren stellvertretende Vorsitzende Maria Jentgen sagte: „Bereits beim Kommerner Konzert fiel mir auf, obwohl es »wie aus dem Boden gestampft« wurde, dass die Stimmung und die Hilfsbereitschaft riesig waren.“

    Die beiden Musiker Geppie (vorne rechts) und Stephan (vorne links) sind mit ihrer Band beim Mechernicher Benefiz-Open-Air-Konzert am 4. September auf dem Schulhof der Alten Schule im Sande mit von der Partie. Foto: Geppie und Stephan/pp/Agentur ProfiPress

    „Die Mechernicher Bürger unterstützen uns schon lange sehr gut und helfen uns immer wieder dabei, zu helfen“, so Petra Himmrich, Mitveranstalterin und Geschäftsführerin von „Mechernich Aktiv“: „Seit dem 14. Juli haben Hilfsbereitschaft und Solidarität nochmals zugenommen.“ Jentgen: „Jeder Euro, ja jeder Cent hilft und kann etwas verändern!“

    Die Mechernich-Stiftung macht sich von jedem Einzelfall ein Bild und besucht die Betroffenen zu Hause: „Wir gucken, wo das Geld wirklich benötigt wird. Wir verschaffen uns ein Bild, das die Medien nicht liefern können. Oft rührt es uns zu Tränen…“ Die Gespräche, die geführt werden, sind nebenbei oft „eine Art von seelischer Betreuung“, so Margret Eich: „Auch kleinste Gesten helfen…“

    pp/Agentur ProfiPress, Henri Grüger

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     



  • Dank und Bitte zugleich
    12.08.2021

    „Die Spendenbereitschaft ist überwältigend“ – „Doch es wird noch viel mehr benötigt“

    Ralf Claßen und Maria Jentgen, die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, halten die Spendenbox weiter offen und danken jetzt schon jedem einzelnen Spender von Herzen. „Es gibt so viele traurige und schlimme Schicksale“, sagt Maria Jentgen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Nach dem verheerenden Hochwasser sind viele Menschen im Stadtgebiet Mechernich in Not. Die Mechernich-Stiftung hilft unbürokratisch. Seit dem Morgen danach laufen bei der Organisation Spenden ein, mit denen man den Betroffenen zur Seite steht, die Hab und Gut, teilweise aber auch mehr verloren haben.

    „Jeder Euro zählt“, bitten Ralf Claßen und Maria Jentgen, die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, und danken gleichzeitig allen, die bereits gespendet haben, darunter viele Privatpersonen, Firmen und Gemeinschaften: „Die Spendenbereitschaft ist überwältigend und es gehen jeden Tag neue Spenden ein. Wir danken jedem einzelnen von Herzen dafür!“

    Bisher sind 350.000 Euro bereits durch Aufrufe und Aktionen zusammengekommen. Das sei auch für die Mechernich-Stiftung eine Rekordsumme, zumindest als Spenden-Sammel-Aktion, vor allem aber ein großer Lichtblick in dieser Zeit und für die Bedürftigen.

    Jeder Euro kommt an

    Maria Jentgen: „Leider muss ich sagen, es wird noch viel mehr benötigt. Es sind so viele traurige und schlimme Schicksale darunter, die wirklich dringend Unterstützung benötigen.“ Bei der gemeinnützig aufgestellten Mechernich-Stiftung komme jeder Euro bei den Bedürftigen an.

    „Die Mechernich-Stiftung macht kein Gießkannenprinzip, sondern wir helfen persönlich, der jeweiligen Situation entsprechend. Viele der Betroffenen stehen nach dem Juli-Hochwasser vor dem finanziellen Ruin oder Scherbenhaufen, sind Alleinerziehend oder konnten aufgrund der Nähe zum Bachlauf gar keine Elementarversicherung abschließen“, so der Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen.

    Er versichert: „Wir arbeiten nicht nach dem Windhundprinzip. Es gilt also nicht, wer zuerst kommt, mahlt zuerst und die anderen gehen leer aus.“ Viele seien auch nach den Erlebnissen geschockt und müssten ihre persönliche Lage erst überblicken. Außerdem stimme sich die Mechernich-Stiftung eng mit den OrtsbürgermeisterInnen vor Ort ab.

    „Wir werden uns bei jedem einzelnen Spender noch persönlich in einem Schreiben bedanken. Das ist zurzeit aufgrund der hohen akuten Belastung noch nicht möglich“, so Claßen.

    Auch Kommern packt wieder an und hat ein Benefizkonzert zugunsten der Mechernich-Stiftung auf die Beine gestellt, das im Herzen des Ortes, auf dem Arenbergplatz ab 11 Uhr startet.

    Wer einen Antrag auf Unterstützungshilfe stellen möchte, findet diesen auf den Internetseiten www.mechernich-stiftung.de und www.mechernich.de oder kann ihn persönlich bei den jeweiligen OrtsbürgermeisterInnen oder im Bürgerservice der Stadt Mechernich im Rathaus abholen.

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • „Nach vorne blicken“
    12.08.2021


    Rund 1.000 Menschen feiern abseits der Hochwasserschäden unbeschwerte Zeit beim Kommerner Benefizkonzert auf dem Arenbergplatz – Neun Stunden nonstop Musik – Erlöse kommen der Mechernich-Stiftung zugute – „Sulang mer noch am Lääve sin“: Schirrmherr Stephan Brings macht Mut und spendet Hoffnung

    Kommern ruft und die Menschen kommen: Unbeschwerte Stunden in großer Solidarität bot das Benefizkonzert auf dem Arenbergplatz, dessen Schirmherr Stephan Brings (Bild) menschliche und mutmachende Töne anstimmte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich-Kommern – „Kommern ruft und die Menschen kommen! Wahnsinn!“ Uwe Reetz, der mit Björn Schäfer durch das Kommern-packt-an-Konzert führt, kann es kaum glauben. Neun Stunden nonstop Musik auf großer Bühne sind von den Kommernern, allen voran Björn Schäfer und Rolf Jaeck, innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt worden – und nicht mal 15 Minuten nach dem Startschuss sind vergangen und die ersten schunkeln und singen.

    Rund 1.000 Menschen zählen die Veranstalter zeitgleich auf dem Arenbergplatz. Jung und Alt „stonn zesamme“ und feiern das Leben.  Der Schirmherr Stephan Brings singt, obwohl er seine Stimme schonen müsste. Und das Wetter hält. „Bringt Stimmung, bringt Freude, das ist das, was wir im Moment brauchen“, so Moderator Uwe Reetz. „Greesberger alaaf“, rief dann sogar kurz sein Bühnenkollege Björn Schäfer, der eingefleischte Karnevalist, aus, angesichts der 600-Euro-Spende der eigens angereisten und befreundeten Kölschen „Greesberger“.

    „Nach vorne blicken“, lautet das Credo der Stunden. Alle Erlöse und Spenden des Tages gehen an die Mechernich-Stiftung, damit den vom Hochwasser schwer geschädigten im Stadtgebiet weiter geholfen werden kann. Hochkarätige Bands, SängerInnen und Musikverein spielen für den guten Zweck und sorgen abseits der Schäden für ein bisschen unbeschwerte Zeit.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Ortsbürgermeister Rolf Jaeck dankten für die „enorme Hilfsbereitschaft“ und Solidarität. Der Erlös des Benefizkonzertes geht an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die in Not geratenen Bürgern im Stadtgebiet hilft. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    „Die Erlebnisse vor mehr als drei Wochen werden sicher Narben hinterlassen“, sagt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Für manche doppelt. Denn viele seien jetzt, fünf Jahre später, erneut vom Hochwasser betroffen. „Aber eins bleibt vor allem hängen: diese enorme Hilfsbereitschaft, vieler Menschen, Nachbarn, Freunden und Fremden. Das zeigt, dass wir in der Not zusammenstehen.“

    Auch Ortsbürgermeister Rolf Jaeck dankt allen Helfern von Herzen – darunter Feuerwehr, Firmen, Landwirten, Bundeswehr und THW. Ohne Helfer wäre Kommern danach „im Müll versunken“. Schwerer betroffenen Städten und Gemeinden spricht er sein Mitgefühl aus.

    „Unfassbare Solidarität“

    Björn Schäfer berichtet bei „all dem Elend“ von einer „unfassbaren Solidarität und Hilfsbereitschaft. „Auch die Hilfsbereitschaft von den jungen Leuten war bombastisch. Sie kamen einfach und packten mit an.“ Genauso die Bands und Solisten des Tages, die nicht zweimal gefragt werden mussten, mit heimischen Kräften, aus Kommern und Mechernich oder dem Ort eng verbundenen Musikern.

     

    Die Funky Marys waren der Eisbrecher gleich zu Beginn. Mit den kölschen Tön der „Mädchen vum Rhing“ wurde gesungen und geschunkelt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Funky Marys aus Köln sorgen gleich zum Auftakt für Stimmung. Die stimmgewaltige Eva Becker widmet allen Helfern den Tina-Turner-Evergreen „You‘re simply the best“ (frei übersetzt: „Ihr seid die Besten“), Hannah Märzke begeistert mit Max Goedecke. Schohnzeit, El Dorados und „Strike up“ spielen ihre und andere stimmungsvollen Hits. Uwe Reetz schart mit seinen Liedern innerhalb von Sekunden die Kinder um sich. DJ Olli (Kohl) legt Musik auf.

    Proppenvoll war die Bühne beim Auftritt des befreundeten Musikvereins aus Eicks, „der Dicke-Backen-Musik, die einfach auf keinem Fest in der Eifel fehlen darf“ und die für die Aktion mehr als 20 Musiker nach Kommern mitbrachten, trotz langer Corona-Pause, so Björn Schäfer. Er, Uwe Reetz, Wilfried Oberauner und Stephan Brings hatten auf einer Terrasse in Kommern, die Idee in konkrete Planungen umgesetzt.

    Der MV Eicks hatte so viele Musiker im Ensemble für das Benefizkonzert in Kommern akquirieren können, dass die große Bühne proppenvoll war. „Dicke-Backen-Musik“, sagte Björn Schäfer, dürfe nicht fehlen bei einem Fest in der Eifel. Foto:  Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Menschen genießen. Sogar Kuchen gehen weg wie warme Semmeln. Über 50 Kuchenspenden hatten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) organisiert. Der Bäcker Ralf Quasten und seine Frau Hilde stellten ihren Verkaufswagen unentgeltlich zur Verfügung und auch Kuchen.

    Der Erlös des gesamten Tages geht an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, für in Not geratene Bürger im Stadtgebiet. „Viele haben ihre Existenz verloren. Für diese Menschen müssen und wollen wir weiter kämpfen und weiter Spenden sammeln. Jeder, der Hilfe braucht, kann sich melden“, so der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen.

    Getestet, genesen, geimpft, lauteten die drei G-Bedingungen für den Einlass. Die Gemeinschaftspraxis „Dres. med. Maurits Tils und Ralf Kastenholz“ hatte eigens für die Veranstaltung am Sonntag nebenan Sonderöffnungszeiten eingeplant, um Schnelltest für Konzertbesucher anzubieten. Vor Konzertbeginn zelebrierten Kreisdechant Guido Zimmermann und Prof. Dr. Dr. Hans Fuhß noch einen Gottesdienst.

    Nach fünf Jahren, fast auf einen Tag genau (8. August 2021 und 7. August 2016) gibt es damit erneut ein Benefizkonzert im Herzen von Kommern. Stephan Brings war damals und ist heute dabei, diesmal als Schirmherr sogar an vorderster Stelle. „Jetzt stehen wir schon wieder hier“, sagt er: „Ich hoffe, dass es das letzte Mal ist. Das nächste Mal bitte einen schönen Anlass.“

    Sie stellten innerhalb weniger Tage das Konzert mit Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und vielen Helfern auf die Beine, v.l.: Stephan Brings, Uwe Reetz, Björn Schäfer und Wolfgang Oberauner. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Der Brings-Bassist und Wahl-Mechernicher bringt nicht zuletzt mit den Songzeilen „Midden in d'r Eifel“ und „Mir sin all all all nur Minsche“, A-Capella dargeboten, den Arenbergplatz zum Singen. Seine eigene Stimme klingt rauh und angegriffen. Mit „Brings“ habe er zurzeit viele Konzerte, gestern und morgen auch, plaudert er. Kommern ausfallen zu lassen – zugunsten der eigenen Stimme - kam jedoch nicht für ihn in Frage. Mehr noch: Mit „Su lang mer noch am Lääve sin“, macht er den Menschen Mut und spendet Hoffnung auf gute Zeiten.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     



  • 30.000 Euro in gute Hände gegeben
    12.08.2021

     

    „Kommern-packt-an“-Mannschaft überreicht Spendeneinnahmen aus Benefizkonzert auf dem Arenberplatz an die Mechernich-Stiftung

    Die „Kommern-packt-an“-Mannschaft überreicht im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3.v.l.) den Spendenscheck in Höhe von 30.000 Euro an Ralf Claßen (2.v.l.), den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Kommern – Wie hoch die Spende tatsächlich ausfällt, bleibt im eingerollten Scheck zunächst verborgen. Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck lüftet aber dann kurz darauf stolz das Geheimnis: Das Benefizkonzert, das die „Kommern-packt-an“-Mannschaft innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt und erfolgreich gestemmt hat, brachte 30.000 Euro ein.

    „Unglaublich“, würdigt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick das großartige Spendenergebnis, das der Mechernich-Stiftung zugutekommen soll und damit an diejenigen Menschen im Stadtgebiet geht, die vom Hochwasser stark betroffen sind.

    Der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen nimmt den Scheck am Brunnen vor dem Arenbergplatz entgegen. „Das ist Kommern“, lobt er das ehrenvolle Engagement und dankt Organisatoren, Helfern und Musikern für das Stemmen einer solchen Großveranstaltung, die den 1.000 Besuchern neun Stunden nonstop Musik bot. Jeder Euro zähle, und eine so große Summe helfe doppelt und dreifach, so der Vorsitzende.

    „Starkes Zeichen“

    Für Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick setzt das Kommerner Konzert und die Spende an die Mechernich-Stiftung „ein starkes Zeichen“ der Solidarität und des Miteinanders. „Kommern setzt sich damit nicht nur für seine eigenen Bürger, sondern für alle vom Hochwasser betroffenen Mechernicher ein“, so der Bürgermeister.

    Die Spendeneinnahmen, die an die Mechernich-Stiftung gehen, werden in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern an die echten „Härtefälle“ im Stadtgebiet. „Wir möchten denjenigen helfen, bei denen es um die Existenz geht, die zum Beispiel keine Elementarversicherung haben oder finanziell schlechter gestellt sind als andere“, erläutert Ralf Claßen. Rolf Jaeck ist überzeugt: „Bei der Mechernich-Stiftung ist es in guten Händen.“

    Mit dem Konzert am 8. August 2021, haben die Kommerner nach 2016, fast auf den Tag genau, zum zweiten Mal ein Fest für Flutopfer auf die Beine gestellt. So gerne sich das Organisationsteam - mit Uwe Reetz, Björn Schäfer, Wilfried Oberauner und Schirmherr Stephan Brings an der Spitze – für andere engagiert, hoffen sie aber unisono, dass das nächste Fest „einfach so“ zum Feiern und für die Gemeinschaft da ist. „Ohne eine Hochwasserkatastrophe als Anlass“, bittet Jaeck inständig.

    Uwe Reetz und seine Mitstreiter wissen aber auch um die hohen Qualitäten des Ortes und seiner Bürger: „In Kommern kann man auf eine starke Gemeinschaft zählen“, so der Musiker, der selbst auch beim Konzert auf der Bühne spielte. Und längst seien es nicht nur Ur-Kommerner, die anpacken und sich engagieren, sondern immer häufiger auch Zugezogene.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • „Kommern packt an“
    05.08.2021


    Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich am Sonntag, 8. August, ab 12 Uhr auf dem Kommerner Arenbergplatz – Kölschrock-Musiker und Wahl-Mechernicher Stephan Brings übernimmt Schirmherrschaft – Auftritte unter anderem von „Funky Marys“, Uwe Reetz, „Eldorado“ und „SchoHnzeit“

    Wollen mit einem Benefizkonzert am Sonntag, 8. August, auf dem Kommerner Arenbergplatz Spenden für Mechernicher Hochwasseropfer sammeln (v. l.): Björn Schäfer, Ralf Claßen, Maria Jentgen, Uwe Reetz, Rolf Jaeck, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Wilfried Oberauner, Marco Knips und Nicole Reipen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich-Kommern – Dass die Kommerner nicht lange fackeln, sondern die Dinge in die Hand nehmen, ist wohl gemeinhin bekannt. So bitter es ist, dass der Ort am Bleibach nach dem schweren Hochwasser 2016 nur fünf Jahre später wieder Schauplatz einer Flutkatastrophe wurde, so zuversichtlich stimmt es gleichzeitig, dass die Menschen hier auf ein Neues die Ärmel hochkrempeln und sich mit gegenseitiger Hilfe neue Hoffnung geben. „Kommern packt an“ ist nun das treffende Motto für ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich. Die Schirmherrschaft für die Benefizveranstaltung am Sonntag, 8. August, hat der Kölschrock-Musiker Stephan Brings übernommen, der ebenfalls auf der Bühne stehen wird.

    Um 11 Uhr wird zur Einstimmung auf den besonderen Tag eine Messe der katholischen Kirche St. Severinus auf dem Arenbergplatz in Kommern gehalten, zelebriert von Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs und Kreisdechant Guido Zimmermann. Anschließend beginnt an gleicher Stelle um 12 Uhr das Benefizkonzert mit der Kölsch-Pop-Band „Funky Marys“.

    Nach diesem Auftakt geben sich die allesamt kostenlos auftretenden Musiker auf der Bühne im wahrsten Sinne des Wortes „das Mikro in die Hand“, unter anderem der Kölschrock-Musiker und Wahl-Mechernicher Stephan Brings, Kinderliedermacher Uwe Reetz, die Kölschrock-Band „Eldorado“, „SchoHnzeit“, der Musikverein Eicks und der Kommerner DJ Olli.

    Zahlreiche Unterstützer

    Die kleinen Besucher können sich indessen von Märchenfee Alisande schminken lassen. Unterstützung erhalten die Organisatoren der Benefizveranstaltung unter anderem von Christoph Leisten, der als Inhaber der Veranstaltungstechnikfirma „X-Lighting“ die entsprechenden Anlagen zur Verfügung stellt, sowie von der Firma Glasmacher aus Kommern. Den Ausschank übernehmen die Verantwortlichen der Kommerner Gaststätten „Stollen“ und „Im Krug“ – und das obwohl sie von Corona und Hochwasser gleich doppelt getroffen wurden. Für Speisen und Getränke sei jedenfalls reichlich gesorgt, verspricht Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck.

    Natürlich muss das Benefizkonzert aber unter Corona-Bedingungen stattfinden. So dürfen maximal 1.000 Besucher auf den Arenbergplatz. Am Eingang an der Kölner Straße werden deshalb Bändchen verteilt, um die Zahl der Konzertbesucher überprüfen zu können. Einlass ist ausschließlich für gestestete, geimpfte oder genesene Personen. Der Eintritt ist kostenlos. Am Eingang wird eine Spendendose aufgestellt und auch Kommerner Bürger werden während des Konzertes mit der Spendendose rumgehen. „Wir werden die Spendendose ordentlich schütteln“, verspricht Rolf Jaeck und fügt hinzu: „Wir Menschen aus der Stadt Mechernich und der Eifel werden der Garant dafür sein, dass das Spendenkonto aufgefrischt wird.“ Und: „Es gibt Hoffnung!“

    Verteilung über Mechernich-Stiftung

    Fast auf den Tag genau fünf Jahre ist es her, dass das Organisationsteam um Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Björn Schäfer und Kinderliedermacher Uwe Reetz ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer in Kommern auf die Beine stellte – und Spenden in Höhe von fast 45.000 Euro sammelte. Dieses Mal ist es anders: gleich mehreren Ortschaften im Stadtgebiet Mechernich hat das Hochwasser übel mitgespielt, schon jetzt haben rund 2.000 Betroffene bei der Stadt Anträge auf die Soforthilfen des Bundes gestellt – und es werden wohl noch mehr.

    Aus diesem Grund sollen die Spendeneinnahmen an die Mechernich-Stiftung gehen, die in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern das Geld nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern an die echten „Härtefälle“ verteilen will. „Wir möchten denjenigen helfen, bei denen es um die Existenz geht, die zum Beispiel keine Elementarversicherung haben oder sozial schwächer gestellt sind als andere“, sagt Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung. Dazu wolle man die jeweilige Hilfsbedürftigkeit der Betroffenen vor Ort über die Ortsbürgermeister kontrollieren lassen, „damit die Hilfe da ankommt, wo sie sinnvoll und nötig ist“.

    Menschen, die alles verloren haben

    Dem pflichtete auch seine Vorstandskollegin Maria Jentgen bei, die als Mitglied des Kriseninterventionsteams aktuell diejenigen Menschen aufsucht, die alles verloren haben und vor dem Chaos stehen. „Auf der einen Seite steht der persönliche Zuspruch, auf der anderen die Finanzspritze. Auch wenn das in einer solchen Situation nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, ist das immer noch mehr als nichts.“

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bedankte sich bei der Mechernich-Stiftung ebenso wie bei den Ortsbürgermeistern und Vereinskartellen für ihren Einsatz vor Ort. Zwar sei das Stadtgebiet Mechernich flächenmäßig weniger stark vom Hochwasser betroffen gewesen, als manche Nachbarkommune. Man dürfe aber nicht vergessen, dass hier viele Menschen schon nach dem Hochwasser 2016 in ihrer Existenz bedroht waren.

    Wer nun ein zweites Mal vor dem Aus steht, habe häufig auch keine Elementarversicherung mehr, wenn diese nach dem Versicherungsfall gekündigt worden oder nicht mehr bezahlbar gewesen sei. „Mancher steht vor einer scheinbar ausweglosen Situation – da ist es wichtig zu spüren, dass es Solidarität gibt.“ Die Mechernich-Stiftung sei der Garant dafür, dass das gesammelte Geld tatsächlich den am schwersten betroffenen Menschen zugute komme.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Masken für Mechernich-Stiftung
    10.06.2021

    Apotheke am Kreiskrankenhaus spendet 1.000 Corona-Schutzmasken für Bedürftige im Stadtgebiet

    Dr. Kirstin Wehner, die mit ihrem Mann Dr. Peter Schweikert-Wehner die Apotheke am Kreiskrankenhaus Mechernich leitet, spendet 1.000 Corona-Schutzmasken an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung dessen Vorsitz Ralf Claßen (l.) innehat. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress  


    Mechernich – Wer jeden Cent mindestens einmal umdrehen muss, dem fällt es besonders schwer Geld für Corona-Masken auszugeben. Das weiß auch Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung: „Gerade finanziell Schwächere müssen an allen Ecken und Enden sparen und tragen dann oft aus der Not heraus viel zu lange die gleiche Schutzmaske.“ Umso mehr freut sich Claßen über das Engagement von Dr. Kirstin Wehner und der Apotheke am Kreiskrankenhaus in Mechernich, die jetzt bereits zum dritten Mal in Folge Gutes tun und spenden. Diesmal überreichte die Apothekerin 1.000 FFP2-Masken für Bedürftige im Stadtgebiet.

    Auf Vorschlag von Maria Jentgen, die zweite Vorsitzende des Teams, werden sie direkt dahin gegeben, wo sie gebraucht werden. Die 1.000 Masken werden verteilt auf vier Kindergärten - Roggendorf und Strempt sowie im Mechernicher Zentrum Im Sande und Am Nyonsplatz – und an die Caritas. „Die Kindergärtnerinnen wissen, wer sie nötig hat“, so Claßen, der sicher ist, dass sie dort einen guten Zweck erfüllen. Denn schon häufiger sei es vorgekommen, dass Eltern ihre Kinder bringen und keine vernünftigen Masken tragen, eben weil sie sich gar nicht oder nur schwer leisten können.

    Nicht auf letzten Metern...

    Kirstin Wehner begrüßt die Verteil-Idee über diese Institutionen: „Gerade in den Kindergärten treffen jüngere Erwachsene und kleine Kinder aufeinander, die in der Regel noch keine Chance auf eine Impfung hatten. Mit den Schutzmasken kann vermieden werden, dass solche ‚Versammlungsorte‘ auf den letzten Metern der Corona-Pandemie noch einen Hotspot aufmachen.“ Insgesamt profitiere somit die Gemeinschaft.

    Die Mechernich-Stiftung habe sie bewusst gewählt: „Ich finde super, dass sie für alle Bürger in Mechernich erreichbar und neutral tätig ist.“ Jede Institution könne sich hilfesuchend an die gemeinnützige Organisation wenden. Claßen berichtet, dass die Mechernich-Stiftung beispielsweise über Caritas, Kirchen, Kindergärten und Schulen schon vielen Menschen im Stadtgebiet helfen konnte. 

    Ein rasches Ende der Maskenpflicht sieht allerdings auch Wehner noch nicht: „Masken werden uns mindestens noch bis in den Herbst hinein begleiten – bis jeder ein Impfangebot in Deutschland hatte und durchgeimpft ist.“ Ihr gegenüber hätten viele schon bekundet, dass sie den Schutz zukünftig auch bei Erkältungs- oder Grippewellen anziehen wollen.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Neuwahl des Vorstandes
    31.03.2021

    Vorstand der Mechernich-Stiftung im Amt bestätigt – Ralf Claßen und Maria Jentgen bleiben weiter Vorsitzende und damit an der Spitze des gemeinnützigen und mildtätigen Vereins – Wegen Corona-Jahr und Niedrigzins mehr denn je auf Spenden angewiesen – Aktuell bei „GiroCents“-Aktion  dabei - 2020 mit insgesamt 36.000 Euro bedürftigen Mechernichern geholfen

    Der bisherige und neue Vorstand der Mechernich-Stiftung, v.l.: Maria Jentgen, Volker Zart, Rita Gerdemann, Ralf Claßen, Inge Eich, Dr. Michael Stöhr. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
     

    Mechernich – Bei der Mechernich-Stiftung standen Vorstandswahlen an. Das amtliche Ergebnis lautet: Alle handelnden Personen bleiben dieselben. Der erste Vorsitzende Ralf Claßen weiß warum: „Wir sind ein tolles Team, wo sich alle ergänzen, jeder seine Aufgabe hat und sich seiner Stärke entsprechend einbringt.“

    Neben Claßen bleibt Maria Jentgen  als zweite Vorsitzende an der Spitze des gemeinnützigen und mildtätigen Vereins. Den Vorstand komplettieren wie gehabt Stiftungsgründerin Inge Eich, Schulleiterin a.D. Rita Gerdemann, der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr und der Sparkassenbetriebswirt Volker Zart.

    Dr. Michael Stöhr blickt mit Stiftungsgründerin Eich auf die längste Zugehörigkeit zurück, denn beide sind von Beginn an dabei. 2005 war die Stiftung auf Initiative des Ehepaares Inge und Walter Eich ins Leben gerufen worden. Seitdem unterstützt die Organisation bedürftige Mechernicher wie auch sozial schwache Familien und ist ebenso in der Jugend- und Altenhilfe aktiv.

    2020 konnte die Mechernich-Stiftung insgesamt 36.000 Euro an bedürftige Frauen, Männer und Familien im Stadtgebiet weitergeben und damit direkt vor Ort helfen. Unterstützt wurden auch Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen.

    Die Stiftung arbeitet vor allem mit Spenden und Erlösen des Stiftungskapitals. Die allgemeine Zinslage stellt deshalb besondere Herausforderungen an den Verein. „Die Zinserträge aus dem Stifterkapital plus Zustiftungen haben sich inzwischen genullt. Das ist für Stiftungen ein riesiges Problem“, so Stöhr.

    Jeder Cent zählt

    Weil das Stiftungskapital mündelsicher verwahrt werden müsse, seien andere Anlage-Alternativen, wo Wertverluste nicht ausgeschlossen werden könnten, daher per se ausgeschlossen, erklärt Zart. Umso mehr sei man zurzeit auf jeden Cent an Spenden angewiesen. Erschwerend hinzu komme, dass im Corona-Jahr viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten und damit eine weitere wichtige Einnahmequelle wegbrach.

    Unterstützung gibt es aktuell für die Mechernich-Stiftung durch die GiroCents-Aktion von der Kreissparkasse Euskirchen. „Da sind wir bis zum 30. Juni dabei. Bei der Aktion wird die Nachkommastelle oder ein Betrag bis maximal 15,99 Euro eines Kunden mit Konto bei der KSK Euskirchen an gemeinnützige Organisationen oder Projekte als Spende überwiesen.“ Ein Selbstläufer ist das aber nicht, vielmehr müssen die Kreissparkassen-Kunden ihre Cents allerdings bewusst der Mechernich-Stiftung zusprechen. Claßen bittet daher die Mechernicher: „Unterstützt uns und stimmt für uns ab.“

    Die Verantwortlichen erwarten eine nächste Welle, wo dringend geholfen werden muss, denn mit der Corona-Pandemie rutsche der ein oder andere mehr in die Bedürftigkeit. Dafür wappne man sich zurzeit und sei für jeden Euro dankbar, der gespendet wird. Die Stiftung beschäftigt nur ehrenamtliche Mitarbeiter, sodass keine Verwaltungskosten entstehen. „Jede Spende hilft“, so Claßen.

    Wer der Mechernich-Stiftung und damit Bedürftigen im Stadtgebiet helfen möchte, kann auf folgende Konten spenden. Wer bei Einzahlungen eine Adresse angebe, erhalte umgehend auch eine Spendenquittung.

    Kreissparkasse Euskirchen
    BIC: WELADED1EUS
    IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

    Volksbank Euskirchen
    BIC: GENODED1EVB
    IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11

    VR Bank Nordeifel eG
    BIC: GENODED1SLE
    IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Ostern „virtueller Jahresempfang für alle Bürger“
    22.03.2021

     

    Mutmachende Videobeiträge auf YouTube und www.mechernich.de von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung

    Ralf Claßen, Stadtverwaltungsdezernent und Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, richtet sich beim  "viertuellen Jahresempfang für alle Bürger" ab der Karwoche ebenfalls an die „traditionell solidarische Bergmannsstadt am Bleiberg“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress 
     

    Mechernich – Der Jahresempfang der Stadt Mechernich, der üblicherweise im zeitigen Frühjahr in der Aula des Schulzentrums vor 500 stellvertretend für alle Bürger geladenen Gästen stattfindet, fällt 2021 Corona zum Opfer.

    Stattdessen gibt es nun einen „virtuellen Jahresempfang“ für alle Bürger im Internet  der in der Karwoche und damit rechtzeitig vor Ostern freigeschaltet werden soll. Dort kann man dann die Jahresansprache von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zusammen mit seinem Ostergruß als Rückblick und Ausblick auf dem You-Tube-Kanal der Stadt ansehen, aber auch anhören und lesen.

    Ralf Claßen während seiner Ansprache im Minidisplay der Filmkamera von Steffi Tucholke, Agentur ProfiPress, die die Beiträge für den „virtuellen Jahresempfang der Stadt Mechernich für alle Bürger“ aufnimmt und schneidet. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
     

    Außerdem wird beim „virtuellen Jahresempfang“ ein Bericht zur gemeinnützigen Mechernich-Bürgerstiftung mit einem Aufruf zu Solidarität und Zusammenhalt in der Krise des Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen ausgestrahlt.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick will eine ermutigende Zwischenbilanz zur Lage der Stadt ziehen, in der er auch Haushalt, Bauentwicklung, Kindergarten- und Bildungssituation und das Stadtentwicklungskonzept für den Kernort Mechernich anspricht sowie die weitere Entwicklung auf den Dörfern.

    Mit einer Mut machenden Jahresansprache richtet sich Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei einem „virtuellen Empfang“ zu Ostern auf der Webseite der Stadt Mechernich an alle Bürger. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Der Chef der Stadtverwaltung wird auch Position beziehen zur aktuellen Situation und zur Krisenbewältigung speziell in Mechernich. Der erste Bürger will Mut machen und den Menschen den Rücken stärken. Ebenso spricht Verwaltungsdezernent und Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen von in der Corona-Zeit neuentdeckten gemeinsamen Werten und alter Solidarität in der Bergmannsstadt sowie von der Hilfs- und Unterstützungsbedürftigkeit einer zunehmend großen Zahl von Mitmenschen.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • 1.000-Euro-Spende statt Präsente
    22.12.2020


    Mechernich – Kurz vor Weihnachten wurde die Mechernich-Stiftung beschenkt. Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen nahm von Rudi Mießeler, Werner Regh und ihrem Team von der „MR“-Ingenieurgesellschaft in der Bergstraße 2 einen Scheck über tausend Euro in Empfang.

     

    1.000 Euro spendete das Team der MR-Ingenieurgesellschaft an die Mechernich-Stiftung, um die Not bedürftiger Bürgern im Stadtgebiet in Zeiten von Corona und vor Weihnachten zu lindern. Ralf Claßen (2.v.l.) dankte von Herzen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress


    Hilfe für bedürftige Mechernicher

    „Mit unserer Aktion wollen wir bedürftige Menschen und Familien in unserem direkten Umfeld unterstützen“, so Werner Regh. Da war die Mechernich-Stiftung genau der richtige Partner von „MR“. Denn dort kommt das Geld Mechernichern zu, denen es nicht so gut geht.

    Claßen ist in Corona-Zeiten besonders froh über das Engagement von Rudi Mießeler und Team: „Gerade jetzt vor Weihnachten, wo die Not für jeden Einzelnen immer größer, die Spendenbereitschaft aber aufgrund der Not immer geringer wird, tut uns diese Spende sehr gut.“ MR habe aber auch schon vielfach vor der Pandemie geholfen.

    Das Unternehmen stehe der Stadt immer als „einer der ersten Ansprechpartner“ unterstützend zur Seite und habe beispielsweise großzügig die 40-Jahrfeier der Stadt Mechernich und das 50-Jahre-Jubiläum der Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons gefördert.

    pp/Agentur ProfiPress

     



     

     



  • Das Heft in die Hand genommen
    10.12.2020

     

    Mit Basar-Ersatz-Idee insgesamt 2.390 Euro für Mechernich-Stiftung „erbastelt“ und gespendet – Männer, Frauen, Kränzebinder, Likörbrauer, Plätzchenbäcker, Drähte-in-die-Kerzen-Macher und Sockenstricker gingen corona-konform zu Werke – Kontaktlose Bestellung und Auslieferung 

    Agnes Peters (2.v.l.) und ihr Mann Rainer (2.v.r.) überreichten nach ihrer Basar-Ersatz-Aktion mit vielen fleißigen Helfern (Teil davon im Hintergrund) insgesamt 2.390 Euro an die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen (l.) und Maria Jentgen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Agnes Peters hat mit ihrem Mann Rainer das Heft trotz oder gerade wegen der Pandemiezeit in die Hand genommen. „Mir wurde irgendwann klar, dass die Basar- und Adventszeit ganz anders läuft als in den Vorjahren zuvor“, so die Mechernicherin.

    Ausfallen lassen der beliebten Weihnachts-Verkaufs-Tradition war für sie keine Option. Sie entwarf ein ausgeklügeltes Konzept rund um die Advents-Accessoires: Verkaufen über feste Bestellungen, Lieferung bis vor die Haustür, alles kontaktlos, über Telefon, online und Katalogauswahl. Gesagt, getan und angepackt - die Aktion wurde zu einem großen Erfolg und die angebotene Ware zum Bestseller.

    Die Erlöse aus den Verkäufen von Kränzen & Co. wurden allerdings nicht eingeheimst, sondern wie angekündigt, nun einem guten Zweck zugesprochen. Über sage und schreibe 2.390 Euro darf sich die Mechernich Stiftung freuen.

    „Riesensumme“

    Mit einem so großen Betrag habe er nicht gerechnet, gibt Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen bei der Übergabe der Spendensumme offen zu und bedankt sich umso herzlicher für das außergewöhnliche Engagement der Helfer: „So eine Riesensumme ist für uns sehr viel Geld. Gerade jetzt vor Weihnachten können wir damit viel Gutes tun.“

    Diese und viele andere Helfer unterstützten die Aktion mit unzähligen Bastelstunden. Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen (4.v.l.), als auch Maria Jentgen, (3.v.r.) stellvertretende Vorsitzende, freuen sich über die große Spende. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Umso erfreulicher, weil es auch für die Mechernich-Stiftung kein Leichtes in diesen Pandemie-Zeiten ist. Einnahmen durch Veranstaltungen fallen der Reihe nach aus, zeitgleich wächst aber die Bedürftigkeit der Mechernicher Mitmenschen mit der Verbreitung von Covid-19 enorm.

    Natürlich beachteten die fleißigen Bastler und Bastlerinnen die Corona-Schutzmaßnahmen und –vorlagen. „Mit Mundschutz und maximal zwei Personen aus einem Haushalt haben wir Stunde um Stunde gebastelt. Es war sehr angenehm, sehr nett und sehr produktiv“, so Peters, die per Whatsapp-Gruppe auf Helfersuche gegangen war: „Schwupps, hat es nicht lange gedauert, hatte ich gut 25 Menschen, die sich bereit erklärten, ehrenamtlich mit zu machen.“

    Männer wie Frauen, Kränzebinder, Likörbrauer, Plätzchenbacker, Drähte-in-die-Kerzen-Macher, Sockenstricker machten mit. Viele Bastler spendeten sogar ihr Material und Kunden rundeten den Kaufpreis großzügig auf, weil es für einen guten Zweck war.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Ein Tausender für Bedürftige
    13.11.2020

    Geschäftsleute starteten mehrere Aktionen für die Mechernich-Stiftung – Symbolische Scheckübergabe
     
     
    Bei der Spendenübergabe am Markt (v.l.) Maria Jentgen, Nicole Besse, Gerd Breuer, Uta Horstmann, Dirk Hoßfeld, Dimitrios Tzintermentzoglou und Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
     
    Mechernich – 1000 Euro Spenden nahmen Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen am Dienstag vor dem Restaurant „Treffpunkt“ am Markt für die Mechernich-Bürgerstiftung entgegen. Das Geld war während der Herbstferien bei verschiedenen Aktionen von Geschäftsleuten in der City eingesammelt worden. Es kommt unverschuldet in Not geratenen Bürgern zu.
    Ralf Claßen, der auch Dezernent und Kämmerer der Stadtverwaltung Mechernich ist, fand es „keineswegs selbstverständlich, dass Mechernicher Geschäftsleute mitten in der Corona-Krise, in der es ihnen um die eigene Existenz gehen müsste, an andere denken, die noch viel weniger haben“.
    Die Nachfrage nach schneller unbürokratischer Notlagenhilfe sei in den vergangenen Monaten angesichts der Covid-19-Pandemie tatsächlich sprunghaft angestiegen, sagte Claßen dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Er und Maria Jentgen, die frühere katholische Gemeindereferentin an St. Johannes Baptist, nahmen einen symbolischen Scheck über 1000 Euro aus den Händen von Dirk Hoßfeld, Dimitrios Tzintermentzoglou, Joannis Tsamouchlidis, Nicole Besse, Uta Horstmann und Gerd Breuer entgegen.
     
    Trommeln und Kämpfen
     
    Unter anderem wurden ein Trommel-Workshop mit dem indischen Tabla-Meister Debasish Bhattacharjee im Atelier „DaSein“ angeboten, abendliche Unterhaltungsmusik im „Treffpunkt“ und ein Raum-Klang-Konzert der Gruppe Horizontalmusik (Ute Horstmann, Nele Sterckx, Nicole Besse) in St. Johann-Baptist. Von 20 Euro Teilnehmergebühr gingen je fünf Euro an die Mechernich-Stiftung, außerdem wurde um Spenden gebeten.
    In der Fitnessschule „Budokan“ wurde unter dem Motto „Wir trainieren für die Mechernich-Stiftung“ gesammelt. In der okinawesischen Kampfkunst Kobudo wurde der Umgang mit dem langen Stock geübt. Den Kostenbeitrag von 15 Euro pro Teilnehmer spendete Gerd Breuer komplett.
    Die Fahrschüler der Fahrschule „Die 2“ spendeten je einen Euro pro Fahrstunde an die Bürger-helfen-Bürger-Stiftung der Stadt Mechernich, die vor 15 Jahren von dem Ehepaar Inge und Walter Eich gegründet worden war. Im Restaurant „Treffpunkt“ spendeten die Gäste zur Live-Musik am 24. Oktober je fünf Euro. Die Inhaber Dimitrios Tzintermentzoglou und Joannis Tsamouchlidis rundeten die Spendensumme auf 275 Euro auf.
    pp/Agentur ProfiPress
     
     
     
     


  • Ferienaktionen für Mechernich-Stiftung
    23.10.2020

     

    Die Mechernicher Unternehmen Fitness-Budokan, das Atelier DaSein, das Restaurant Treffpunkt sowie die Fahrschule Die 2 sammeln in den Herbstferien

    Mechernich – Zahlreiche Mechernicher Unternehmen sammeln in den Herbstferien Geld für die Mechernich-Stiftung. So bietet das Atelier DaSein Musik-Workshops für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab sechs Jahren an. Einfach eigene Instrumente mitbringen oder zusammen mit professionellen Musikern neue entdecken!

    Gerd Breuer (Budokan), Joannis Tsamouchlidis, Dimitrios Tzintermentzoglou (Treffpunkt), Dirk Hoßfeld (Die 2) (stehend, von links), Nicole Besse und Uta Horstmann (Atelier DaSein) (sitzend, von links) sammeln in den Herbstferien Geld für die Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Von Dienstag, 20., bis Donnerstag, 22. Oktober, jeweils von 9.45 bis 10.45 sowie von 11 bis 12 Uhr, können Klangwelten entdeckt werden, die Kosten belaufen sich auf 15 Euro. Am Samstag, 24. Oktober, steht von 16 bis 18 Uhr ein Trommel-Workshop mit dem indischen Tabla-Meister Debasish Bhattacharjee auf dem Programm (20 Euro), ab 18.30 Uhr spielen Musiker aus dem DaSein schwungvolle Unterhaltungsmusik im Restaurant Treffpunkt. Am Sonntag, 25. Oktober, findet um 17 Uhr ein Raum-Klang-Konzert der Gruppe Horizontalmusik (Ute Horstmann, Nele Sterckx, Nicole Besse) in der Kirche St. Johann-Baptist in Mechernich statt. Wer sowohl den Kurs „Klangwelten“ als auch den Tabla-Kurs besucht, bezahlt nur 30 Euro. Anmeldungen bis Sonntag, 18. Oktober, per E-Mail an oder unter 0178/6530118. Pro Teilnehmer der Veranstaltungen im DaSein gehen fünf Euro an die Mechernich-Stiftung. Beim Konzert wird um Spenden gebeten.

    Das Training bei Fitness-Budokan steht in der zweiten Herbstferienwoche (19. bis 23. Oktober) unter dem Motto „Wir trainieren für die Mechernich-Stiftung“. Dabei handelt es sich um einen Ferienspaß für Kinder mit Eltern oder Erwachsenen. In der okinawesischen Kampfkunst Kobudo wird der Umgang mit dem langen Stock geübt. Der Kostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Teilnehmer. Der Fitness-Budokan spendet den gesamten Betrag an die Mechernich-Stiftung. Die Trainings finden statt: Montag, Dienstag und Freitag von 11 bis 12.30 Uhr, Mittwoch von 10 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 10.30 bis 12 Uhr. Anmeldungen unter 02443/901181 oder .

    Beim Brunnenfest 2018 stand Tabla-Spieler Debasish Bhattacharjee (2.v.l.) mit Ava-Rebekah Rahman (v.l.), Stephan Brings und Matthias Diener auf der Bühne. In den Herbstferien leitet er einen Kursus im Atelier DaSein. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Darüber hinaus spenden die Fahrschüler der Fahrschule Die 2, Inhaber Dirk Hoßfeld, pro Unterrichtseinheit einen Euro an die Mechernich-Stiftung. Im Restaurant Treffpunkt haben die Inhaber Dimitrios Tzintermentzoglou und Joannis Tsamouchlidis eine Spenden-Dose aufgestellt und freuen sich über eine Spende von 5 Euro pro Gast zur Live-Musik am Samstag, 24. Oktober, ab 18.30 Uhr. Die Gesamtsumme der Spenden im Treffpunkt wird von den Inhabern aufgerundet. Aus organisatorischen Gründen wird um Reservierung unter Telefon 02443/902466 gebeten. Alle Veranstaltungen finden unter Corona-Vorschriften statt.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • 7500 Euro aus dem „Wilden Westen“
    01.10.2020

    Scheidende Gemeindereferentin Maria Jentgen überließ Geldgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung – Liquidierter Turnverein „Deutsche Eiche“ Lückerath überließ der Bürgerstiftung sein gesamtes Restvermögen

    Statt die Geldgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung als katholische Gemeindereferentin selbst zu verwerten, spendete Maria Jentgen die 1100 Euro an die „Mechernich-Stiftung“, hier die symbolische Scheckübergabe der zweiten Vorsitzenden dieser Bürgerstiftung, die Maria Jentgen auch ist, an den ersten Vorsitzenden Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich/Lückerath – Reicher Geldsegen aus dem „Wilden Westen“ des Stadtgebietes erreichte die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratische und rasche Hilfe für unverschuldet in Not geratene Mitbürger organisiert.

    Zum einen spendete die ehemalige katholische Gemeindereferentin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Maria Jentgen aus Bleibuir die Geldgeschenke, die sie anlässlich ihrer Verabschiedung aus dem Kirchendienst erhalten hatte. Auf diese Weise kamen 1100 Euro für den guten Zweck zusammen.

    In dem Zusammenhang erinnerte der Stiftungsvorsitzende, Mechernichs Verwaltungsdezernent Ralf Claßen, auch an die Vermögensüberlassung des liquidierten Turnvereins „Deutsche Eiche“ aus dem benachbarten Lückerath.

    Anlässlich der Selbstauflösung des 1912 gegründeten Turnvereins, auf den auch der Bau der Alten Fachwerkturnhalle von Lückerath zurückgeht, hatten die Liquidatoren der Mechernich-Stiftung 6400 Euro für die Nachbarschafts- und Bürgerunterstützung überlassen.

    Ralf Claßen bedankte sich herzlich bei Maria Jentgen und auch noch einmal bei den letzten Verantwortlichen des Lückerather Turnvereins: „Es ist nicht selbstverständlich und ein tolles Zeichen, dass Menschen aus Mechernich an andere Mechernicher denken, denen es nicht so gut geht, und Geschenke, die für sie selbst bestimmt waren oder ganze Auflösungsvermögen an die Mechernich-Stiftung weitergeben, damit wir Gutes damit bewirken können!“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Kampfsporttrainer tut Gutes
    30.07.2020


    Hans-Gerhard Breuer rief Sommer-Ferien-Aktion ins Leben – Erlös stiftete er der Mechernich-Stiftung – Während des Corona-Lockdowns hätten die Kunden zu ihm und „Budôkan“ gestanden – Diese Solidarität habe ihn bewogen, jetzt anderen zu helfen, denen es nicht so gut geht

    Mechernich – „Corona“, antwortete Hans-Gerhard Breuer kurz und knapp auf die Frage, was ihn konkret dazu bewogen habe, Gutes zu tun. Der Kampfsporttrainer und Betreiber von „Fitness Budôkan“ überreichte jetzt einen Scheck in Höhe von 370 Euro an die Mechernich-Stiftung.

    Ihm sei in den vergangenen Corona-Wochen sehr viel Positives widerfahren, erklärte er: „Meine Kunden haben alle zu mir gehalten.“ Er habe nicht nur sehr viel Zuspruch erhalten, sondern auch die Jahresgebühr sei von allen - trotz des Corona-bedingten Unterrichtsausfalls - weiter entrichtet worden.

    Hans-Gerhard Breuer (Mitte), Kampfsporttrainer und Betreiber von „Fitness Budôkan“ überreicht eine Spende in Höhe von 370 Euro an die Mechernich-Stiftung und deren beiden Vorsitzenden Ralf Claßen und Maria Jentgen. Foto Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
    Hans-Gerhard Breuer (Mitte), Kampfsporttrainer und Betreiber von „Fitness Budôkan“ überreicht eine Spende in Höhe von 370 Euro an die Mechernich-Stiftung und deren beiden Vorsitzenden Ralf Claßen und Maria Jentgen. Foto Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress


    Diese Solidarität, die nicht selbstverständlich sei, habe ihn bewegt. Weshalb er jetzt anderen, denen es nicht so gut geht, helfen wolle, so Breuer.

    Er rief deshalb kurzerhand eine Sommer-Ferien-Aktion ins Leben, bei der die Teilnehmer Trainings für die asiatischen Kampfkunstarten Kobudo und Iaido absolvierten. Die Teilnahmegebühr von zehn Euro pro Person sollte einem guten Zweck zu Gute kommen.

    Eine Spendendose der Mechernich-Stiftung von einem der Brunnenfeste im Stadtkern habe zufälligerweise noch in einem seiner Regale gestanden und ihn damit auf die Idee gebracht, wer denn der Empfänger des Geldes werden könnte, berichtet Breuer. Direkt vor Ort zu helfen, sei ihm besonders wichtig. Die ortsansässige Mechernich-Stiftung, mit den beiden Vorsitzenden Ralf Claßen und Maria Jentgen an der Spitze, habe bereits Enormes für Mechernicher Bürger geleistet.

    Dankbar für Spende

    Die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung nahmen die Spende dankbar entgegen. Denn die vergangenen Wochen des Lockdowns gingen auch an der Mechernich-Stiftung nicht spurlos vorüber.

    „Alle Veranstaltungen und Veranstalter, die sonst für uns spenden, sind durch Corona weggebrochen“, bedauerte Claßen. Und Jentgen ergänzte: „Wir erhalten weniger Geld, aber immer mehr Menschen brauchen uns.“ Jeder Euro, den die Mechernich-Stiftung erhalte, werde eins zu eins an Bedürftige im Stadtgebiet weitergegeben. Dabei komme es nicht auf große Summen an, weil jeder einzelne Euro helfe. Mit den 370 Euro von „Budokan“ könne man nun auch wieder reichlich Gutes bewirken.
     

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Keine Kneipensitzung
    18.06.2020

    Mechernich-Stiftung gibt Corona-bedingten Verzicht auf die dritte große Benefizveranstaltung zugunsten bedürftiger Mitbürger bekannt

    Mechernich – „Schweren Herzens“, so Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, müsse wegen der Covid-19-Pandemie die für Freitag, 13. November, geplante dritte Mechernicher Kneipensitzung im Restaurant „Magu“ abgesagt werden.

    Bei den Mechernicher Kneipensitzungen im Restaurant „Magu“ herrschte stets schöne Stimmung. 2020 wurde die für November geplante Veranstaltung dieses Mal Corona-bedingt abgesagt. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Das sei leider schon die dritte Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der Bürgerstiftung, die dieses Jahr wegen Corona abgesagt werden müsse. Auch das Benefizkonzert des Ü-50-Blasorchesters anlässlich des 70. Geburtstages von Dirigent Peter Züll in Kommern und das Konzert „Rock am Rathaus“ in Mechernich fielen den Corona-Beschränkungen bereits zum Opfer.

    Ralf Claßen, der auch Kämmerer und Dezernent der Stadt Mechernich ist, dankte allen Akteuren, die honorarfrei bei der Kneipensitzung hätten auftreten wollen, dem Ideengeber, Hauptorganisator und Moderator Hans-Dieter Hahn-Möseler und auch dem Gastronomen und Vize-Bürgermeister Wolfgang Weilerswist. 2019 waren bei der zweiten Auflage der Kneipensitzung 1411,11 Euro für die Mechernich-Stiftung zusammengekommen.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von Hans-Dieter Hahn-Möseler, Rainer Krewinkel, Marcel Hembach und Wolfgang Weilerswist. Das Geld kam bedürftigen Mechernicher Bürgern zugute. Namhafte Hochkaräter aus dem Kölner Karneval traten auf. Die Band „De Vänte“ aus Eiserfey begeisterte als Saalband des Abends.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Kampfkünste in den Ferien lernen
    12.06.2020

    Iadiō und Kobudō stehen auf dem Plan – Anmeldegebühr geht an Mechernich-Stiftung

    Mechernich – Bei „Fitness Budôkan“ werden in den Sommerferien Trainings für die asiatischen Kampfkunstarten Kobudō und Iaidō angeboten. Die Teilnahmegebühr von zehn Euro kommt dabei der Mechernich-Stiftung zugute.

    „Das ist eine tolle Aktion von Budokan“, freut sich der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen und fügt hinzu: „Wir danken von Herzen.“

    In den Wochen von Montag, 29. Juni, bis Samstag, 4. Juli, und Montag, 27. Juli, bis Samstag, 1. August, wird Iadiō angeboten. Aus dem japanischen übersetzt bedeutet das „Weg des Schwertziehens“.

    Die Teilnahmegebühr in Höhe von zehn Euro kommt dabei der Mechernich-Stiftung, hier ein Bild des Vorstands, zugute. Die Stiftung unterstützt damit Bedürftige im Stadtgebiet. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Fitness Budôkan bietet in den Ferien Kurse für die Kampfsportarten Kobudō und Iaidō an. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Die Kurse gehen dabei montags und freitags von 11 bis 12.30 Uhr, dienstags, mittwochs und samstags von 10 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 10.30 bis 12 Uhr.

    Zu den gleichen Uhrzeiten findet in der Woche von Montag, 13. Juli bis Samstag, den 18. Juli, das Kobudō-Training statt. Hierbei handelt es sich wörtlich übersetzt um die „alte Kriegskunst“.

    Das Angebot richtet sich an sowohl an Kinder mit ihren Eltern als auch interessierte Erwachsene. Anmeldungen können entweder telefonisch unter 02443-901181 oder per E-Mail unter erfolgen.

    mm/pp/Agentur ProfiPress



  • Masken-Erlös für den guten Zweck
    29.04.2020

    Apotheke am Kreiskrankenhaus spendet an Mechernich-Stiftung – Summe kommt aus Masken-Verkauf

    Mechernich – Mund-Nase-Abdeckungen sind aufgrund der Corona-Krise derzeit sehr gefragt, spätestens seitdem ab Montag die Masken-Pflicht im öffentlichen Personen-Nahverkehr und beim Einkaufen gilt. Wer sich in letzter Zeit bei der Apotheke am Kreiskrankenhaus Masken besorgt hat, tat damit sogar auf zwei Wegen etwas Gutes.

    Zum einen natürlich aus medizinischer Sicht, denn die Masken sollen eine Weiterverbreitung des Corona-Virus eindämmen. Zum anderen kommt der Reinerlös aus dem Masken-Verkauf auch notleidenden Kindern und Familien aus dem Stadtgebiet zugute. Die Apotheke hatte sich nämlich dazu entschlossen, die Einnahmen aus dem Maskenverkauf der Mechernich-Stiftung zu spenden.

    Auch bei der Scheckübergabe von Apothekerin Dr. Kirstin Wehner (l.) und Mitarbeiterin Anneliese Nuß (r.) an den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen wurden vorbildlich Masken getragen. Foto: Martina De Vries/pp/Agentur ProfiPress

    So kamen bis heute 500 Euro zusammen, die bei einer Scheckübergabe von Apothekerin Dr. Kirstin Wehner und Apotheken-Mitarbeiterin Anneliese Nuß dem Stadtkämmerer und Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen, überreicht wurden. „Ich finde es toll, dass man sowohl einen Mundschutz anbietet und gleichzeitig den Reinerlös unter anderem der Mechernich-Stiftung spendet. Gerade in dieser Krise sind Spenden für Kinder und Familien, die in Not geraten sind, sehr wichtig.“, äußerte sich Claßen erfreut über die Spende.

    Wer noch eine Maske benötigt und mit seinem Einkauf auch etwas Gutes tun möchte, kann sich die Baumwoll-Masken weiterhin bei der Apotheke am Kreiskrankenhaus am Stiftsweg 17 besorgen.

    mm/pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Geburtstags-Benefiz-Konzert abgesagt
    26.03.2020

     

    Karten für die Veranstaltung am 25. April in der Kommerner Bürgerhalle können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden

    Mechernich-Kommern – Normalerweise sagt man: man soll die Feste feiern wie sie fallen. Das hatte sich eigentlich auch Musiker und Dirigent Peter Züll gedacht, der am Samstag, 25. April, in der Bürgerhalle Kommern seinen 70. Geburtstag mit einem großen Konzert feiern wollte. Das Benefizkonzert für die Mechernich-Stiftung mit dem Ü50-Blasorchester der Eifel und den Unkeler Ratsherren sowie Manni Lang muss aufgrund der aktuellen Corona-Lage jedoch abgesagt werden. Bisher erworbene Karten können an den Vorverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

     

    Das für den 25. April geplante Geburtstags-Benefiz-Konzert muss wegen Corona abgesagt werden. Dirigent und Musiker Peter Züll (Bildmitte) und die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen und Maria Jentgen, bedauern die Absage. Die Entscheidung sei leider alternativlos. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

     



  • Geburtstagskonzert für guten Zweck
    09.03.2020

     

    Der Musiker und Dirigent Peter Züll feiert am Samstag, 25. April, 19.30 Uhr, in der Bürgerhalle Kommern seinen 70. Geburtstag – Benefizkonzert mit dem Ü50-Blasorchester der Eifel und den Unkeler Ratsherren sowie Manni Lang für die Mechernich-Stiftung

     

    Mechernich-Kommern – Den eigenen Geburtstag mit einem guten Zweck verbinden machen mittlerweile einige Menschen. Aber gleich ein ganzes Konzert veranstalten und den Reinerlös dann einer karitativen Einrichtung zukommen zu lassen, ist schon etwas Besonders.

    Dirigent und Musiker Peter Züll (Bildmitte) wird den Reinerlös seines Geburtstagskonzertes an die Mechernich-Stiftung spenden. Vorsitzender Ralf Claßen (vorne r.) und Vorstandsmitglied Maria Jentgen (vorne l.) freuen sich schon auf das Konzert in Kommern am 25. April um 19.30 Uhr. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Der Vollblutmusiker Peter Züll aus Vollem macht aber genau dies. Seinen 70. Geburtstag feiert er auf den Tag am Samstag, 25. April, 19.30 Uhr, mit einem Konzert in der Kommerner Bürgerhalle. Der Reinerlös aus Eintritt und Verzehr kommt der Mechernich-Stiftung zugute.Das Programm an dem Abend hat es in sich. Das von Peter Züll dirigierte „Ü-50 in Concert – Blasorchester der Eifel“ gibt unter anderem den „Graf Zeppelin-Marsch“, „Von guten Mächten treu und still umgeben“ nach Dietrich Bonhoeffer, das Egerländer-Medley „Grüße aus dem Böhmerwald“, ein James-Last-Medley, „Meet the Beatles“, Whitney Houstons „One Moment in Time“, die Filmmusik von „Winnetou & Old Shatterhand“, „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ sowie „Music“ von John Miles zum Besten.

    Die Interessengemeinschaft „Ü-50 in concert – Blasorchester der Eifel“ gibt immer wieder Benefizkonzerte für Hilfseinrichtungen. Foto: Hokusfokus/pp/Agentur ProfiPress

    Doch Jubilar Züll wird nicht nur den Taktstock schwingen, sondern selbst musizieren. Denn bei den „Ratsherren aus Unkel“, die sich selbst als „bekannteste Blasmusikboygroup des Rheinlands“ bezeichnen, spielt der Vollemer die zweite Trompete. Geboten wird eine Reise durch das Programm der Gruppe, das sie selbst als „Karneval im Ratsherren-Sound“ bezeichnen. Moderiert wird der Abend von Manfred Lang, der auch heitere Mundartepisoden und Geschichten aus der Eifel zum Besten geben wird. Die Söhne Kommerns und das Vereinskartell Kommern helfen bei der Veranstaltung.

    Jeden Donnerstag probt „Ü-50 in concert – Blasorchester der Eifel“ in Zingsheim. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Peter Züll war bis zu seiner Pensionierung Trompeter des Stabsmusikcorps der Bundeswehr und bereiste die ganze Welt. Bekannt ist er in der Eifel dafür, dass er bei zahlreichen Ensembles als Musiker oder Dirigent mitwirkt. Auch beim Karneval in Namibia ist er regelmäßig als Musiker.

    Es ist nicht das erste Mal, dass das Ü-50-Blasorchester für die Mechernich-Stiftung spielt. Im Advent 2017 gaben die Musiker um Dirigent Züll ein Benefizkonzert in der Aula des Schulzentrums. Damals betrug der Erlös 3000 Euro.

    Die 2005 gegründete Bürgerstiftung verwendet das Geld für unverschuldet in Not geratene Familien aus dem Stadtgebiet Mechernich. Vorsitzender ist der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen, der damals wie heute findet: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, zumal die Musikerinnen und Musiker ja längst nicht alle aus dem Stadtgebiet kommen, sondern aus der ganzen Eifel.“

    Bei den Unkeler Ratsherren spielt Peter Züll (2.v.l.) die zweite Trompete. Foto: Hokusfokus/pp/Agentur ProfiPress

    Karten für das Konzert gibt es beim Bürgerservice im Mechernicher Rathaus, im Kiosk „Das Lädchen“ in der Gleispassage des Mechernicher Bahnhofs, bei Bücher Schwinning in Mechernich, bei Bäckerei & Café Quasten in Kommern sowie bei Lotto Winter-Thelen im Kommerner Rewe. Der Eintrittspreis beträgt zwölf Euro. Darin enthalten ist aber auch eine Verzehrkarte mit einem Gesamtwert von sechs Euro.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     



  • 1.411,11 Euro für Mechernich-Stiftung
    09.03.2020

     

    Erlös stammt aus der zweiten Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“ – Modifiziertes Konzept war gut angenommen worden – Organisiert hatten die Veranstaltung allen voran Hans-Dieter Hahn-Möseler, Rainer Krewinkel, Marcel Hembach und Wolfgang Weilerswist – Geld kommt bedürftigen Mechernicher Bürgern zugute

     

    Mechernich – Das Konzept ging auf. Karten für die zweite Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“ waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Und die Karnevalssitzung kam gut an. Es wurde viel gelacht, gesungen und geschunkelt.

    Ralf Claßen (4.v.l.) und Maria Jentgen (3.v.l.), die beiden Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, freuen sich über die Spende von 1.411,11 Euro, die sie jetzt von den Organisatoren der zweiten Kneipensitzung im „Magu“ überreicht bekamen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    „Die war von A bis Z einfach toll“, schwärmt auch Ralf Claßen. Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung darf er sich jetzt sogar doppelt freuen. Denn mit der Kneipensitzung am 15. November 2019 feierte man nicht nur ausgelassen Karneval, sondern tat auch Gutes für bedürftige Mechernicher Bürger. Der Erlös ging an die Mechernich-Stiftung.

    1.411,11 Euro konnten die Sitzungs-Organisatoren Hans-Dieter Hahn-Möseler, Rainer Krewinkel, Marcel Hembach und Wolfgang Weilerswist an die gemeinnützige Organisation übergeben. Claßen und Maria Jentgen, die zweite Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, bedankten sich herzlich. „Nur durch solche Aktionen, ist es uns möglich, dass wir diese Hilfe tatsächlich so leisten können, wie wir sie leisten“, so Jentgen an die Organisatoren gerichtet.

     

    Akuten Fall

     

    Die gemeinnützige Organisation kümmert sich um Hilfsbedürftige im Stadtgebiet und unterstütze auch Kindergärten und Schulen. Im vergangenen Jahr sind insgesamt 20.000 Euro allein für junge Menschen im Stadtgebiet ausgeschüttet worden. Gerade jetzt habe man wieder einen akuten Notfall, der die Hilfe der Mechernich-Stiftung dringend benötige, so Jentgen.

    Das Engagement der Veranstalter, vor allem der Programmdirektoren Hahn-Möseler und Krewinkel, seien nicht selbstverständlich, so Claßen: „Wir finden es ganz toll, dass die beiden sich die Zeit genommen haben im Karneval, wo die Termine sowieso sehr eng sind, überhaupt eine solche Kneipensitzung auf die Beine zu stellen – und das für einen guten Zweck.“ Die Künstler hatten auf ihre Gagen verzichtet.

     

    Hochkaräter im Programm

     

    Namhafte Hochkaräter aus dem Kölner Karneval - vom lustigen Büttenredner bis zur quirligen Tanzformation – waren dem Ruf von Hahn-Möseler in die Stadt am Bleiberg gefolgt. Zugute kamen dabei dem Obergartzemer sicherlich die guten Drähte, die er als Eventmanager des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“ hat. Die einheimische Band „De Vänte“ aus Eiserfey begeisterte außerdem als Saalband des Abends.

    Gegenüber der Erstauflage 2018 hatte man sogar ein bisschen am Konzept geschraubt. Man hatte diesmal Sitzplätze verteilt und einen Saalplan ausgearbeitet, bei der die kleine feine Bühne mehr inmitten des Publikums platziert war. Hembach ist zufrieden: „Das Konzept war super angekommen. Wir haben jetzt schon viele Anfragen für die nächste Sitzung.“

    Dritte Auflage

     

    Die dritte Auflage der Mechernicher Kneipensitzung im Magu gibt es allerdings erst wieder in der nächsten Session, nämlich am Freitag, 13. November. Nach drei Mal wird es in der Eifel damit bekanntermaßen automatisch zur Tradition und damit festen Institution. Wann der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung beginnt, werde noch bekannt gegeben, so Hembach.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     



  • Hundert gute Taten
    03.01.2020

     

    Kindertagesstätte Bergheim hat sich zum 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt viel vorgenommen – Jetzt verkauften Kinder und Erzieherinnen Adventssachen für 500 Euro zugunsten der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung

    Mechernich-Bergheim - In diesem Jahr feiert die Arbeiterwohlfahrt ihren 100. Geburtstag. Daher haben sich die Kinder und Erzieherinnen der AWO-Kindertagesstätte (Kita) Mechernich-Bergheim überlegt, in diesem und im nächsten Jahr hundert gute Taten zu vollbringen.

     

    Hundert gute Taten zum 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt haben sich Kinder und Erzieherinnen der AWO-Kindertaghesstätte Bergheim vorgenommen. Jetzt wurden durch Adventsverkäufe 500 Euro für die Mechernich-Stiftung erlöst. Hinten von rechts Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Kindergartenleiterin Walburga Nüßmann. Foto: Stephanie Wefers/Stadt/pp/Agentur ProfiPress

    So war es für die älteren Kinder selbstverständlich, den neuen kleinen Kindern bei den Dingen des Alltags zu helfen oder den Bauarbeitern im Ort, Kaffee und Waffeln an die Baustelle zu bringen. Die Erzieherinnen  haben mit den Vorschulkindern das Altenheim in Mechernich besucht und dort mit den Bewohnern gesungen und gespielt.

    Kindergartenleiterin Walburga Nüßmann: „Viele gute Taten müssen noch folgen, aber vor Weihnachten hatten wir uns überlegt, auf dem Wochenmarkt selbstgebackene Plätzchen und Bastelsachen zu verkaufen. Die Eltern haben unsere Aktion tatkräftig unterstützt, in dem sie Plätzchen gebacken haben, Marmelade und Liköre hergestellt haben und vieles mehr.“

     

    Bürgermeister und Vorsitzender begeistert

     

    Es sei klar gewesen, dass die Kita Bergheim die Einnahmen einem guten Zweck zukommen lassen wollte, der auch vor Ort ansässig ist. Die Wahl fiel auf die Mechernich-Stiftung. In einem Bericht der Kita heißt es: „Wir sind mit befüllten Bollerwagen und den Vorschulkindern zum Wochenmarkt gewandert und haben dort unsere Sachen verkauft.“ Dabei statteten sie auch Ralf Claßen im Rathaus einen Besuch ab.

    Der Vorsitzender Mechernich-Stiftung ist auch Kämmerer und Dezernent der Stadtverwaltung. Auf dem Weg durch die Rathausflure zu Claßens Büro wurde weiter eifrig verkauft – und zwar an die Rathausbediensteten und Besucher.

    Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Ralf Claßen waren begeistert von der Aktion. Die AWO-Kita dankte allen Beteiligten, Eltern, Kindern und Käufern, die die Aktion unterstützt haben. Es wurden 340 Euro eingenommen. Die Gesamtspendensumme an die Mechernich-Stiftung wurde durch Tischverkäufe im Kindergarten auf 500 Euro erhöht.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

        

     



  • Ein Herz für Kinder und Jugendliche
    05.12.2019

    Mechernich-Stiftung unterstützte junge Menschen im Stadtgebiet in 2019 mit rund 20.000 Euro – Gutes tun direkt vor der Haustür

    Mechernich – Gutes tun, direkt vor der Haustür – das Credo hat sich die Mechernich-Stiftung auf die Fahnen geschrieben. Dem Gründerehepaar Inge und Walter Eich lagen von Beginn an besonders Kinder und Jugendliche im Stadtgebiet am Herzen.

    Rechtzeitig vor Weihnachten möchte die Stiftung eine besondere Aktion realisieren, so Vorstandsvorsitzender, Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen: „In der jüngsten Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass wir allen Kindergärten im Stadtgebiet eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen, damit auch dort bedürftigen Kindern geholfen werden kann.“

     

    Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, freut sich, dass die Mechernich-Stiftung auch in 2019 wieder so vielen Bedürftigen im Stadtgebiet helfen konnte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Allein in 2019 wurden insgesamt 20.000 Euro allein für junge Menschen in Mechernich ausgeschüttet. Aber auch Erwachsene, Senioren wie auch Schulen wurden in der Not nicht alleingelassen. „Wir haben tatsächlich viele bedürftige Einzelpersonen oder auch Familien“ unterstützt, so Claßen, der sich freut, dass die Mechernich-Stiftung auch in diesem Jahr wieder so vielen Menschen im Stadtgebiet helfen konnte.

     

    Schnelle Hilfe

     

    Beispielhaft berichtet er von einem Mädchen, das mit 18 Jahren von der Familie aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde: „Sie stand ohne alles da. Sie hatte keine Wohnung, kein Geld, nur die Kleidung, die sie am Leib trug.“ Auch da habe die Mechernich-Stiftung schnelle Hilfe in der Not leisten können.

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/Archiv/pp/Agentur ProfiPress
     

    Dennoch werde die Mildtätigkeit genau geprüft, bevor die Unterstützung erfolgt. Die Mechernich-Stiftung habe ein Auge darauf, dass das Geld auch dort ankommt, wo es so dringend benötigt wird, betont Claßen: „Wir zahlen grundsätzlich kein Bargeld aus.“ Stattdessen gehen Vorstandskollegen mit den Bedürftigen einkaufen oder das Geld wird an die Sozialarbeiterin weitergegeben, die die Summe dann zweckbestimmt verwaltet.

    Die Mechernich-Stiftung unterstützt die Bedürftigen durch erhaltene Spenden und Erlöse aus dem Stiftungskapital. „Das Stiftungskapital wird dabei natürlich nicht angegriffen; es konnte sogar durch Zustiftungen von 2005 bis heute um rd. 450.000 Euro aufgestockt werden.

    Die Stiftung ist eigenständig, neutral, gemeinnützig, mildtätig, überparteilich und unpolitisch. Der Vorstand besteht zurzeit aus sechs Mitgliedern, neben Claßen gehören dazu: Maria Jentgen (2. Vorsitzende), Inge Eich, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr und Volker Zart.

    „Wir für jeden Euro sehr dankbar“, so Claßen, der seit 2011 den Vorsitz innehat. Es gebe noch viel zu tun. Jeder Spender erhalte selbstverständlich eine ordnungsgemäße Spendenquittung.

     

    SPENDENKONTEN:

    Kreissparkasse Euskirchen
    BIC: WELADED1EUS
    IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

    Volksbank Euskirchen
    BIC: GENODED1EVB
    IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11

    VR Bank Nordeifel eG
    BIC: GENODED1SLE
    IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24

    (Bei Einzahlungen bitte Adresse angeben für die Spendenquittung.)

    pp/Agentur ProfiPress 

     



  • Das Programm hatte Klasse
    22.11.2019

    Bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung wurde herzhaft  gelacht – Das Publikum amüsierte sich köstlich, schunkelte mit alten und neuen Karnevalshits und genoss sichtlich den jecken Abend im „Magu“ – Hochkaräter aus dem Kölner Karneval

    Die Künstler traten für den guten Zweck auf, der Erlös der Veranstaltung geht an die Mechernich-Stiftung. Die beiden Vorsitzenden Ralf Claßen (r.) und Maria Jentgen (2. Reihe, l.) dankten den Organisatoren, allen voran Hans-Dieter Hahn-Mößeler (vorne, Mitte), Wolfgang Weilerswist (vorne, links) und Marcel Hembach (2.v.r.). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Karnevalsherz, was willst Du mehr!? Bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“ durfte herzhaft gelacht, kräftig geschunkelt und voller Inbrunst kölsche „Tön“ mitgesungen werden. Bei den geballten Anekdötchen des herrlich verzällenden und bestens aufgelegtem „Schwaadlappe“ kam das Publikum aus dem ungebremsten Lachen und Freudentränen aus den Augenwinkeln wegwischen nicht mehr raus.
     

     

    Bei den geballten Anekdötchen des herrlich verzällenden „Ne Schwaadlappe“ kam das Publikum aus dem Lachen nicht mehr raus. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Macher der zweiten Auflage der Kneipensitzung, allen voran Hans-Dieter Hahn-Möseler, Wolfgang Weilerswist und Marcel Hembach hatten wieder ganze Arbeit geleistet und mit dem Format eine weitere gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Mit der Erfahrung der Premiere in 2018 wurde diesmal besonderer Wert darauf gelegt, dass mehr Sitzplätze und Freiraum für jeden Gast vorhanden waren. Man konnte sich wohlfühlen während der Vorstellung. „Das kam gut an“, berichtet Weilerswist zufrieden.
    Das Programm hatte Klasse und Format. „Die Blömcher“ begeisterten mit jecken Hits und flotter Performance, die „Kölsch Hännesche“ tanzten, was der Boden hergab, als Büttenrednerin Engel Hettwich die Bühne betrat wurde es himmlisch jeck und irdisch witzig. "De Vänte" aus Eiserfey begeisterte als Saalband des Abends.
     
     
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    „Die Blömcher“ brachten jecke kölsche Tön ins Magu - mit „Mir schenke der Ahl e paar Blömcher“ und „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress 

    Karnevalsgrößen aus Köln
     
    Zugute kamen bei den Vorbereitungen und Verpflichtungen bekannter Karnevalsgrößen aus der Domstadt sicher die guten Drähte, die Hahn-Möseler als Eventmanager des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“ hat. Die Bands hatten sich nicht nur extra Freiräume im eng gestecktem Terminplan der fünften Jahreszeit geschaffen, um in Mechernich aufzutreten, sondern sogar auf ihre Gage verzichtet. 
     

    Das Publikum spendete begeistert Beifall. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
    Denn die Veranstaltung war für einen guten Zweck bestimmt, der Reinerlös ging an die Mechernich-Stiftung. Maria Jentgen (stellvertretende Vorsitzende) und Ralf Claßen (Vorsitzender) bedankten sich herzlich bei den Organisatoren und Künstlern für das lobenswerte und außergewöhnliche Engagement.
    Es sei in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich, auch an die Menschen zu denken, denen es sozial und finanziell nicht so gut geht und die vielfach unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, insbesondere Familien mit Kindern, aber immer mehr ältere Menschen, betonte Claßen und fügte hinzu: „In der Eifel sagt man ja, alles was dreimal erfolgt, ist bereits Tradition. Daher hoffen wir sehr, frei nach dem Motto „alle guten Dinge“ sind Drei, dass diese Veranstaltung eine feste Größe im Mechernicher Karneval wird und sich zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt.“
     

    Das Publikum amüsierte sich prächtig bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung im „Magu“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
    Das Zeug dazu hat die Kneipensitzung. Die Karten für die zweite Auflage waren bereits innerhalb einer Woche im Vorverkauf vergriffen.
    pp/Agentur ProfiPress
     
     

    „De Vänte“ aus Eiserfey war wie schon bei der Erstauflage der Kneipensitzung die Saalband des Abends. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     
     







     

     



  • Kneipensitzung die Zweite
    21.10.2019

     

     

    Am Freitag, 15. November, ab 19.11 Uhr im Magu – Tolles Programm mit Blömcher, Kölsch Hännesche, Botz und Bötzje, Engel Hettwich und Ne Schwaadlappe - Eintrittskarten ab 18. Oktober im Vorverkauf erhältlich – Diesmal ist Platzreservierung möglich – Erlös kommt der Mechernich-Stiftung zu Gute

    Mechernich – Die Vorfreude auf die Veranstaltung ist jetzt schon groß. Am Freitag, 15. November, startet um 19.11 Uhr die zweite Auflage der Mechernicher Kneipensitzung im Magu, Weierstraße 31.

     

    Freuen sich auf die Kneipensitzung, deren Erlös an die Mechernich-Stiftung gespendet wird, v.l.: Ralf Claßen und Maria Jentgen (beide Mechernich-Stiftung), Hans-Dieter Hahn-Möseler („Botz und Bötzje“), Dr. Michael Stöhr (Mechernich-Stiftung), Wolfgang Weilerswist (Geschäftsführer Magu) und Marcel Hembach (Vereinskartell Mechernich). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

     

    Hans-Dieter Hahn-Möseler, auch Eventmanager des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“, hat erneut ein tolles Programm zusammengestellt. Mit von der Partie sind unter anderem „Die Blömcher“, die Tanzgruppe „Kölsch Hännesche“ und „Ne Schwaadlappe“. Hahn-Möseler wird außerdem mit seinem Kompagnon Rainer Krewinkel als Duo „Botz und Bötzje“ auftreten.

    Das Büttenredner-Duo „Botz und Bötzje“ versprechen einen Angriff auf die Lachmuskeln – wie hier auch auf Kölner Bühnen. Foto: Privat/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Das Musik-Trio „Die Blömcher“ ist seit Jahrzehnten bekannt im Kölner Karneval und unterhält mit seinen Geschichten und musikalischen „Verzällcher“. Das bekannteste Lied der Gruppe ist „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Wenn der „Jumbo unter den Engeln“ Büttenredner(in) Engel Hettwich die Bühne betritt wird es himmlisch jeck und irdisch witzig. Hermann Rheindorf bietet als „Ne Schwaadlappe“ lustige Anekdoten über die großen und kleinen Dinge seines Lebens. Die Tanzgruppe Kölsch Hännesche verkörpern auf der Bühne kölsche Charaktere. „Botz und Bötzje“ versprechen mit ihrer Büttenrede eine Attacke auf die Lachmuskeln. Außerdem treten die Prinzengarde Mechernich und der Musikzug aus Schuld auf. Die Musikband „de Vänte“ sorgt als Saal-Band zwischendurch für musikalische Unterhaltung.

     

     

    „Die Blömcher“ sind seit Jahrzehnten bekannt im Kölner Karneval. Auch sie treten bei der zweiten Mechernicher Kneipensitzung am 15. November im „Magu“ auf unterhalten mit Geschichten und musikalischen „Verzällcher“. Das bekannteste Lied der Gruppe ist „Ov de Hohn bes oder Hahn“. Foto: Die Blömcher/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Gemütlich soll es zugehen

     

    Vor allem gemütlich soll es bei der Kneipensitzung zugehen, betont Mit-Organisator Marcel Hembach: „Das Ganze ist locker und flockig. Es wird keine Dauerbeschallung geben. Es bleibt auch Zeit zum Erzählen und zum Sitzplatzwechseln.“ Statt langer Sitzreihen werden die Tische in Gruppen angeordnet stehen. Man darf, muss aber nicht zwingend kostümiert kommen.

    Überzeugten bereits bei der Premiere – auch bei der zweiten Auflage der Mechernicher Kneipensitzung wird „De Vänte“ als Saal-Band spielen. Foto: Stefan Lieser/Archiv/pp/Agentur ProfiPress

     

    Künstler verzichten auf ihre Gage

     

    Der Reinerlös wird auch in diesem Jahr wieder der Mechernich Stiftung zu Gute kommen. Hahn-Möseler macht deutlich: „Das ist uns eine Herzensangelegenheit die Menschen in Mechernich zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.“ Die Künstler verzichteten deshalb auf ihre Gage.

    Wolfgang Weilerswist, Hans-Dieter Hahn-Möseler und Marcel Hembach hatten 2018 gemeinsam die Veranstaltung ins Leben gerufen. „Die Premiere ist von den Mechernichern grandios angenommen worden“, berichtet Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung. Insgesamt 1.111,11 Euro konnte nach der ersten Sitzung an die Mechernich-Stiftung gespendet werden.

     

    Wenn Büttenredner(in) Engel Hettwich die Bühne betritt wird es himmlisch jeck und irdisch witzig. Foto: Privat/Hans-Dieter Hahn-Möseler/pp/Agentur ProfiPress

     

    Der Eintritt zur Kneipensitzung kostet pro Person zehn Euro. Karten sind ab Samstag, 19. Oktober, ab 16 Uhr im Mechernicher Magu erhältlich. Diesmal gibt es auch die Möglichkeit der Platz- und Tischreservierung. Kneipensitzungen als die gemütlichere Version einer Karnevalsveranstaltung werden immer beliebter. Maximal 200 Karten werden in Mechernich verkauft. Hembach: „Aufgrund großer Nachfrage wird um frühzeitige Platzreservierung gebeten.“  

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     

     

     

     

     

     



  • Vier „Monatsgehälter“ für andere Kinder
    12.07.2019


    Bergheimer Kommunionkind Paulina Schäfer (8) überreicht Geldschein an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung – Vorsitzender Ralf Claßen: „Tolle Geste! Beispiel sollte Schule machen“

    Mechernich – Der Pressetermin bei der Mechernich-Stiftung war fast so ungewöhnlich wie die Bekanntgabe eines Erbes in Millionenhöhe vor einigen Monaten. Das jedenfalls befanden Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und seine Mitvorstandsmitglieder Maria Jentgen und Dr. Michael Stöhr, die jetzt im Sitzungssaal des Rathauses 20 Euro von der erst achtjährigen Paulina Schäfer aus Bergheim entgegennahmen.

    Bei der Spendenübergabe (v.r.) im Mechernicher Rathaus: Maria Jentgen, Birgit und Paulina Schäfer, Ralf Claßen, Larissa Schäfer, Ewa Bochynek und Dr. Michael Stöhr. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
     

    Das Mädchen war im Frühjahr in St. Georg Kallmuth zur Ersten Heiligen Kommunion gegangen und hatte, wie das (nicht nur) am Bleiberg üblich ist, anschließend viel Post von wohlmeinenden Menschen bekommen, der kleinere Geldscheine beigefügt war.

    „Ich möchte etwas davon spenden“, verriet Paulina ihrer Mama nach Öffnen der Briefumschläge. Doch Birgit Schäfer warnte vor voreiligen Entschlüssen: „Schlaf mal eine Nacht drüber.“ Doch auch am nächsten Morgen war der Wunsch, anderen Kindern mit einem Teil des geschenkten Geldes zu helfen, da. Wem, war zu dem Zeitpunkt noch unklar, die Summe gab Paulina mit 20 Euro an. Das mache immerhin bei fünf Euro Taschengeld pro Monat vier „Monatsgehälter“ aus.

    Kindergartenprojekte werden gefördert

    Auf dem Sommerfest der Communio in Christo in Mechernich, wo Mama Birgit arbeitet, traf Paulina dann Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Ob die Bürgerstiftung auch gezielt anderen Kindern im Stadtgebiet helfen würde, denen es nicht so gut geht, wollte Paulina wissen. „Ja“, antwortete Ralf Claßen und berichtete von zwei Förderprojekten in Kindergärten in Mechernich am Nyonsplatz und in Firmenich/Obergarzem, die Paulina auch zusagten.

    Diesen Montag kam es im Mechernicher Rathaus im Beisein von Mutter Birgit und Schwester Larissa Schäfer, ihrer erwachsenen Freundin Ewa Bochynek und den genannten Stiftungsvorständen zur Übergabe der 20 Euro. „Das ist viel Geld“, konstatierte Vorsitzender Ralf Claßen, „besonders dann, wenn man es in Relation zu Paulinas »Einkommen« setzt. Eine tolle Geste!“

    Bei fünf Euro Taschengeld pro Monat sind 20 Euro eine Menge: Dankbar nahm Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Bürgerstiftung, einen Geldschein des Bergheimer Kommunionkindes Paulina Schäfer entgegen, rechts Mama Birgit Schäfer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


    „Jeder Euro zählt“, betonte Claßens Stellvertreterin, die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen. Dr. Michael Stöhr, evangelischer Pfarrer und Stiftungsschatzmeister, erklärte, wie Jesus seinen Freundinnen und Freundinnen am Beispiel einer armen Witwe aufgezeigt hatte, dass einige kleine Münzen aus ihrer Hand als Tempelspende in Jerusalem mehr wogen als die von Posaunenstößen begleiteten Goldspenden der Vermögenden.

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen zu Medienvertretern: „Wir wollen die Nachricht von Paulinas 20-Euro-Spende nicht wegen der Höhe der Summe verbreiten, sondern weil wir jeden Euro brauchen– und das gute Beispiel des Bergheimer Kommunionkindes Schule machen könnte.“

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Haarstudio spendet 1780,20 Euro
    12.07.2019

     

    DD Hairdesign feierte 90-jähriges Bestehen – Erlös aus Tombola und Spenden kommt der Mechernich-Stiftung zugute

    Mechernich – Feiern und dabei etwas Gutes tun, das war der Gedanke des Unternehmens DD Hairdesign, als es jüngst sein 90-jähriges Bestehen im Geschäft an der Weierstraße in Mechernich feierte. Und so hatte Inhaberin Daniele Gerstenmeier bei der Feier eine Lostrommel aufgestellt. Jedes Los schlug mit drei Euro zu Buche. Hinzu kamen noch Spenden der Gäste der runden Firmen-Geburtstagsfeier.

    Daniele Gerstenmeier, Inhaberin von DD Hairdesign, überreichte einen Scheck über 1780,20 Euro an die Mechernich-Stiftung, der von Ralf Claßen (l.) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick entgegengenommen wurde. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Wenige Tage später war der Spendentopf ausgezählt und Daniele Gerstenmeier übergab freudestrahlend 1780,20 Euro an die Mechernich-Stiftung. „Das Geld wird Schülern und Kindergartenkindern zugutekommen, um ihnen ihr Leben etwas zu vereinfachen“, sagte Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung. Auch die Teilnahme am Fußballcamp des Stadtsportbundes soll ermöglicht werden.

    Doch bevor es Geld gab, mussten Claßen und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick noch etwas „arbeiten“. Die beiden betätigten sich als Glücksfeen an der Lostrommel und zogen die 15 Gewinner der Tombola. Außerdem stellte Daniele Gerstenmeier den beiden Vertretern der Stadt noch kurz ihren Betrieb vor.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • Gelungene Premiere für „Bri-Ho-Pe“
    21.06.2019

     
     
    Mechernicher Supergroup beim ersten gemeinsamen Auftritt: Reiner Peters (v.l.), Stephan Brings und Günter Hochgürtel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Orga-Teamsprecher Michael Sander sprach von einem „magischen Moment“ auf der Pressekonferenz. Dem spontanen Zusammenschluss von Stephan Brings (Brings), Günter Hochgürtel (Wibbelstetz, Solo als Eifel-Troubadour) und Reiner Peters (Roxxbusters, We Rock Queen, früher Big Band der Bundeswehr) zur Rock-am-Rathaus-Supergroup mussten dann auch Taten folgen.

    Und die drei Musiker lieferten. 30 Minuten hatten sie Zeit, in der spielten sie sechs Songs: die Brings-Klassiker „Su lang mer noch am Lääve sin“, „Eifel“ und „Halleluja“, das Partisanen-Lied „Bella Ciao“, sowie die Hochgürtel/Wibbelstetz- Songs „Nehmt mich mit“ und „Hehm jonn“. Zweimal hatten die drei zusammen geprobt und kurz vor dem Auftritt noch mal den Ablauf einstudiert – auch für Profis recht wenig, weshalb es an der ein oder anderen Stelle ein wenig bei der Abstimmung hakte. Dennoch hatten die drei, die von Orga-Teamsprecher Michael Sander als „Bri-Ho-Pe“ vorgestellt wurden, soviel Spaß, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen ist.


    1969 fand nicht nur die erste kommunale Neugliederung statt, auch die Musik von Creedence Clearwater Revival war äußerst beliebt, die von der hessischen Coverband Sissi-A perfekt umgesetzt wurde. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Insgesamt acht Leute gehören dem Orga-Team  von Rock am Rathaus an. Bereits vor einem Jahr wurden die ersten Künstler und die Technik für diese zweite Auflage gebucht. „Das ist wie an Karneval, wo man auch ein Jahr Vorlauf benötigt“, sagte Michael Sander. Wie eng es manchmal wird, sieht man an Stephan Brings, der noch nicht mal eine eigene Gitarre mitgebracht hatte, weil er direkt nach dem Auftritt nach Eilendorf bei Aachen düste, wo Brings auftrat.

    Bri-Ho-Pe hatten den undankbaren ersten Slot des Mini-Festivals. Trotz der Aufforderung Günter Hochgürtels, 150 Meter nach vorne zu kommen, tranken sich die Besucher zunächst Mut an oder stärkten sich bei Flammkuchen oder Pommes und waren nicht von den Stehtischen nach vorne wegzubekommen. Selbst bei der zweiten Band, der Creedence-Clearwater-Revival-Coverband „Sissi-A“, die Gassenhauer wie „Fortunate Son“,„Who’ll Stop the Rain“ oder „Bad Moon Rising“  zum Besten gab, trauten sich zunächst nur wenige direkt vor die Bühne.

    Das sollte sich spätestens mit dem zweiten Auftritt von Reiner Peters, diesmal mit seiner Band Roxxbusters, ändern. Der Bereich vor der Bühne füllte sich, die Besucher tanzten und sangen die dargebotenen Coversongs mit. Das sollte sich auch bei den „Toten Ärzten“, die Songs von den Toten Hosen und den Ärzten zum Besten gaben, nicht ändern.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war voll des Lobes über die „Musikveranstaltung in tollem Ambiente“ und dankte nicht nur den Helfern wie dem Orga-Team und dem Roten Kreuz, sondern besonders auch den Anwohnern, die Verständnis zeigten, dass es bis Mitternacht etwas lauter ist.

    Der städtische Dezernent Ralf Claßen bat außerdem darum, an diejenigen zu denken, denen es sozial und finanziell nicht so gut gehe. Er dankte Brings, Hochgürtel und Peters, die für die Mechernich-Stiftung kostenlos auftraten, und verwies die Gäste darauf: „Wenn Ihnen das Kleingeld zu schwer wird, dann werfen Sie es doch in die Boxen an den Kassen, das Geld kommt der Mechernich-Stiftung zugute.“


    Sechs der acht Orga-Team-Mitglieder mit Ralf Claßen als Vorsitzendem der Mechernich-Stiftung (4.v.l.) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (5.v.l.): v.l. Petra Himmrich, Margret Eich, Adi Sechtem, Sebastian Sechtem, Reinhard Kijewski und Michael Sander. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    pp/Agentur ProfiPress



  • Bereits viel Gutes getan
    07.06.2019

    Mechernich-Stiftung schüttete im Jahr 2018 insgesamt 32.000 Euro für in Not geratene Kinder, Jugendlichen und Familien aus


    Mechernich – Viel Gutes im Verborgenen tut die 2005 gegründete Mechernich-Stiftung. Allein im Jahr 2018 schüttete die von dem Mechernicher Ehepaar Walter und Inge Eich ins Leben gerufene Bürgerstiftung rund 32.000 Euro an bedürftige Mechernicher Familien und Einzelpersonen aus, die temporär in Schwierigkeiten geraten sind.

    „Dabei kam uns nicht nur das Stiftungsvermögen zugute, sondern vor allem auch das von rund 190 Einzelspendern eingezahlte sofort ausschüttungsfähige Kapital – wiederum Bürger für Bürger – die unter 50 und bis weit über 1000 Euro für den solidarischen Zweck gespendet haben“, sagte der Stiftungsvorsitzende, Mechernichs Stadtkämmerer Ralf Claßen. Zuletzt wurde die Stiftung sogar von einem Ehepaar in seinem Testament mit einer Zustiftung in Millionenhöhe bedacht. „Das ist der größte Einzelbetrag, der der Bürgerstiftung jemals zugedacht worden ist“, berichtet Ralf Claßen.

    Anlässe und Summen sind unterschiedlich

    Aber ob es sich um hohe oder niedrige Beträge handele, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir sind jedem einzelnen von Herzen dankbar, wenn er in Not geratene Mitbürger unterstützt. Jeder Euro zählt!“

    Die Jugend- und Altenhilfe stehe im Stiftungszweck ganz oben. Claßen: „Es sind die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in unmittelbarer Nachbarschaft, denen stets schnell und unbürokratisch mit oftmals ganz unspektakulären Maßnahmen aus einer akuten Notlage geholfen wird.“ Zumeist handele es sich dabei um sozial schwache Familien mit Kindern, aber auch Schulen und Kindergärten.

    „In erster Linie unterstützen wir die Menschen mit Sachspenden, oft vor dem Hintergrund, dass sie durch die erhaltene Hilfe in die Lage gebracht werden, ihre Situation selbst zu verbessern. Wir leisten also auch Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärte Ralf Claßen.

    Mehr denn je sei die Mechernich-Stiftung bei der Erfüllung ihres Auftrags auf Spenden angewiesen, betont der Vorsitzende. „Unter der schlechten Zinslandschaft leidet derzeit das Stiftungsvermögen.“ Claßen hebt hervor, dass der Stiftung keinerlei Personal- und nur geringfügige Verwaltungskosten entstehen: „Alle Arbeit wird ehrenamtlich getan, das Geld wird eins zu eins weitergegeben.“

    pp/Agentur ProfiPress
     

    Voller Dankbarkeit für Spenden und Zustiftungen und symbolisch Hand in Hand mit allen Bürgern im Stadtgebiet, denen, die geben, und denen, die Unterstützung brauchen, zeigt sich der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit (von rechts) Ralf Claßen, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr, Maria Jentgen, Inge Eich und Volker Zart. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    Voller Dankbarkeit für Spenden und Zustiftungen und symbolisch Hand in Hand mit allen Bürgern im Stadtgebiet, denen, die geben, und denen, die Unterstützung brauchen, zeigt sich der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit (von rechts) Ralf Claßen, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr, Maria Jentgen, Inge Eich und Volker Zart. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress



  • Zustiftung in Millionenhöhe
    09.04.2019


    Voller Dankbarkeit für Spenden und Zustiftungen und symbolisch Hand in Hand mit allen Bürgern im Stadtgebiet, denen, die geben, und denen, die Unterstützung brauchen, zeigt sich der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit (von rechts) Ralf Claßen, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr, Maria Jentgen, Inge Eich und Volker Zahrt. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
      
    Mechernich – Hilfe für ihre Nachbarn in der Stadt Mechernich, denen es nicht so gut geht, Dankbarkeit für eigenen wirtschaftlichen Erfolg sowie eine christliche und soziale Einstellung sind die Beweggründe eines Ehepaares aus dem Stadtgebiet, das die Mechernich-Stiftung in seinem Testament mit einer Zustiftung in Millionenhöhe bedacht hat.

    Dem Ehepaar, das vor Jahrzehnten aus Düsseldorf in die Eifel zog und nicht genannt werden will, ist die Mechernicher Bürgerstiftung ein Herzensanliegen. „Seit ich davon erfahren habe, werde ich nicht müde, für diese segensreiche Stiftung zu werben, die ohne Verwaltungsaufwand unschuldig in Not geratene Menschen und Familien unterstützt, die mitten unter uns leben“, sagt der Ehemann.

    Das kinderlose Paar hat den Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, nachdrücklich darum gebeten, als sein Testamentsvollstrecker einzutreten. Das kinderlose Paar will insgesamt ein hohes einstelliges Millionenvermögen vererben, von dem auch Tierschutzorganisationen und die Kinderkrebshilfe partizipieren sollen.

    Nach heutigem Stand zwei Millionen

    Immobilien sollen später in die Hände von Freunden übergehen, Nichten und Neffen, die ihrerseits wirtschaftlich hinlänglich abgesichert sind, zeigten sich an dem umfangreichen Grundbesitz im Stadtgebiet Mechernich anscheinend nicht interessiert. Der Vermögensanteil, der der Mechernich-Stiftung zugedacht ist, beträgt nach heutigem Stand zwei Millionen Euro.

    „Das ist der größte Einzelbetrag, der der Bürgerstiftung jemals zugedacht worden ist“, berichtet Ralf Claßen, der das derzeitige Stiftungsvermögen mit rund einer halben Million Euro angibt. Die Mechernich-Stiftung war vor 15 Jahren von den Eheleuten Inge und Walter Eich ins Leben gerufen worden. Erster Vorsitzender war der damalige Mechernicher Beigeordnete Christian Baans.

    Die Mechernich-Stiftung unterstützt Familien und Einzelpersonen im Stadtgebiet, die sich in materiellen Notlagen befinden, aber auch Institutionen und Organisationen, die in humanitären Anliegen Hilfe brauchen. Bislang wurden weit über 100.000 Euro an Unterstützung ausgeschüttet.

    Auch Immobilien gespendet

    Es gab seit Anbeginn zahlreiche Spenden und auch einige Zustiftungen, zuletzt 2017 50.000 Euro eines anderen Mechernicher Ehepaares. Im späteren Frühjahr 2019 sind 15.000 Euro einer Einzelperson als Zustiftung zu erwarten. Auch Immobilien sind bereits der Mechernich-Stiftung überschrieben worden, weitere seien zu erwarten, so Ralf Claßen.

    Aber ob es sich um hohe oder niedrige Beträge handele, die für die Bürgerstiftung Mechernich zur Verfügung gestellt werden, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir sind jedem einzelnen von Herzen dankbar, wenn er in Not geratene Mitbürger unterstützt. Jeder Euro zählt!“ Zumal aus dem Stiftungsvermögen lediglich Zinsen und Erlöse ausgeschüttet werden dürfen. Das Stiftungskapital einschließlich Zustiftungen bleibt unangetastet. 

    Claßen ist dem damals im aktiven Berufsleben weltweit tätigen Ingenieur und seiner Frau, einer Zahntechnikerin, nicht nur für die Millionenzustiftung dankbar, sondern auch für ihren Schritt, die Zustiftung öffentlich bekannt zu machen.

    Es gehe nicht darum anzuzeigen, wie viel Geld die Stiftung nun auf einen Schlag schon habe, sondern das System der übertragenen direkten Nachbarschaftshilfe in einer Kommune weiter zu fördern und mit unterschiedlich hohen in der Bevölkerung verfügbaren Beträgen zu unterstützen.
    Der Ingenieur und potenzielle Erblasser: „Wir wollen mit unserem Erbe und dessen Bekanntgabe vor allem die Werbetrommel rühren, Public Relations machen, auf diese wunderbare Mechernich-Stiftung hinweisen – und sie allen empfehlen!“ Das täten sie auch privat im Bekanntenkreis: „Wenn einer nicht weiß, für wen er beim Geburtstag sammeln soll, wir beraten gerne in Richtung Mechernich-Stiftung.“

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • 15.000 Euro abgeknapst
    05.04.2019


    Eine Zustiftung über 15.000 Euro aus seinem Privatvermögen übergab der Bundeswehrangehörige Harald Koch (3.v.r.) jetzt an den Vorstand der Mechernich-Stiftung, hier mit dem Stiftungsvorsitzenden, Kämmerer und Stadtdezernenten Ralf Claßen (von rechts), Ex-Grundschulrektorin Rita Gerdemann, der Erststifterin Inge Eich, Gemeindereferentin Maria Jentgen, dem evangelischen Pfarrer Dr. Michael Stöhr und dem Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zart. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Groß war die Freude, als der Vorstand der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung um den Kämmerer und Dezernenten Ralf Claßen jetzt eine Zustiftung über 15.000 Euro entgegennehmen konnte. Sie stammt von dem Mechernicher Bundeswehrangestellten Harald Koch, der sich auch anderweitig im Stadtgebiet stark sozial engagiert.

    Der 61jährige sagte bei der Überreichung seines Schecks an die Erststifterin Inge Eich, Ex-Grundschulrektorin Rita Gerdemann, die Gemeindereferentin Maria Jentgen, den evangelischen Pfarrer Dr. Michael Stöhr, den Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zart und Ralf Claßen vom Vorstand der Bürgerstiftung: „Ich habe nach niemandem etwas zu fragen und möchte zu Lebzeiten selbst bestimmen, wer von mir etwas bekommt.“.

    Er habe weitere Geldmittel der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder zur Verfügung gestellt. Bei beiden Einrichtungen, Mechernich-Stiftung und Hilfsgruppe, wisse er ganz genau, dass sein Geld gut angelegt sei. Er sei davon überzeugt, dass die Stiftung wirklich bedürftige Menschen in der eigenen Nachbarschaft der Stadt Mechernich ohne Verwaltungsverluste unterstützt.


    Er selbst habe finanziell und gesundheitlich schlechte Zeiten durchmachen müssen, verriet Harald Koch im Gespräch mit dem Stiftungsvorstand der Mechernich-Stiftung: „Da war ich auch auf fremde Hilfe angewiesen.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Sozialarbeit und Militärseelsorge

    Er selbst habe finanziell und gesundheitlich schlechte Zeiten durchmachen müssen, verriet Harald Koch im Gespräch mit dem Stiftungsvorstand: „Da war ich auch auf fremde Hilfe angewiesen.“ Er spende nicht nur Geld, wo er es über den eigenen bescheidenen Lebensunterhalt hinaus entbehren könne („Urlaub kenne ich gar nicht, vermisse ihn also auch nicht“), Koch engagiert sich auch kirchlich und sozial stark.

    Er ist einer der engagierten Helfer in Maria Jentgens „Kleiner Offener Tür für Erwachsene“, einem Treffpunkt im Caritashaus, Weierstraße. Beim Arbeitgeber Bundeswehr, zu dem der gebürtige Trierer zunächst als Soldat kam, hilft er seit den Tagen des legendären Militärseelsorgers Pater Arno Schmidt mit.

    Auch im Männergesangverein Mechernich ist Harald Koch einer der Unermüdlichen. Das Ensemble gestaltet seit Jahren die Barbaramessen der Bundeswehr über und unter Tage. „Harald Koch streicht die dabei eingesammelten Kollekten jedes Mal für die Mechernich-Stiftung ein“, freut sich Vorsitzender Ralf Claßen.

    In der Vergangenheit habe er auch schon die Obdachlosenhilfe Euskirchen, die Pater Arno sehr am Herzen lag, gefördert sowie die unter der damaligen Rektorin Rita Gerdemann an der Grundschule Mechernich ins Leben gerufene Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit.“

    Im Gespräch anlässlich der Zustiftung erinnerten sich Stadtdezernent Claßen und Harald Koch unter anderem auch an die knapp zehn Jahre, die Koch neben seinem Job beim Luftwaffenversorgungsregiment 8 nebenberuflich für die Stadtverwaltung Mechernich tätig war.

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • Auf Tuchfühlung mit Stephan Brings
    17.12.2018


    Für den guten Zweck sang Stephan Brings beim Konzert im Mechernicher Magu und verzichtete sogar auf seine Gage. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - „Man müsste nochmal 20 sein“, schallte es aus unzähligen Kehlen im Mechernicher Magu. Stephan Brings hatte zum Mitsing-Konzert eingeladen. 250 Gäste füllten den Saal des Restaurants in der Weierstraße. Gemeinsam stimmte man kölsche Töne an.

    „Traut Euch ruhig“, hatte der Bassist der Kölner Band Brings noch eingangs aufgefordert. Doch das war gar nicht notwendig. Das Mechernicher Publikum stimmte schon bei den ersten Zeilen gerne mit ein: „Willkomme in Kölle, willkomme zo Huus.“

    Wer nicht textsicher war, konnte aus einem eigens für den Auftritt im Magu gedruckten Textheft ablesen. Doch die meisten konnten auch ohne. Das kölsche Lebensgefühl und die Brings-Hymnen scheinen vielen schon in Fleisch und Blut übergegangen.  
     


    Das Konzert war bereits nach einer Woche ausverkauft. 250 Gäste erfreuten sich am kölschen Mitsing-Konzert mit Stephan Brings. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Für Stephan Brings sind solche Solo-Konzerte nach eigenem Bekunden immer auch eine ungewohnte Situation, wenn er, so ohne seine anderen vier Bandmitglieder auf der Bühne steht. „In der Band bin ich ja eigentlich Bassist“, macht er aufmerksam. Im Magu stand er nun alleine mit Gitarre. Er absolvierte die Aufgabe großartig.

    Ohrwürmer und einladende Refrains

    Der in Köln geborene Musiker, der schon seit einigen Jahren in Kalenberg lebt, hatte viele Hits der Band mitgebracht, neue wie altbekannte, von „Halleluja“ bis „Wunder“. Natürlich durften auch Ohrwürmer und einladende Refrains mit Rään, Eifel oder Kölsche Jung nicht fehlen.


    Die Gäste ließen sich beim Mitsing-Konzert nicht lange bitten. Sie sangen lautstark neue und altbekannte Hits von der Kölner Band Brings mit. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Trotz der Größe des Saals und der vielen Zuhörer hatte man das Gefühl eines Wohnzimmerkonzertes. Denn man war auf Tuchfühlung mit dem bekannten Musiker. Er machte seinem Namen als bescheidener Künstler alle Ehre und spielte auf einer kleinen Bühne, rundherum und nah dran die Menschen mit ihren Notenheften in der Hand. Viele zückten begeistert ihr Handy und nahmen Brings und die Szenerie auf.

    Mit dem Kauf der Eintrittskarte hatten die Gäste sogar ein gutes Werk getan, denn die zehn Euro pro Karte kommen komplett der Mechernich-Stiftung zu Gute.
    Der Kalenberger hatte selbst sogar den Ball für das Benefizkonzert, bei dem er komplett auf seine Gage verzichtete, ins Rollen gebracht. „Stephan, dafür können wir Dir nicht genug danken!“, sagte Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen, der auch gleichzeitig den Vorsitz der Mechernich-Stiftung innehat.

    Die Karten für das Konzert waren innerhalb einer Woche ausverkauft. „Das zeigt die Beliebtheit von Stephan Brings und die Anerkennung unserer Stiftung“, freut sich Claßen. Insgesamt 2.500 Euro wurden mit dem Scheck überreicht.


    Mit dem Konzert konnten 2.500 Euro an die Mechernich-Stiftung für notleidende und hilfsbedürftige Menschen im Stadtgebiet übergeben werden. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Der Kalenberger sei seit Jahren ein großer Unterstützer der Stiftung. Mit seinen Konzerten helfe er sehr, so Claßen weiter. Ein solches Engagement sei bei weitem nicht selbstverständlich.

    Auf Typisierungsaktion hingewiesen

    Der Musiker nutzte die Gelegenheit, auf die Typisierungsaktion von Max, einem jungen Familienvater aus dem Raum Bad Münstereifel, im Mechernicher Gymnasium Am Turmhof aufmerksam zu machen, die am 22. Dezember, von 10 bis 18 Uhr, stattfindet. Nach dem Aufruf machte er sofort Mut mit dem zu Herzen gehenden Refrain: „Die Liebe gewinnt.“

    Der Kalenberger lebt gerne in der Region, wie er deutlich machte. Der Dialekt sei hier noch ausgeprägt. „Darauf könnt ihr stolz sein.“ In Köln ginge die Zahl der Menschen, die die kölsche Sprache sprechen, zurück. Das bedauert er.


    Auch Kalender von Tommy Engel wurden am Abend zugunsten der Mechernich-Stiftung von Marcel Hembach, Vorsitzender des Vereinskartells, versteigert. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    „Heimjonn“, wie der letzte Titel des Abends auf leise Weise ankündigte, wollte am Ende so schnell keiner.

    Freuen konnte sich Ralf Claßen über eine weitere Spende für „seine“ Stiftung, denn auch der Kirchenchor aus Satzvey, dessen Sänger zahlreich unter den Mitsingenden im Magu anzutreffen waren, brachten weitere 200 Euro für hilfsbedürftige Menschen in Mechernich mit.

    pp/Agentur ProfiPress

     



  • Jecke 1.111,11 Euro gespendet
    07.12.2018


    1.111 Euro und 11 Cent kamen mit der ersten Mechernicher Kneipensitzung für die Mechernich-Stiftung zusammen. Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach (v.l.), Hans-Dieter Hahn („Botz“), Magu-Restaurantleiter Thorsten Henschke, Rainer Krewinkel („Bötze“) und Magu-Küchenchef Kurt Berger überreichten jetzt den Scheck an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - „Der Abend war superklasse!“ Hans-Dieter Hahn vom Büttenduo „Botz und Bötzje“ ist auch Tage danach noch restlos begeistert. 120 Besucher zählten die Veranstalter bei der Premiere der Kneipenkarnevalssitzung im Restaurant „Magu“ in der Weierstraße. Der Erlös kommt der Mechernich-Stiftung zu Gute, die notleidende Menschen im Stadtgebiet unterstützt.

    Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach (v.l.), Hans-Dieter Hahn („Botz“), Magu-Restaurantleiter Thorsten Henschke, Rainer Krewinkel („Bötzje“) und Magu-Küchenchef Kurt Berger überreichten jetzt den Scheck an Ralf Claßen. Der Chef der Mechernich-Stiftung freute sich, denn mit der ersten Mechernicher Kneipensitzung kam einiges zusammen: jecke 1.111 Euro und 11 Cent. Es sei schön, dass man beim Feiern auch an andere denke, denen es nicht so gut gehe.

    Die auftretenden Künstler wie „De Huusmeister vum Bundesdaach“, Peter Kerscher mit Kuh Dolly und die Band „De Vänte“ hatten zugunsten der Mechernich-Stiftung sogar auf ihre üblichen Gagen verzichtet. Zudem wurden Kalender von Tommy Engel, dem bekannten Kölner Musiker, gewinnbringend unter den Gästen versteigert.  

    Der Erfolg des Abends habe gezeigt, dass man den Nagel auf den Kopf getroffen habe, sagte Hembach. Er versprach: „Es wird auf jeden Fall eine zweite Mechernicher Kneipensitzung geben.“ Ein Termin ist auch schon gefunden: Die zweite Mechernicher Kneipensitzung im Magu findet statt am 15. November 2019, ab 19.11 Uhr.

    Das Duo „Botz und Bötzje“ mache sich gerne stark für ein solches Format Kneipensitzung mit kurzweiligen Büttenreden, wie Hahn betonte: „Das ist schließlich der Ursprung des Karnevals.“ Leider dominierten im Kölner Karneval die Ballermann-Partys statt leiserer Töne. Gegen diesen Trend will das Duo weiter Zeichen setzen. In Mechernich kam das neue und doch traditionsbewusste Konzept jedenfalls gut an.

    pp/Agentur ProfiPress



  • Fastelovend in der Kneipe
    23.11.2018


    Haus- und Hofkapelle aus dem malerischen Feytal: „De Vänte“ waren bei der ersten Mechernicher Kneipensitzung als Standardkapelle am Start. Foto: Stefan Lieser/KR/KStA/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Eine Kneipensitzung zugunsten der gemeinnützigen „Mechernich-Stiftung“, die unschuldig in Not geratene Menschen im Stadtgebiet unbürokratisch unterstützt, fand jetzt im Restaurant „Magu“ in der Weierstraße statt. 125 Besucher kamen in den Genuss eines wirklich unterhaltsamen und wohltätigen Abends. Lecker essen konnte man natürlich auch im Lokal von Mechernichs Vize-Bürgermeister Wolfgang Weilerswist.

    Der wirkte zufrieden, schreibt der Journalist Stefan Lieser in den in Mechernich erscheinenden Kölner Tageszeitungen. Der Vorsitzende der Mechernicher Tafel und Landesvorsitzender der Tafeln hatte sein Restaurant kurzerhand zur karnevalistisch geschlossenen Gesellschaft erklärt.


    Sie kennen sich aus im rheinischen Karneval und traten in Mechernich bei der Kneipensitzungs-Premiere ohne Gage auf: Axel Foppen (l.) und Frank Fander als „De Huusmeister vum Bundesdaach“. Foto: Stefan Lieser/KR/KStA/pp/Agentur ProfiPress

    Weilerswist selbst, Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach und das Büttenduo „Botz und Bötzje“ hatten das Konzept erstellt. Es nimmt Vorbild an Kölner Kneipensitzungen, in denen Büttenredner die Hauptrolle spielen, nicht Tanzgarden und sich munter abwechselnde Karnevalskapellen.

    Ohne Musik kommt aber auch keine Kneipensitzung aus. Den Part der Hauskapelle übernahm in Mechernich die bekannte Eiserfeyer Band „De Vänte“. Rotkreuz-Bereitschaftschef Sascha Suijkerland aus Mechernich sprach das Konzept an: „Das ist eine tolle Sache, hier!“

    „Zu nahe am Volkstrauertag“

    Eine dreiköpfige Freundinnen-Clique aus Strempt und Mechernich fand, der Termin so kurz vor Volkstrauertag sei „haarscharf an der Grenze des Vertretbaren“. „Eigentlich hat der Karneval nach der Prinzenproklamation ja Ruhe bis nach Neujahr“, so Ute Höger aus dem genannten Trio, zu dem auch Jutta Hohn und Christine Mey gehörten.


    Ute Höger (v.l.), Jutta Hohn und Christine Mey, ein Freundinnen-Trio aus Strempt und Mechernich, feierten im „Magu“ Fastelovend zu ungewohnter Zeit. Sie wünschten sich einen Termin näher am Elften im Elften. Foto: Stefan Lieser/KR/KStA/pp/Agentur ProfiPress

    Uneingeschränkt positiv wurden Terminierung und Konzept von den Vertretern der drei Mechernicher Karnevalsvereine bewertet. Albert Meyer vom Festausschuss Mechernicher Karneval und Reinhard Kijewski vom KC Bleifööss fanden, dass es den Versuch wert und die gemütliche Stimmung im Saal ohnehin einfach wunderbar seien. Prinz Peter IV. (Schweikert) samt 16-köpfigem Gefolge unterstützte das Vorhaben ebenfalls.

    Axel Foppen und Frank Fander aus Bad Honnef, im Karneval unterwegs als „De Huusmeister vum Bundesdaach“, waren ebenfalls positiv überrascht: „Was für ein schöner Saal?!“ Gastronom Wolfgang Weilerswist war schon während der Veranstaltung sicher: „Das wiederholen wir auf jeden Fall im kommenden Jahr!“ Stefan Lieser: „Alleine der Verkauf von fünf Tommy-Engel-Kalendern 2019 gegen freiwilliges Gebot brachte ja für die Mechernich-Stiftung einige Hundert Euro in die Kasse.“


    Gastronom Wolfgang Weilerswist war schon während der Veranstaltung sicher: „Das wiederholen wir auf jeden Fall im kommenden Jahr!“ Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

    pp/Agentur Profipress



  • Brings ausverkauft
    13.11.2018

    Das Mitsingkonzert mit Stephan Brings am 13. Dezember im „Magu“ ist bereits ausverkauft. Foto: pp/Archiv ProfiPress
    Das Mitsingkonzert mit Stephan Brings am 13. Dezember im „Magu“ ist bereits ausverkauft. Foto: pp/Archiv ProfiPress

    Mechernich – Nach nur einer Woche Kartenvorverkauf ist das Mitsingkonzert mit Stephan Brings am Donnerstag, 13. Dezember, im Restaurant „Magu“ bereits ausverkauft. Das teilte gestern der Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen mit. Die von ihm geführte gemeinnützige „Mechernich-Stiftung“ erhält den Erlös des Konzerts.

    Claßen kommentierte den Ausverkauf so: „Das ist echt toll und zeigt die musikalische Wertschätzung der Menschen für Stephan und seine Verbundenheit mit der Wahlheimat am Bleiberg und auch mit der Mechernich-Stiftung.“ Die gemeinnützige Stiftung, die von den Eheleuten Inge und Walter Eich ins Leben gerufen worden war, kümmert sich unbürokratisch und schnell um unverschuldet in Not geratene Mitbürger.

    Gerade vor Weihnachten könne die Mechernich-Stiftung das Geld gut gebrauchen, um Menschen in der Stadt zu helfen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht, so Ralf Claßen. Stephan Brings lebt in Claßens Heimatort Kalenberg.

    pp/Agentur ProfiPress
     



  • Erste Mechernicher Kneipensitzung
    13.11.2018

    Das Duo „De Huusmeister vum Bundesdaach“ das aktuelle politische Zeitgeschehen mit Witzen, Parodien und Gesang aufs Korn. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
    Das Duo „De Huusmeister vum Bundesdaach“ das aktuelle politische Zeitgeschehen mit Witzen, Parodien und Gesang aufs Korn. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Mit einem neuen Format warten das Mechernicher Magu „Botz und Bötzje“ und das Vereinskartell Mechernich auf. Am Freitag, 16. November, ab 19 Uhr, startet die erste Mechernicher Kneipensitzung im Magu (Weierstraße 31). Die Verantwortlichen haben ein buntes Programm auf die Beine gestellt: „De Huusmeister vum Bundesdaach“, Kuh Dolly und De Vänte treten auf.

    Es soll gemütlich zugehen, verspricht der Vorsitzende des Vereinskartells: Marcel Hembach: „Es wird Sitzplätze und Stehplätze geben. Man muss nicht im Kostüm kommen.“ Lockere Atmosphäre habe Priorität.

    Kuh Dolly, charmante und rotzfreche Partnerin des stimmgewaltigen und aus vielen TV-Shows bekannten Bauchredners Peter Kerscher, nimmt kein Blatt vor den Mund. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
    Kuh Dolly, charmante und rotzfreche Partnerin des stimmgewaltigen und aus vielen TV-Shows bekannten Bauchredners Peter Kerscher, nimmt kein Blatt vor den Mund. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    „De Huusmeister vum Bundesdaach“ sind bekannt für ihre Karneval-Comedy. Das Duo nimmt das aktuelle politische Zeitgeschehen mit Witzen, Parodien und Gesang aufs Korn.

    Und auch Kuh Dolly ist nicht zu bremsen: Die charmante und rotzfreche Partnerin des stimmgewaltigen und aus vielen TV-Shows bekannten Bauchredners Peter Kerscher bombardiert die Lachmuskeln ihres Publikums mit einem Dauerfeuer an flotten Sprüchen.

    De „Vänte“ geben fröhliche Liedchen im Dialekt ihrer Feytaler Heimat zum Besten. Dahinter verbirgt sich der Familienclan der Felds aus Eiserfey. Peter Feld war Mitglied des bekannten „Feytal Trios“ in den 1950er und 60er Jahren.

    „De Vänte“ geben bei der ersten Mechernicher Kneipensitzung fröhliche Liedchen im Dialekt ihrer Feytaler Heimat zum Besten. Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress
    „De Vänte“ geben bei der ersten Mechernicher Kneipensitzung fröhliche Liedchen im Dialekt ihrer Feytaler Heimat zum Besten. Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress

    Der Erlös der Veranstaltung kommt der Mechernich-Stiftung zugute. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Präsentiert wird der Abend vom Magu, dem Vereinskartell Mechernich und „Botz und Bötzje“.

    „Botz und Bötzje haben das Format schon mal in Köln auf die Beine gestellt. Da war das ein voller Erfolg“, so Hembach.

    Kartenreservierungen sind erbeten: oder

    pp/Agentur ProfiPress



  • 1.216,79 Euro in 60 Minuten
    13.11.2018

    Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick scannte fleißig die Artikel ein, die mit dem Band auf ihn zurollten. Er kassierte für den guten Zweck. Der wiedereröffnete Lidl spendete das Geld an die Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
    Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick scannte fleißig die Artikel ein, die mit dem Band auf ihn zurollten. Er kassierte für den guten Zweck. Der wiedereröffnete Lidl spendete das Geld an die Mechernich-Stiftung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - „Hat Lidl jetzt einen neuen Angestellten?“, ist Kundin Sandra Schmitz sichtlich verwundert. Sie war zum Einkaufen in den Lidl-Markt in der Feytalstraße gekommen, der nach einem Umbau jetzt wieder geöffnet ist. An Kasse zwei traf sie auf den Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Der kassierte dort für einen guten Zweck.

    Der erste Bürger der Stadt scannte fleißig die Artikel ein, die mit dem Band auf ihn zurollten. „75 Euro und 83 Cent bitte“, bat der Bürgermeister freundlich.
    Es ging flott vorwärts. Schließlich sollten möglichst viele Waren über den Ladentisch gehen. Lidl-Filialleiter Wolfgang Krämer hatte versprochen, den Gegenwert der Mechernich-Stiftung zur Unterstützung notleidender Bürger zu spenden.

    „Sehr gut, finde ich das“, lobte Einkäufer Manfred Suder aus Satzvey das soziale Engagement des Bürgermeisters. Lydia Ott war sogar extra von Kasse eins zur Kasse von Dr. Schick gewechselt. Das Stadtoberhaupt hatte ordentlich zu tun. Filialleiter Krämer hatte zu Beginn kräftig die Werbetrommel für ihn gerührt.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatte sich an der Kasse ins Zeug gelegt und sich auch nicht von großen Einkaufsbergen aus der Ruhe bringen lassen: 1.216 Euro und 79 Cent waren zusammengekommen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatte sich an der Kasse ins Zeug gelegt und sich auch nicht von großen Einkaufsbergen aus der Ruhe bringen lassen: 1.216 Euro und 79 Cent waren zusammengekommen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Ob ACE-Getränk, Adventskalender, Spiele, Schoko-Pudding oder Kaffee-Pads: Dr. Hans-Peter Schick ließ sich sogar von großen Einkaufsbergen nicht aus der Ruhe bringen. Ramona Giesa war hochzufrieden mit ihm. Sie war dem Bürgermeister als erfahrene Lidl-Mitarbeiterin zur Seite gestellt worden – falls doch mal ein Storno nötig werden sollte.

    Groß eingreifen brauchte sie aber nicht. Höchstens mal die sogenannte „PLU“-Nummer bei den frischen Brötchen oder Obst die Nummer vorsagen. „Gurke?“, fragte Schick. „310“, kam es wie aus der Pistole geschossen von seiner Helferin. Von ihrer „Ersatzkraft“ war sie begeistert: „Wenn wir hier mal Notstand haben, rufen wir beim Bürgermeister an, der macht das richtig klasse!“

    Was einen guten Kassierer auszeichne? „Freundlichkeit auf jeden Fall!“, weiß Giesa. Man müsse immer mit dem Kopf dabei sein und sich gut konzentrieren können. Aber vor allem Ruhe bewahren, auch, wenn die Schlange mal länger würde.

    Dass der Bürgermeister beherzt vorging, wird besonders die Mechernich-Stiftung freuen, die will mit dem Geld zwei Kindergartenprojekte im Stadtgebiet unterstützen.

    Der Lidl-Standort war nach einer Umbauphase, in der der Markt geschlossen blieb, wiedereröffnet worden. „Diese Filiale gibt es bereits seit 19 Jahren und viele Kunden kaufen regelmäßig ein“, berichtete Lidl-Verkaufsleiterin Sindy Skrobanek: „Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir unseren Kunden nach fast fünfwöchiger Modernisierung wieder ihre gewohnte Filiale in schöner und moderner Optik präsentieren können.“

    Lidl hat mit der Modernisierung die Verkaufsfläche der Filiale in Mechernich um 200 Quadratmeter auf rund 1.200 Quadratmeter erweitert. Dadurch wurde Platz für breitere Gänge und eine ansprechende Warenpräsentation geschaffen. Ein neues Backregal mit 35 Backartikeln wurde aufgestellt. Insgesamt bietet Lidl in der Feytalstraße über 3.500 Artikel. Der Parkplatz mit rund 100 Kundenparkplätzen wurde ebenfalls saniert.

    Wichtig war dem Unternehmen auch die energetische Sanierung, so Skrobanek. Der Tausch der Heizung gegen Brennwerttechnik und eine komplett neue Elektrik und Gebäudesteuerung sorge für deutlich reduzierten Stromverbrauch und weniger Kohlendioxidausstoß. Gute Wärmedämmung, eine erneuerte Lüftungsanlage sowie energiesparende LED-Beleuchtung spare weitere Energie ein.

    Aktuell ist der Discounter in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland arbeiten rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen. In Mechernich ist die Filiale von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

    pp/Agentur ProfiPress

    „Freundlichkeit“ zeichne einen guten Kassierer aus, weiß Ramona Giesa. Dr. Hans-Peter Schick ging an der Lidl-Kasse mit gutem Beispiel voran. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
    „Freundlichkeit“ zeichne einen guten Kassierer aus, weiß Ramona Giesa. Dr. Hans-Peter Schick ging an der Lidl-Kasse mit gutem Beispiel voran. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
     



  • 1000 Euro für lokales Engagement
    19.10.2018

     


    Bei der symbolischen Scheckübergabe im „dm“-Markt Kommern (von rechts): die Kommerner Grundschulleiterin Maria Cloot-Schmich, Marktchefin Swetlana Kühn und Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Je 500 Euro übergab Swetlana Kühn, die Leiterin des „dm“-Marktes Kommern, jetzt an die Kommerner Grundschulleiterin Maria Cloot-Schmich und Ralf Claßen, den Vorsitzenden der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung. Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös einer bundesweiten Kampagne zur Unterstützung von lokalem bürgerschaftlichen Engagement.

    Die Kunden des Kommerner „dm“-Marktes konnten eine Woche lang darüber abstimmen, wem die insgesamt für die Stadt Mechernich ausgelobten 1000 Euro zufallen sollten. Rund 300 „dm“-Einkäufer beteiligten sich an der Abstimmung, jeweils ziemlich genau die Hälfte votierten für die Mechernich-Stiftung und die andere Hälfte für den Förderverein der Katholischen Grundschule Kommern.

    Bei der Spendenübergabe dankte Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen „dm“-Marktleiterin Swetlana Kühn, dass sie den Förderverein der Grundschule Kommern unterstützt. In seiner Eigenschaft als Stiftungsvorsitzender dankte Claßen aber auch dafür, dass „dm“ einmal mehr an die „Mechernich-Stiftung“ gedacht habe, die bereits in den vergangenen Jahren bei der „dm“-Aktion „Giving Friyday“ mit Spendengeld ausgestattet worden war.


    Der Mechernicher Rathaus-Hausmeister Rainer Schulz bei der Stimmabgabe der Aktion „Herz zeigen“ im Kommerner „dm“-Markt. Foto: Ralf Claßen/pp/Agentur ProfiPress

    Auch Schulleiterin Maria Cloot-Schmich bedankte sich für die Spende des 18 Mitarbeiter zählenden Kommerner Drogeriemarktes. Mit dem Geld unterstütze der Förderverein Schüler aus wirtschaftlich nicht überragend gut gestellten Familien. So müsse niemand aus pekuniären Gründen auf irgendetwas verzichten, was im Unterricht gebraucht oder von der Schule angeboten würde.

    Ralf Claßen, hinter Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach dritter Mann in der Stadtverwaltung Mechernich, lobte Swetlana Kühn und ihr Team: „Mit Ihnen zeigt »dm«, dass die regionale Verbundenheit des Unternehmens nicht nur ein Werbegag ist, sondern ernstgemeint!“

    pp/Agentur ProfiPress
     


     



  • "Brings“-Mitsingkonzert
    18.10.2018


    Bei der Vorbereitung des „Brings“-Mitsingkonzertes am 13. Dezember ab 19 Uhr im „Magu“ (von links): Restaurantleiter Thorsten Henschke, Stephan Brings, Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Küchenchef Kurt Berger.. Auf der Aufnahme fehlt Vize-Bürgermeister Wolfgang Weilerswist, Geschäftsführer des „Magu“. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Brings“-Bassist Stephan gibt am Donnerstag, 13. Dezember, ab 19 Uhr im Mechernicher Restaurant „Magu“ ein Mitsingkonzert zugunsten der Mechernich-Stiftung. Tickets zum Preis von zehn Euro gibt es ab Anfang November im Rathaus (Bürgerservice), in der Gleispassage am Bahnhof Mechernich und im „Magu“ selbst.

    Der Kartenvorverkauf wird auch auf der städtischen Homepage, auf der Homepage des „Magu“ und auf der Website der Mechernich-Stiftung angekündigt: www.magu-mechernich.de , www.mechernich.de , www.mechernich-stiftung.de

    Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, die sich unbürokratisch und schnell um unverschuldet in Not geratene Mitbürger kümmert, dankte Stephan Brings und „Magu“-Geschäftsführer Wolfgang Weilerswist herzlich für das spontan und schnell geplante Projekt. Gerade vor Weihnachten könne die Mechernich-Stiftung das Geld gut gebrauchen, um Menschen in der Stadt zu helfen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht.
    Stephan Brings, der in Claßens Heimatort Kalenberg lebt, bescheinigte der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, dass der Wahl-Bleiberger „nicht nur redet, sondern handelt“. Claßen: „Stephan ist ein absolut glaubwürdiger Mensch. Ihm ist es ernst mit seiner Wahlheimat Mechernich und ihm ist es ernst mit seinem Engagement für Menschen in Notlagen!“

    Auch der „Magu“-Mannschaft dankte Claßen herzlich, die kurz vor Weihnachten trotz der üblichen Hektik, den vielen Weihnachtsfeiern und Hochbetrieb in Küche und Restaurant dieses Konzert zu Gunsten der Mechernich-Stiftung noch möglich gemacht hätten.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Freude war gleich doppelt groß
    15.10.2018


    Heinrich Urfey (Mitte) feierte Geburtstag und bat die Gäste, statt Geschenken lieber Spenden für den guten Zweck mitzubringen. Stolze 5.000 Euro sind zusammen gekommen. Der Inhaber und Chef des Kommerner „Euronics Urfey“-Elektrofachmarktes überreichte jetzt die beiden Schecks mit seiner Frau Marianne (2.v.r.) und Tochter Vanessa (2.v.l) an Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung sowie an Willi Greuel (r.) von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Kommern – Die Geburtstagsfeier war fröhlich und ausgelassen, getanzt wurde bis in die frühen Morgenstunden. Auf Geschenke, so hatte Heinrich Urfey es bereits in der Einladungskarte zu seinem „60.“  geschrieben, wolle er verzichten. Stattdessen hatte der Chef des Kommerner „Euronics“-Elektrofachmarktes ein Sparschwein aufgestellt.

    „Schenkt mir nichts, gebt was für den guten Zweck“, lautete sein größter Wunsch an die Gäste. Die waren großzügig und gaben gern: 4.720 Euro sind zusammen gekommen. Damit es eine runde Summe von 5.000 ergibt, legte das Geburtstagskind noch die fehlenden 280 Euro dazu.

    Das Geld spendete der Inhaber und Chef des Kommerner „Euronics“-Elektrofachmarktes nun mit großer Freude an zwei Hilfsorganisationen aus der Region, die Mechernich-Stiftung und die Hilfsgruppe Eifel.

     „Uns freut es, wenn wir helfen können“, sagte seine Ehefrau und kaufmännische Leiterin des Betriebes Marianne Urfey bei der Überreichung der Schecks: „Wir sehen das als unsere Verantwortung als Unternehmen der Region. Natürlich gibt es auch weiter weg Not, uns ist aber wichtig, dass es hier den Leuten, denen es nicht gut geht, zu Gute kommt.“

    Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, nahm das Geld dankbar entgegen: „Ich bin sehr froh, für uns ist das eine sehr hohe Spende. Ich finde es toll, dass man bei allem Feiern nicht vergisst, dass es Menschen gibt, die Unterstützung brauchen.“ Jeder Euro zähle. Das Geld werde im Stadtgebiet Mechernich eingesetzt, für Bedürftige, Schulen, Kindergärten, Senioren oder Familien mit Kindern.

    „Das ist natürlich phantastisch“, freut sich auch Willi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel, die sich vor allem für tumor- und leukämieerkrankte Kinder einsetzt. Er lobte das Engagement der Urfeys, die ein Paradebeispiel für soziales Engagement seien: „Wenn es einem gut geht, soll man an die denken, denen es nicht so gut geht, das macht ihr par excellence.“

    Vor 28 Jahren wurde die Hilfsgruppe Eifel gegründet. Greuel weiß daher aus eigener und bester Erfahrung, dass man sich immer auf die Eifeler und deren Hilfsbereitschaft verlassen kann. Das bisherige Spenden-Ergebnis gibt ihm recht. „Wir kratzen gerade die sieben Millionen-Euro-Marke an“, sagte er stolz.

    Heinrich Urfey freut sich und ist von ganzem Herzen seinen Gästen dankbar, dass eine solch hohe Summe zustande gekommen ist. Ganz ohne symbolische oder selbstgefertigte Geschenke ist der Jubilar aber dann doch nicht durch den Geburtstagsabend gekommen. So hat der gelernte Fernsehtechniker ein Bauteil aus einem alten Fernseher geschenkt bekommen - als Erinnerungsstück an die gute alte Zeit. Überreicht bekam er auch die Allianz-Arena seines Lieblingsvereins Bayern München als Kuchen gebacken.

    Das Unternehmen „Urfey“ ist ein alteingesessener Mechernicher Familienbetrieb. Angefangen hat das Ehepaar vor 37 Jahren mit einem  eigenen Elektrofachgeschäft in der Turmhofstraße. Später wurde ein zweiter Standort in Zülpich eröffnet. 2011 verlagerte man beide Standorte nach Kommern: der große Fachmarkt im Gewerbegebiet Monzenbend wurde innerhalb von vier Monaten hochgezogen und modern ausgestattet.

    Heute beschäftigt der Betrieb 30 Mitarbeiter, davon sechs Auszubildende. Tochter Vanessa ist bereits Mitinhaberin und im Controlling tätig. Auf über 2.000 Quadratmetern mit 60 Parkplätzen bietet das Unternehmen eine große Auswahl im Sortimentsbereich Unterhaltungselektronik, PC Multimedia, Telekommunikation und Elektrohausgeräte.

    pp/Agentur ProfiPress



     



  • Reibekuchen, Popcorn und Sammeldosen
    05.10.2018


    Die CDU-Fraktion, deren Stadtverband, die Frauenunion wie die Junge Union krempelten beim Brunnenfest die Ärmel hoch und backten fleißig Reibekuchen und konnten so 1.600 Euro für die Mechernich-Stiftung sammeln. Ralf Claßen (Vorsitzender der Mechernich Stiftung, l.) und Maria Jentgen (stellvertretende Vorsitzende, r.) freuen sich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - Sie haben beim Brunnenfest 1.600 Reibekuchen verkauft, kiloweise Popcorn gebacken oder sind mit Sammelbüchsen durch die Zuschauerreihen beim Konzert von Stephan Brings, Matthias Diener und Ava-Rebekah Rahman gelaufen, um der Mechernich-Stiftung Gutes zu tun.

    Dank ihnen, den engagierten Menschen und Betrieben, sind beim Brunnenfest 2.000 Euro für die Stiftung gespendet worden. Dankbar entgegen nahmen jetzt im Namen der Stiftung Ralf Claßen (Vorsitzender) und Maria Jentgen (stellvertretende Vorsitzende) die Schecks.

    „Wir freuen uns sehr darüber, dass in Mechernich gefeiert wird, aber bei allem Feiern auch an Menschen gedacht wird, denen es nicht so gut geht. Dieses Geld können wir gut an Weihnachten verwenden, um sozial schwachen Familien mit Kindern zu helfen“, so Claßen.

    Denn Helfen vor Ort, wo die Hilfe am nötigsten ist, das hat sich die Mechernich-Stiftung auf die Fahne geschrieben und unterstützt mit den Spenden im Stadtgebiet Jugendliche, sozial schwache Familien, Senioren, aber auch Vereine, Schulen und Kindergärten.

    Mit Sabine Verheyen Reibekuchen gebacken

    Das Engagement der Stiftung unterstütze man gerne tatkräftig, sagt Peter Kronenberg, Fraktionsvorsitzender der CDU Mechernich. Die CDU-Fraktion, deren Stadtverband, die Frauenunion sowie die Junge Union krempelten beim Brunnenfest die Ärmel hoch und backten fleißig Reibekuchen. Sie hatten mit der Europaabgeordneten Sabine Verheyen prominente Unterstützung zur Seite.


    Den Scheck der Jonen Augenoptik und Hörakustik über 330 Euro nahmen Ralf Claßen (Vorsitzender der Mechernich-Stiftung) und Maria Jentgen (stellvertretende Vorsitzende, l.) gerne aus den Händen von Heike Nehring, der Leiterin des Mechernicher Jonen-Standortes, gerne entgegen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Die Nachfrage war groß, lange Schlange hatten sich vor dem Reibekuchen-Stand gebildet. „Wir haben den ganzen Tag immer weiter und weiter gebacken. Wir sind froh, dass so viele Reibekuchen verkauft worden sind, schließlich ist es ja für einen guten Zweck“, so Kronenberg.

    17 Eimer mit 170 Litern Reibekuchenteig waren vorbereitet worden. Rekordverdächtige 1.600 sind gebacken und damit auch 1.600 Euro eingenommen worden. „Denn sie haben nicht nur verkauft, sondern auch die Materialkosten übernommen, so dass jeder Euro der eingegangen ist, an die Mechernich Stiftung gegangen ist“, verrät Claßen begeistert.

    Optik Jonen verdoppelte den Popcorn-Betrag

    Mitarbeiter der Jonen Augenoptik und Hörakustik haben den ganzen Brunnenfest-Tag süßes Popcorn für die Mechernich-Stiftung gebacken. und damit 165 Euro eingenommen. Den Betrag hat Heike Nehring, die Leiterin des Mechernicher Betriebes, nochmal verdoppelt auf 330 Euro.


    Die Mechernicher CDU hatte mit der Europaabgeordneten Sabine Verheyen prominente Unterstützung zur Seite beim Reibekuchenbacken für den guten Zweck. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Die Weltjugendtags-Gruppe der GdG Mechernich hat mit den Sammeldosen rund 120 Euro eingenommen. „Auch dafür ein ganz herzliches Dankeschön“, sagte Claßen. Und Jentgen fügt hinzu: „Dabei hätten sie das Geld aus der Sammlung selbst gut gebrauchen können.“ Die Gruppe will im Januar 2019 zum Weltjugendtag nach Panama fliegen. 

    2005 ist die Mechernich-Stiftung von der Familie Eich gegründet worden. Seitdem sei man sehr wohl bekannter geworden, so Claßen. Man werde durchaus häufiger angefragt, um zu helfen. Das sei gut so.

    pp/Agentur ProfiPress


     

     



  • 3000 Euro für Mechernich-Stiftung
    27.02.2018


    3000 Euro, den Reinerlös des Benefiz-Adventskonzertes am 1. Adventssamstag in der Aula des Mechernicher Schulzentrums, übergaben jetzt (von rechts) Vorstandsmitglied Dieter Friedrichs vom „Ü-50 Blasorchester der Eifel“, Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Dirigent Peter Züll und Organisator Walter Schäfer (ganz links) an Inge Eich und Ralf Claßen vom Vorstand der gemeinnützigen „Mechernich-Stiftung“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – 3000 Euro Reinerlös des Benefiz-Weihnachts- und Adventskonzertes am 1. Adventssamstag in der Aula des Mechernicher Schulzentrums übergaben jetzt Dirigent Peter Züll, Organisator Walter Schäfer und Vorstandsmitglied Dieter Friedrichs für das „Ü-50 Blasorchester der Eifel“ an Inge Eich und Ralf Claßen vom Vorstand der gemeinnützigen „Mechernich-Stiftung“.

    Das Geld wird von dieser 2005 gegründeten Bürgerstiftung für unverschuldet in Not geratene Familien aus dem Stadtgebiet Mechernich verwendet. Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt Mechernich ist, dankte dem Ü-50-Blasorchester am Rande des städtischen Jahresempfangs für das Engagement für in Not und Armut geratene Mitbürger: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, zumal die Musikerinnen und Musiker ja längst nicht alle aus dem Stadtgebiet kommen, sondern aus der ganzen Eifel.“

    Auch Inge Eich, die die Mechernich-Stiftung mit ihrem Mann Walter gegründet hatte, und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bedankten sich für das wunderbare Adventskonzert, das Anfang Dezember vor ausverkaufter Gymnasial-Aula stattgefunden hatte.

    Berufsmusiker aus Mechernich

    Nicht nur die Musik kam ausgezeichnet beim Publikum an. Heinz Schmitz trug muntere Anekdoten und Verzällchen in den Spielpausen des Orchesters vor, die die Zuhörer in helle Begeisterung versetzten. Ralf Claßen: „Es war ein tolles Konzert mit tollen humoristischen Einlagen. Eine Bereicherung für das Kultur- und Gemeinschaftsleben in der Stadt Mechernich – und ein Segen für unsere unterstützungsbedürftigen Familien.“

    2009 sollte das „Ü-50“-Orchester speziell für die Älteren eigentlich nur ein Proben- und Aufführungsprojekt sein, doch rund 50 musikbegeisterte Frauen und Männer – die meisten tatsächlich jenseits des 50. Lebensjahres – sind seither dabeigeblieben.

    Heute ist das Orchester eines der größten im gesamten Kreisgebiet. Mit dem aus Mechernich (Floisdorf/Vollem) stammenden Peter Züll ist bei den „Ü-50ern“ ein erfahrener Berufsmusiker der musikalische Leiter. Züll war bis zu seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr aktiv.

    pp/Agentur ProfiPress


     

     



  • Dankeschön für acht tolle Schulranzen
    23.02.2018


    Im Mechernicher Rathaus überreichten die Kinder im Beisein von (v.l.) Kita-Leiterin Beate Hausmann-Solh (l.) und Kita-Praktikant Leon (r.) ihr Bild an Ralf Claßen (Mitte). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Strempt – Vorschulkinder der Awo-Kita „Glück auf“ in Strempt haben sich mit einem tollen selbst gemalten Bild bei Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung sowie Kämmerer der Stadt Mechernich, bedankt. Denn acht Vorschulkinder der Kita haben vor Weihnachten einen flammneuen Schulranzen inklusive Federmäppchen, Schlamper-Etui und Sporttasche geschenkt bekommen.

    In den vergangenen Wochen haben die Kinder dann fleißig gemalt. Dabei ist ein tolles Bild mit einer Sonne, einem Haus und einem Baum entstanden. So wollten sie sich für das tolle Geschenk bedanken. Ralf Claßen freute sich riesig und will das Bild in seinem Büro aufhängen.
    Die 2005 von Inge Eich und ihrem Mann gegründete Mechernich-Stiftung unterstützt Menschen, meist Familien mit Kindern und Senioren, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

    Zu Weihnachten hatte die Mechernich-Stiftung insgesamt 35 benachteiligte Kinder im Mechernicher Stadtgebiet mit Schulranzen beschenkt, damit sie beim Schulstart im Sommer gleichberechtigt in ihren neuen Lebensabschnitt starten können.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Für Bedürftige gespendet
    08.01.2018


    Martin Fuchs (l.), zweiter Vorsitzender des Musikvereins Obergartzem, überreichte zugunsten der Mechernich-Stiftung eine Spende in Höhe von 519 Euro an Ralf Claßen. Foto: Martina de Vries/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich-Obergartzem – Als Mitte Dezember unter großer Beteiligung der Bevölkerung von Firmenich und Obergartzem die Feier zur Einweihung des Josef-Linden-Platzes stattfand, hat der Musikverein Obergartzem Spenden zugunsten der Mechernich-Stiftung gesammelt.

    Den Erlös in Höhe von 519,03 Euro überbrachte Martin Fuchs heute an Ralf Claßen, Kämmerer der Stadt Mechernich und zugleich Vorsitzender der wohltätigen Mechernich-Stiftung. „Als Vorsitzender freue ich mich sehr über diese Spende. Ich finde es klasse, dass der Musikverein Obergartzem gerade kurz vor Weihnachten an diejenigen denkt, denen es finanziell nicht so gut geht“, lobt Claßen die Großzügigkeit der Musiker.

    Zu Weihnachten hatte die Mechernich-Stiftung unter anderem benachteiligte Kinder im Mechernicher Stadtgebiet mit Schulranzen beschenkt, damit sie beim Schulstart im Sommer gleichberechtigt in ihren neuen Lebensabschnitt starten können. Insgesamt 35 Schulranzen inklusive Federmäppchen, Schlamper-Etui und Sporttasche wurden verteilt.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • 35 neue Ranzen für Vorschulkinder
    21.12.2017


    Einige Vorschüler der Kita Mechernich-Zentrum erhielten kurz vor Weihnachten Schulranzen von der Mechernich-Stiftung, die mit Gründerin Inge Eich (sitzend v.l.), Maria Jentges und Ralf Claßen vertreten war. Rechts Kita-Leiterin Elisabeth Schwister. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Für 19 Vorschulkinder der Awo-Kindertagesstätte Mechernich-Zentrum war schon ein paar Tage vor Heiligabend Bescherung. Jedes von ihnen erhielt einen flammneuen Marken-Ranzen – inklusive Federmäppchen, Schlamper-Etui und Sporttasche. Die Freude bei den Kindern war riesig: Zwei Kinder reckten jubelnd die Arme nach oben, und bei der Übergabe hatten die Bald-Schüler ein breites Lächeln auf dem Gesicht.

    Nur woher die Ranzen stammten, war den Kindern zunächst nicht klar. Vom Christkind vielleicht? „Von dir!“, antwortete eines und zeigte auf Kita-Leiterin Elisabeth Schwister, die die Frage gestellt hatte. Doch die klärte auch flugs auf: „Die Ranzen haben wir der Mechernich-Stiftung zu verdanken.“


    Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, erklärte den Kindern und ihren Eltern kurz den Sinn und Zweck der Organisation. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Die 2005 von Inge Eich und ihrem Mann gegründete Stiftung unterstützt Menschen, meist Familien mit Kindern und Senioren, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Wie sich Inge Eich erinnert, gab es vor Jahren schon einmal eine Schulranzen-Aktion in der Kita Roggendorf. Maria Jentges, stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, hatte sich daran erinnert und die Idee aufgegriffen, sodass jetzt zum zweiten Mal Schulranzen übergeben werden konnten.

    Und es waren nicht nur die 19 im Mechernicher Familienzentrum. Auch die Awo-Kitas in Roggendorf und Strempt sowie die katholische Kirche erhielten die Marken-Schultaschen. Insgesamt hat die Mechernich-Stiftung 35 Vorschulkindern und deren Familien, die auf die finanzielle Unterstützung der Stiftung angewiesen sind, eine Freude gemacht. Lediglich einen geringen Eigenanteil mussten die Eltern selbst aufbringen.

    Die Kinder durften sich die Ranzen im Vorfeld anhand von Bildern aussuchen, wie Elisabeth Schwister erklärte. Und so waren die Schultaschen mit Autos, Pferden, Kutschen oder aber auch mit Igel und Eimer verziert und leuchteten in den buntesten Farben. Die Kinder müssen schließlich auch im Dunkeln gut zu sehen sein.


    Kita-Leiterin Elisabeth Schwister zeigte den interessierten Kindern, was sich alles in den Schulranzen befindet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    „Wann immer es uns möglich ist, helfen wir unbürokratisch und schnell“, erklärte Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Kämmerer  der Stadt Mechernich. Er erklärte aber auch, dass die Stiftung nur das Geld ausgeben dürfe, was sie eingenommen habe, weswegen sie auf Spenden immer angewiesen ist.

    Wer selbst etwas Gutes tun und die Mechernich-Stiftung unterstützen will, kann Spenden an folgende Konten überweisen: Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07; Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11; VR-Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24.

    pp/Agentur ProfiPress


     

     



  • Gags und Blasmusik für guten Zweck
    05.12.2017


    Zugunsten der Mechernich-Stiftung spielte das „Ü-50-Blasorchester der Eifel“ unter Leitung von Peter Züll sein diesjähriges „Weihnachtskonzert“ im restlos ausverkauften Gymnasium am Turmhof. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - Erstmals zugunsten der gemeinnützigen „Mechernich-Stiftung“ spielte das von Peter Züll geleitete „Ü-50-Blasorchester der Eifel“ sein diesjähriges Benefiz-Weihnachtskonzert in Mechernich. Die Aula des Gymnasiums am Turmhof war bis auf den letzten Platz gefüllt.

    Die Stiftung, die unverschuldet in Not geratene Bleiberg-Bewohner unterstützt, war 2005 auf Initiative des Ehepaars Ingrid und Walter Eich gegründet worden. Stadtkämmerer Ralf Claßen, der Vorsitzende dieser Bürgerstiftung, fasste vor Beginn des Konzerts Sinn und Zweck zusammen: „Zwar ist in Deutschland die Gefahr, dass Menschen verhungern, verschwindend gering.“

    Dennoch habe man in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen im Stadtgebiet dringend auf Hilfe angewiesen seien. Claßen: „Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, aber auch sozial schwache Familien und Senioren.“ 

    Der Kämmerer wurde deutlich: „Die Not ist größer, als man vielleicht annehmen mag. Verdeckte Armut ist unter den Menschen am Bleiberg keine Seltenheit!“ Die Stiftung arbeite ehrenamtlich, die eingehenden Spenden, auch alle Erlöse aus dem Kartenverkauf für das „Weihnachtskonzert“ des „Ü-50 Blasorchesters“, gingen „1:1 „ohne jeden Abzug an die Hilfsbedürftigen“, betonte der Stiftungsvorsitzende.


    Ein Herz für Mitbürger

    Der Journalist Stefan Lieser, der für „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ über das ausverkaufte Konzert in Mechernich berichtete, schreibt: „Angesichts des Publikumszuspruchs in der Aula des Gymnasiums am Turmhof kann man da nur feststellen: Die Mechernicher haben ein Herz für die in ihrer Stadt, die Hilfe brauchen!“


    Sorgte für viele Lacher: Heinz Schmitz trug muntere Anekdoten und Verzällchen in den Spielpausen des Orchesters vor. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

    2009 sollte das „Ü-50“-Orchester speziell für die Älteren eigentlich nur ein Proben- und Aufführungsprojekt sein, doch rund 50 musikbegeisterte Frauen und Männer – die meisten tatsächlich jenseits des 50. Lebensjahres – sind seither dabeigeblieben. Heute ist das Orchester eines der größten im gesamten Kreisgebiet. Selbst die breite Bühne der Mechernicher Schulaula war dicht gefüllt und fast zu klein.

    Und was die „Oldies“ da boten, das genügte den Standards, wie sie etwa die vielen Musikvereine auch im Südkreis Euskirchen selbstbewusst vorgegeben haben. Mit dem aus Mechernich (Floisdorf/Vollem) stammenden Peter Züll ist bei den „Ü-50ern“ an den Instrumenten aber auch ein erfahrener Berufsmusiker der musikalische Leiter, der offenbar ein gutes Händchen im Umgang mit Amateuren hat.


    Das „Ü-50 Blasorchester der Eifel“ unter der Leitung von Peter Züll wusste in der proppenvollen Aula des städtischen Mechernicher Schulzentrums zu gefallen. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

    Züll war bis zu seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr aktiv. Ein Profi, der ein Laienensemble zu einem „Klangkörper“ formen kann. Für das diesjährige „Weihnachtskonzert“ hatten die Musiker ein vielseitiges Programm einstudiert. Von weihnachtlichen Liedern über Pop-Songs bis hin zu einem Choral aus dem 16. Jahrhundert oder einem „Andante“ Mozarts reichte das Spektrum. In Variationen wurde „Oh Tannenbaum“ gespielt – von klassisch, traditionell bis zu einem Swing-Arrangement.


    Zusammenarbeit der Religionen

    Mindestens ebenso viel Vergnügen bereiteten dem Publikum die munteren Verzällchen von Heinz Schmitz in den Spielpausen, teilweise vorgetragen im Eifeler Dialekt. Schmitz ist beim Vortrag offenkundig ein Naturtalent. Etwa bei einer Anekdote vom ökumenischen Religionsunterricht, bei dem die multikulturell zusammengewürfelte Schülerschar zusammenarbeitet, und Tora, Neues Testament und Koran aufeinanderlegt, um an den Süßigkeiten-Automaten zu kommen.
    „Insgesamt ein gelungener Abend in Mechernich“, schreibt Stefan Lieser, „an dessen Ende sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Schirmherr der Mechernich-Stiftung, freuen konnte. Mit dem Erlös wird die ehrenamtlich geführte Initiative wieder viel Gutes tun können – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.“

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Sprache lernen mit Lingo-Tabs
    04.12.2017


    Unterstützen gemeinsam die Sprachförderung an der katholischen Grundschule Mechernich: (v.l.) Michael Müller, Maria Jentgen, Carlo Flaschentreher, Rita Gerdemann, Ralf Claßen, Uli Lindner-Moog, Jutta Bernardy, Rolf Schmitz und Holger Glück. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

     
    Mechernich – Um die Flüchtlingskinder an der katholischen Grundschule Mechernich so gut wie möglich zu fördern, haben Schule und Förderverein ein Projekt ins Leben gerufen, das beste Bedingungen für deren Sprachförderung bietet. Auf Empfehlung der Europa-Politikerin Sabine Verheyen ist die Schule als eine von nur 15 Schulen deutschlandweit in die „Schlaumäuse“-Bildungsinitiative von Microsoft aufgenommen worden.

    Mit der neuen „Schlaumäuse“-Version, wie sie der KGS Mechernich zur Verfügung steht, können auch erstmals nicht deutschsprachige Kinder das Programm nutzen. Konzipiert wurde es für die Arbeit mit Willkommensklassen und Kindern mit Fluchthintergrund. Dank der großzügigen Spenden von Mechernich Stiftung, Volksbank Mechernich, Kreissparkasse Euskirchen und Sabine Verheyen konnten nun 25 „Lingo-Tabs“ angeschafft werden, mit denen die Software zum Einsatz kommt.

    Das Sprachtraining der Flüchtlingskinder wird darüber hinaus von den Paten des SmiLe-Projektes unterstützt, einer vom kommunalen Integrationszentrum (Kobiz) des Kreises Euskirchen begleiteten Sprachbildungsinitiative. Darüber hinaus stehen die Lingo-Tabs aber auch ganzen Klassen für den Unterricht zur Verfügung.


    Konrektor Michael Müller erklärt den Kindern den Umgang mit dem Lingo-Tab. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

    Bei einem Treffen der Sponsoren mit den Verantwortlichen der Grundschule führte Konrektor Michael Müller mit den Kindern vor, wie mit den modernen Lernmitteln gearbeitet wird. Mündlicher Sprachgebrauch, Lautbewusstsein, erstes Lesen und erstes Schreiben lassen sich auf dem Lingo-Tab spielerisch entdecken und üben.

    „Unser ‚SmiLe-Schlaumäuse-Lingo-Tab‘-Projekt trägt ganz entscheidend zur sprachlichen und kognitiven Entwicklung der Kinder bei. Es hilft, soziale Benachteiligungen zu verringern“, betonte Schulleiter Uli Lindner-Moog beim Sponsorentreffen. Davon überzeugten sich als Vertreter der Mechernich Stiftung Rita Gerdemann, zugleich frühere Leiterin der Grundschule, Ralf Claßen und Maria Jentgen, Holger Glück vom Vorstand der Kreissparkasse, Rolf Schmitz, Geschäftsstellenleiter der Volksbank Mechernich und Jutta Bernardy vom Kobiz. Um die praktische Umsetzung des Projektes kümmerten sich Carlo Flaschentreher, Vorsitzender des Schulfördervereins und Schulpflegschaftsvorsitzende Stephanie Altenbeck.

    pp/Agentur ProfiPress



  • 373 Euro für die Mechernich-Stiftung
    01.12.2017

     

     


    Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, unterstützte die Giving-Friday-Aktion bei dm persönlich und ging mit dem Einkaufszettel bewaffnet in der Kommerner Filiale auf Produktsuche. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Ralf Claßen hat sich wirklich Mühe gegeben. Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung war eigens am Giving Friday, den die Drogeriemarktkette dm ausgerufen hatte, einkaufen. Und mit Unterstützung zweier netter dm-Mitarbeiterinnen des Kommerner Marktes hatte er auch schnell den Einkaufszettel, den ihm seine Frau geschrieben hatte, abgearbeitet. „Normalerweise geht sie einkaufen“, gab Claßen zu.

    Während alle Welt an diesem Tag auf Schnäppchenjagd ging, hatte sich dm etwas Besonderes ausgedacht. Lockvogel-Rabatte widersprechen der günstigen Dauerpreis-Idee des Marktes ohnehin. Und so tat man lieber Gutes. Fünf Prozent des Tagesumsatzes wurden an diesem „Schwarzen Freitag“ an Projekte für Kinder und Jugendliche gespendet.

    Die Filialen selbst entschieden, wer das Geld bekommt. In Kommern waren es gleich zwei Empfänger: Zum einen die Mechernich-Stiftung, die Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, unterstützt. Zum anderen der Verein Miteinander.Regional.Alle aus Zülpich-Bessenich, der Wohn- und Arbeitsprojekte für beeinträchtigte Menschen schafft.

    Während die Mechernich-Stiftung das Geld dann aufwendet, wenn es gebraucht wird (etwa wenn für Menschen ohne Krankenversicherung eine Arztuntersuchung ansteht), will der Zülpicher Verein einen Langzeit-Fahrrad-Verleih für finanziell benachteiligte Familien aufbauen und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen Schulpraktika in regionalen Förderschulen ermöglichen.

    Die Gesamtsumme, die durch den Giving Friday für den Kommerner Markt erzielt wurde, beträgt 747 Euro. Da sich die beiden Empänger die Spendensumme teilen, erhalten sowohl die Mechernich-Stiftung als auch der Verein Miteinander.Regional.Alle jeweils 373 Euro.

    pp/Agentur ProfiPress



  • Frankfurt-Marathon für guten Zweck gelaufen
    22.11.2017


    Freuen sich über stolze 1.600 Euro für die Mechernich-Stiftung: (v.l.) Sabine Roggendorf (ProfiPress), Klaus Reiferscheid (VR-Bank Nordeifel), Marathonläufer Sebastian Hoß, Ralf Claßen (Mechernich-Stiftung), Wilhelm Velser (Steuerkanzlei Heinen, L’homme, Weishaupt und Partner), Pfarrer Dr. Michael Stöhr. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress
     

    Mechernich – „Das ist eine tolle Leistung, auf die man stolz sein kann“, sagt Ralf Claßen, Kämmerer der Stadt Mechernich und Vorsitzender der wohltätigen Mechernich-Stiftung in einer Person. Damit meint er nicht nur die sportliche Leistung von Sebastian Hoß aus Bleibuir, der beim Frankfurt-Marathon mit 3:11:13 Std. persönliche Bestzeit lief, Platz 283 in seiner Altersklasse belegte und 1672. von mehr als 12.000 Läufern in der Gesamtwertung wurde. Sondern gemeint ist auch die Summe, die dabei zugunsten der Mechernich-Stiftung zusammengekommen ist, denn Sebastian Hoß hat die Strecke als Sponsorenlauf absolviert.

    Bei einem Treffen im Mechernicher Rathaus mit den Sponsoren gab Claßen jetzt bekannt, welchen Betrag der 30-jährige Leichtathlet auf den 42,2 Kilometern durch Frankfurt vor einer halben Million Zuschauer erlaufen hat: Etwas mehr als 1.600 Euro kamen zusammen und werden so manchen Kind aus bedürftigen Mechernicher Familien ein unerwartetes Geschenk zum Weihnachtsfest bescheren.

    Möglich gemacht haben das neben Hoß‘ Patenonkel Walter Schick die VR-Bank Nordeifel, die auch in Mechernich ansässige Steuerkanzlei Heinen, L’homme, Weishaupt und Partner, die Agentur ProfiPress sowie ein Mitglied des Stiftungsvorstandes als Privatperson, die jeden gelaufenen Kilometer in unterschiedlicher Höhe gesponsert haben. „Ein ganz großes Kompliment an Sebastian Hoß dafür, dass er neben seiner Leidenschaft für den Sport als junger Mann an die denkt, denen es nicht gut geht“, lobte Ralf Claßen dessen soziales Engagement.

    Im Beisein des evangelischen Pfarrers Dr. Michael Stöhr, zweiter Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, sowie Klaus Reiferscheid (VR-Bank), Wilhelm Velser (Heinen, L’homme, Weishaupt) und Sabine Roggendorf (ProfiPress) konnte der Kämmerer auch schon bekanntgeben, wie das Geld verwendet werden soll. „Wir werden noch vor Weihnachten eine Schulranzen-Aktion starten und zukünftigen Schulkindern aus armen Familien Schulranzen zu Weihnachten schenken, damit sie beim Schulstart im Sommer nicht ausgegrenzt werden, wenn sie ansonsten mit Tüten oder Beuteln erscheinen müssten.“

    Als Stiftungsvorsitzender berührt ihn die in unmittelbarer Nähe vorhandene Armut, mit der er bei seiner ehrenamtlichen Arbeit immer wieder konfrontiert wird. Dazu gehören auch im Stadtgebiet Mechernich lebende Familien, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen das Geld nicht für das Notwendigste reicht. Ihnen hilft die Mechernich-Stiftung schnell, unbürokratisch und stets so, dass das Geld ausschließlich für die wirklich benötigten Dinge ausgegeben wird.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Einkaufen für den guten Zweck
    17.11.2017


    Die Kommerner „dm“-Marktleiterin Swetlana Kühn (M.) freut sich mit Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und dessen Vertreterin Maria Jentgen auf den „Giving Friday“ am 24. November im „dm“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Kommern – Am Freitag, 24. November, ist in der Drogeriemarktkette „dm“ „Giving Friday“. Das Unternehmen spendet vom Umsatz dieses Tages fünf Prozent an Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Die dm-Märkte haben entschieden, welche gemeinnützigen regionalen Initiativen sie unterstützen möchten. Swetlana Kühn, Marktleiterin in Kommern, hat beschlossen, die fünf Prozent des Tagesumsatzes aufzuteilen: 2,5 Prozent gehen an die Mechernich-Stiftung, weitere 2,5 Prozent an den Zülpicher Verein „Miteinander.Regional.Alle“, der Wohn- und Arbeitsprojekte für beeinträchtigte Menschen schafft.
    „Kunden, die am 24. November bei uns einkaufen, zahlen selbstverständlich denselben günstigen Dauerpreis wie an allen Tagen. Was es dazu gibt, ist eigentlich unbezahlbar: die schöne Gewissheit, gemeinsam zu helfen“, erklärt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

    Die Kommerner Martkleiterin Swetlana Kühn freut sich schon auf den Tag. Das gilt auch für Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Kämmerer der Stadt Mechernich. Er ruft die Mechernicher Bevölkerung auf, an diesem Tag im dm-Markt einzukaufen. „Sie erfüllen damit gleich zwei gute Zwecke“, erklärt er. Die Mechernich-Stiftung unterstützt unter anderem Kindergärten und Schulen, wie Maria Jentgen, stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung erklärt. Aber auch soziale Härtefälle werden versorgt. Jüngst haben sie einem Jungen, der keine Krankenversicherung hat, die Augenarztuntersuchung samt nötiger Brille finanziert. „Das funktioniert immer unbürokratisch“, berichtet Claßen, der – wie auch Maria Jentgen – selbst am 24. November im Kommerner dm einkaufen gehen will. „Ich lasse mir dann den Einkaufszettel von meiner Frau schreiben, Sie müssen mir dann nur helfen, alles zu finden,“ scherzte er mit Swetlana Kühn.

    Der Verein „Miteinander.Regional.Alle“ will mit den Einnahmen unter anderem eine Fahrrad-Werkstatt und einen Fahrradverleih aufbauen, in dem insbesondere Kinder- und Jugendfahrräder für finanziell benachteiligte Familien auf Langzeit günstig verliehen werden können. Auch Schulpraktika in Förderschulen für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sollen mit dem Geld finanziert werden.

    Der Tag ist bewusst ausgewählt. In den USA findet immer am Freitag nach Thanksgiving (immer donnerstags) eine Rabattschlacht statt, weil die Bürger an diesem Brückentag oft mit den Weihnachtseinkäufen beginnen. In diesem Jahr fällt dieser Tag auf den 24. November.

    pp/Agentur ProfiPress


     



  • Restkarten für die „Eifeler Weihnacht“ sichern
    15.11.2017

    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der wohltätigen Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Besinnlichen Melodien und adventlichen Geschichten lauschen, sich so auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen und gleichzeitig etwas Gutes tun: Das ist möglich beim Konzert „Eifeler Weihnacht“ des Blasorchesters „Ü 50 in concert“.

    Zugunsten der wohltätigen Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch hilft, wenn Menschen im Stadtgebiet Mechernich unverschuldet in Not geraten sind, konzertiert das Ensemble am Samstag, 2. Dezember unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof. Die rund 50 musikbegeisterten Frauen und Männer unter der Leitung des Berufsmusikers Peter Züll werden eine stimmungsvolle Mischung aus festlichen Klängen und beliebten Adventsliedern zu Gehör bieten. Dabei wird auch das Publikum zum Mitsingen aufgefordert.

    „Gerade zu Weihnachten denkt man besonders an die Menschen, denen es nicht so gut geht. Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung finde ich es natürlich klasse, dass dieses allseits beliebte, vorweihnachtliche Musikerlebnis erstmalig zugunsten bedürftiger Menschen in Mechernich stattfindet. Dafür allen Musikern, insbesondere Dirigent Peter Züll und Organisator Walter Schäfer, ein ganz großes Dankeschön“, lobt Ralf Claßen, Kämmerer bei der Stadt Mechernich, das Engagement des Ensembles. Gegründet wurde es von Peter Züll aus Vollem, der vor seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr gespielt hat.

    Der Beginn ist um 19 Uhr, Einlass bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf zwölf Euro, an der Abendkasse 15 Euro.
    Karten sind an folgenden Stellen erhältlich: Bürgerservice im Mechernicher Rathaus, Tel. 0 24 43/490; Optik Himmrich, Dr.-Felix-Gerhardus-Str. 11, Mechernich; Hobbylädchen Eich, Bahnstr. 35, Mechernich; Lotto-Toto Winter/Thelen im Rewe-Center Kommern; Lädchen in der Gleispassage, Bahnhof Mechernich; Mütters – Buchhandlung am Markt, Markt 6, Bad Münstereifel.

    pp/Agentur ProfiPress
     

     



  • Marathon-Mann angekommen
    02.11.2017

    Geschafft: Sebastian Hoß lief am Sonntag in Frankfurt persönliche Bestzeit über die knapp 42 Kilometer lange Marathonstrecke und sammelte gleichzeitig kräftig Geld für unverschuldet in Not geratene Mitbürger in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich/Frankfurt - Wind und Regenschauer erwarteten Läufer und Zuschauer am Sonntag beim 36. Frankfurt-Marathon. Es wurden 25.000 Läufer erwartet. Mehr als 2000 Helfer und weit über 200 Polizisten waren im Einsatz, eine halbe Million Zuschauer an der Strecke, einige davon aus der Stadt Mechernich.

    Sie wie auch die Mechernicher zu Hause hielten dem 30jährigen Leichtathleten und Ex-Kaller-SC-Landesligakicker Sebastian Hoß die Daumen, der beim 36. Frankfurt-Marathon für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung an den Start ging und einige Sponsoren fand, die seinen Einsatz mit ihren Spenden für die Bürgerstiftung honorieren wollen, die Mechernicher Bürgern in Not hilft. Und zwar mit Beträgen bislang zwischen einem und zehn Euro pro gelaufenem Kilometer.

    Unter anderem haben sich Sebastians Patenonkel Walter Schick, zwei   Mechernicher Unternehmen, ein Vorstandsmitglied der Stiftung und die VR-Bank Nordeifel bereiterklärt, die gute Sache zu unterstützen. Weitere können sich melden. Das endgültige Ergebnis soll erst Ende kommender Woche bei der Scheckübergabe an den Stiftungsvorsitzenden und Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen bekanntgegeben werden.

    Angesichts widriger Witterungsverhältnisse blieb der Bleibuirer Leichtathlet mit 3:11:13 zwar hinter seinem erhofften Ergebnis von unter drei Stunden zurück. Gleichwohl ist das persönliche Bestzeit. Sebastian Hoß belegte Platz 283 in seiner Altersklasse und wurde 1672. in der Gesamtwertung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Sebastian Hoß lief mit 3:11:13 Std. persönliche Bestzeit. Er war bislang bereits bei Marathonläufen in Düsseldorf, Paris, Hamburg, Köln und München an den Start gegangen. Für den studierten Betriebswirt ging es diesmal nicht nur darum, seine persönliche Bestzeit für die 42 Kilometer lange Strecke zu unterbieten. Er wollte gleichzeitig etwas Gutes für Menschen in Mechernich tun.

    Wer noch spenden will, kann sich per E-Mail an oder  wenden oder direkt auf eines der Konten der Mechernich-Stiftung überweisen, Stichwort „Marathonmann“:

    VR Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24;

    Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07

    Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.



  • Festliches Adventskonzert
    12.10.2017

    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Unter dem Motto „Eifeler Weihnacht“ musiziert das Blasorchester „Ü 50 in concert“ zugunsten der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Mit besinnlichen Melodien will das Blasorchester „Ü 50 in concert“ am Samstag, 2. Dezember beim Konzert „Eifeler Weihnacht“ auf das Fest einstimmen. Dazu gibt es adventliche Geschichten von Heinz Schmitz. Und gleichzeitig tun die Besucher auch noch etwas Gutes, denn der Erlös dieser Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick soll der Mechernich-Stiftung zugutekommen.

    „Als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung finde ich es natürlich klasse, dass dieses allseits beliebte, vorweihnachtliche Musikerlebnis erstmalig zu unseren Gunsten erfolgt. Dafür allen Musikern, insbesondere Dirigent Peter Züll und Organisator Walter Schäfer, ein ganz großes Dankeschön“, lobt Ralf Claßen, Kämmerer bei der Stadt Mechernich, das Engagement des Ensembles unter der Leitung des Berufsmusikers Peter Züll.

    Der Vollemer Peter Züll, der vor seiner Pensionierung unter anderem im Stabsmusikkorps der Bundeswehr gespielt hat, hat das „Ü-50-Blasorchester der Eifel“ 2009 ins Leben gerufen. Das Projekt gelang, rund 50 musikbegeisterte Frauen und Männern, die bis auf wenige Ausnahmen das 50. Lebensjahr überschritten haben, treffen sich seitdem regelmäßig zu den Proben.

    Sie werden am Samstag, 2. Dezember, in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof eine stimmungsvolle Mischung aus festlichen Klängen und Adventsliedern zum Mitsingen bieten. Der Beginn ist um 19 Uhr, Einlass bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf zwölf Euro, an der Abendkasse 15 Euro.

    Karten sind ab sofort an folgenden Stellen erhältlich: Bürgerservice im Mechernicher Rathaus, Tel. 0 24 43/490; Optik Himmrich, Dr.-Felix-Gerhardus-Str. 11, Mechernich; Hobbylädchen Eich, Bahnstr. 35, Mechernich; Lotto-Toto Winter/Thelen im Rewe-Center Kommern; Lädchen in der Gleispassage, Bahnhof Mechernich; Mütters – Buchhandlung am Markt, Markt 6, Bad Münstereifel.

    pp/Agentur ProfiPress

    (12. Oktober 2017)



  • Marathonmann der Mechernich-Stiftung
    12.10.2017

    Der Bleibuirer Marathonläufer Sebastian Hoss (m.) mit den Vorstandsmitgliedern der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (von links): Dr. Michael Stöhr, Kämmerer Ralf Claßen, Gemeindereferentin Maria Jentgen und Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zahrt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Der Bleibuirer Marathonläufer Sebastian Hoss (m.) mit den Vorstandsmitgliedern der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (von links): Dr. Michael Stöhr, Kämmerer Ralf Claßen, Gemeindereferentin Maria Jentgen und Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zahrt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Düsseldorf, Paris, Hamburg, Köln und München hat er schon hinter sich, am Sonntag, 29. Oktober, startet der Bleibuirer Leichtathlet Sebastian Hoss beim berühmten Frankfurt-Marathon. Für den studierten Betriebswirt geht es diesmal nicht nur darum, seine persönliche Bestzeit für die 42 Kilometer lange Strecke unter drei Stunden zu drücken. Sebastian Hoss will diesmal Spenden einsammeln. Und zwar für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

    Seine Frage und die des Vorstandes um den Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen lautet: „Wer gibt wieviel für jeden Kilometer, den Sebastian Hoss am 29. Oktober in Frankfurt läuft?" Entsprechende Angebote können im Rathaus Mechernich zu Händen von Ralf Claßen abgegeben werden oder per E-Mail an oder gesendet werden.

    Die entsprechenden Summen sollten dann spätestens nach erfolgreich absolviertem Frankfurt-Marathon Anfang November an die Mechernich-Stiftung überwiesen werden und zwar mit dem Stichwort „Marathonmann" auf eines der folgenden Spendenkonten: SPENDENKONTEN: VR Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24; Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07 oder Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.

    Ende der Fußballerkarriere

    Ralf Claßen sagte am Rande einer Vorstandssitzung der Mechernich-Stiftung: „Wir freuen uns total über das Engagement von Sebastian und seine Idee, den Frankfurt-Marathon als Sponsorenlauf für uns zu laufen. Wir unterstützen mit dem Geld wie mit allen Spenden und Zustiftungen unverschuldet in Not geratene Mitbürger in der Stadt Mechernich."

    Seine Vorstandskollegen Inge Eich, Maria Jentgen, Volker Zahrt und Dr. Michael Stöhr überraschte Claßen mit der Erklärung, er selbst sei auch 2004 im Alter von damals noch 44 Jahren beim Köln-Marathon gestartet – und zwar gemeinsam mit seinen drei Freunden Johannes Dierichsweiler, Volker Bläser und Gerd Sistig.

    München-Marathon 2016: Sebastian Hoss aus Mechernich-Bleibuir beim Zieleinlauf in das denkmalgeschützte Olympiastadion von 1972. Für den bekennenden Bayern-Fan war es ein besonderer Moment, in das frühere „Wohnzimmer
    München-Marathon 2016: Sebastian Hoss aus Mechernich-Bleibuir beim Zieleinlauf in das denkmalgeschützte Olympiastadion von 1972. Für den bekennenden Bayern-Fan war es ein besonderer Moment, in das frühere „Wohnzimmer" von Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier einzulaufen. Foto: Veranstalter/Privat

    Der Stiftungsvorsitzende: „Es war unbeschreiblich toll. Die Strecke voller Menschen mit fantastischer Stimmung. Ich bin nur nach Pulsfrequenz gelaufen. Die Zeit war mit 4:42 Stunden nicht so gut. Aber es ging ums Ankommen und Spaß haben." Die Idee von Sebastian Hoss, für die Mechernich-Stiftung und ihre Schutzbefohlenen zu laufen, findet der Stadtkämmerer „total klasse".

    Von Haus aus ist die Bleibuirer Sportskanone eigentlich Fußballer. Seit seinem 5. Lebensjahr spielte Sebastian Hoss für den Kaller SC bis hinauf in die Landesliga. Doch die Verletzungen häuften sich und wurden ernsthafter. Im Januar 2012 erfuhr der Sportler nach einer Operation, dass er seine Fußballschuhe an den Nagel hängen müsse.

    „Man sagt Fußballern gerne nach, dass sie ohne Ball nicht gerne laufen", erinnert sich Sebastian Hoss, „aber ich bin schon immer gerne laufend unterwegs gewesen. Schon während meiner Zeit als Fußballer war es mein Traum, mal einen Marathon über 42,195 km zu finishen."

    Deshalb brach für ihn auch keine ganze Welt zusammen, als in seinem 24. Lebensjahr nach diversen Verletzungen und Operationen das Ende seiner Kicker-Karriere gekommen war. Noch im Krankenhaus arbeitete er den ersten Trainingsplan für seine Marathonteilnahme aus. Er wollte beim Düsseldorf-Marathon 2012 starten, „einfach nur ins Ziel kommen", wie er sich ohne Ehrgeiz zugestand.

    Am Krankenbett Marathon geplant

    „Frisch aus dem Krankenhaus entlassen, habe ich mich dann im wahrsten Sinne des Wortes auf die Socken gemacht und die Vorbereitung begonnen", erzählte er im Presseinterview. Am 30. April 2012 ging Hoss mit Tausenden anderer Läufer in Düsseldorf an den Start und kam nach 4:28 Stunden wieder ins Ziel.

    „Die anschließende Mainacht habe ich zwar auf allen Vieren verbracht, so kaputt war ich, aber noch auf dem Heimweg habe ich mir vorgenommen, dass das nicht mein letzter Marathon war", so der Bleibuirer. 2013 folgte der von der Strecke her bislang schönste Marathon in Hamburg, den Sebastian Hoss bereits in 3:34 Stunden absolvierte.

    2014 ging der Eifeler Jung mit 60.000 weiteren Läufern in Paris an den Start und toppte seine Hamburger Zeit um weitere fünf Minuten. 2015 in Köln lief er 3:28 und 2016 in München 3:12:59 Stunden. „Das Ist zu toppen", so der Bleibuirer angesichts seiner diesjährigen Fitness. Welche Zeit genau er am 29. Oktober in der Hessenmetropole anpeilt, bleibt einstweilen sein Geheimnis.

    Der Gesichtsausdruck von Sebastian Hoss beim Paris-Marathon 2014 lässt erahnen, wie groß die Strapazen waren. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Der Gesichtsausdruck von Sebastian Hoss beim Paris-Marathon 2014 lässt erahnen, wie groß die Strapazen waren. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Dass es dem Sportsmann nicht nur um sportliche Höchstleistungen geht, sondern auch ums Erlebnis, ums „Feeling" und um soziales Engagement, beweist er mit seiner Idee, für einen guten Zweck zu laufen. Aber schon vorher spielten Gefühle eine große Rolle.

    Seine Läufe durch Metropolen waren auch immer „gelaufene Stadtbesichtigungen", so Sebastian Hoss: „Das Flair der Städte, die Atmosphäre an der Strecke, der Jubel, die Aufmunterungen der Fans und anschließend die Erholung und Verpflegung im Läuferdorf, das alles ergibt ein großartiges emotionales Erlebnis."

    In Paris stellten sich bei Kilometer 30 Krämpfe ein. Sanis legten den Mechernicher auf eine Trage, behandelten ihn, da sah er, als er sich umblickte, hinter sich den Eiffelturm in voller Pracht und Herrlichkeit: „Das hat mich so motiviert, dass ich sofort von der Trage gesprungen bin und ohne weitere Krämpfe weiterlaufen konnte."

    Emotionen spielen eine Rolle

    In Hamburg traf Sebastian Hoss seine mitgereisten Freunde Rainer Schweiß und Jan Lang nach dem Lauf im hermetisch nur für Teilnehmer abgeriegelten Verpflegungsdorf beim Bier: „Obwohl sie auch Sportkleidung anhatten, ist es mir bis heute ein Rätsel, wie die da reingekommen sind." Gleichwohl habe er sich dann mit ihnen der Verkostung „isotonischer Getränke mit Schaum" hingegeben.

    60.000 Läufer gingen 2014 mit Sebastian Hoss beim Paris-Marathon an den Start. Foto: Privat
    60.000 Läufer gingen 2014 mit Sebastian Hoss beim Paris-Marathon an den Start. Foto: Privat

    Neben diesen liebenswerten Episoden am Rande sei Marathon für ihn zu einer Leidenschaft geworden: „Gerade im Hinblick auf den Zieleinlauf, das ist immer wieder ein tolles Erlebnis . . ., ein unbeschreibliches Gefühl."

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wenn Sebastian Hoss am 29. Oktober nach 42,195 Kilometern in Frankfurt über die Ziellinie geht, dann soll noch ein zweites gutes Gefühl dazu kommen, nämlich, den bedürftigen Nachbarn in Mechernich damit geholfen zu haben."

    Die Mechernich-Stiftung will die Öffentlichkeit über die Entwicklung der Spendenbereitschaft und über den Frankfurt-Marathon selbst auf dem Laufenden halten. „Auch Firmen sollen als Sponsoren angesprochen werden", so Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung.

    pp/Agentur ProfiPress

    (12. Oktober 2017)


    Der bislang schönste Marathonlauf des Bleibuirer war der Hamburg-Marathon 2013. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Der bislang schönste Marathonlauf des Bleibuirer war der Hamburg-Marathon 2013. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress



  • Neues Kühlfahrzeug für die Tafel
    01.08.2017


    Mit 3.000 Euro unterstütze die Mechernich-Stiftung den Kauf des neuen Kühlfahrzeugs für die Tafel: (v.l.) Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Ralf Claßen, Maria Jentgen und Wolfgang Weilerswist. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Ein neues, komplett gesponsertes Kühlfahrzeug für die Tafel Mechernich konnte der Mechernicher Tafel-Vorsitzender beim Sommerfest der gemeinnützigen Hilfsorganisation präsentieren. Der Lions-Club Euskirchen-Nordeifel, Stiftunglife, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, die Mechernich-Stiftung und die evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf haben gemeinsam mit ihren Spenden dafür gesorgt, dass das 45.000 Euro teure Fahrzeug angeschafft werden konnte.

    Wie dringend es benötigt wurde, machte Wolfgang Weilerswist deutlich. „2004 haben wir die Tafel Mechernich gegründet, damals kamen 30 bis 50 Gäste – im vergangenen Jahr waren es bis zu 300", berichtete er vom enormen Zulauf der Bedürftigen bei der Ausgabe, die hier mit Lebensmittel und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.


    Beim Sommerfest dankte Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (l.) seinen fleißigen Helfern in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Da die Mechernicher Tafel wie alle anderen Tafeln den Lebensmittelgesetzen ebenso unterliegen wie der Handel, musste das Fahrzeug zwingend angeschafft werden, um den gesetztestreuen Transport der gespendeten Lebensmittel gewährleisten zu können.

    „Es ist toll, wie lange und konstant die Tafel diese Hilfe schon ehrenamtlich leistet“, lobte Pfarrer Dr. Michael Stöhr. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, betonte, dass es immer Menschen geben werde, die nicht direkt vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren könnten und daher Unterstützung benötigten.

    Wolfgang Weilerswist: „Es wäre toll, wenn sich weitere Geschäfte, Händler und Ketten zur Hilfe bereiterklären würden." Mehr ehrenamtliche Helfer, die bei der Ausgabe oder als Fahrer unterstützen, sind ebenfalls willkommen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (01. August 2017)


     

     



  • Nach neun Jahren: Aus für das „Internationale Nähen“
    17.05.2017


    Carla Brandholt-Witschonke (6.v.l.) übergab zum vorläufigen Ende des „internationalen Nähens“ Mechernich einen Scheck über 200 Euro an Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung (4.v.r.). Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3.v.l.) und Kämmerer Ralf Claßen (r.), Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, sorgen für die passende Kulisse. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
     

    Keine Nachfolgerinnen für die Gruppe in Eicks – Zum Abschluss 200 Euro an die Mechernich-Stiftung gespendet

    Mechernich-Eicks – Nach neun Jahren ist Schluss: Carla Brandholt-Witschonke, die in ihrem Atelier in Eicks das „Internationale Nähen“ ins Leben gerufen hat, gab bei einem Termin im Mechernicher Rathaus das vorläufige Ende der multikulturellen Handarbeitsgruppe bekannt. „Es war eine wunderschöne Zeit, und ich freue mich, dass wir zur Völkerverständigung beitragen konnten“, sagte sie rückblickend.

    Manche der Frauen hätten in der Gruppe das Nähen gelernt, andere konnten es bereits. Neben der Handarbeit sei es vor allem auch darum gegangen, sich vorurteilsfrei zu begegnen und über alles offen reden zu können, so die Initiatorin.

    Mehr als 70 Frauen aus 20 Ländern aus Asien, der arabischen Welt, Afrika und Europa haben in den vergangenen neun Jahren mitgearbeitet. Dabei sind nicht nur an der Nähmaschine viele Projekte entstanden, deren Erlöse an die Hilfsgruppe Eifel, die Beratungsstelle Donum Vitae und die Mechernich Stiftung gespendet wurden. Sondern es wurden auch Freundschaften geschlossen und anderen gemeinsame Aktivitäten unternommen.


    Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung macht sich wurfbereit, um die Stofftorwand für das AWO-Familienzentrum „Regenbogen“ zu testen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Regelmäßig trafen sich zwischen zehn und fünfzehn Frauen bei Carla Brandholt-Witschonke, um wunderschöne Patchworkdecken zu nähen oder auch Hausschuhe für das Mechernicher AWO-Familienzentrum „Regenbogen“, eine „schuhfreie“ Kindertagesstätte. Hunderte Kissen haben die Frauen für die Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ hergestellt und für die Brustkrebspatientinnen der Krankenhäuser in Euskirchen und Düren gespendet. Sogar ein internationales Nählexikon ist entstanden.

    Nach und nach schrumpfte die Gruppe, bis zuletzt nur noch fünf Frauen regelmäßig zu den Treffen erschienen. „Das ist aber kein internationales Nähen mehr“, erklärte die Initiatorin. Oft hätten die Frauen mittlerweile mehrere kleine Kinder oder seien berufstätig und fänden deshalb keine Zeit mehr. Mehrmals sei – leider vergeblich – versucht worden, neue Frauen hinzuzugewinnen, bedauert Carla Brandholt-Witschonke. „Wenn es wieder Interesse gibt, wäre ich gerne bereit, das internationale Nähen wiederzubeleben.“

    So lange freut sie sich, dass ihre Idee so viele Nachahmerinnen gefunden hat, denn mittlerweile gibt es im Kreis Euskirchen mehrere ähnliche Gruppen. Zum Abschluss überreichte sie im Beisein mehrerer Begleiterinnen im Mechernicher Rathaus einen Scheck über 200 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung sowie ein Geschenk an Elisabeth Schwister, die Leiterin des AWO-Familienzentrums „Regenbogen“: Aus den übriggebliebenen Stoffresten hatten die Frauen eine Torwand und Bälle genäht. „Das ist ja toll“, freute sich Elisabeth Schwister über die Spielidee für Regentage.


    Frauen aus zehn Nationen haben an dieser Patchworkdecke gearbeitet, die für einen guten Zweck versteigert wurde. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Carla Brandholt-Witschonke für ihr Engagement, das dazu beigetragen habe, Barrieren abzubauen. Schick: „Denn die Religionen bieten nach wie vor viel Sprengstoff.“

    Frauen, die Interesse daran haben, dass das internationale Nähen in Eicks fortgeführt wird, können sich jederzeit bei Carla Brandholt-Witschonke, Tel. 0 24 43/90 28 766 melden. Ebenso Schulen, die mit ihrer Unterstützung kreatives Nähen im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ anbieten möchten, das sie bereits an zahlreichen Schulen im Kreisgebiet durchgeführt hat. „Aber leider noch an keiner Mechernicher Schule“, bedauert sie.

    http://cbw-patchwork-art.blogspot.de/

    pp/Agentur ProfiPress



     



  • Hilfe für in Not geratene Menschen
    10.04.2017


    Der Erlös des gemeinsamen Weihnachtskonzertes von Männergesangverein, Bergkapelle und Kirchenchor geht an die Mechernich-Stiftung. Hier (v.l.) Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, MGV-Vorsitzender Peter Kremer, Maria Jentgen und Ralf Claßen bei der Spendenübergabe. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Damit kümmern sich Vorsitzender Ralf Claßen, stellvertretende Vorsitzende Maria Jentgen und die Vorstandskollegen Inge Eich, Rita Gerdemann, Michael Stöhr und Volker Zart auch zukünftig mit viel Herzblut um die Belange bedürftiger Menschen im Stadtgebiet Mechernich.

    In seiner jüngsten Sitzung konnte der Vorstand über eine Reihe von Anträgen positiv entscheiden. „Im ersten Quartal haben wir somit schon Zuschüsse von rund 10.000 Euro ausgezahlt“, berichtet Ralf Claßen.

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung wurde für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt: (v.l.) Volker Zart, Inge Eich, Maria Jentgen, Dr. Michael Stöhr, Rita Gerdemann und Ralf Claßen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Außerdem freut sich die Stiftung über eine Spende in Höhe von 450 Euro, die jetzt Peter Kremer, erster Vorsitzender des Männergesangvereins Mechernich überbrachte. „Diese Institution hilft Mechernicher Bürgern, die ohne Schuld in Not geraten sind. Außerdem erfolgt diese Hilfe direkt und unbürokratisch, weil alle Mitglieder ehrenamtlich arbeiten und keine Verwaltungskosten entstehen“, erklärt Kremer, warum der Chor, die Bergkapelle und der Kirchenchor nach eingehender Beratung die Stiftung unterstützen. Bei dem überreichten Geld handelt es sich nämlich um den Erlös des gemeinschaftlichen Weihnachtskonzertes des Männergesangvereins mit dem Kirchenchor und der Bergkapelle am vierten Adventssonntag.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. April 2017)


     



  • Banner, Buttons, Magazine
    10.02.2017

    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 am Pfingstwochenende anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Mechernich-Nyons am Rande seiner jüngsten Sitzung (von links) mit Gerhard H. Lenz, Reinhard Kijewski, Michael Sander, Margret Eich, Petra Himmrich, Karoline Schommer, Ralf Claßen, Dirk Gemünd, Dennis Müller und Sabine Wahlen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress



    Mechernich – Banner und Buttons für das Mechernicher Stadtfest an Pfingsten anlässlich des 50jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Mechernich und dem südfranzösischen Nyons wurden bei der jüngsten Sitzung des Organisationsteams (Orga-Team) um den städtischen Kämmerer Ralf Claßen vorgestellt.

    Beide dekorativen Embleme beziehungsweise auf Transparente geprägte Schriftzüge waren von Sabine Sommer und Sabine Wahlen kreiert worden. Die mehrere Meter langen Banner sollen rechtzeitig vor den Feierlichkeiten aufgehängt werden.

    Die Buttons will die Grundschule Mechernich herstellen und beim Stadtfest vertreiben. Zu Gunsten der „Mechernich-Stiftung“ spielt die Kölsch-Rockgruppe „Brings“ um ihren in Kalenberg lebenden Wahl-Mechernicher Bassisten Stephan Brings beim Stadtfest auf – und zwar am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.                

    „Le Pont de L´Amitié“ (Brücke der Freundschaft)

    Gleich zwei Verlage wollen Sonderhefte zum Partnerschaftsjubiläum Mechernich-Nyons an Pfingsten 2017 herausgeben, der Weiss-Druck in Monschau („Wochenspiegel“), der bereits zum Stadtfest 2015 anlässlich der Stadtwerdung vor 40 Jahren ein viel beachtetes Magazin herausgebracht hatte, und der Rautenberg-Verlag (RMP), der den „Mechernicher Bürgerbrief“ druckt und vertreibt.

    Dort ist noch nicht entschieden, ob RMP das Stadtfest 2017 und das 50jährige Partnerschaftsjubiläum Nyons-Mechernich mit einem Sonderteil oder einem Sonderheft würdigt, so die Mechernicherin Brigitte Simons, die neuerdings als Repräsentantin den Verlag Rautenberg vor Ort vertritt und die auch an der jüngsten Sitzung des Orga-Teams zeitweise teilnahm.  

    Vorverkaufsstellen „Brings“


    Tickets gibt es zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt.

    Wer beim Mechernicher Stadtfest an Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, ab 11 Uhr auftreten, einen Stand aufbauen oder sonst wie mitmachen will, der sollte sich umgehend bei Dennis Müller im Rathaus (02443/ 49 42 21, ), melden. Ansprechpartner speziell für potenzielle Aussteller – gerne auch französischer Waren – sind Petra Himmrich (02443/90 13 00, ) und Margret Eich (02443/84 79) von „Mechernich aktiv“. Sie haben ganz aktuell ein Schreiben an die Geschäftswelt und mögliche Aussteller herausgegeben.

    Ihr Aufruf richtet sich an Vereine, Schulen, Kindergärten, aber auch an Privatpersonen und Eigeninitiativen, die, wie erstmals am 3. Oktober 2015, etwas zur gemeinsamen Feier beisteuern. Bereits jetzt haben sich  Musikvereine, Tanzgarden und Bewirtung betreibende Vereine  gemeldet, die unterhalten und zum leiblichen Wohl der vermutlich mehrere Tausend Festbesucher beitragen wollen. Michael Sander und Dirk Gemünd wollen außerdem für das Stadtfest ein großes 3-D-Vereinspuzzle entwickeln.

    Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen scharte das Orga-Team fürs Stadtfest 2017 zum wiederholten Male um sich, dem unter anderem Sabine Wahlen, Dennis Müller (Stadtverwaltung), Michael Sander, Petra Himmrich, Margret Eich, Reinhard Kijewski, Dirk Gemünd („Mechernich aktiv“), Gerhard H. Lenz, Karoline Schommer (Freundeskreis Nyons-Mechernich) und Manfred Lang (Public Relations, Agentur ProfiPress) angehören.

    Krankheitsbedingt fehlte Wilfried Hamacher, der Vorsitzende des Freundeskreises Nyons-Mechernich. Dafür nahm zeitweise Brigitte Simons (RMP) teil.

    Deutsche und französische „Pänz“ spielen DvD ein

    Zu den ersten Sponsoren – einem Energiekonzern als Hauptgeldgeber und der Stiftung einer Sparkasse – sind weitere hinzugekommen, unter anderem in Mechernich aktive Genossenschaftsbanken, aber auch örtliche Unternehmen sollen angesprochen werden, gezielt spezielle Aktionen zu unterstützen wie die Herausgabe einer Musik-Video-Produktion mit vielen Schülern in Nyons und Mechernich mit dem in Kommern lebenden Kinderliedermacher und Musiker Uwe Reetz und seinen Gefährten.

    Die Musiker wollen einen Song komponieren und in Deutsch und Französisch texten, der dann mit Schulklassen in beiden Partnerstädten einstudiert, gesungen und aufgeführt und auf Video aufgenommen wird. Daraus soll mit entsprechenden Vor- und Nachspännen eine Videoproduktion erarbeitet werden, die beim Stadtfest an Pfingstsamstag ab 11.30 Uhr am Mechernicher Rathaus welturaufgeführt wird und anschließend als Kauf-DvD erhältlich ist.

    Beim Festakt am Freitagabend, 2. Juni 2017, in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof mit anschließender Feier im Foyer soll der aus Mechernich-Vollem stammende Musiker Günter Hochgürtel deutsche und französische Chansons singen. Auch die von Michael Schmitz geleitete Bigband „GAT the Sound“ des städtischen Gymnasiums kommt zum Einsatz. Sonntags findet das Stadtfest mit dem Burgfest in Eicks seinen krönenden Abschluss.

    pp/Agentur ProfiPress

    (10. Februar 2017)



  • „Brings“ kütt unn spillt . . .
    09.11.2016


    Bei der Vorstellung des „Brings“-Benefizkonzertes (von links): Margret Eich (Mechernich aktiv), Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Gemeindereferentin Maria Jentgen (beide Mechernich-Stiftung), Sabine Wahlen, Dennis Müller, Kämmerer Ralf Claßen (alle Stadtverwaltung Mechernich), Stephan Brings, Gerhard Lenz (Freundeskreis Mechernich-Nyons), Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Petra Himmrich (Mechernich aktiv). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Die Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons wird 50 Jahre jung, Mechernich feiert ein Stadtfest – und die Band „Brings“ um den Wahl-Kalenberger Stephan Brings kütt, spillt und das alles für einen guten Zweck. Das Open-Air-Benefizkonzert zugunsten der Bürgerstiftung von Mechernichern für Mechernicher beginnt am Samstag, 3. Juni 2017, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Innenhof des Mechernicher Rathauses.

    Das gaben Stephan Brings, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons, der Gewerbeverein „Mechernich aktiv“ und der Vorstand der Mechernich-Stiftung jetzt bei einer Pressekonferenz im Mechernicher Rathaus bekannt.

    Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 4. November. Tickets zum Preis von 20 Euro (Erwachsene) und 15 Euro (Kinder) gibt es dann im Mechernicher Rathaus, im Bahnhofsshop, im Bastellädchen von Margret Eich (Bahnstraße) und bei Optik Himmrich (Dr.-Felix-Gerhardus-Straße). An der Abendkasse kosten die sicherlich begehrten Eintrittskarten dann 25 und 20 Euro – falls es am Pfingstsamstag 2017 überhaupt noch welche gibt . . .

    Touristenland verwandelte sich in eine Hölle auf Erden


    „Nichts ist selbstverständlich“, so der Tenor der Pressekonferenz, in der Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Stephan Brings und Gerhard Lenz vom Freundeskreis Mechernich-Nyons mit schmerzvollem Blick auf Ex-Jugoslawien verwiesen. Der sonnendurchflutete Balkanstaat mit seinen wunderschönen Mittelmeerstränden sei einst das Ausnahme-Land im real existierenden Sozialismus gewesen, aus dem Gastarbeiter aus- und in das Touristen einreisen durften – und in dem es dennoch vor nicht allzu langer Zeit zu fürchterlichen Kriegen und Massenmorden an Zivilisten kam.

    „Deshalb ist auch die deutsch-französische Freundschaft, so ausgezeichnet sie auch ist, alles andere als eine »Selbstverständlichkeit«“, sagte Bürgermeister Schick: „Und deshalb ein Grund zur Freude und zum Feiern!“

    Generationen vor den heute lebenden Mechernichern und Nyonsern hätten sich in grausamen Kriegen gegenseitig getötet. Stephan Brings: „Das kann ich meinen erwachsenen Kindern, die alle in Paris waren und auch sonst wo in Frankreich Urlaub machen, gar nicht begreiflich machen, dass Deutsche und Franzosen mal »Erzfeinde« waren.“

    Völkerfreundschaft ist (leider) keine Selbstverständlichkeit


    „Wenn Völkerfreundschaft und Städtepartnerschaft wirklich eine »Selbstverständlichkeit« wären, sähe es in der Welt besser aus“, ergänzte Gerhard Lenz, der als Kind im Saarland Schimpf und Prügel von Kindern französischer Besatzungssoldaten bezog. Gerade weil die Geschichte belastet sei und er negative Erfahrungen machen musste, habe er sich umso mehr für Aussöhnung und Freundschaft mit Franzosen eingesetzt.

    Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte an die Anfänge der Städtepartnerschaft, an deren Beginn 1962 die zunächst unerwiderte Sympathie des Austauschlehrers Wolfgang Müller zum südfranzösischen Städtchen Nyons gestanden habe. Der damalige Bürgermeister von Nyons habe gar nicht auf Müllers Anfragen reagiert – sein Sohn war im Krieg von deutscher „SS“ erschossen worden . . .

    „Auch wenn er selbst aus durchaus verständlichen Gründen die Hand nicht freundschaftlich ausstrecken konnte“, so der Bürgermeister in der Pressekonferenz zu Stadtfest und „Brings“-Benefizkonzert, so habe der Nyonser Bürgermeister von damals „doch die Weitsicht besessen, die Freundschaftsanfrage aus der Eifel seinem Beigeordneten zu übergeben, der dann tatsächlich Verbindung mit Wolfgang Müller und Mechernich aufnahm, so dass es 1967 zur Besiegelung einer bis heute haltenden Städtefreundschaft zwischen Nyons und Mechernich kam.“


    Bei „Brings“ geht bekanntlich die Post ab, besonders im Platt sprechenden und singenden Rheinland. Die Band um den in Mechernich-Kalenberg lebenden Stephan Brings (r.) spielt am Pfingstsamstag 2017 open air und live im Innenhof des Mechernicher Rathauses. Foto: Brings/pp/ Agentur ProfiPress
    Wie Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der von Walter und Inge Eich durch namhafte Kapitalstiftungen ins Leben gerufenen Mechernich-Stiftung ist, bekanntgab, soll am Samstag, 3. Juni 2017, tagsüber ein großes Stadtfest unter Beteiligung zahlreicher Vereine, Schulen und Gruppierungen rund ums Rathaus gefeiert werden. Etwa in der Art, wie es am 3. Oktober 2015 gefeiert worden war, als zigtausend Menschen der Stadtwerdung Mechernichs vor 40 Jahren fröhlich feiernd gedachten.

    Am Vorabend, Freitag, 2. Juni, ist Festkommers, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, reisen Deutsche und Franzosen gemeinsam nach Eicks, um dort am traditionellen Burgfest teilzunehmen.


    Stephan Brings „per Du“ mit Nachbarn und Bürgermeister


    Krönender Abschluss am Pfingstsamstagabend, 3. Juni, soll das „Brings“-Open-Air-Benefizkonzert im Innenhof des Mechernicher Rathauses werden. Stephan Brings selbst sei es gewesen, so Claßen, der diese Idee nach der Neujahrsansprache des Bürgermeisters geäußert habe.

    Claßen, der ebenfalls aus Kalenberg stammt: „Stephan Brings ist Ur-Kölner, kennt aber die Eifel seit Kindesbeinen aus dem Effeff. Er lebt gerne in Kalenberg und engagiert sich stark für seine Wahlheimat, wie unlängst auch mit seinem Bruder Peter und anderen Musikern beim Benefizkonzert für die Kommerner Hochwasseropfer“.

    Stephan Brings, der längst mit Bürgermeister und Kämmerer per Du ist wie mit den Nachbarn in Kalenberg, erzählte: „Mein Vater Rolli, Jahrgang 1943, und sein zwei Jahre älterer Bruder, sind in den sechziger Jahren per Anhalter mit einem Hippie-mäßig umlackierten VW-Kübelwagen nach Frankreich über die Grenze gefahren. Da hat man denen Steine hinterhergeschmissen. Die kannten das Motorengeräusch noch . . .“

    Umso wichtiger sei es, dass heute zwischen jungen Deutschen und Franzosen ein völlig unbeschwertes Verhältnis herrsche. Und es sei ein Grund, sich nach 50 Jahren über so eine abseits des Austauschs der Offiziellen gelungene Städtefreundschaft wie zwischen Nyons und Mechernich zu freuen und sie zu feiern, ergänzte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

    Das Mechernicher Freundschafts-Stadtfest am Pfingstsamstag, 3. Juni, findet am 28. August mit einem Fest in Nyons seine Fortsetzung. Dafür können sich Vereine, Gruppen und Einzelpersonen, die mitfahren möchten, schon jetzt, bei der Stadt oder beim Freundeskreis Mechernich-Nyons anmelden.

                                                                                  
    pp/Agentur ProfiPress

    (4. November 2016)



  • Überschuss an Mechernich-Stiftung gespendet
    31.05.2016


    Björn Wassong (r.), Vorsitzender des Vereinskartells Weyer, überreicht den Spendenscheck für die Mechernich-Stiftung an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der wohltätigen Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich-Weyer – Weil bei einem Spendenaufruf des Vereinskartells Weyer für die Renovierung der Markus-Kapelle mehr Geld als benötigt zusammenkam, wurde die gemeinnützige Mechernich-Stiftung und damit bedürftige Menschen im Stadtgebiet Nutznießer dieses Überschusses. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können“, sagte Björn Wassong, der Vorsitzende des Vereinskartells. In der Jahreshauptversammlung überreichte er nun einen symbolischen Riesenscheck über den Betrag in Höhe von 1.000 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der Mechernich-Stiftung.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein weiteres Geschenk übergeben: Mit einem Präsent bedankte sich Björn Wassong bei seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen als „Ortssheriff“ von Weyer feierte und als solcher auch Vorstandsmitglied im Ortskartell ist.

    In einem kurzen Rückblick hob er als Meilensteine seines Wirkens für seinen Heimatort den Bau der neuen Leichenhalle, die Erneuerung des Ehrenmales, die Übernahme des ehemaligen Schulgebäudes als Bürgerhaus und insbesondere sein großes Engagement rund um den Bau und die Pflege der neuen Bürgerhalle hervor. „Manchen Ärger kann man mit einem Geschenk nicht wiedergutmachen, aber wir hoffen, deine Leistungen mit dieser Urkunde und diesem Präsent würdigen zu können“, so Björn Wassong.

    Zum Abschluss wählte die Versammlung einen Vorstand für das Ortskartell, in dem der Junggesellenverein Weyerer Wildschweine, der Musikverein Harmonie Weyer, der Sportverein Concordia Weyer, die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Weyer und die Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche 1971 vertreten sind. Dabei wurden Dieter Feder als stellvertretender Vorsitzender, Alwin Stolze als Kassierer, Dietmar Poensgen als Geschäftsführer und Björn Wassong als Vorstandsvorsitzender einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

    Das Vereinskartell Weyer unterhält das Bürgerhaus mit der angeschlossenen Bürgerhalle und nimmt viele weitere Aufgaben wie beispielsweise die Ausrichtung des Martinszuges, die Pflege der Grünflächen, den jährlich stattfindenden Seniorenausflug und die Ausrichtung des Herbstballs und des Umwelttages wahr.

    Das nächste Großereignis in Weyer steht bereits im Juli vor der Tür: Vom 16. bis 18. Juli wird Kirmes gefeiert. Dabei dürfen sich die Besucher auf Livemusik mit der Band „2old4u“ jeweils am Samstag- und am Montagabend freuen. Mit der erstmalig im Stadtgebiet Mechernich stattfindenden Musikolympiade am Kirmessonntag ziehen die Weyerer erneut ein Ass aus dem Ärmel. „Natürlich kommen am Sonntag auch die Kinder nicht zu kurz“, verspricht Mitorganisator Björn Wassong.

    Am 2. Oktober gibt es eine weitere Premiere: Erstmalig beteiligen sich die Vereine des Brehbergortes bei der „Archäologietour Nordeifel“ mit einem Verpflegungsstand.

    pp/Agentur ProfiPress

     

     



  • „Neuer“ DRK-Rettungswagen für Mechernich
    20.05.2016

    DRK-Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland (l.) und DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (r.) freuten sich über die 1.500-Euro-Spende der Mechernich-Stiftung, die ihnen (v.l.) Ralf Claßen, Rita Gerdemann und Inge Eich für die Anschaffung eines gebrauchten Rettungswagens übergaben. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich – Ob Handwerkermarkt in Kommern, Kirmes in Mechernich oder Burgfest in Eicks, um nur einmal drei Beispiele zu nennen: Im Frühjahr und im Sommer vergeht praktisch kein Wochenende, an dem die freiwilligen Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Mechernich nicht im Einsatz sind. Ein jetzt gebraucht angeschaffter Rettungswagen trägt dazu bei, dass auch in Zukunft bei Veranstaltungen im Mechernicher Stadtgebiet für die Sicherheit der Menschen vor Ort gesorgt ist.

    Möglich wurde diese Anschaffung unter anderem durch eine Spende der Mechernich-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung unter dem Vorsitz des Mechernicher Kämmerers Ralf Claßen, die in erster Linie unbürokratisch notleidenden Menschen im Stadtgebiet hilft, aber auch für das Gemeinwohl ehrenamtlich tätige Vereine und Organisationen unterstützt, steuerte 1.500 Euro bei. An der Mechernicher DRK-Unterkunft trafen sich nun DRK-Kreisgeschäftsführer und Ortsvereinsvorsitzender Rolf Klöcker und der Mechernicher Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland mit Claßen sowie Inge Eich und Rita Gerdemann vom Stiftungsvorstand zur symbolischen Scheckübergabe.

    „Ohne die freiwilligen Helfer des DRK oder auch der Malteser könnten viele Veranstaltungen im Stadtgebiet nicht stattfinden. Dieses unschätzbar wichtige ehrenamtliche Engagement fördern wir gerne“, würdigte Ralf Claßen den Einsatz der Rotkreuzhelfer, die sich in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. „Der Rettungs- und Sanitätsdienst in Mechernich ist ausschließlich ehrenamtlich aufgebaut“, bestätigte Rolf Klöcker. Über die Spende freute er sich daher besonders: „Damit ist die Grundlage dafür gegeben, dass unsere Helfer auch weiterhin bei zahlreichen Veranstaltungen die sanitätsdienstliche Betreuung leisten können.“

    pp/Agentur ProfiPress
     



  • Mechernich-Film war Verkaufsschlager
    19.05.2016

    Über Spenden in Höhe von insgesamt 10.400 Euro freute sich jetzt der Vorstand der Mechernich-Stiftung. Das Geld war bei Benefizaktionen im Rahmen des Stadtfestes im Oktober 2015 zusammengekommen. (V.l.n.r.) Rita Jenniges, Volker Zart, Michael Stöhr, Margret Eich, Ralf Claßen, Petra Himmrich, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Maria Jentgen, Thomas Tampier und Dennis Müller. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Der historische Mechernich-Film von Josef Goebel, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Stadt Mechernich im vergangenen Jahr restauriert und zum Stückpreis von zehn Euro verkauft wurde, entpuppte sich als echter Verkaufsschlager. Alle 1.000 georderten DVD fanden reißenden Absatz.
    „Für die Menschen war es eine schöne Sache, sich selbst oder Familienangehörige in dem Film wiederzufinden“, sagte Kämmerer Ralf Claßen. Als Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung freut ihn das Interesse gleich zweifach, denn der Verkauf kommt der Stiftung zugute, die notleidenden Menschen im Mechernicher Stadtgebiet hilft. Da das Stadtfest dank der großzügigen Unterstützung von 40 Sponsoren der Stadt und den Steuerzahler kein Geld gekostet hat, konnte der Verkaufserlös in voller Höhe gespendet werden.

    Den symbolischen Scheck über 10.000 Euro überreichte jetzt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an das Vorstandsteam der Stiftung. Er und Claßen lobten unisono den Einsatz des Mechernicher Filmemachers Dr. Michael Oversberg, der den Film für die Mechernicher Agentur ProfiPress mit viel Herzblut rekonstruiert und überarbeitet und damit erst die wohltätige Aktion ermöglicht hatte.

    Zur Spendenübergabe waren auch Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketingverein Mechernich Aktiv ins Rathaus gekommen. Mechernicher Geschäftsleute hatten für das Stadtfest den Verkauf von Kalendern mit historischen Aufnahmen aus Mechernich und ein Glücksrad gesponsert. Beides zusammen erbrachte den Erlös von 400 Euro, den der Stadtmarketingverein ebenfalls der Mechernich-Stiftung zur Verfügung stellt.

    Margret Eichs leicht verschämten Einwand, es handele sich im Vergleich zum Erlös aus dem DVD-Verkauf „nur“ um eine kleine Spende, wies Ralf Claßen energisch zurück. „Das ist für uns keine kleine Spende. Wir freuen uns tatsächlich über jeden noch so kleinen Betrag und sind wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase auf jeden Cent angewiesen“, erklärte der Kämmerer.

    Das Stadtfest im Oktober vergangenen Jahres habe so gleich für doppelte Freude gesorgt, führte Claßen weiter aus. „Es wurde in toller Atmosphäre gefeiert und zugleich Gutes getan.“ Bürgermeister Schick betonte, dass die Mechernich-Stiftung „in der Bürgerschaft“ angekommen sei. Die Stiftung ermögliche schnelle und flexible Hilfe ohne bürokratische Vorarbeit in einer Zeit, in der es durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung immer mehr Bedürftige gebe.

    pp/Agentur ProfiPress



  • 25.000 Euro für die Mechernich-Stiftung
    08.04.2016

    Engagieren sich gemeinsam für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft: (v.l.) Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, Rita Witt, Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats, KSK-Vertriebsdirektor Volker Zart als neues Mitglied im Stiftungsvorstand, Maria Jentgen, Inge Eich und Pfarrer Michael Stöhr vom Stiftungsvorstand sowie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (2.v.r.). Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Engagieren sich gemeinsam für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft: (v.l.) Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, Rita Witt, Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats, KSK-Vertriebsdirektor Volker Zart als neues Mitglied im Stiftungsvorstand, Maria Jentgen, Inge Eich und Pfarrer Michael Stöhr vom Stiftungsvorstand sowie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (2.v.r.). Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Es gibt sie, die betagte Witwe mit einer Rente von 650 Euro, der nach Abzug der laufenden Kosten noch 150 Euro zum Leben bleiben – einen ganzen Monat lang. Die aber aus Scham nicht um Hilfe bittet. Und es gibt auch die kinderreichen bedürftigen Familien, in denen es den Kindern am Notwendigsten fehlt, weil ihre Eltern nie gelernt haben, verantwortungsvoll mit der Sozialhilfe umzugehen. „Die Bedürftigen werden immer mehr, die Not immer größer“, sagten übereinstimmend Ralf Claßen und Michael Stöhr. Doch der Anlass, zu dem der Kämmerer der Stadt Mechernich, der evangelische Pfarrer und weitere Vorstandsmitglieder der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung im Mechernicher Rathaus zusammenkamen, war ein erfreulicher: Die Kreissparkasse Euskirchen unterstützt die Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und wirkungsvoll Bedürftigen im Stadtgebiet Mechernich hilft, mit einer Zustiftung in Höhe von 25.000 Euro und einer 2.000-Euro-Spende. Außerdem konnte der Stiftungsvorstand den KSK-Vertriebsdirektor und Mechernicher Bürger Volker Zart als neuen Vorstandskollegen willkommen heißen.


    „Das ist ein schönes Ereignis für die Stadt Mechernich“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Er und Kämmerer Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung betonten unisono das gute Verhältnis von Stiftung, Stadt und Kreissparkasse. „Das klappt alles hervorragend, und auch die Tatsache, dass die Kreissparkasse mit Volker Zart nun auch im Stiftungsrat vertreten ist, passt prima“, so Claßen.


    „Das Vorgespräch mit dem Stiftungsvorstand in unserem Haus war sehr beeindruckend und überzeugend“, erklärte Rita Witt, die Leiterin des KSK-Vorstandssekretariats. Die Hilfe der Mechernich-Stiftung komme genau da an, wo sie auch benötigt werde. „Unser Engagement ist keine Eintagsfliege“, versprach sie. Bereits im vergangenen Jahr hatte es aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Stiftung einen „dicken Scheck“ seitens der Kreissparkasse gegeben. Gleichwohl betonte Ralf Claßen, dass die Stiftung nicht nur von derartigen Großspenden lebe, sondern auch kleine Beträge wichtig seien: „Wir freuen uns über jeden Euro.“


    Was die Mechernich-Stiftung auszeichne, sei das besondere Engagement der Vorstandsmitglieder, hob Bürgermeister Schick hervor. Mit dem Geld werde sehr verantwortungsvoll umgegangen, oft werde Hilfe in Form von Sachspenden geleistet, etwa, indem Vorstandsmitglieder die bedürftigen Familien, die man ausnahmslos persönlich kenne, beim Einkauf begleiteten. „Das ist wichtig zu wissen für diejenigen, die spenden“, so Schick.


    Inge Eich, die vor mehr als zehn Jahren mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann Walter Eich die Stiftung aus Dankbarkeit dafür, dass das Schicksal es mit ihnen gut gemeint hat, mit ihrem Privatvermögen ins Leben gerufen hat und auch im hohen Alter von 83 Jahren aktiv ist, freute sich über die positive Entwicklung der gemeinnützigen Einrichtung. „Ich bin sehr froh, dass es so gut läuft, und mein Mann wäre es auch“, sagte sie.


    pp/Agentur ProfiPress  

     



  • Wind, Herz, Füße, Netz und Zollstock
    01.09.2015

    Rede Ralf Claßen - 10 Jahre Mechernich - Stiftung pdf.

    10 Jahre Mechernich - Stiftung - PowerPoint Präsentation pdf.

    Mechernich-Stiftung feierte ihr zehnjähriges Bestehen – Unbürokratische Hilfe für bedürftige Bürger im Stadtgebiet – Stiftungsvorstandsmitgliedern Symbole zugewiesen – Benefizkonzert mit Mechernicher Kultband „Von Stülp“, „Platt öss prima“ mit Manni Lang und Eifeler „Fingerfood“ vom „Magu“

    10 Jahre Mechernich - StiftungStiftungsvorsitzender Ralf Claßen (r.) begrüßt weit über hundert Gäste, die zum Jubiläumsfest der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ins „Magu“ gekommen sind: „Ich freue mich über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt haben, und das oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Lange war Wohltätigkeit überlebenswichtig für die, die sich nicht mehr helfen konnten. Aber auch heute gehöre es zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen.
    Früher seien es vor allem superreiche Industrielle gewesen, die aus diesem Grunde
    Stiftungen ins Leben gerufen hätten, heute ganz normale Bürger.

    Schick machte keinen Hehl aus seiner großen Hochachtung vor Inge und Walter Eich, die vor genau zehn Jahren die Bürgerstiftung Mechernich ins Leben gerufen hatten. Diese „Mechernich-Stiftung“ hilft innerhalb der Stadtgrenzen Mitbürgern über Engpässe, organisiert Kleider, kauft Schulsachen, bezahlt die Fahrkarte zur Fortbildung oder besorgt eine gute gebrauchte Waschmaschine, wenn die alte ihren Geist aufgegeben hat.

     Bislang 60.000 Euro für Hilfen aufgebraucht

    10_Jahre Mechernich - StiftungEs gehöre zu einem sozialen und solidarischen Gemeinwesen, so Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass sich die ökonomisch Erfolgreicheren der eher vom Leben Benachteiligten annehmen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress 

    Auch Vereinen und Schulen greift die Stiftung unter die Arme, beispielsweise, in dem sie Mitgliederbeiträge, Kleidung oder das Essen in der Schule bezahlt, wenn die Elternhäuser dazu temporär nicht in der Lage sind.

    Seit der Gründung 2005 wurden 60.000 Euro für Hilfeleistungen aufgewendet. Im gleichen Zeitraum
    wurden rund 80.000 Euro an Spenden eingenommen. Das gegenwärtige Stiftungsvermögen – darunter auch ein Miethaus – wird auf rund 400.000 Euro beziffert. Das Kapital muss mündelsicher angelegt werden – nur die Erlöse werden ausgeschüttet.


    Mit einem lockeren Festakt feierte die Stiftung am Samstagabend im Mechernicher Restaurant „Magu“ ihr zehnjähriges Bestehen. Weit über hundert Gäste lauschten den Ansprachen des Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen, von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Stiftungsvorstand Pfarrer Michael Stöhr.
    Letzterer würdigte seine Mitstreiter im Stiftungsvorstand durch die Zuordnung bestimmter Attribute. So bekam Inge Eich ein Schokoladenherz, weil sie und ihr im vergangenen Jahr verstorbener Mann Walter ohne Zweifel das Herz der Stiftung seien. Die Vize-Vorsitzende, Gemeindereferentin Maria Jentgen von der katholischen Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara, laufe sich für die Bedürftigen die Hacken ab, um durch persönliche Besuche herauszufinden, ob und wie geholfen werden kann. Ihr ordnete Stöhr die Füße der Stiftung zu.

    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sei ein „Hans Dampf in allen Gassen“ und werde folglich mit einem „Wirbelwind“ kenntlich gemacht.
    Die frühere Mechernicher Grundschulleiterin Rita Gerdemann, Dienstjüngste im Vorstand, nannte Stöhr „unser Küken“, was ihn nicht daran hinderte, ihr als Attribut ein Netz zuzuordnen, denn die in Zülpich lebende Pädagogin verfüge über exzellente Verbindungen in einem unsichtbaren Netzwerk der Hilfe.

    Sich selbst wies Pfarrer Stöhr schließlich einen Zollstock zu, weil das genaue Maßnehmen seine Aufgabe sei. Ihm sei wichtig, dass die Entscheidungen im Vorstand der Mechernich-Stiftung – auch wenn sie in „sozial und emotional komplexen Lagen“ gefällt werden müssten – stets transparent und nachvollziehbar seien: „Das gilt auch, wenn wir ablehnen.“
    Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen dankte seinem Vorgänger Christian Baans, der die Stiftung im Jahre 2005 als Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich mit gegründet und zunächst auch bis zu seiner Erkrankung und seinem Ausscheiden aus den Diensten der Stadt am Bleiberg geführt hatte.

    Auch Schwester Lidwina von der geistlichen Gemeinschaft Communio in Christo, die die Stiftung ebenfalls mit ins Leben gerufen hatte, dankte Claßen.

    Stadt, Kreis, Bund und die Communio waren da

    10 Jahre Mechernich-SiftungEmpfangskomitee: Maria Jentgen, die Vize-Vorsitzende, und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen (l. und r. außen) begrüßen Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo. Schwester Lidwina vertrat die Communio 2005 bereits im Gründungsvorstand. Foto: ml/pp/ProfiPress

    Unter den Jubiläumsgästen am Samstag begrüßte der Stiftungsvorsitzende unter anderem Heimleiterin Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold vom Sozialwerk der Communio in Christo, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Thomas Hambach, den Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, den Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Manfred Poth, den Stellvertreter des Landrats im Kreis Euskirchen.
    Vor allem freue er sich aber über die vielen Bürger aus der Stadt, die die Mechernich-Stiftung in den vergangenen zehn Jahren durch ihre Spenden und Zustiftungen, ihre Ideen und ihr tatkräftiges Anpacken unterstützt hätten – „oft im Verborgenen und ohne es an die große Glocke zu hängen“. Das zeige, dass die Stiftung in Mechernich angekommen sei und wahrgenommen werde.               

    Die Mechernich-Stiftung sei originär mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich und seinen über 27.000 Menschen verbunden. In der Satzung sei geregelt, dass diese Stiftung ausschließlich innerhalb der Stadt Mechernich tätig wird, so Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt Mechernich ist: „Sie hilft rasch und unbürokratisch, wo Not herrscht und Hilfe dringend benötigt wird. Oft  sind einzelne Personen und Kinder, meistens jedoch ganze Familien betroffen  und die Nationalität der Betroffenen spielt dabei keine Rolle!“

    Weiter sagte Claßen: „Es wird sie sicher nicht überraschen, wenn ich ihnen im Namen des gesamten Vorstandes verrate, dass unser Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sich zwar bescheiden im Hintergrund hält, sich jedoch mit den Zielen und der Arbeit der Mechernich-Stiftung voll und ganz identifiziert. Er ist das unermüdliche Sprachrohr unserer Stiftung und ermutigt Sponsoren, uns und damit Menschen in Mechernich zu unterstützen, denen es vielleicht nicht so rosig geht wie uns selbst.“
    Ralf Claßen dankte auch Kolleg/inn/en der Stadtverwaltung, die die Mechernich-Stiftung mit der Übernahme von Büro- und Verwaltungstätigkeiten unterstützen, namentlich Martina de Vries, Helga Müller, Stephanie Wefers, Stefan Mannz, Ramona Langen, Hans-Peter Siebum, David Esch, Peter Dierichsweiler, Silvia Jambor und Alexander Hellendahl sowie der Agentur ProfiPress, die die Stadt und die Mechernich-Stiftung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

    10 Jahre Mechernich- StiftungPfarrer Michael Stöhr (von links) stellte sich und seine Vorstandskollegen Ralf Claßen, Maria Jentgen, Inge Eich und Rita Gerdemann den Besuchern des Festaktes vor – und zwar mit für charakteristischen Symbolen. Ralf Claßen verglich er mit einem Wirbelwind, seiner Stellvertreterin Maria Jentgen bescheinigte Stöhr, die Füße der Stiftung, und Inge Eich, das Herz der Stiftung zu sein. Rita Gerdemann knüpfe das soziale Netz, er selbst nehme mit dem Zollstock Maß, damit alle Entscheidungen der Stiftung nachvollziehbar und transparent seien. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftungskapital ist mündelsicher angelegt

    „Auf unser Stiftungsvermögen sind wir stolz“, sagte Ralf Claßen: „Aber, wie alle Stiftungen, kämpfen wir mit der desolaten Zinssituation. Unser Stiftungskapital darf nicht angetastet werden. Wir arbeiten mit Spenden und den Erlösen aus dem Stiftungskapital, das mündelsicher angelegt ist.“ Er appellierte an die ebenfalls anwesenden Bankleute, der Stiftung „gute und tolle Konditionen anzubieten“.
    Nach dem Festakt gab es Eifeler Köstlichkeiten „auf die Faust“ und einige Lektionen Eifeler Mundart mit dem Kolumnisten und Buchautor Manni Lang.

    Dann griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ in Tasten und Saiten. Die vier Musiker „Jo“ Hochgürtel, Günther Rau, Willi Schmitz und Frank Weiermann spielten ebenso ohne Gage für den guten Zweck wie die übrigen Akteure des Abends.

    10 Jahre Mechernich -StiftungZum wiederholten Male griffen die „Männ“ der Band „Von Stülp“ ohne Gage zugunsten der von der Mechernich-Stiftung unterstützten Menschen in Tasten und Saiten. Die vier Musiker (von rechts) Frank Weiermann, Joachim „Jo“ Hochgürtel, Willi Schmitz und Günther Rau brillierten mit Rock und Pop vor allem der 70er Jahre. Foto: ml/pp/ProfiPress

     

    pp/Agentur ProfoPress 

    (31.08.2015)



  • Zehn Jahre Mechernich-Stiftung: Wichtige Hilfe im Verborgenen
    21.08.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung: (v.l.n.r.) Ralf Classen, Maria Jentgen, Inge Eich, Rita Gerdemann und Michael Stöhr. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Viel Gutes im Verborgenen tun: Dafür steht die 2005 gegründete Mechernich-Stiftung. Das zehnjährige Bestehen der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, die unbürokratisch und schnell in Not geratenen Menschen im Stadtgebiet Mechernich hilft, ist Anlass für eine Feier am Samstag, 29. August, um 19 Uhr, im Mechernicher Bistro „Magu“.

    „Eingeladen sind alle interessierten Bürger von Mechernich, der Eintritt ist frei“, betont Ralf Classen. Vor allem aber wolle man mit der Feier allen Spendern und Sponsoren der vergangenen zehn Jahre Danke sagen. Classen, Kämmerer der Stadt Mechernich, ist seit Sommer 2011 Vorsitzender der gemeinnützigen Bürgerstiftung. Davor hat der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene und aus den Diensten der Stadt ausgeschiedene Beigeordnete Christian Baans diese Aufgabe erfüllt.

    Die Mechernich-Stiftung war im Herbst 2005 von dem Mechernicher Ehepaar Walter und Inge Eich ins Leben gerufen worden. Die Eheleute hatten eine größere Spende aus ihrem privaten Vermögen in diese Bürgerstiftung eingezahlt. In den vergangenen zehn Jahren ist das Stiftungsvermögen dank weiterer Spenden in beträchtlichem Umfang angewachsen – Geld, das ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken in der Stadt Mechernich dient.

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im September 2011anlässlich des 80. Geburtstags des im vergangenen Jahr verstorbenen Stiftungsgründers. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen. Im Mai 2014 verstarb Walter Eich im Alter von 82 Jahren.

    Die Jugend- und Altenhilfe steht im Stiftungszweck ganz oben. Es sind die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in unmittelbarer Nachbarschaft, denen stets schnell und unbürokratisch mit oftmals ganz unspektakulären Maßnahmen aus einer akuten Notlage geholfen wird. Zumeist handelt es sich dabei um sozial schwache Familien mit Kindern. „Das geschieht ganz selten durch Geldspenden. In erster Linie unterstützen wir die Menschen mit Sachspenden, oft vor dem Hintergrund, dass sie durch die erhaltene Hilfe in die Lage gebracht werden, ihre Situation selbst zu verbessern. Wir leisten also auch Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Ralf Classen. Mitunter setzt die Mechernich-Stiftung mit einem Paket Windeln oder einem Vorrat an Babynahrung schlicht dort an, wo die Unterstützung in sozial benachteiligten Familien am dringendsten ist.

    „Von Stülp Revival" mit (von rechts) Frank Weiermann, Willi Schmitz, Joachim Hochgürtel und Günther Rau singen und spielen am Samstag, 29. August bei der Zehn-Jahres-Feier der Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress

    Mehr denn je sei die Mechernich-Stiftung bei der Erfüllung ihres Auftrages auf Spenden angewiesen, betont der Vorsitzende. „Unter der schlechten Zinslandschaft leidet das Stiftungsvermögen.“ Classen hebt hervor, dass der Stiftung keinerlei Personal- und nur geringfügige Verwaltungskosten entstehen: „Alle Arbeit wird ehrenamtlich getan, das Geld wird eins zu eins weitergegeben.“ Wert legt er auf die Feststellung, dass selbiges auch für die Feier am Samstag, 29. August gilt, zu der rund 120 geladene Gäste und viele spontane Festbesucher erwartet werden. „Die Veranstaltung verursacht der Stiftung keinerlei Kosten.“
    Nach der Begrüßung durch Ralf Classen wird der dem Vorstand angehörende evangelische Pfarrer Michael Stöhr die Arbeit der Stiftung vorstellen.


    Gewohnt heiter wird es zugehen, wenn Manni Lang Geschichten und Anekdoten rund um das Leben in der Eifel vorträgt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
     

    Für Unterhaltung sorgt der Autor und Erzähler Manni Lang, der „Eifeler Anekdoten“ zum Besten geben wird und der sich wie die Band „Von Stülp Revival“ in den Dienst der guten Sache stellt und zugunsten der Mechernich-Stiftung auf Gage verzichten wird. Bereits beim großen Konzert aus Anlass ihres 40-jährigen Bandbestehens hatten die vier Musiker Günther Rau, Joachim Hochgürtel, Willi Schmitz und Frank Weiermann auf Eintritt verzichtet und stattdessen um Spenden für die Mechernich-Stiftung gebeten. Auch nach dem offiziellen Teil wir die Rockband in gewohnter Manier das Publikum mit legendären Hits von den Sitzplätzen reißen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 21.08.2015)

     



  • „Von Stülp Revival“ Band im Doppelpack
    18.08.2015

    Die „Von Stülp Revival“ Band spielt anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes am Samstag, 5. September, sowie der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung am Samstag, 29. August, in der Gaststätte „Magu“. Foto: Privat/pp/ Agentur ProfiPress
     

    Mechernich – Handgemachte Musik der 60er, 70er und 80er Jahre -. Dafür steht die Ur-Mechernicher Band „Von Stülp“, die als „Von Stülp Revival“ Band nach wie vor aktiv ist.

    Jetzt im Spätsommer sind die vier Musiker Joachim Hochgürtel (Gitarre, Gesang), Günther Rau (Bass, Gesang), Willi Schmitz (Keyboards, Gesang) und Frank Weiermann (Schlagzeug) gleich zwei Mal kurz hintereinander live zu hören.

    Anlässlich der Mechernicher Herbstkirmes tritt die „von Stülp Revival“ Band am Samstag, 5. September, ab 21 Uhr in der Gaststätte „Magu“, Weierstraße 31 in Mechernich auf. Im Gepäck hat sie Stücke von Eric Clapton, Deep Purple, Joe Cocker, CCR, Sweet und vielen mehr.

    Eine Woche zuvor, am Samstag, 29. August, mischt „Von Stülp Revival“ im Magu ab 19 Uhr die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Mechernich Stiftung auf. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

    Oberstes Gebot für die Mannen von „Von Stülp Revival“ ist die möglichst naturgetreue Wiedergabe dieser legendären Musik bei weitgehendem Verzicht auf allen „neumodischen elektronischen Schnickschnack“, so Willi Schmitz. „Unser Publikum besteht aus Menschen, die mit dieser Musik groß geworden sind“, sagt Günther Rau.


    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 18.08.2015)



  • Mit Kleingeld Großes bewegen
    17.02.2015

    Der Vorstand der Mechernich-Stiftung hofft auf viele Teilnehmer beim Programm „EuroCents“ (von links): Rita Gerdemann, Ralf Claßen, Inge Eich, Michael Stöhr und Maria Jentgen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – „Wir freuen uns sehr, dass die Bewerbung der Mechernich-Stiftung, bei der Aktion „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen berücksichtigt zu werden, erfolgreich war“, so der Stiftungsvorsitzende und Mechernicher Stadtkämmerer Ralf Claßen. Die Mechernich-Stiftung kümmert sich unter anderem um sozial schwache Familien im Stadtgebiet und versucht auch dort schnell und unbürokratisch zu helfen, wo die Behörden an ihre Grenzen stoßen.

    Die Teilnahme an der „GiroCents“-Aktion bedeutet für die Stiftung eine zusätzliche Einnahmequelle - und somit noch mehr Unterstützung für Menschen in Not. Ralf Claßen erläutert das Projekt: „Alle Kunden der Kreissparkasse Euskirchen können sich beim Programm »GiroCents« anmelden.“ Ist dies erfolgt, werden am Ende des Monats jeweils die Beträge nach dem Komma des Kontoguthabens, also bis zu 99 Cents, abgebucht und für den guten Zweck gesammelt. Nach einem halben Jahr werden dann die Spenden verteilt – und zwar demokratisch nach Kundenwunsch. Ralf Claßen: „In jedem Monat muss man angeben, welche der vier sozialen Projekte, die diesmal zur Wahl stehen, man unterstützen möchte.“ Neben der Mechernich-Stiftung sind dies das Opfernetzwerk „Weiße Ring“, der Förderverein der Euskirchener der Marienschule und die SG Sportgemeinschaft 69 Marmagen-Nettersheim.

    Das bedeutet auch: Je mehr Menschen sich anmelden und dann konkret für die Mechernich-Stiftung entscheiden, desto mehr Spendengelder für bedürftige Menschen kommen zusammen. Denn, so der Stiftungsvorsitzende: „Bei der Abrechnung nach sechs Monaten wird das Geld dann prozentual nach der Kundenabstimmung verteilt.“ Ralf Claßen und der gesamte Stiftungsvorstand hoffen nun auf viel Unterstützung aus der Bevölkerung: „Lassen Sie uns gemeinsam mit Kleingeld Großes bewegen – wir können jeden Euro gebrauchen...“

    Wer bei „GiroCents“ mitmachen möchte, findet im Internet unter www.kreissparkasse-euskirchen.de oder auf der Blogseite www.ksk-eu.sparkasseblog.de weitere Informationen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 17. Februar 2015)



  • Schnelle Hilfe ohne Abzüge
    11.02.2015

    Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen, und seine Stellvertreterin Maria Jentges (vorne) freuen sich über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“, die bedürftigen Menschen aus dem Stadtgebiet zukommen wird. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Satzvey – Über eine Spende des Satzveyer Kirchenchors „Cäcilia“ in Höhe von 220 Euro freut sich die Mechernich-Stiftung. Der Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen konnten das Geld jetzt am Rande einer Chorprobe entgegennehmen. „Im letzten Jahr haben wir, anstatt uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen, den entsprechenden Betrag gespendet“, berichtet Britta Radermacher. Die Ziele der „Mechernich-Stiftung“, ergänzt sie, entsprächen genau der Vorstellungen der Chormitglieder zur Verwendung der Spenden. Wichtig sei ihnen auch gewesen, so die CHorsängerin, dass die Spenden „nicht von einem Verwaltungsapparat aufgefressen werden, sondern schnell, unbürokratisch und ohne Abzug an Bedürftige gehen“. Ralf Claßen und Maria Jentgen dankten für das Engagement der Satzveyer.

    Der Kirchenchor Cäcilia besteht seit rund 100 Jahren, 1934 durften erstmals auch Frauen mitsingen. In den Folgejahren gab es im Chor immer weniger aktive Männer, sodass Mitte der 50er Jahre ein reiner Frauenchor entstand. Er besteht heute aus 15 aktiven weiblichen Mitgliedern, die unter der Leitung von Michael Ferges singen.

    Der Chor kümmert sich insbesondere um die Mitgestaltung der Gottesdienste, etwa an katholischen Feiertagen. Hinzu kommt das kulturelle wie gesellschaftliche Engagement der Sängerinnen. Ein Beispiel: Vor rund 35 Jahren, berichtete Britta Radermacher, habe man in Satzvey um einen Vater von drei kleinen Kindern getrauert. Der Chor stellte spontan eine Sammeldose auf, um der Mutter kurz vor Weihnachten zu helfen. Britta Radermacher: „Ähnliche Schicksalsschläge wiederholten sich leider mehrfach in unserem unmittelbaren Umfeld. So entstand die Tradition, im akuten Fall und vor Weihnachten zu sammeln, um das Geld Hilfsbedürftigen zukommen zu lassen.“ Ähnlich wie bei der Mechernich-Stiftung, sei diese Hilfe immer sehr diskret geschehen, manchmal auch durch Sachspenden, wenn die Betroffenen nicht selbst in der Lage, waren sich das Notwendige zu kaufen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 11. Februar 2015)



  • Mechernich-Stiftung unterstützt Mechernich Tafel
    13.11.2014

    Thomas Hambach (l.), Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, lässt sich von Tafel-Vorsitzendem Wolfgang Weilerswist das neue Kühlhaus erklären. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Zwei Jahre lang hatten Vorsitzender Wolfgang Weilerswist und sein Team von der Mechernicher Tafel an der Finanzierung für das neue, dringend benötigte Kühlhaus gearbeitet. Nun konnte die neue Errungenschaft der Hilfsorganisation, die in Mechernich Lebensmittel, die der Handel vernichten würde, an Bedürftige verteilt, eingeweiht werden. Auf insgesamt 32.000 Euro belaufen sich die Kosten für das Kühlhaus, in dem auch die Lebensmittel für die Tafel-Dependancen in Kall und Bad Münstereifel gekühlt werden.

    Das alte Kühlhaus genügte den Bedürfnissen schon lange nicht mehr. „Gerade einmal drei Paletten hatten dort Platz“, so Wolfgang Weilerswist. Im neuen Kühlhaus können zwölf Euro-Paletten konstant bei sechs Grad Celsius gelagert werden. Die Anschubfinanzierung für den Neubau kam vom Euskirchener Immobilienunternehmen „Embgenbroich Finanzen und Immobilien", das 5.000 Euro spendete. Es folgten weitere 5.000 Euro von der Mechernich-Stiftung sowie jeweils 2.000 Euro von „RWE vor Ort“ und und der evangelischen Kirche in Mechernich. Den größten Betrag in Höhe von 10.000 Euro stiftete der Tafel-Bundesverband den Helfern in Mechernich, Geld, das aus der Flaschenpfandspende des Discounters Lidl stammt.

    Beigeordneter Thomas Hambach (l.), Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (M.) und Michael Stöhr, Geschäftsführer der Tafel und Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf, vor der Schaltzentrale des neuen Kühlhauses. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

    Aber nicht nur die großen Spender machten das Projekt möglich. „Wir bedanken uns bei jedem Spender, der uns unterstützt hat. Ohne sie wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen“, freute sich Wolfgang Weilerswist auch über die kleinen Sponsoren. Zumal das Kühlhaus deutlich teurer geworden sei, als bei der ersten Planung gedacht. Denn um es vor Vandalismus zu schützen, wurde es sicherheitshalber mit einer Garage umbaut. „Da wir kein normales Garagentor dafür verwenden konnten, habe wir zwei Schwingtüren einbauen lassen. Allein dieser Sonderwunsch hat 1.700 Euro gekostet. Auch das Fundament war sehr teuer“, erklärte der nimmermüde Tafelvorsitzende die Kostenexplosion.

    Am Ende seiner Rede anlässlich der Einweihungsfeier, zu der auch viele der ehrenamtlichen Helfer gekommen waren, zeigte sich Weilerswist, der auch Landesvorsitzender der Tafeln in NRW ist, ein wenig stolz auf das Geschaffene: „Ich kann ohne Fug und Recht behaupten, dass wir eine Vorzeige-Tafel in Nordrhein-Westfalen sind.“

    Nachdem das Großprojekt „Kühlhaus“ endlich fertig gestellt wurde, sieht sich Weilerswist schon vor die nächste Herausforderung gestellt: „Unser kleiner Lieferwagen braucht unbedingt eine große Inspektion, die über die übliche Wartung hinausgeht.“ Dass das Transportfahrzeug am Laufen bleibt, sei wichtig, betont er, denn über 200 Familien mit rund 1.000 Angehörigen werden allein zweimal die Woche an der Ausgabestelle in Mechernich betreut.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 13. November 2014)



  • Mechernich-Stiftung wählt neue stellvertretende Vorsitzende
    23.10.2014

    Der Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPressDer Vorsitzende der Mechernich Stiftung, Ralf Claßen, gratuliert seiner neuen Stellvertreterin Maria Jentgen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Kommern – Einstimmig hat die Mechernich Stiftung in ihrer jüngsten Vorstandssitzung Maria Jentgen zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die in Bleibuir lebende Mechernicher Gemeindereferentin folgt damit Walter Eich nach, der die Mechernich Stiftung im Jahr 2005 gemeinsam mit seiner Frau Inge gegründet hatte. Er war bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten in der wohltätigen Stiftung aktiv, die bedürftige Menschen aus dem Stadtgebiet unterstützt.

    „Ich könnte mir keine bessere Stellvertreterin wünschen“, sagt Ralf Claßen, der Vorsitzende der Mechernich Stiftung und Stadtkämmerer. Zum einen sei Maria Jentgen bereits seit Jahren als aktives Mitglied eine wichtige Stütze der Stiftung. Ralf Claßen: „Mir war zudem auch wichtig, dass wir jemanden finden, der hier vor Ort ist und mich auch mal kurzfristig vertreten kann.“ Maria Jentgen wurde einstimmig gewählt und nahm das Amt gerne an.

    Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde in der Vorstandssitzung, dass die Stiftung die Mechernicher „Tafel“, die Lebensmittel an bedürftige Menschen ausgibt, erneut mit 2.000 Euro unterstützt. Insgesamt hat sie nun 5.000 Euro in das neue Kühlhaus der Tafel investiert, dessen Kosten sich im Laufe der Bauphase als deutlich höher als geplant herausstellten. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Besser als bei der Tafel, die so viele Menschen und Familien aus dem Mechernicher Stadtgebiet unterstützt, kann man Spenden kaum anlegen.“ 

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 23. Oktober 2014)
     



  • Mechernich-Stiftung trauert um Walter Eich
    05.06.2014

    Inge und Walter Eich (von rechts) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick anlässlich des 80. Geburtstags des Verstorbenen im September 2011. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Walter Eich ist tot. Der Gründer der Mechernich-Stiftung starb im Alter von 82 Jahren. Über die Mechernich-Stiftung hinaus engagierte sich Walter Eich auch im Förderverein Hospiz Stella Maris und ehrenamtlich für die Mechernicher Communio in Christo.

    Es waren die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in seiner unmittelbaren Umgebung, denen sein Mitgefühl galt und mit denen er seinen durch Arbeit erworbenen Wohlstand teilte. Zu diesem Zweck rief er mit seiner Ehefrau Inge vor neun Jahren die Mechernich-Stiftung ins Leben. Lange Zeit war in der Öffentlichkeit nicht bekannt, wer hinter der gegründeten Bürgerstiftung stand, denn die Eichs wollten nicht als Wohltäter genannt werden. Über seine Motive schwieg sich das Ehepaar hingegen nicht aus. „Wir haben so viel Glück im Leben gehabt, Glück in unserer Beziehung, da wollen wir etwas zurückgeben“, ließen Inge  und Walter Eich – seinerzeit noch anonymerweise – mitteilen. Da sie selbst keine Kinder hatten, entschlossen sie sich, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens zur Linderung der Not vor der eigenen Haustür zu stiften. Seitdem ist das Stiftungskapital beträchtlich angewachsen.   

    „Mechernich hat jetzt mit Walter Eich einen Mann verloren, der sich still, aber effektiv für die Benachteiligten unserer Stadt eingesetzt hat“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Jugend- und Altenhilfe stehen im Stiftungszweck ganz oben, ebenso die unbürokratische Förderung von bedürftigen Personen, sozial schwachen Familien und Menschen aus benachteiligten Randgruppen.

    So wurde in den vergangenen neun Jahren viel Gutes im Verborgenen getan. Oft waren es ganz unspektakuläre Dinge: ein warmer Anorak für den Winter,  ein Ofen für eine alte Frau, eine neue Brille, der Zuschuss zur Klassenfahrt, die sonst nicht mitgemacht werden konnte, ein Paar Schuhe oder einige Zentner Einkellerungskartoffeln, mit denen unsichtbare Not gelindert wurde. Die Hilfe zur Selbsthilfe, die die „Mechernich-Stiftung“ schuldlos in Not geratenen Mitmenschen in der Stadt Mechernich gibt, kann das Anstreichmaterial nach einem Familienumzug ebenso umfassen, wie eine gezielte Fortbildungsmaßnahme, um die Chancen des Familienvaters oder der allein erziehenden Mutter am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

    Beruflich war der am 22. September 1931 in Luxemburg geborene Walter Eich von 1984 bis zu seinem Ruhestand als Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Euskirchener Maschinenbaufirma Webac tätig. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn und während seines Studiums als Ingenieur des Maschinenbaus war er Konstrukteur für Gießerei-Maschinen bei der Maschinenfabrik Axmann in Köln, anschließend war er als Projektleiter bei der Düsseldorfer Demag Gesellschaft für Hüttenwerkanlagen verantwortlich für Neubauprojekte im In- und Ausland. Zeitweise betrieben die Eheleute das Hotel „Haus Salzberg“ in Gemünd.      
    Am heutigen Mittwoch, 4. Juni ist er auf dem Friedhof in Mechernich beigesetzt worden. An der Trauerfeier nahmen auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und Vertreter der Communio in Christo teil.

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 05. Juni 2014)



  • Mechernich-Stiftung erhält Spende von der VR-Bank Nordeifel e.G.
    04.04.2014

    Ralf Claßen (v.li.), der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, konnte aus den Händen von Wolfgang Merten einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro in Empfang nehmen – sehr zur Freude auch des Ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, Thomas Hambach. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress    

    Mechernich – „Beim Neujahrsempfang der Stadt Mechernich haben wir erfahren, wie wichtig die Arbeit der Mechernich-Stiftung für bedürftige Familien im Stadtgebiet ist.“ So die einleitenden Worte von Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG. Es folgte eine gute Nachricht: „Daher haben wir uns entschlossen, diese gute Sache mit einer Spende zu unterstützen.“ Die VR-Bank Nordeifel eG hat es sich neben dem Mehrwert für Mitglieder und Bank insbesondere auch auf die Fahnen geschrieben, immer wieder Impulsgeber und Motor für die Region zu sein, die Region zu unterstützen. Insofern begrüßte Wolfgang Merten das Engagement der Mechernich-Stiftung umso ausdrücklicher.

    Zur großen Freude des Stadtkämmerers Ralf Claßen, der zugleich Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, überreichte Wolfgang Merten am Rande des jüngsten „Unternehmerabends“ der Stadt Mechernich in Kooperation mit der VR-Bank Nordeifel eG einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro.
    Wie Ralf Claßen beim Neujahrsempfang dargestellt hatte, werden Spenden in der Regel nicht als Bargeld an bedürftigen Familien weitergegeben. Stattdessen übernehmen es die Aktiven der Mechernich-Stiftung, dafür beispielsweise Kleidung oder Schulmaterial für benachteiligte Kinder zu kaufen und in den Familien abzugeben. Ralf Claßen: „So ist gewährleistet, dass das Geld tatsächlich sinnvoll ausgegeben wird und dort ankommt, wo es benötigt wird.“

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 04. April 2014)



  • Vorsitzender der Mechernich-Stiftung hält Rede beim Neujahrsempfang 2014
    20.01.2014

    Der Stadtkämmerer und Vorsitzende der Mechernich-Stiftung stellte die Arbeit der Stiftung vor, die unter anderem sozial schwache Familien unterstützt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Mechernich, die Schulstadt am Bleiberg, stand im Fokus der Neujahrsansprache von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Geschicke der Stadt bereits seit 15 Jahren leitet. Beim Neujahrsempfang in der mit geladenen Gästen voll besetzten Aula des  Gymnasiums „Am Turmhof“ (GAT) im Stadtkern schlug Schick den Bogen von den ursprünglichen Volksschulen im „Bergarbeiterdorf Mechernich“ bis hin zur heutigen Schullandschaft mit optimalen Bildungsvoraussetzungen für alle Schüler.
     

    Identität als Mechernicher
     

    Nicht zuletzt auch, wie der Bürgermeister aufzeigte, weil diese eine der wichtigen Grundlagen für das  „Wir-Gefühl“ sei, das die Mechernicher heute zu einer starken Gemeinschaft mache. „Der gemeinsame  Besuch unserer Schulen durch junge Menschen aus allen Ortschaften des Stadtgebietes hat nach der Neuordnung die für eine Kommune wichtige Identität herausgebildet“, so Dr. Schick. „Wir alle, ob aus Wielspütz oder Obergartzem, aus Berg oder Weyer, Harzheim oder Hostel identifizieren uns heute zuvorderst mit dem Gemeinwesen Stadt Mechernich, erst danach kommt der engere dörfliche Bezug.“
     

    Noch kurz bevor die Volksschulen 1967abgeschafft wurden, so berichtete der Bürgermeister, hatten die Stadtväter mit der Katholischen Volksschule in Mechernich die modernste Volksschule im Kreis Schleiden eingerichtet. Zwei Jahre später wurde sie zur ersten Mechernicher Hauptschule. Dr. Schick: „… der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“
     

    Die Zukunft im Blick
     

    So sei es auch geblieben, als der Bergbau mehr und mehr unrentabel wurde und „das über Jahrhunderte gewachsene wirtschaftliche Rückgrat des Ortes und der Region Mechernich gebrochen war“, so Dr. Schick. „Doch der Rat der Gemeinde mit Bürgermeister Giesen und Gemeindirektor Brendt an der Spitze hatten schon damals die Bedeutung eines gut ausgebauten Schulsystem für die Zukunft der Kommune und ihrer Kinder im Blick.“ Oder, wie der Bürgermeister Wolfgang Bosbach bei seinem jüngsten Besuch in Mechernich zitiert: „Wer nichts im Boden hat, der muss was in der Birne haben.“
     

    Dass dieses Bewusstsein bis heute fraktionsübergreifend und mit großer Einigkeit die Mechernicher Politik prägt, zeigt die neue Sekundarschule Mechernich-Kall, mit der die Stadt am Bleiberg einmal mehr auf eine sich  verändernde Gesellschaft eingeht. Und zwar rechtzeitig. Ähnlich, wie sie vor genau 50 Jahren die Zeichen der Zeit erkannte und das „Neusprachliche Gymnasium der Gemeinde Mechernich“, wie das GAT zunächst hieß, einrichtete. Dr. Schick: „Zahlreiche junge Menschen unserer Stadt, wie ich damals einer war, haben von der Weitsicht der Bürger und politischen Entscheidungsträger vor uns partizipiert.“ Mit der Errichtung des Gymnasiums, so der Bürgermeister, hätten die politisch Verantwortlichen Fundament, Grundstein und Eckpfeiler für die heutige Schulstadt gelegt, in der mit der Förderschule in Satzvey sowie drei Grundschulen, Hauptschule, Gymnasium, Realschule und Sekundarschule alle Schulformen zur Verfügung stehen. Die Entwicklung der Schullandschaft in Mechernich nach der kommunalen Neuordnung sei vor allem ein Verdienst des langjährigen Gemeinde- und Stadtdirektors Helmut Rosen gewesen.
     

    Allerdings, so Hans-Peter Schick: „Ob mit der Einführung der Sekundarschule die Umgestaltung der Schullandschaft in Mechernich abgeschlossen ist, vermag ich heute nicht zu beurteilen.“ Rückblickend bliebe festzuhalten, dass in den vergangenen 45 Jahren über 40 Millionen Euro in den Neu- und Umbau von Schulen investiert worden seien, rund die Hälfte seien als Fördermittel nach Mechernich geflossen. „Der heutige Wiederbeschaffungswert unserer Schulen liegt bei 65 Millionen Euro“, so Dr. Schick.
     

    400 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum Neujahrsempfang in der Aula des städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ gefolgt. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

    Stiftung als Form der Solidarität
     

    Doch nicht nur in Sachen Bildung, auch etwa mit der Mechernich-Stiftung wendet man sich in der Stadt am Bleiberg besonders den jüngeren und jüngsten Bürgern zu, wie der Stadtkämmerer und Stiftungsvorsitzende Ralf Claßen im Anschluss an die Ansprache des Bürgermeisters  berichtete. Die 2005 gegründete „Bürgerstiftung“, so Claßen, gehe auf die Erststiftung des Mechernicher Ehepaares Inge und Walter Eich zurück und unterstütze insbesondere sozial schwache Familien im Stadtgebiet. „Die Mechernich-Stiftung unterstützt aber auch, wie Sie sehen und hören werden, Vereine und Institutionen, Schulen und Kindergarten in unserer Stadt am Bleiberg“, so Ralf Claßen, der auch den Stiftungsvorstand vorstellte. „Herr Eich ist stellvertretender Vorsitzender der Stiftung. Die weiteren Mitglieder sind Inge Eich, die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen und der evangelische Pfarrer Michael Stöhr. Seit Ende des vergangenen Jahres ist auch unsere frühere Grundschulrektorin Rita Gerdemann Mitglied unseres Vorstandes. Im Jahre 2011 wurde ich dann als Nachfolger von Christian Baans, der ja bekanntlich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst der Stadt Mechernich ausgeschieden ist, zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt.“
     

    Die Mechernich-Stiftung, so Claßen, dürfe laut Stiftungszweck nur im Stadtgebiet tätig werden. Hier unterstützt sie, ähnlich wie auch die Mechernicher „Tafel“, sozial schwache Familien, und dort insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Claßen: „Unsere Stadt ist über viele Jahrzehnte zusammengewachsen. Wir passen aufeinander auf, wir sind uns nicht gleichgültig. Probleme werden gemeinsam gelöst, das gilt nicht nur für den Stadtrat und seine Ausschüsse, sondern vielfach auch für das soziale Zusammenleben der Menschen dieser Stadt.“ Nachbarschaftshilfe und bürgerliches Engagement, so ergänzte er , seien  am Bleiberg keine Fremdwörter. „Me kennt sich unn me hellep sich...“
     

    Austausch im GAT-Foyer
     

    Da war es wieder, das „Wir-Gefühl“, das die Mechernicher heute prägt. Spürbar wurde das auch beim Umtrunk im Foyer des GAT, zu dem der Bürgermeister im Anschluss an die Vorträge eingeladen hatte. Ins Gespräch kamen hier nicht nur Vertreter der Stadtverwaltung mit engen Partnern wie den politischen Akteuren vor Ort, Schulleitern, der Bundeswehr, dem Roten Kreuz und den Maltesern, der Mechernicher Communio in Christo und zahlreichen Vereinen wie dem Musikverein 1928 Lessenich, der den Neujahrsempfang musikalisch begleitete. Auch die Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel und Detlef Seif, der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem, Landrat Günter Rosenke und viele weitere Amtsträger waren nach Mechernich gekommen. Die Bewirtung übernahm auch im diesen Jahr die Weltjugendtagsgruppe der Pfarrei St. Johannes Baptist Mechernich.
     

    pp/Agentur ProfiPress

    (Mechernich, den 20. Januar 2014)

    Rede von Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung (pdf, 278 KB)



  • Kampfkünste in den Ferien lernen
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    Mechernich – Bei „Fitness Budôkan“ werden in den Sommerferien Trainings für die asiatischen Kampfkunstarten Kobudō und Iaidō angeboten. Die Teilnahmegebühr von zehn Euro kommt dabei der Mechernich-Stiftung zugute.

    „Das ist eine tolle Aktion von Budokan“, freut sich der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen und fügt hinzu: „Wir danken von Herzen.“
     



    Die Teilnahmegebühr in Höhe von zehn Euro kommt dabei der Mechernich-Stiftung, hier ein Bild des Vorstands, zugute. Die Stiftung unterstützt damit Bedürftige im Stadtgebiet. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    In den Wochen von Montag, 29. Juni, bis Samstag, 4. Juli, und Montag, 27. Juli, bis Samstag, 1. August, wird Iadiō angeboten. Aus dem japanischen übersetzt bedeutet das „Weg des Schwertziehens“. 

    Die Kurse gehen dabei montags und freitags von 11 bis 12.30 Uhr, dienstags, mittwochs und samstags von 10 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 10.30 bis 12 Uhr.

    Zu den gleichen Uhrzeiten findet in der Woche von Montag, 13. Juli bis Samstag, den 18. Juli, das Kobudō-Training statt. Hierbei handelt es sich wörtlich übersetzt um die „alte Kriegskunst“.

    Das Angebot richtet sich an sowohl an Kinder mit ihren Eltern als auch interessierte Erwachsene. Anmeldungen können entweder telefonisch unter 02443-901181 oder per E-Mail unter erfolgen.

    mm/pp/Agentur ProfiPress



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  • Neues Kühlfahrzeug für die Tafel
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    Mit 3.000 Euro unterstütze die Mechernich-Stiftung den Kauf des neuen Kühlfahrzeugs für die Tafel: (v.l.) Pfarrer Dr. Michael Stöhr, Ralf Classen, Maria Jentgen und Wolfgang Weilerswist. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

     

    Mechernich – Ein neues, komplett gesponsertes Kühlfahrzeug für die Tafel Mechernich konnte der Mechernicher Tafel-Vorsitzender beim Sommerfest der gemeinnützigen Hilfsorganisation präsentieren. Der Lions-Club Euskirchen-Nordeifel, Stiftunglife, die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, die Mechernich-Stiftung und die evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf haben gemeinsam mit ihren Spenden dafür gesorgt, dass das 45.000 Euro teure Fahrzeug angeschafft werden konnte.

    Wie dringend es benötigt wurde, machte Wolfgang Weilerswist deutlich. „2004 haben wir die Tafel Mechernich gegründet, damals kamen 30 bis 50 Gäste – im vergangenen Jahr waren es bis zu 300", berichtete er vom enormen Zulauf der Bedürftigen bei der Ausgabe, die hier mit Lebensmittel und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.


    Beim Sommerfest dankte Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist (l.) seinen fleißigen Helfern in Mechernich. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Da die Mechernicher Tafel wie alle anderen Tafeln den Lebensmittelgesetzen ebenso unterliegen wie der Handel, musste das Fahrzeug zwingend angeschafft werden, um den gesetztestreuen Transport der gespendeten Lebensmittel gewährleisten zu können.

    „Es ist toll, wie lange und konstant die Tafel diese Hilfe schon ehrenamtlich leistet“, lobte Pfarrer Dr. Michael Stöhr. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, betonte, dass es immer Menschen geben werde, die nicht direkt vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren könnten und daher Unterstützung benötigten.

    Wolfgang Weilerswist: „Es wäre toll, wenn sich weitere Geschäfte, Händler und Ketten zur Hilfe bereiterklären würden." Mehr ehrenamtliche Helfer, die bei der Ausgabe oder als Fahrer unterstützen, sind ebenfalls willkommen.

    pp/Agentur ProfiPress

    (01. August 2017)

     

     



  • Für die Jugend
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    Statt einer Jubiläumsfeier und Kundenpräsenten spendet die Kanzlei Müller, Eicks und Winand 5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Gutes bewirken in der direkten Nachbarschaft

    Per Spiegelung den Spendenscheck mal eben verdoppelt? Natürlich nicht. Dennoch freuten sich Maria Jentgen (v.r) und Ralf Claßen von der Mechernich-Stiftung sehr über die großzügige Spende, die Siegfried und Jochen Müller im Namen der Kanzlei Müller, Eicks & Winand überreichten. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – An die 50 haben Jochen und Siegfried Müller mit ihrem Team noch zwei Nullen drangehängt. So wurde aus dem Goldenen Jubiläum der Kanzlei Müller, Eicks & Winand eine gute Tat für die Mechernich Stiftung.

    „Das Geld soll insbesondere der Jugend zugutekommen. Wir wollen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern es sich vielleicht nicht leisten können, soziale Teilhabe ermöglichen“, sagt Jochen Müller. Gemeinsam mit seinem Vater und Kanzleigründer Siegfried Müller hat er daher einen Scheck über 5000 Euro an Stiftungsvorstand Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen übergeben.

    Die Beiden sind dankbar für die großzügige Spende und wollen das Geld ganz im Sinne der Spender an eine Kita und an Schulen im Stadtgebiet weitergeben. „Was sie heute spenden, kann schon zwei Tage später etwas Gutes bewirken“, betonte Ralf Claßen die kurzen und unbürokratischen Wege der Stiftung. Zudem kommt durch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands jeder Euro da an, wo er gebraucht wird.

    Stiftungszweck: Helfen

    Denn die Mechernich-Stiftung hat das Ziel, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft. „Viele Menschen trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich würde mir wünschen, dass uns diese Menschen kontaktieren, damit wir helfen können“, betont Maria Jentgen.

    Dass die Hilfe bei bedürftigen Menschen in Mechernich ankommt, ist für Kanzleigründer Siegfried Müller von besonderer Bedeutung. Denn in der Stadt am Bleiberg hat er 1972 seine Kanzlei gegründet und ist ihr beruflich immer treu geblieben. Aus dieser Verbundenheit heraus hat die Mechernich-Stiftung auch den größten Spendenanteil erhalten. Doch auch andere Einrichtungen werden von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand bedacht.

    Das Geld dafür ist zusammengekommen, weil das Kanzleiteam einerseits auf Kundenpräsente zu Weihnachten verzichtete und andererseits keine Jubiläumsfeier zum 50. Bestehen veranstaltet hat. „Wir fanden, dass das einfach nicht in die Zeit passte“, berichten Jochen und Siegfried Müller: „Lieber wollten wir mit dem Geld etwas Gutes tun – für die Jugend.“

     

    pp/Agentur ProfiPress

     

     

     

     



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